Mein Poesiealbum Testbericht
ab 10,30 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 10/2003
Auf yopi.de gelistet seit 10/2003
Erfahrungsbericht von opaque_enigma
Engel oder Teufel? Entscheidet selbst!
Pro:
viiieles über mich, ist das nicht gut?
Kontra:
vielleicht doch zuviel?
Empfehlung:
Ja
Danke an flash0815.
Ja, ciao hat meinen Bericht gekürzt, weil er zu lang war. Leider schaffe ich es auch nicht ihn zu kürzen, also müssen ein paar Buchstaben raus, leider !!!
Ich habe überlegt wie ich überhaupt anfange, habe den ein oder anderen Bericht gelesen und fand die Idee sehr schön zu versuchen zu jedem Buchstaben des Alphabetes etwas zu schreiben (oh weh, was habe ich mir da nur vorgenommen, ich kann das Alphabet doch nicht mal *g*)
Nun denn, ich wünsche euch allen viel Spaß und hoffe, dass ich euch nicht zu sehr langweile ...
**** A wie Außenseiter ***
-----------------------------------
Dummerweise muss ich mit einer schlechten Eigenschaft beginnen.
Ich denke schon, dass ich mich als Außenseiter bezeichnen kann. Ich weiß nicht wann es begann oder vielmehr wie es dazu kam, aber mit der Zeit wurde es immer mehr deutlich, dass ich zu einer Randgruppe gehörte.
Warum? Ich habe nicht die geringste Ahnung. Vielleicht weil ich unscheinbar war, nicht so vorlaut wie die anderen. Ich habe mich nie verstellt, nur um cool zu sein oder mit einem Trend zu gehen. Ich war ich selbst und das fanden die meisten einfach zu langweilig und haben sich deshalb erst gar nicht die Mühe gemacht mich näher kennen zu lernen. Und das war ihr großer Fehler. Ich will nicht eingebildet sein, das liegt mir völlig fern, aber ich denke schon, dass ich ein Mensch bin, bei dem man sagen kann, dass man froh ist mich zu kennen. Das ich auf welche Art auch immer eine kleine Bereicherung bin.
Aber nun ja, wer nicht will der hat schon.
**** C wie Chaotisch ****
----------------------------------
Sind wir das nicht alle? Ein wenig chaotisch, verplant und total irre?
Nein, da habt ihr recht, aber ich bin es!!! Und das manches Mal nicht zu knapp!
Eigentlich kann man mit mir jeden Scheiß machen, den man sich vorstellen kann, ich bin immer dabei und sage nur ganz selten mal nein.
Mit mir kann man Pferde stehlen, mit mir kann man sich sicher sein viele Überraschungen zu erleben (eine werde ich unter R wie Romantik erläutern), mit mir kann man in jeder Situation lachen (mehr bei L) und weil ich so offen bin, wird es sicher nicht langweilig.
Aber chaotisch ist ja auch noch was anderes oder?
Ich schäme mich ja schon, aber ich enthalte mein Chaos in Sachen Ordnung nicht vor. Manchmal finde ich nichts mehr oder entdecke ganz neue Dinge, die ich schon ewig gesucht habe oder schon vergessen hatte, nur weil mein Ordnungssinn mal wieder auf Urlaub war.
So sieht es nicht nur in meinem Kleiderschrank aus (den hab ich jetzt aber aufgeräumt), sondern auch auf der Arbeit. Da finde ich manchmal den Schreibtisch vor lauter Unterlagen nicht mehr wieder. Aber na ja, da sieht man wenigstens, dass ich nicht nur dumm da sitze.
**** E wie eifersüchtig ****
------------------------------------
Genug über andere aufgeregt, jetzt bin ich mal dran.
Ich hasse Eifersucht. Ob nun Eifersucht von mir oder wegen mir. Egal von welcher Seite sie kommt, sie ist auf Dauer nicht nur nervig, sondern auch ein echter Liebeskiller.
Ein wenig Eifersucht ist, denke ich, irgendwie belebend und sichernd, weil man das Gefühl hat dem anderen etwas zu bedeuten. Denn ansonsten würde er sich keine Sorgen darüber machen einen zu verlieren oder betrogen zu werden.
Doch ständige Eifersucht, die in Kontrolle überzugehen scheint, gegen die keine Argumente und Beteuerungen mehr ankommen, ist einfach zuviel und schwächt mit der Zeit jede Beziehung. Es kostet einfach zuviel Kraft dagegen anzugehen und auf der anderen Seite ist die Angst des eifersüchtigen einfach so groß, dass man merkt, dass das Vertrauen sehr stark auf Null zu geht. An diesem Punkt macht es keinen Sinn weiterhin zusammen zu bleiben.
Ich selbst bin sehr eifersüchtig. Das liegt einzig und allein daran, dass ich im Moment so wahnsinnig glücklich bin und dieses Gefühl nicht mehr missen will. Da ist die Angst groß betrogen zu werden, auch wenn ich mir seiner Gefühle sehr sehr sicher bin! Er ist und bleibt das wichtigste in meinem Leben.
**** G wie Geburt ****
-------------------------------
Nee, ich bin keine Mutter und möchte auch keine werden. Aber das ist ein anderes Thema.
Hier geht es vielmehr um meine Geburt.
Schon bevor ich das Licht der Welt erblickt hatte, habe ich gemerkt, dass ich da gar nicht hin will. Irgendwas hat mich innerlich wohl davon überzeugen wollen, dass es auf der Welt nicht so schön ist wie in Mamas Bauch.
Was mache ich also? Ich schlinge mir die eigene Nabelschnur schön um den Hals, um mich festzuhalten. Aber nee, Pustekuchen, die Ärzte wollten unbedingt, dass ich die Welt bereichere (oder was sie sich auch immer gedacht haben) und habe mich heil zu sich geholt. Ich bin natürlich ziemlich blau angelaufen und war auch etwas früh dran, aber mir ging es gut.
Somit habt ihr das Glück noch mehr über mich zu erfahren.
Es war der 06. April 1983 an dem ich auf die Welt kam. Es war ein Donnerstag um ziemlich genau 15:21 in einem Stadtteil von Köln, in dem ich wenig später auf den Namen Nicole getauft wurde.
Wie man leicht erkennen kann bin ich ein kleiner Widder und ganz genauso verhalte ich mich auch. Ich bin sturköpfig, selbstkritisch, manchmal ziemlich anstrengend (nette Grüße an meinen geduldigen Schatz und an meinen Arbeitskollegen), aber im Grunde doch gaaanz lieb, wenn man mich nicht gerade ärgert, denn dann kann ich richtig sauer werden und toben wie ein Orkan. Da ist nichts mehr zu lachen.
**** H wie Hochzeit ****
---------------------------------
Ich weiß nicht genau warum ich eigentlich dieses Thema genommen habe, aber im Grunde genommen ticke ich manchmal eben doch wie eine Durchschnittsfrau (man sagt mir nämlich nach ich sei nicht „typisch frau“) und träume ab und an von einer wunderschönen Hochzeit.
