Mein Lieblingsessen! Testbericht
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- Arbeits- und Zeitaufwand:
- Kosten:
Erfahrungsbericht von PrinceofLies
Überbackene Pfannkuchen
Pro:
abendfüllendes Gericht,bei dem man weit weniger am Herd stehen muss,als es aussieht
Kontra:
dauert eben drei Stunden bis alles fertig ist
Empfehlung:
Ja
Ich habe einen verwöhnten Gaumen,hier bei uns im Schwabenländle nennt man das manchmal auch einen Vielfraß.
Ich koche gerne und häufig und da ich mich oftmals langweile versuche ich Abwandlungen mir bekannter Rezepte zu finden oder gar gänzlich frei erfundene.
Heuer soll es um mein Lieblingsrezept gehen,das sich überbackene Pfannkuchen nennt.
Wer nun die allübliche Zutatensammlung sucht,begebe sich bitte in einen anderen Beitrag,hier geht es um ein Gericht und wie man Pfannkuchen backt,findet ihr in jedem Kochbuch.
Vielmehr will ich euch die dazu passenden Füllungen nennen!
Pfannkuchenfüllung
Im Grunde besteht das Pfannkuchenrezept aus sehr ähnlichen Zutaten,wie Pizzateig oder Brot und folgerichtig gibt es wenig,was überhaupt nicht darin rein passt.
Ich selbst verwende bei überbackenen Pfannkuchen vorwiegend eine sü´ße Hackfleischfüllung,da man mit ihr eine gute Kruste bilden kann.
Die Zutaten wären:
-ca. 250g gemischtes Hackfleisch (wer das eine oder andere präferiert kann auch komplett Schweine- oder Rinderhack nehmen)
-2 Paprika rot oder grün empfehle ich in Würfel geschnitten
-2-3 Zwiebeln in Würfel geschnitten
-X Knoblauchzehen (X steht für wie sehr mögt ihr Knoblauch?Ich selbst verwende etwas mehr Knoblauch als Zwiebeln)
Am Besten direkt in die Zwiebeln gepresst,da sie gemeinsam hinzugegeben werden.
-Tomatenmark
-Ketchup
-etwas Wein
Im Prinzip ähnelt das Rezept einer stark versüßten Tomatensoße,denn der Ablauf ist nahezu gleich.
Man brät das Hackfleisch in Fett an,bis es komplett seine Farbe verloren hat und dazu die Zwiebeln bis sie glasig sind.
Dazu gibt man die Paprika und brät auch sie,bis sie glasig sind.
Nun müsste sich bereits ein kleiner Sud gebildet haben,den man mit dem Tomatenmark eine klassische Tomatensoßenfarbe verleiht bevor man ans ablöschen geht.
Wein empfehle ich an solchen Stellen immer,da sein Aroma das Ganze abrundet,es funktioniert genauso gut mit einem Cognac.
Da Alkohol wesentlich früher verdampft als Fett ist der Alkohol nach wenigen Sekunden rausgekocht,weshalb man das Ganze auch Kindern servieren darf,bei Alkoholikern am Tisch empfehle ich jedoch diesen Teil wegfallen zu lassen,da hierbei der aromatische Geschmack das Kernproblem ist.
Daraufhin läßt man es nochmal einkochen und löscht vollends mit dem Ketchup ab,bis man eine ausreichend große Menge Füllung hat.
Das ganze klein schalten und etwa ne halbe Stunde kochen lassen und je nach Geschmacksempfinden mit Salz,Pfeffer,Paprika,Zucker oder Curry abschmecken.
Die Pfannkuchen
Wie ich obig schon schrieb,gibt es zahlreiche Stellen,wo ihr euch ein passendes Pfannkuchenrezept raussuchen könnt,meines wäre für euch wohl ungeeignet,da ich nie zuvor Mengenangaben verwendet habe.
Ich verwende Eier,Mehl,Salz und Milch,aber da ich nach Augenmaß abschätze werden euch Zahlen hierbei nicht weiterhelfen.
Fertig ist der Teig,wenn sich kleine Luftbläschen beim Verrühren bilden und der Teig gut verrührbar ist.
Wichtig bei Pfannkuchen hier ist,daß sie möglichst dünn werden.
Zu empfehlen ist hier also ersteinmal eine gute Pfanne.
Sie sollte an der Seite möglichst flach sein um problemlos unter den Pfannkuchen greifen zu können beim Wenden (falls ihr nicht so bekloppt wie ich seid und das jedesmal wie in der Werbung macht),eine sehr gute Wärmeleitfähigkeit haben und am besten fettbeschichtet sein.
Beim Rausbraten selbst gehe ich in etwa so vor,daß ich die Pfanne erhitzen lasse,etwas Öl reingebe und in die eine Hand nehme beim Einfüllen des Teiges.
Bevor sie wieder auf den Herd kommt wird erstmal der komplette Teig in der Pfanne durch schwenken verteilt,damit es keine verschieden dicke Stellen im Pfannkuchen gibt.
Nun wartet man,bis sich der Rand ein wenig dunkler verfärbt hat und wendet den Pfannkuchen entweder durch ein leichtes Lösen mit einem Pfannenwender oder,wenn man etwas Übung oder zumindest keine Skrupel die Küche einzusauen hat,per Wurf aus dem Handgelenk.
Kurz nochmal gewartet und der erste Pfannkuchen ist fertig und das Spiel beginnt von vorne.
Überbacken
Zum überbacken brauchen wir noch zwei drei Dinge:
Käse,Käse,Käse!
Okay eigentlich heißt es Sahne,Schmelzkäse und Mozarella!
