Mein Lieblingsessen! Testbericht
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Erfahrungsbericht von trecker
Spargelomlett oder die Geschichte des Spargels
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wie Ihr wahrscheinlich schon wißt, schreibe ich hier nicht einfach nur irgendein Rezept hin sondern schreibe auch etwas zur Geschichte des jeweiligen Gerichts.
Wie ich mit erstaunen feststellen musste ist das Liliengewächs, welches wir Spargel nennen, schon über 3000 Jahre als Edelgemüse bekannt. Der Spargel machte seinen Weg aus Vorderasien nach Mittel- und Westeuropa sowie Nordafrika. Sogar die alten Ägypter schätzten Spargel so sehr, dass sie ihn den Toten als Wegzehrung mit ins Grab gaben. Die Griechen und Römer kultivierten und bauten den Spargel bereits an. Diverse Lobgesänge aus der Antiken Zeit gelten dem Spargel. Zu Cesars Zeiten gehörten die zarten Stangen zu den teuersten Delikatessen auf dem Markt, in lateinischen Kochbüchern finden sich die ersten Spargelrezepte und für den römischen Staatsmann und Schriftsteller Cato war Spargel \"eine Schmeichelei für den Gaumen\". Die Römer brachten, wie so vieles, auch den Spargel auf ihren Eroberungszügen mit nach Gallien und Germanien, wo er jedoch bald wieder in Vergessenheit geriet-.
Erst im 16. Jahrhundert wurde das Luxusgemüse am Hofe des Sonnenkönigs Ludwig XIV. wieder entdeckt. Von dort brachte es dann ein deutscher Gelehrter als Setzlinge mit erst jetzt wurde es ein deutsches Gemüse. Hieronymus Bock beschrieb Spargel in dem Mainzer Kräuterbuch \"Hortus Sanitatis\" als Delikatesse für Leckermäuler, und 1568 baute Johann Casimir, Leib-arzt des Pfalzgrafen vom Rhein, in Stuttgart den ersten Spargel an. Kurze Zeit später legte Karl Ludwig von der Pfalz den Grundstock für die Spargelkultur im Raum Schwetzingen. Das Comeback war von nun an nicht mehr aufzuhalten. Somit bin ich mal wieder sehr überrascht das Spargel überhaupt kein deutsches Gemüse ist. Was haben wir wohl früher mal gegessen?
Kartoffeln aus Amerika Nudeln aus China und später aus Italien, Reis aus Asien, da bleibt nicht viel.
Trotz dessen haben wir ja mittlerweile eine richtige Spargelkultur. Jedes Jahr von Ende April bis Ende Juni geht die große Stecherei los. Hauptsächlich wird hier im Norden der Spargel mit Kartoffeln, Schinken und Hollandaise verzehrt. Damit der Spargel ausreichend auf den Markt kommt geht der Spargelbauer und seine Gehilfen zweimal täglich aufs Feld. Hier sticht (wird so genannt weil man mit einer Art Messer neben dem Spargel in die Erde sticht und ihn dann mit einer Hebetechnik aus dem Boden zieht, also er wird nicht erstochen) er die aromatisch riechenden, seidig glänzenden, weißen Stangen aus den charakteristischen trapezförmigen Erdwällen heraus. Von hier wird der Spargel ent-weder schnellstmöglich zum nächsten Großmarkt gebracht oder di-rekt auf dem Feld verkauft .Frisch gestochener Spargel, sorgfältig und schonend zubereitet, ist ein unvergleichlicher Genuss. Etwa acht Wochen lang wiederholt sich das Ernteritual Tag für Tag, bis die Saison am Jo-hannistag nach dem alten Motto \"Sind die Kirschen rot, ist der Spar-gel tot\" offiziell beendet ist. Da euch Spargel mit Schinken bekannt sein sollte dachte ich mal an einem Omelett.
Aber nun zum Rezept
Das braucht Ihr dafür
1 Beutel Maggi Meisterklasse Zubereitung für Sauce Hollandaise
500 g weißer Spargel
½ Liter Wasser
Fondor
1 Prise Zucker
1 Teelöffel Butter
1/8 Liter Spargelwasser
125 Gramm Butter
100 Gramm gekochter Schinken
2 Eiweiß
1 Prise Salz
2 Eigelb
2 Eßlöffel Mehl
1 x Maggi Würzmischung Nummer 2
1 Eßlöffel Butter
Petersilie
Spargel waschen, schälen und in ca. 2 cm lange Stücke schneiden. In Wasser mit Fondor, Zucker und 1 TL Butter ca. 20 Minuten kochen. Heraus-nehmen und abtropfen lassen. Spargelwasser zum Kochen bringen. Maggi Meisterklasse Zubereitung für Sauce Hollandaise mit dem Schneebesen ein-rühren, zum Kochen bringen. Nach und nach But-ter unterschlagen. Schinken in Würfel schneiden und mit dem Spargel unter die Sauce geben.
Für das Omelette: Eiweiß mit Salz steif schlagen. Eigelb, Mehl und Maggi Würzmischung 2 dazugeben und unter den Eischnee heben. In einer Pfanne mit Deckel Butter heiß werden lassen, die Omelette-masse hineingeben, zudecken und bei geringer Wärmezufuhr in ca. 10 Minuten stocken lassen. Das Omelette mit dem Spargelgemüse fül-len und übereinanderschlagen. Petersilie waschen, hacken und darÜ-berstreuen. Tipp: Dazu passt ein feiner Blattsalat.