Ein Hochzeit mit einem wunderschönen weißen Kleid, , vielen Blumen überall, dem Moment, zu dem er mich das erste Mal hergerichtet sieht, lächelt und sich nur denkt wie wunderschön ich doch bin, dann vor dem Altar (nur der eine Gedanke: „Mensch, lass doch die ganze Vorrede weg und frag mich endlich …“), das entscheidende „ja“, der Kuss, Tränen, die mir vor Rührung die Wangen hinunter laufen (ja, ich bin sehr sensibel), die vielen Fotos vor der Kirche, die 3stöckige Torte, der Walzer …
Ach ja, ist das schön. Ich könnte glaube ich noch lange weiter schreiben, aber dann wird das mit dem restlichen Alphabets nichts mehr ;o)
**** I wie Interessen ****
---------------------------------
Ich interessiere mich sehr für meine Mitmenschen, das was sie tun, was sie beschäftigt, was sie denken und fühlen. Ich bin ein Mensch, der gern für andere da ist, der gern hilft, wenn er kennt.
Deshalb interessiere ich mich stark für Psychologie. Ich wurde früher öfter einmal als kleiner Hobbypsychologe bezeichnet. Ich habe immer versucht zu analysieren und zu interpretieren, die Menschen genau beobachten: wie sie etwas sagen, welche Mimik, Gestik sie ausdrücken, um vielleicht etwas aus dem Gesagten herauszulesen, dass sie nicht wagen auszudrücken.
Natürlich klappt es nicht immer, aber es ist sehr interessant.
Eng damit verbunden ist mein Interesse an Hypnose. Da kenn ich eine lustige Geschichte, die kurz anschneiden kann:
Ich saß mit einer Freundin im Café und erzählte ihr von dem ersten Erfolgserlebnis mit meiner Testperson „Mama“ und sie wollte unbedingt ausprobieren, ob ich es wirklich schaffe, dass sie so entspannt ist, dass sie nichts mehr um sich herum mitbekommt und so gesehen in Trance fällt.
Ich war nicht sonderlich begeistert es im Café auszuprobieren, aber sie wollte es so. Ich schaffte es, um es kurz zu machen.
Der Witz an der Sache ist einfach, dass mich 2 ältere Damen ansprachen, als wir gehen wollten, dass sie ein wenig gelauscht hatten und sich lange nicht mehr so entspannt gefühlt hatten wie heute. Sie hatten sich also so sehr auf meine Worte konzentriert, dass sie auch in einen hypnoseähnlichen Zustand gefallen sein müssen.
Was habe ich sonst für Interessen?
Kunst. Damit meine ich nicht durch Museen zu laufen und über die Bilder zu diskutieren, sondern vielmehr selbst zu zeichnen, zu malen (Linolschnitt, Buntstifte, Kreide, Öl, Bleistift, Stoff, Holz, was auch immer) Gedichte zu schreiben oder einfach zu philosophieren.
Leider habe ich nicht mehr soviel Zeit für dieses eigentlich sehr schönes und entspannendes Hobby.
Als Kunst kann man sie nicht wirklich bezeichnen, aber auch Horrorfilme sind ein Interesse meinerseits. Ich weiß auch nicht, aber es ist schon seit ewigen Zeiten so, dass ich sie sehr gerne gesehen habe.
Allerdings gebe ich zu, dass ich es sehr ungern allein tu, mag der Film im Grunde noch so harmlos sein, wie er will, aber selbst bei „Flatliners“ hatte ich Angst, als ich mit 13 oder so ganz allein war und es draußen dunkel wurde. Ich habe überall Licht gemacht und den Fernseher so laut gestellt, dass ich mich etwas wohler fühlte.
Aber das ist nichts im Vergleich zu einem Horrorfilm-Abend in den Armen meines Liebsten. DA fühle ich mich erst richtig (!) wohl und da macht es gleich doppelt soviel Spaß. Vor allem, wenn er manchmal zusammenzuckt und sich seine Finger in meinen Arm krallen, weil ein paar Zombies durch den Film wanken.
Natürlich ist auch mein geliebter Freund mein ganz besonderes Interesse, das ich mit niemandem teilen möchte und auf das ich mich nach einem schweren Tag oder einen stressigen Woche (oder auch einfach nur so) immer ganz besonders freue.
**** K wie Kindheit ****
---------------------------------
Da ich euch etwas über mich erzählen will, darf natürlich auch meine Kindheit nicht fehlen, um mal etwas persönlicher zu werden. Und das ist es in der Tat.
Ich weiß nicht wann es dazu kam oder warum, aber irgendwann begannen die Erziehungsmethoden meiner Eltern und vor allem meines Vaters gewalttätiger zu werden und somit blieb es nicht bei einem Klaps auf den Hintern, sondern regnete Ohrfeigen oder teilweise auch eine richtige Trachtprügel.
Ich denke er kam einfach nicht richtig damit klar wie er sich durchsetzen sollte, um uns klar zu machen, was wir tun oder lassen sollen.
Ich denke nicht gern an diese Zeit zurück, weil sie mich sehr geprägt hat. Heute habe ich mich viel mit Erziehung auseinander gesetzt, weil ich auch in der Schule Pädagogik hatte und ich habe das ein oder andere Mal meine Eltern auf ihre Fehler angesprochen, aber natürlich sehen sie sie nicht ein und meinen alles richtig gemacht zu haben.
Da bin ich allerdings ganz anderer Meinung.
Denn es ist nicht bei den körperlichen Verletzungen geblieben. Zumindest war es bei mir so, dass ich auch psychisch ziemlich „geschädigt“ wurde, was bei meinem Bruder meiner Meinung nach nicht der Fall war.
In meiner Jugendzeit, in der Zeit, als es darauf ankam sich mit sich selbst auseinander zu setzen und sich kennen zu lernen, hörte ich immer wieder Kritik statt Lob und Beleidigungen statt Hilfestellungen.
Egal was ich tat, es schien falsch oder einfach nicht gut genug zu sein. Ich hörte schmerzhafte Sätze wie „Du bist so eine Matschkuh“ und „Wenn du so bleibst bekommst du nie Freunde“. Diese oder ähnliche Sätze verletzten mich Mal um Mal, es war keine Gewöhnungssache. Ich fühlte mich wert- und nutzlos, dachte oft darüber nach dem ganzen ein Ende zu bereiten, weil ich keine Kraft mehr hatte.
Ich war so sehr verletzt, dass ich kaum noch Selbstvertrauen hatte, so dass ich mich Fremden gegenüber nicht so zeigen konnte wie ich war, sondern völlig zurück gezogen im Hintergrund blieb, weil ich Angst hatte etwas falsch zu machen oder wieder verletzt zu werden.
