Mein Lieblingsessen! Testbericht

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Erfahrungsbericht von Fireball0073

Apfel-Zimtkuchen von Oma

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Oma ist die Beste,
Ihr kennt das warscheinlich auch, wenn die Oma einen Kuchen backt, dann ist der normalerweise immer recht lecker. Und Omas backen ja für ihr leben gerne Kuchen!
Und so ist es auch in meiner Familie. Meine Oma backt jedes Wochenende einen Kuchen für mich (natürlich darf der rest der Verwandschaft auch ein oder zwei Stücken abhaben). Am liebsten esse ich den Apfel-Zimt Kuchen meiner Oma.
Ich würde hier nun gerne einmal das Rezept für meinen Lieblingskuchen preisgeben.

Apfelkuchen mit Zimt:

*****Die Zutaten:*****
6-7 mittelgroße, säuerliche Äpfel
250g weiche Butter
250g Mehl
160g Zucker + 75g Zucker extra
Saft von 1 und ner halben Zitrone
1 und`n halben Teelöffel Backpulver
gemahlenen Zimt
5 Eier
etwas Puderzucker

*****Die Utensilien:*****

Springform ca. 26-28 cm Durchmesser
Backpapier
Kochtopf mit Deckel
3 große Schalen
evtl. wenn vorhanden Saftpresse
1 Eßlöffel
1 Teelöffel
1 Messer
Stabmixer
Schneebesen
Sieb
evtl. wenn vorhanden ein Metalstäbchen
das wichtigste, einen Elektroherd

*****So nun kann es losgehen:*****

Zuerst schält man die Äpfel, dann vierteln und das Kerngehäuse heraus schneiden. Danach die Äpfel in etwas dickere Schnitzel schneiden (aus einem Apfel bekommt man etwa 9 bis 12 Schnitzel-Stücken geschnitten).
Nun werden die Apfelstücken (die Schnitzel) in einen Kochtopf gegeben.

Jetzt werden die Zitronen ausgedrückt, am besten macht man es so, die Zitronen halbieren und dann mit einem Entsafter den ganzen Saft auspuetschen. Wenn kein Entsafter zur verfügung steht, kann die Zitrone auch per Hand ausgepuetscht werden. Das ist zwar etwas schwieriger und auch etwas glipschiger, aber es macht deutlich mehr spaß.

Nachdem die Zitronen nun entsaftet sind, wird der Saft über die sich im Topf befindenden Apfelschnitzel gegeben. Gebt nun noch 75 gramm Zucker hinzu, das sind etwa 4 Eßlöffel. Das wichtigste ist allerdings der Eine.
Ja der eine Teelöffel Zimt, den nur durch ihn bekommt der Kuchen die besondere Geschmacks-Note.

Nun muß das Ganze circa 5 Minuten vorsich hin köcheln, dabei ist ganz wichtig, daß der Kochtopfdeckel auf dem Kochtopf ist! Zwischendurch muß allerdings noch ab und an mal umgerührt werden, damit die Äpfel nicht am Kochtopfboden anbrennen. Wenn die 5 Minuten vorrüber sind, werden die Äpfel aus dem Topf genommen und in eine große Schale gelegt, damit sie abkühlen können.

Als nächsten Schritt werden die 5 Eier, 160 gramm Zucker (das sind etwa 8 und ein halber Eßlöffel voll), in eine weitere große Schale gegeben. Hinzu kommt in kleine Stückchen geschnittene Butter, dabei ist es wichtig, daß die Butter Zimmertemperatur hat.

Jetzt wird alles was in der Schale ist, also die Eier, der Zucker und die Butter mit hilfe eines Handstabmixers ordentlich schaumig gerührt. Danach das Mehl mit Backpulver vermischen, am besten wieder in einer Schale. Und anschließend das Backpulvermehl ordentlich durchsieben (natürlich mit einem Sieb).

So, nun wird die Ei-Butter-Zucker-Masse mit dem gemischtem feingesiebten Backpulvermehl vermischt. Jetzt ist wieder der Stabmixer gefragt, denn nun wird wieder ordentlich gemixt. So das nach kräftigem Weitermixen ein schön cremiger Teig entsteht.

Jetzt sind die wichtigsten Dinge getan. Wir haben jetzt also unsere gekochten Äpfel und unsere cremige Ei-Butter-Zucker-Backpulver-Mehl-Masse.

Jetzt kommt die Springform zum einsatz, als erstes wird sie ordentlich mit Butter eingefettet, oder mit Backpapier ausgelegt. Wenn sie mit Backpapier ausgelegt wird, wird das Backpapier in die Springform gedrückt und am oberen Rand der Springform mit einem Messer abgeschnitten, so daß kein Backpapier mehr über die Form schaut.

Nun kommt der Spaßigste Teil, abwechselnd werden nun Teig und Äpfel geschichtet. immer eine Schicht Teig (mit der Schicht Teig sollte man anfangen), dann eine Schicht Äpfel, dann wieder eine Schicht Teig und so weiter und so weiter. Sehr wichtig ist, das der Kuchen mit einer Schicht Äpfel abgeschlossen wird.

Der fertig belegte Apfelkuchen kommt nun in den Elektroherd. Es empfielt sich den Herd auf 200 Grad cirka 10 Minuten vorzuheitzen bevor der Kuchen hinein geschoben wird. Dann die Temperatur etwas zurückschalten (auf cirka 150 Grad) und den Apfelkuchen etwa 40 bis 50 Minuten backen. Solange wie der Kuchen so vor sich hin backt darf man auf keinen fall die Herdtür öffnen, da sonst die Gefahr besteht, das der kuchen nichts wird!

Das erste mal darf man die Herdtür nach etwa 30 Minuten öffnen. Mit einem Metallstäbchen (ein Messer reicht auch) in die mitte des Apfelkuchens stechen. Wenn kein flüssiger Teig mehr kleben bleibt (Äpfel-Stückchen dürfen kleben!) ist der Kuchen fertig. Wenn noch Teig kleben bleibt muß der Kuchen noch weiter backen. Das spielchen mit dem Metallstäbchen dann cirka alle 5 Minuten wiederholen, bis kein flüssiger Teig mehr kleben bleibt!

Nach dem herausnehmen des nun schon sehr gut riechendem Apfel Zimt Kuchens muß er nur noch stehen gelassen werden (nicht vorher drann naschen!), bis er richtig abgekühlt ist.
Nun wird mit einem Sieb noch etwas Puderzucker über den Selbigen geben. Das verleiht dem Kuchen pracktisch die Krone.
Als allerletztes wird der Kuchen nun aus der Springform genommen und auf einen großen Teller gestellt.
So ich wünsche nun einen guten Appetit!

Wenn mir meine Oma diesen Kuchen backt möchte ich ihn am liebsten immer selbst ganz alleine aufessen, aber das geht leider nicht da ich immer etwas abgeben muß :(! Aber er schmeckt trotzdem sehr sehr gut!

**Pro:**
sehr guter Geruch und sehr lecker,
wenn der Kuchen nicht aufgegessen wird,
was ich mir nicht vorstellen kann,
ist er im Kühlschrank noch etwa
3 bis 4 Tage haltbar

**Kontra:**
Etwas zeitaufwendig bei der Herstellung
und fiel zu schnell alle!

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