Wir gehen wie folgt vor:
Wir suchen uns eine passende Backform,wo die Pfannkuchen in so großer Zahl wie wir wollen reinpassen und fetten diese ein.
Ich empfehle dabei eine Backform auszuwählen,bei der die Pfannkuchen entweder längs oder quer in voller Länge reinpassen.
Nun geben wir etwas von der Füllung auf den Boden und verteilen diesen.
Haben wir sie eingefettet widmen wir uns den Pfannkuchen und füllen diese und rollen sie daraufhin ein und legen sie in die Backform.
Wem es beliebt kann auch noch etwas Mozarelle in die Pfannkuchenfüllung mit reinlegen.
Beim Einlegen in die Backform sollte darauf geachtet werden,daß die Pfannkuchen dicht aneinander liegen und den Boden möglichst ganz ausfüllen.
Nun hängt es davon ab wie hoch die Backform,bzw.der Appetit ist.
Sprich will man noch eine zweite Schicht aufbauen oder nicht?
Für eine weitere Schicht gilt es die bereits drin liegenden Pfannkuchen mit Füllung und Schmelzkäse (ich empfehle Edammer oder Gauda),sowie Mozarella so aufzufüllen,daß man eine stabile Verbindungsmasse für die nächste Schicht hinbekommt.
Das soll kein Zement werden,sondern lediglich eine Verbindung durch den Käse zwischen den einzelnen Pfannkuchen.
Ist man am Punkt angekommen,wo man meint dies soll die höchste Schicht sein,so gilt es die restliche Füllung auf der obersten Schicht zu verteilen um zu verhindern,daß die Pfannkuchen im Backofen austrocknen.
Dazu vereibe ich dann den restlichen Mozarella und gebe ihn zusammen mit dem restlichen Schmelzkäse und etwas Sahne verieben hierüber.
Da bildet letztlich dann eine Lasagnetypische Kruste,wenngleich nie so hart,wie wir sie in den Restaurants meist ertragen müssen.
Als letztes I-Tüpfelchen kann man dann noch ein paar Butterflocken drüber streuen,was dem ganzen im Backofen dann eine schöne knusprige Farbe verleiht.
Soweit fertig,alles klar!
Ab in den Backofen damit auf 200 Grad und warten,bis der Käse komplett verlaufen ist.
Fertig!
Ich empfehle als Beilage einen leichten Salat!
Fazit
Kommen wir zur entscheidenden Frage ob und warum der geneigte Leser dieses Beitrages dies selbst ausprobieren sollte.
Das ganze hat einen recht eigenen Geschmack,der sowohl an Pfannkuchen,als auch an Lasagne erinnert.
Durch die Käsebindung wird das ganze mitunter etwas vermischt und man hat eine abendfüllende Mahlzeit,die sich in mehreren Etappen machen lässt.
Insbesondere bei Familien mit Nachwuchs kann es schließlich manchmal ganz praktisch sein nicht pausenlos am Herd stehen zu müssen.
Als Nettokochzeit sehe ich daher die Vorbereitungszeit,also das herstellen eines Pfannkuchenteigs (2-3 Minuten),das Schneiden von Zwiebeln,Paprika und Knoblauch (10-15 Minuten wenn man sich Zeit lässt),sowie das rausbraten der Pfannkuchen (je nachdem wie viele und wie dick sie werden,aber etwa 1-2 Minuten pro Pfannkuchen kommt schon hin)
Netto braucht man etwa zehn Minuten an der Füllung dabei zu sein und nochmal zehn Minuten um die Backform zu belegen.
Im Endeffekt,also ein Gericht,bei dem man knapp über ne Stunde am Herd selbst steht und trotzdem damit angeben kann ein Gericht,daß drei Stunden dauert fabriziert zu haben.
Zudem hat man wie gesagt zahlreiche Variationsmöglichkeiten bei der Füllung.
Ausprobiert habe ich bereits eine Spinat-Schinken-Füllung,eine Pilzfüllung und eine Bambussproßenfüllung.
Diese Füllungen lassen sich auch miteinander kombinieren,aber prinzipiell gilt hierbei,alles was in Tortellini,Maultaschen,Lasagne,Pizza oder sonstigen Teigwaren als Füllungen auftritt kann verwendet werden!
55 Bewertungen, 10 Kommentare
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01.05.2008, 10:19 Uhr von Puppekaa
Bewertung: sehr hilfreichschöner Bericht - LG Karsta
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25.11.2007, 15:01 Uhr von kengi
Bewertung: sehr hilfreichPfannkuchen ist ebenfalls mein Lieblingsessen. Aber ich habs lieber süß. Aber für Abends ist dein Rezept sicher nicht schlecht. Denn abends schmeckt mir süß auch nicht mehr.
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24.11.2007, 00:57 Uhr von paula2
Bewertung: sehr hilfreichliebe Grüße
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19.11.2007, 15:33 Uhr von moniseiki
Bewertung: sehr hilfreich***-SH-***-LESEN UND GELESEN WERDEN---Liebe grüße moniseiki
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10.03.2007, 19:24 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichGuten :-)
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08.03.2007, 10:15 Uhr von campimo
Bewertung: sehr hilfreich¸☼°*✰ SH & LG ✰*°☼¸
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05.12.2006, 13:53 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich* LG Anita *
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02.11.2006, 00:47 Uhr von Zuckermaus29
Bewertung: sehr hilfreich:o) liebe Grüße Jeanny
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05.10.2006, 11:07 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLieben Gruß :-)) Marianne
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04.10.2006, 10:44 Uhr von junior33
Bewertung: sehr hilfreichSH und liebe Grüße, Ingo !
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