Es hat sehr lange gedauert bis ich alles verdaut hatte, bis ich genug Kraft hatte mit der Situation fertig zu werden, um ihnen zu beweisen welches Potenzial in mir steckt. Natürlich konnte ich es ihnen nie Recht machen und auch die Beleidigungen blieben, aber ich hatte irgendwo tief in mir doch den starken Willen weiter zu kämpfen.
Heute ist alles anders. Ich bin selbstbewusster, was ich vor allem meinem momentanen Freund zu verdanken habe, aber auch treuen Freunden zu verdanken habe.
**** L wie lachen ****
-----------------------------
Wie schon angekündigt werde ich jetzt etwas darüber schreiben wobei man alles mit mir lachen kann.
Auf der Arbeit wäre es glaube ich so manches Mal ernster und unlockerer (neue Wortkreation à la Nicole), wenn ich die Stimmung nicht ein wenig auflockern würde. Zu lachen gibt es immer genug, auch wenn es eigentlich nur ein dummer Spruch war, der dennoch für viele Schmunzler oder herzhafte Lacher sorgt.
Ich denke, ich kann von mir behaupten, dass meine Arbeitskollegen und mein Chef recht haben, wenn sie sagen, dass die Sonne aufgeht, wenn ich ins Büro komme und das ist doch mal ein tolles Kompliment.
Wenn man mit mir auf die Piste geht oder sich nur so mit mir trifft, um ein wenig zu quatschen, dann gibt es auch immer ein paar witzige Situationen.
So zum Beispiel schon das ein oder andere Mal in der Disco, wenn meine Freundin und ich von irgendwelchen ganz besonders komischen Typen total primitiv angetanzt werden, die Köpfe zusammenstecken, die Typen schräg von der Seite ansehen und uns nur kaputt lachen. Es geht natürlich auch so, dass ich mich manches Mal hab dazu hinreißen lassen mich umschwärmen zu lassen, ein kurzes Gespräch aufzunehmen, nur um sie danach wieder fallen zu lassen (okay, ich bin eine fiese Socke, aber das ist auch schon etwas her, als ich das das letzte Mal gemacht habe).
Wenn wir uns nur so treffen, um uns auszutauschen (Frauen-Hobby), dann sitzen wir manchmal zusammen, beobachten die Menschen, die an uns vorbei gehen oder um uns herum sitzen, trinken unsere Cocktails oder auch unseren Kaffee und lästern kräftig über das was um uns herum passiert. Es ist nämlich ein Gerücht, das das Frauen nur machen, wenn sie den Eisprung haben (sagt angeblich eine medizinische Untersuchung).
Tja, man kann sogar mit mir lachen, wenn es um Pannen geht, die nun mal ab und zu im Leben passieren. Damit meine ich sowohl Pannen, die mir passieren (ich kann nicht immer drüber lachen, das gebe ich zu), als auch Pannen, die mir und zum Beispiel meinem Schatzi zusammen passieren *mal nett zu ihm rüberwink und breit grins*.
Wie dem auch sei, mit mir kann man immer lachen, egal wann und wo. Oder wie es eine Freundin einmal sagte „mit ihr kann man sogar beim Leiden lachen“ und das ist wirklich mal ein schönes Kompliment, nicht wahr?
**** M wie Machos ****
--------------------------------
Ba, pfui, igitt, da schüttelt es mich schon allein bei dem Gedanken an diese schmierigen, eingebildeten Möchtegernproleten. Das sind so Typen, denen ich am liebsten vor die Füße kotzen würde (sorry, aber das musste sein).
Ich meine, die denken sie sind die Größten und Besten, könnten alles und bekommen alles, was sie wollen.
Ein paar Exemplare habe ich schon live erlebt, aber eines möchte ich euch kurz etwas näher beschreiben.
Ich war mit einer Freundin in der Disco und lernte ihn als netten, höflichen und etwas zurückhaltendenden Jungen kennen. Schön und gut, wir tauschten Nummern aus.
Bald trafen wir uns das erste Mal allein. Das Treffen an sich war schön, wir verstanden uns gut, aber irgendwie hatte er andere Absichten als ich und auch andere Sichtweisen als ich, weil er zum Beispiel meinte: „Halt du doch besser den Schirm (ein Riesenteil für 2), dann ist das für uns beide günstiger“ Klar war es günstiger. Er konnte seinen Arm um mich legen und ich brach mir fast die Hand, tolle Idee.
Toll war der Abschied: „Gib mir noch n Kuss und ich gehe“ Hallo? Was geht denn jetzt ab. Ich konnte nicht mal was sagen, da drückte er mir schon die Lippen auf. Schönen Dank auch.
Nach dem zweiten Treffen das gleiche Spiel, nur dass er mir die Zunge derart in den Hals schob, dass ich dachte ich müsse mich übergeben.
Ich dachte mir dann, dass das so nicht geht und sagte ihm ich habe einen Freund, hätte das aber auch damals in der Disco erwähnt.
Er blieb dabei mich „zu wollen“ wir er sagte und meinte nur trocken „wenn du dich von ihm trennst, sag mir einfach bescheid“. Sehr unsympathisch und das Gefühl wurde von Mal zu Mal schlimmer, so dass irgendwann immer mehr die Meinung einschlich, dass wir uns doch nicht so gut verstehen wie am Anfang und ich nur noch genervt war von „ich leg dann mal den Arm um dich ne“ und den gierigen Blicken, wenn neben uns ein Pärchen knutschte.
Die ganze Geschichte endete damit, dass mein jetziger Freund, den ich da gerade kennen gelernt hatte, den Entschluss faste der qualvollen Sache ein Ende zu bereiten, weil der Nervtyp nicht auf mich hörte. Er schrieb kurz und knapp er solle mich in Ruhe lassen, weil er mich nerve. „das will ich von ihr selber hören“ okay konnte er haben.
Die Reaktion war heftig und ganz klar verletzter Männerstolz: „du dumme Fotze, es gibt 1000 bessere als dich. Geh abspecken“ Nee ist klar, darum wollte er ja auch auf mich warten, ne? Besonders der zweite Teil war klasse, weil es bei mir nichts mehr zum Abspecken gibt, aber na ja, wie am Anfang erwähnt, fällt dummen Menschen kein besseres Argument mehr ein, als irgendwas negatives über das Aussehen zu sagen, auch wenn es nicht stimmt.
Na ja, heute schickt er mir immer noch regelmäßig Viren. Schönen Dank.
**** N wie Nähe ****
-----------------------------
Da ich dummerweise mein L für Lachen verschwendet habe, fehlte mir der Buchstabe für eins der wichtigsten und zugleich schönsten Themen überhaupt: Die Liebe.
Darum packe ich sie nun zusammen mit der Nähe, die unweigerlich damit zusammenhängt.
Für mich bedeutet Nähe unheimlich viel. Ich brauche Geborgenheit und das Gefühl von Sicherheit. Ich mag zwar äußerlich stark sein und viel verkraften, aber dennoch bin ich doch auch nur ein zartes Seelchen, dass beschützt und umsorgt werden möchte.