Das war’s schon guten Appetit
Gruß Trecker12
Wie ich mit erstaunen feststellen musste ist das Liliengewächs, welches wir Spargel nennen, schon über 3000 Jahre als Edelgemüse bekannt. Der Spargel machte seinen Weg aus Vorderasien nach Mittel- und Westeuropa sowie Nordafrika. Sogar die alten Ägypter schätzten Spargel so sehr, dass sie ihn den Toten als Wegzehrung mit ins Grab gaben. Die Griechen und Römer kultivierten und bauten den Spargel bereits an. Diverse Lobgesänge aus der Antiken Zeit gelten dem Spargel. Zu Cesars Zeiten gehörten die zarten Stangen zu den teuersten Delikatessen auf dem Markt, in lateinischen Kochbüchern finden sich die ersten Spargelrezepte und für den römischen Staatsmann und Schriftsteller Cato war Spargel \"eine Schmeichelei für den Gaumen\". Die Römer brachten, wie so vieles, auch den Spargel auf ihren Eroberungszügen mit nach Gallien und Germanien, wo er jedoch bald wieder in Vergessenheit geriet-.
Erst im 16. Jahrhundert wurde das Luxusgemüse am Hofe des Sonnenkönigs Ludwig XIV. wieder entdeckt. Von dort brachte es dann ein deutscher Gelehrter als Setzlinge mit erst jetzt wurde es ein deutsches Gemüse. Hieronymus Bock beschrieb Spargel in dem Mainzer Kräuterbuch \"Hortus Sanitatis\" als Delikatesse für Leckermäuler, und 1568 baute Johann Casimir, Leib-arzt des Pfalzgrafen vom Rhein, in Stuttgart den ersten Spargel an. Kurze Zeit später legte Karl Ludwig von der Pfalz den Grundstock für die Spargelkultur im Raum Schwetzingen. Das Comeback war von nun an nicht mehr aufzuhalten. Somit bin ich mal wieder sehr überrascht das Spargel überhaupt kein deutsches Gemüse ist. Was haben wir wohl früher mal gegessen?
Kartoffeln aus Amerika Nudeln aus China und später aus Italien, Reis aus Asien, da bleibt nicht viel.
Trotz dessen haben wir ja mittlerweile eine richtige Spargelkultur. Jedes Jahr von Ende April bis Ende Juni geht die große Stecherei los. Hauptsächlich wird hier im Norden der Spargel mit Kartoffeln, Schinken und Hollandaise verzehrt. Damit der Spargel ausreichend auf den Markt kommt geht der Spargelbauer und seine Gehilfen zweimal täglich aufs Feld. Hier sticht (wird so genannt weil man mit einer Art Messer neben dem Spargel in die Erde sticht und ihn dann mit einer Hebetechnik aus dem Boden zieht, also er wird nicht erstochen) er die aromatisch riechenden, seidig glänzenden, weißen Stangen aus den charakteristischen trapezförmigen Erdwällen heraus. Von hier wird der Spargel ent-weder schnellstmöglich zum nächsten Großmarkt gebracht oder di-rekt auf dem Feld verkauft .Frisch gestochener Spargel, sorgfältig und schonend zubereitet, ist ein unvergleichlicher Genuss. Etwa acht Wochen lang wiederholt sich das Ernteritual Tag für Tag, bis die Saison am Jo-hannistag nach dem alten Motto \"Sind die Kirschen rot, ist der Spar-gel tot\" offiziell beendet ist. Da euch Spargel mit Schinken bekannt sein sollte dachte ich mal an einem Omelett.
Aber nun zum Rezept
Das braucht Ihr dafür
1 Beutel Maggi Meisterklasse Zubereitung für Sauce Hollandaise
500 g weißer Spargel
½ Liter Wasser
Fondor
1 Prise Zucker
1 Teelöffel Butter
1/8 Liter Spargelwasser
125 Gramm Butter
100 Gramm gekochter Schinken
2 Eiweiß
1 Prise Salz
2 Eigelb
2 Eßlöffel Mehl
1 x Maggi Würzmischung Nummer 2
1 Eßlöffel Butter
Petersilie
Spargel waschen, schälen und in ca. 2 cm lange Stücke schneiden. In Wasser mit Fondor, Zucker und 1 TL Butter ca. 20 Minuten kochen. Heraus-nehmen und abtropfen lassen. Spargelwasser zum Kochen bringen. Maggi Meisterklasse Zubereitung für Sauce Hollandaise mit dem Schneebesen ein-rühren, zum Kochen bringen. Nach und nach But-ter unterschlagen. Schinken in Würfel schneiden und mit dem Spargel unter die Sauce geben.
Für das Omelette: Eiweiß mit Salz steif schlagen. Eigelb, Mehl und Maggi Würzmischung 2 dazugeben und unter den Eischnee heben. In einer Pfanne mit Deckel Butter heiß werden lassen, die Omelette-masse hineingeben, zudecken und bei geringer Wärmezufuhr in ca. 10 Minuten stocken lassen. Das Omelette mit dem Spargelgemüse fül-len und übereinanderschlagen. Petersilie waschen, hacken und darÜ-berstreuen. Tipp: Dazu passt ein feiner Blattsalat.
Das war’s schon guten Appetit
Gruß Trecker12
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