Es gibt die familiäre Nähe und Liebe, die ich früher nie richtig erlebt habe und auch heute recht selten spüren kann, also habe ich versucht dieses Gefühl bei anderen zu finden.
Ich war meinen Freunden immer sehr dankbar, dass sie mich aufgenommen und unterstützt haben, für mich da waren und das war ein Zeichen von Nähe, das ich gebraucht habe, wie jeder Mensch, der nicht in seiner Einsamkeit versinken möchte.
Besonders schön und intensiv ist die Nähe, wenn man liebt und geliebt wird.
Ich bin ein ziemlicher Spätzünder, was dieses Thema angeht, denn meinen ersten richtigen Freund bekam ich erst mit meinem heutigen und zwar mit 19 1/2 , am 16.07.2002. Es war eine wunderschöne Geschichte, die ich nicht noch einmal aufschreiben werde, weil man sie in einem anderen meiner Berichte nachlesen kann, wenn man sie nicht schon kennt.
Ich konnte mir nie vorstellen, dass es so wunderschön sein kann und süchtig machen kann geliebt zu werden. Ich kann mir einfach nicht mehr vorstellen ohne ihn zu sein. Ich sehne jeden Moment herbei, in dem ich ihn wieder in meine Armen schließen und küssen kann, einfach seine Nähe und seine Wärme spüren kann. Erst mit ihm erlebe ich das richtige Leben, lernen es in all seinen strahlenden Farben, mit all seinen Freuden kennen und dafür bin ich ihm unendlich dankbar!
Ich bin allen Menschen, die mir das Gefühl geben nicht allein zu sein, sondern geliebt zu werden oder einfach etwas wert zu sein, ihnen etwas zu bedeuten!!! DANKE!
**** P wie Pläne ****
----------------------------
Eigentlich habe ich mir abgewöhnt zu planen, weil ich genau weiß, dass ich sie sowieso nicht umsetzen kann oder sie sich bald wieder von allein ändern.
Es liegt auf der Hand, dass man manche Faktoren nicht beeinflussen kann, die entscheiden wie sich eine Situation oder eine Gegebenheit entwickelt.
So konnte ich noch nicht ahnen, dass meine kompletten Pläne nach dem Abi zerplatzen wie Seifenblasen. Wer denkt schon daran durch die Abschlussprüfungen um 0,4 Punkte im Notendurchschnitt abzufallen und somit die Chance auf die Verwirklichung der Pläne verpasst? Niemand.
Ich hatte vor Biologie zu studieren, hatte aber durch meinen Abischnitt nicht mehr die Möglichkeit dazu und rutschte 6 Plätze an einem Studienplatz vorbei und musste mich somit schnell entscheiden was ich nun tun möchte, um kein Jahr unsinnig verstreichen zu lassen.
Durch Glück und Zufall kam ich zu meiner momentanen Ausbildung bei einem Steuerberater (auch darüber habe ich einen Bericht geschrieben *Werbung mach*).
Ich habe nun also in Bezug auf meine berufliche Zukunft den Plan einen möglichst guten Abschluss zu machen, um nachher studieren zu können, damit ich auf der Karriereleiter noch etwas weiter aufsteigen kann.
Pläne für mein persönliches Glück möchte ich ungern machen, weil ich die Dinge gerne sich selbst überlasse, um das gewisse Etwas, die Überraschung genauso zu wahren wie das Schicksal, dass irgendwie immer in unserem Leben mitmischt (irgendwie hat alles sein Sinn, auch wenn wir ihn vielleicht erst sehr spät erkennen).
Zwischenmenschlich möchte ich die Freunde, die ich im Moment habe auf jeden Fall weiterhin behalten und die Freundschaften hegen und pflegen, damit sie noch lange wehren, denn Freunde sind sehr wichtig, wie ich finde. Ich hatte nie viele und darum möchte ich wenigstens die wenigen, die ich habe nicht verlieren.
Schlussendliches Fazit: Meine Pläne sind, dass ich eigentlich keine habe ;o)
**** R wie Romantik ****
----------------------------------
Wie man unschwer an meiner Ausführung des Buchstaben H erkennen konnte bin ich ein sehr romantisch veranlagter Mensch.
Ich liebe Sonnenuntergänge genauso sehr wie einen klaren Sternenhimmel, an dem man wirklich einen Stern neben dem anderen, einen heller als den anderen bestaunen kann.
Wie angekündigt möchte aus diesem Grund nun einen Liebesbeweis (eine Überraschung) etwas näher erläutern, die ich einmal vorbereitet hatte, als wir unser 1 ½ jähriges (hoffentlich sage ich jetzt nichts falsches) hatten und er gerade günstigerweise nicht da war:
Ich hatte alles mit seiner Mutter und seiner Oma abgesprochen.
Er war mit seinen Eltern irgendwo zu Besuch und sein Oma öffnete mir die Tür.
Ich begann nun also erst einmal mein Geschenk aufzubauen: Einen Brunnen mit Nebel- und Wechsellichteffekt mit einer Glasschale und einem Metallgestell.
Diesen stellte ich mitten in das Zimmer und legte in Herzform eine Efeulichterkette darum herum, eine weitere Lichterkette vom Brunnen zur Tür seines anderen Zimmers und schmückte außerdem sowohl den Weg, als auch den Bereich um den Brunnen herum mit roten Rosen aus.
Als ich die Lichterketten anschaltete, sah ich erst wie wunderschön es geworden war. Ich war total gerührt und stolz auf mich solch eine wunderbare Idee gehabt zu haben. Es war genauso wie frau sich immer eine Liebeserklärung wünscht und man sie eigentlich nur aus dem Fernsehen kennt. Es war gigantisch (ohne mich übermäßig selbst loben zu wollen).
Als er nach Hause kam und ins Zimmer trat hätte ich zu gern sein Gesicht gesehen. Es muss ein Bild für die Götter gewesen sein. Mit so einer Überraschung hatte er niemals gerechnet, weil er ja nicht einmal ahnen konnte, dass ich mich in sein Zimmer schleiche und alles vorbereite, währen er nicht da ist. Er bekam kaum ein Wort heraus, als er sich bedankte und nur meinte ich sei verrückt und unglaublich. C’è moi ;o)
**** S wie Spitznamen ****
------------------------------------
Spitznamen habe ich im Laufe der Zeit eigentlich nie so besonders viele gehabt oder ich kann mich einfach nicht daran erinnern.
Nici war im Kindergarten, in der Grundschule und in der ersten Zeit auf dem Gymnasium sehr beliebt, wurde aber abgeschafft, weil wir außerdem einen Niklas hatten, der Nicki gerufen würde. Da man aber das „k“ beim Sprechen nicht hört, wussten wir nie wer gemeint war.
Colle, Collilein oder Collchen haben sich nie richtig durchgesetzt. Mein Bruder war es, der mich früher immer Colle nannte, als er noch nicht richtig sprechen konnte und das hat sich durchgezogen, so dass er es heute noch sagt, wenn er etwas von mir will ;o)
Mittlerweile nennen mich nur noch ab und zu mein Schatz und mein Arbeitskollege so.
Collilein und Collchen tauchten nur eine sehr sehr kurze Zeit lang auf und sind somit zu vernachlässigen.
„Kleine Schwester“ war ein weiterer Spitzname, den mein damaliger Schwarm neben Colli ab und an benutzt hatte und auch meinem schriftlichen Spitznamen GRMB einen Namen gab. Letzterer rührt einfach gesagt von einem bauchfreien shirt her, das es ihm damals ziemlich angetan hatte und das nun in den Händen meines Schatzes liegt, weil er es nicht verkraften konnte, dass ich es wegwerfe, denn schließlich kann ich es doch noch bei ihm anziehen und ihm so eine Freude machen, gell?
In der Oberstufe wurde ich eine ganze Weile von 2 Freundinnen „the brain“ genannt, weil ich bei einer Englisch-Gruppenarbeit zum Kopf der Gruppe, also „the brain oder the person, who is in charge“ gewählt wurde. Also kein sinniger Hintergrund, leider.
Der liebste Spitzname ist mir natürlich der meines Freundes: „mein Engel“ oder „mein Engelchen“.
Ach ja, das ist immer wieder schön. Ich bin einfach zu lieb und zu gut und überhaupt, als dass ich ein erdisches Wesen sein könnte. Hart, aber wahr *lach*
Ach so, fast hätte ich es vergessen: Mein Chef. Er hat mich eine Zeit lang mal Matzimäuschen genannt. Das ist dummerweise auf den ein oder anderen im Büro übergeschlagen, nicht wahr Michael alias flash0815??? (ha, ich hab dich geoutet :oP )
**** T wie Träumen ****
--------------------------------
Ich bin nicht nur verschmust, sondern auch total verträumt. Manchmal sitze ich einfach nur da und phantasiere mir irgend etwas zusammen. Es ist manchmal doch wirklich schöner sich in seine eigene kleine Welt zurück zu ziehen, als sich mit dem ganzen Stress und Ärger des Alltags herumzuschlagen, oder?
Früher habe ich meine Träume aufgeschrieben, die ich hatte, wenn ich geschlafen habe, weil ich sie analysieren wollte, da sie ja angeblich das erwecken, was wir unterbewusst verarbeiten, was uns beschäftigt und dergleichen. Dummerweise habe ich mich beim Aufwachen nicht mehr erinnern können was ich geträumt habe und somit blieb es bei dem Vorhaben.
Dafür quäle ich die Menschen, die mir so nebenbei und völlig ahnungslos erzählen wovon sie geträumt haben. So quasi aus dem Hinterhalt, hehe.
**** U wie Unschuld ****
----------------------------------
Ihr habt es nicht anders erwartet, aber ich bin das reinste Unschuldslamm. Hat man doch gemerkt oder?
Nein, darum sollte es eigentlich bei dieser Überschrift nicht gehen. Obwohl? Nein.
Wie gesagt bin ich ein ziemlicher Spätzünder gewesen und somit habe ich auch verhältnismäßig spät meine Unschuld verloren, um genau zu sein am 23.08.2002 (wenn mich jetzt nicht alles täuscht).
Ich werde hier keine pornografischen detaillierten Berichte schreiben, aber dennoch will ich kurz schildern, wie es dazu gekommen ist.
Irgendwie ging alles sehr schnell seitdem wir zusammen waren. Ich meine am 3. das erste Mal getroffen, am 16. zusammen gekommen und am 23. den ersten Sex. Nicht dass da vorher absolut nichts gelaufen ist … ach was.
Eigentlich hatten wir uns innerlich immer vorgenommen nichts zu überstürzen, aber irgendwie hat dann doch das Verlangen oder die Neugierde oder was auch immer gesiegt und wir wollten das Neue kennen lernen.
Es war so dass wir schon fast entkleidet auf seinem Bett lagen, leidenschaftlich rumknutschten und natürlich viel lachten, als er mir ins Ohr flüsterte, dass ich ihm sagen solle, wenn ich bereit für den nächsten Schritt bin (ich habe ihn selbst nach der dritten Wiederholung akustisch nicht verstanden, sagte dann aber einfach ja, damit ich nicht als ganz doof da stand).
Ich sagte ihm dann einfach nur, dass bei Vollmond so manch eigenartige, interessante und neue Dinge passieren können und dass wir ja in ein paar Minuten oder so Vollmond hätten. Die Zeit bis dahin verbrachten wir mit vielen Küssen und Streicheleinheiten, als er fragte: „und haben wir jetzt Vollmond“ – „ja“ na ja und bei Vollmond war es dann also so weit.
Wie gesagt gibt es nicht mehr, ätsch.
**** Z wie Zukunft ****
-------------------------------
Ich sag doch ich kann das Alphabet nicht, nee Scherz. Ich wollte mir über X und Y nicht den Kopf zerbrechen. Also mache ich weiter beim Z.
Eigentlich habe ich meine Zukunft schon ein wenig unter P beschrieben. Allerdings möchte ich hier noch etwas anbringen, das meiner Meinung nach besser zur Zukunft passt als zu den Plänen.
Ich wünsche mir für meine Zukunft, dass ich noch lange lange lange so glücklich bin wie momentan, damit meine ich in erster Linie meine Beziehung, aber auch zum Beispiel meine berufliche Ausgeglichenheit und das Gefühl das Richtige zu tun und mich wohl zu fühlen.
Mein Freund und ich spinnen ab und zu mal Vorstellungen über die gemeinsame Zukunft und ich kann nur sagen, dass ich es liebe mich mit ihm darüber zu unterhalten, weil ich mir einfach nichts schöneres vorstellen kann, als meine Zeit mit ihm zu verleben!
So, ich mache es zum Schluss mal ein wenig kurz, damit ich mich nicht weiter wiederhole und euch noch völlig zu Tode schreibe. Wie ich nämlich sehe ist es doch unheimlich viel geworden. Natürlich werdet ihr einiges erfahren haben, aber ich denke, dass ihr auch einige Zeit dran gesessen haben müsst. Ich hoffe es hat sich gelohnt.
Und wenn ich nur einen erlebe, der meint mich damit verarschen zu müssen, indem er mir 2 Minuten nachdem ich den Bericht eingestellt habe schon einen Kommentar schreibt, dann gibt es aber ordentliche Testfragen ;o)
Danke fürs geduldige Lesen!!!
Ja, ciao hat meinen Bericht gekürzt, weil er zu lang war. Leider schaffe ich es auch nicht ihn zu kürzen, also müssen ein paar Buchstaben raus, leider !!!
Ich habe überlegt wie ich überhaupt anfange, habe den ein oder anderen Bericht gelesen und fand die Idee sehr schön zu versuchen zu jedem Buchstaben des Alphabetes etwas zu schreiben (oh weh, was habe ich mir da nur vorgenommen, ich kann das Alphabet doch nicht mal *g*)
Nun denn, ich wünsche euch allen viel Spaß und hoffe, dass ich euch nicht zu sehr langweile ...
**** A wie Außenseiter ***
-----------------------------------
Dummerweise muss ich mit einer schlechten Eigenschaft beginnen.
Ich denke schon, dass ich mich als Außenseiter bezeichnen kann. Ich weiß nicht wann es begann oder vielmehr wie es dazu kam, aber mit der Zeit wurde es immer mehr deutlich, dass ich zu einer Randgruppe gehörte.
Warum? Ich habe nicht die geringste Ahnung. Vielleicht weil ich unscheinbar war, nicht so vorlaut wie die anderen. Ich habe mich nie verstellt, nur um cool zu sein oder mit einem Trend zu gehen. Ich war ich selbst und das fanden die meisten einfach zu langweilig und haben sich deshalb erst gar nicht die Mühe gemacht mich näher kennen zu lernen. Und das war ihr großer Fehler. Ich will nicht eingebildet sein, das liegt mir völlig fern, aber ich denke schon, dass ich ein Mensch bin, bei dem man sagen kann, dass man froh ist mich zu kennen. Das ich auf welche Art auch immer eine kleine Bereicherung bin.
Aber nun ja, wer nicht will der hat schon.
**** C wie Chaotisch ****
----------------------------------
Sind wir das nicht alle? Ein wenig chaotisch, verplant und total irre?
Nein, da habt ihr recht, aber ich bin es!!! Und das manches Mal nicht zu knapp!
Eigentlich kann man mit mir jeden Scheiß machen, den man sich vorstellen kann, ich bin immer dabei und sage nur ganz selten mal nein.
Mit mir kann man Pferde stehlen, mit mir kann man sich sicher sein viele Überraschungen zu erleben (eine werde ich unter R wie Romantik erläutern), mit mir kann man in jeder Situation lachen (mehr bei L) und weil ich so offen bin, wird es sicher nicht langweilig.
Aber chaotisch ist ja auch noch was anderes oder?
Ich schäme mich ja schon, aber ich enthalte mein Chaos in Sachen Ordnung nicht vor. Manchmal finde ich nichts mehr oder entdecke ganz neue Dinge, die ich schon ewig gesucht habe oder schon vergessen hatte, nur weil mein Ordnungssinn mal wieder auf Urlaub war.
So sieht es nicht nur in meinem Kleiderschrank aus (den hab ich jetzt aber aufgeräumt), sondern auch auf der Arbeit. Da finde ich manchmal den Schreibtisch vor lauter Unterlagen nicht mehr wieder. Aber na ja, da sieht man wenigstens, dass ich nicht nur dumm da sitze.
**** E wie eifersüchtig ****
------------------------------------
Genug über andere aufgeregt, jetzt bin ich mal dran.
Ich hasse Eifersucht. Ob nun Eifersucht von mir oder wegen mir. Egal von welcher Seite sie kommt, sie ist auf Dauer nicht nur nervig, sondern auch ein echter Liebeskiller.
Ein wenig Eifersucht ist, denke ich, irgendwie belebend und sichernd, weil man das Gefühl hat dem anderen etwas zu bedeuten. Denn ansonsten würde er sich keine Sorgen darüber machen einen zu verlieren oder betrogen zu werden.
Doch ständige Eifersucht, die in Kontrolle überzugehen scheint, gegen die keine Argumente und Beteuerungen mehr ankommen, ist einfach zuviel und schwächt mit der Zeit jede Beziehung. Es kostet einfach zuviel Kraft dagegen anzugehen und auf der anderen Seite ist die Angst des eifersüchtigen einfach so groß, dass man merkt, dass das Vertrauen sehr stark auf Null zu geht. An diesem Punkt macht es keinen Sinn weiterhin zusammen zu bleiben.
Ich selbst bin sehr eifersüchtig. Das liegt einzig und allein daran, dass ich im Moment so wahnsinnig glücklich bin und dieses Gefühl nicht mehr missen will. Da ist die Angst groß betrogen zu werden, auch wenn ich mir seiner Gefühle sehr sehr sicher bin! Er ist und bleibt das wichtigste in meinem Leben.
**** G wie Geburt ****
-------------------------------
Nee, ich bin keine Mutter und möchte auch keine werden. Aber das ist ein anderes Thema.
Hier geht es vielmehr um meine Geburt.
Schon bevor ich das Licht der Welt erblickt hatte, habe ich gemerkt, dass ich da gar nicht hin will. Irgendwas hat mich innerlich wohl davon überzeugen wollen, dass es auf der Welt nicht so schön ist wie in Mamas Bauch.
Was mache ich also? Ich schlinge mir die eigene Nabelschnur schön um den Hals, um mich festzuhalten. Aber nee, Pustekuchen, die Ärzte wollten unbedingt, dass ich die Welt bereichere (oder was sie sich auch immer gedacht haben) und habe mich heil zu sich geholt. Ich bin natürlich ziemlich blau angelaufen und war auch etwas früh dran, aber mir ging es gut.
Somit habt ihr das Glück noch mehr über mich zu erfahren.
Es war der 06. April 1983 an dem ich auf die Welt kam. Es war ein Donnerstag um ziemlich genau 15:21 in einem Stadtteil von Köln, in dem ich wenig später auf den Namen Nicole getauft wurde.
Wie man leicht erkennen kann bin ich ein kleiner Widder und ganz genauso verhalte ich mich auch. Ich bin sturköpfig, selbstkritisch, manchmal ziemlich anstrengend (nette Grüße an meinen geduldigen Schatz und an meinen Arbeitskollegen), aber im Grunde doch gaaanz lieb, wenn man mich nicht gerade ärgert, denn dann kann ich richtig sauer werden und toben wie ein Orkan. Da ist nichts mehr zu lachen.
**** H wie Hochzeit ****
---------------------------------
Ich weiß nicht genau warum ich eigentlich dieses Thema genommen habe, aber im Grunde genommen ticke ich manchmal eben doch wie eine Durchschnittsfrau (man sagt mir nämlich nach ich sei nicht „typisch frau“) und träume ab und an von einer wunderschönen Hochzeit.
Ein Hochzeit mit einem wunderschönen weißen Kleid, , vielen Blumen überall, dem Moment, zu dem er mich das erste Mal hergerichtet sieht, lächelt und sich nur denkt wie wunderschön ich doch bin, dann vor dem Altar (nur der eine Gedanke: „Mensch, lass doch die ganze Vorrede weg und frag mich endlich …“), das entscheidende „ja“, der Kuss, Tränen, die mir vor Rührung die Wangen hinunter laufen (ja, ich bin sehr sensibel), die vielen Fotos vor der Kirche, die 3stöckige Torte, der Walzer …
Ach ja, ist das schön. Ich könnte glaube ich noch lange weiter schreiben, aber dann wird das mit dem restlichen Alphabets nichts mehr ;o)
**** I wie Interessen ****
---------------------------------
Ich interessiere mich sehr für meine Mitmenschen, das was sie tun, was sie beschäftigt, was sie denken und fühlen. Ich bin ein Mensch, der gern für andere da ist, der gern hilft, wenn er kennt.
Deshalb interessiere ich mich stark für Psychologie. Ich wurde früher öfter einmal als kleiner Hobbypsychologe bezeichnet. Ich habe immer versucht zu analysieren und zu interpretieren, die Menschen genau beobachten: wie sie etwas sagen, welche Mimik, Gestik sie ausdrücken, um vielleicht etwas aus dem Gesagten herauszulesen, dass sie nicht wagen auszudrücken.
Natürlich klappt es nicht immer, aber es ist sehr interessant.
Eng damit verbunden ist mein Interesse an Hypnose. Da kenn ich eine lustige Geschichte, die kurz anschneiden kann:
Ich saß mit einer Freundin im Café und erzählte ihr von dem ersten Erfolgserlebnis mit meiner Testperson „Mama“ und sie wollte unbedingt ausprobieren, ob ich es wirklich schaffe, dass sie so entspannt ist, dass sie nichts mehr um sich herum mitbekommt und so gesehen in Trance fällt.
Ich war nicht sonderlich begeistert es im Café auszuprobieren, aber sie wollte es so. Ich schaffte es, um es kurz zu machen.
Der Witz an der Sache ist einfach, dass mich 2 ältere Damen ansprachen, als wir gehen wollten, dass sie ein wenig gelauscht hatten und sich lange nicht mehr so entspannt gefühlt hatten wie heute. Sie hatten sich also so sehr auf meine Worte konzentriert, dass sie auch in einen hypnoseähnlichen Zustand gefallen sein müssen.
Was habe ich sonst für Interessen?
Kunst. Damit meine ich nicht durch Museen zu laufen und über die Bilder zu diskutieren, sondern vielmehr selbst zu zeichnen, zu malen (Linolschnitt, Buntstifte, Kreide, Öl, Bleistift, Stoff, Holz, was auch immer) Gedichte zu schreiben oder einfach zu philosophieren.
Leider habe ich nicht mehr soviel Zeit für dieses eigentlich sehr schönes und entspannendes Hobby.
Als Kunst kann man sie nicht wirklich bezeichnen, aber auch Horrorfilme sind ein Interesse meinerseits. Ich weiß auch nicht, aber es ist schon seit ewigen Zeiten so, dass ich sie sehr gerne gesehen habe.
Allerdings gebe ich zu, dass ich es sehr ungern allein tu, mag der Film im Grunde noch so harmlos sein, wie er will, aber selbst bei „Flatliners“ hatte ich Angst, als ich mit 13 oder so ganz allein war und es draußen dunkel wurde. Ich habe überall Licht gemacht und den Fernseher so laut gestellt, dass ich mich etwas wohler fühlte.
Aber das ist nichts im Vergleich zu einem Horrorfilm-Abend in den Armen meines Liebsten. DA fühle ich mich erst richtig (!) wohl und da macht es gleich doppelt soviel Spaß. Vor allem, wenn er manchmal zusammenzuckt und sich seine Finger in meinen Arm krallen, weil ein paar Zombies durch den Film wanken.
Natürlich ist auch mein geliebter Freund mein ganz besonderes Interesse, das ich mit niemandem teilen möchte und auf das ich mich nach einem schweren Tag oder einen stressigen Woche (oder auch einfach nur so) immer ganz besonders freue.
**** K wie Kindheit ****
---------------------------------
Da ich euch etwas über mich erzählen will, darf natürlich auch meine Kindheit nicht fehlen, um mal etwas persönlicher zu werden. Und das ist es in der Tat.
Ich weiß nicht wann es dazu kam oder warum, aber irgendwann begannen die Erziehungsmethoden meiner Eltern und vor allem meines Vaters gewalttätiger zu werden und somit blieb es nicht bei einem Klaps auf den Hintern, sondern regnete Ohrfeigen oder teilweise auch eine richtige Trachtprügel.
Ich denke er kam einfach nicht richtig damit klar wie er sich durchsetzen sollte, um uns klar zu machen, was wir tun oder lassen sollen.
Ich denke nicht gern an diese Zeit zurück, weil sie mich sehr geprägt hat. Heute habe ich mich viel mit Erziehung auseinander gesetzt, weil ich auch in der Schule Pädagogik hatte und ich habe das ein oder andere Mal meine Eltern auf ihre Fehler angesprochen, aber natürlich sehen sie sie nicht ein und meinen alles richtig gemacht zu haben.
Da bin ich allerdings ganz anderer Meinung.
Denn es ist nicht bei den körperlichen Verletzungen geblieben. Zumindest war es bei mir so, dass ich auch psychisch ziemlich „geschädigt“ wurde, was bei meinem Bruder meiner Meinung nach nicht der Fall war.
In meiner Jugendzeit, in der Zeit, als es darauf ankam sich mit sich selbst auseinander zu setzen und sich kennen zu lernen, hörte ich immer wieder Kritik statt Lob und Beleidigungen statt Hilfestellungen.
Egal was ich tat, es schien falsch oder einfach nicht gut genug zu sein. Ich hörte schmerzhafte Sätze wie „Du bist so eine Matschkuh“ und „Wenn du so bleibst bekommst du nie Freunde“. Diese oder ähnliche Sätze verletzten mich Mal um Mal, es war keine Gewöhnungssache. Ich fühlte mich wert- und nutzlos, dachte oft darüber nach dem ganzen ein Ende zu bereiten, weil ich keine Kraft mehr hatte.
Ich war so sehr verletzt, dass ich kaum noch Selbstvertrauen hatte, so dass ich mich Fremden gegenüber nicht so zeigen konnte wie ich war, sondern völlig zurück gezogen im Hintergrund blieb, weil ich Angst hatte etwas falsch zu machen oder wieder verletzt zu werden.
Es hat sehr lange gedauert bis ich alles verdaut hatte, bis ich genug Kraft hatte mit der Situation fertig zu werden, um ihnen zu beweisen welches Potenzial in mir steckt. Natürlich konnte ich es ihnen nie Recht machen und auch die Beleidigungen blieben, aber ich hatte irgendwo tief in mir doch den starken Willen weiter zu kämpfen.
Heute ist alles anders. Ich bin selbstbewusster, was ich vor allem meinem momentanen Freund zu verdanken habe, aber auch treuen Freunden zu verdanken habe.
**** L wie lachen ****
-----------------------------
Wie schon angekündigt werde ich jetzt etwas darüber schreiben wobei man alles mit mir lachen kann.
Auf der Arbeit wäre es glaube ich so manches Mal ernster und unlockerer (neue Wortkreation à la Nicole), wenn ich die Stimmung nicht ein wenig auflockern würde. Zu lachen gibt es immer genug, auch wenn es eigentlich nur ein dummer Spruch war, der dennoch für viele Schmunzler oder herzhafte Lacher sorgt.
Ich denke, ich kann von mir behaupten, dass meine Arbeitskollegen und mein Chef recht haben, wenn sie sagen, dass die Sonne aufgeht, wenn ich ins Büro komme und das ist doch mal ein tolles Kompliment.
Wenn man mit mir auf die Piste geht oder sich nur so mit mir trifft, um ein wenig zu quatschen, dann gibt es auch immer ein paar witzige Situationen.
So zum Beispiel schon das ein oder andere Mal in der Disco, wenn meine Freundin und ich von irgendwelchen ganz besonders komischen Typen total primitiv angetanzt werden, die Köpfe zusammenstecken, die Typen schräg von der Seite ansehen und uns nur kaputt lachen. Es geht natürlich auch so, dass ich mich manches Mal hab dazu hinreißen lassen mich umschwärmen zu lassen, ein kurzes Gespräch aufzunehmen, nur um sie danach wieder fallen zu lassen (okay, ich bin eine fiese Socke, aber das ist auch schon etwas her, als ich das das letzte Mal gemacht habe).
Wenn wir uns nur so treffen, um uns auszutauschen (Frauen-Hobby), dann sitzen wir manchmal zusammen, beobachten die Menschen, die an uns vorbei gehen oder um uns herum sitzen, trinken unsere Cocktails oder auch unseren Kaffee und lästern kräftig über das was um uns herum passiert. Es ist nämlich ein Gerücht, das das Frauen nur machen, wenn sie den Eisprung haben (sagt angeblich eine medizinische Untersuchung).
Tja, man kann sogar mit mir lachen, wenn es um Pannen geht, die nun mal ab und zu im Leben passieren. Damit meine ich sowohl Pannen, die mir passieren (ich kann nicht immer drüber lachen, das gebe ich zu), als auch Pannen, die mir und zum Beispiel meinem Schatzi zusammen passieren *mal nett zu ihm rüberwink und breit grins*.
Wie dem auch sei, mit mir kann man immer lachen, egal wann und wo. Oder wie es eine Freundin einmal sagte „mit ihr kann man sogar beim Leiden lachen“ und das ist wirklich mal ein schönes Kompliment, nicht wahr?
**** M wie Machos ****
--------------------------------
Ba, pfui, igitt, da schüttelt es mich schon allein bei dem Gedanken an diese schmierigen, eingebildeten Möchtegernproleten. Das sind so Typen, denen ich am liebsten vor die Füße kotzen würde (sorry, aber das musste sein).
Ich meine, die denken sie sind die Größten und Besten, könnten alles und bekommen alles, was sie wollen.
Ein paar Exemplare habe ich schon live erlebt, aber eines möchte ich euch kurz etwas näher beschreiben.
Ich war mit einer Freundin in der Disco und lernte ihn als netten, höflichen und etwas zurückhaltendenden Jungen kennen. Schön und gut, wir tauschten Nummern aus.
Bald trafen wir uns das erste Mal allein. Das Treffen an sich war schön, wir verstanden uns gut, aber irgendwie hatte er andere Absichten als ich und auch andere Sichtweisen als ich, weil er zum Beispiel meinte: „Halt du doch besser den Schirm (ein Riesenteil für 2), dann ist das für uns beide günstiger“ Klar war es günstiger. Er konnte seinen Arm um mich legen und ich brach mir fast die Hand, tolle Idee.
Toll war der Abschied: „Gib mir noch n Kuss und ich gehe“ Hallo? Was geht denn jetzt ab. Ich konnte nicht mal was sagen, da drückte er mir schon die Lippen auf. Schönen Dank auch.
Nach dem zweiten Treffen das gleiche Spiel, nur dass er mir die Zunge derart in den Hals schob, dass ich dachte ich müsse mich übergeben.
Ich dachte mir dann, dass das so nicht geht und sagte ihm ich habe einen Freund, hätte das aber auch damals in der Disco erwähnt.
Er blieb dabei mich „zu wollen“ wir er sagte und meinte nur trocken „wenn du dich von ihm trennst, sag mir einfach bescheid“. Sehr unsympathisch und das Gefühl wurde von Mal zu Mal schlimmer, so dass irgendwann immer mehr die Meinung einschlich, dass wir uns doch nicht so gut verstehen wie am Anfang und ich nur noch genervt war von „ich leg dann mal den Arm um dich ne“ und den gierigen Blicken, wenn neben uns ein Pärchen knutschte.
Die ganze Geschichte endete damit, dass mein jetziger Freund, den ich da gerade kennen gelernt hatte, den Entschluss faste der qualvollen Sache ein Ende zu bereiten, weil der Nervtyp nicht auf mich hörte. Er schrieb kurz und knapp er solle mich in Ruhe lassen, weil er mich nerve. „das will ich von ihr selber hören“ okay konnte er haben.
Die Reaktion war heftig und ganz klar verletzter Männerstolz: „du dumme Fotze, es gibt 1000 bessere als dich. Geh abspecken“ Nee ist klar, darum wollte er ja auch auf mich warten, ne? Besonders der zweite Teil war klasse, weil es bei mir nichts mehr zum Abspecken gibt, aber na ja, wie am Anfang erwähnt, fällt dummen Menschen kein besseres Argument mehr ein, als irgendwas negatives über das Aussehen zu sagen, auch wenn es nicht stimmt.
Na ja, heute schickt er mir immer noch regelmäßig Viren. Schönen Dank.
**** N wie Nähe ****
-----------------------------
Da ich dummerweise mein L für Lachen verschwendet habe, fehlte mir der Buchstabe für eins der wichtigsten und zugleich schönsten Themen überhaupt: Die Liebe.
Darum packe ich sie nun zusammen mit der Nähe, die unweigerlich damit zusammenhängt.
Für mich bedeutet Nähe unheimlich viel. Ich brauche Geborgenheit und das Gefühl von Sicherheit. Ich mag zwar äußerlich stark sein und viel verkraften, aber dennoch bin ich doch auch nur ein zartes Seelchen, dass beschützt und umsorgt werden möchte.
Es gibt die familiäre Nähe und Liebe, die ich früher nie richtig erlebt habe und auch heute recht selten spüren kann, also habe ich versucht dieses Gefühl bei anderen zu finden.
Ich war meinen Freunden immer sehr dankbar, dass sie mich aufgenommen und unterstützt haben, für mich da waren und das war ein Zeichen von Nähe, das ich gebraucht habe, wie jeder Mensch, der nicht in seiner Einsamkeit versinken möchte.
Besonders schön und intensiv ist die Nähe, wenn man liebt und geliebt wird.
Ich bin ein ziemlicher Spätzünder, was dieses Thema angeht, denn meinen ersten richtigen Freund bekam ich erst mit meinem heutigen und zwar mit 19 1/2 , am 16.07.2002. Es war eine wunderschöne Geschichte, die ich nicht noch einmal aufschreiben werde, weil man sie in einem anderen meiner Berichte nachlesen kann, wenn man sie nicht schon kennt.
Ich konnte mir nie vorstellen, dass es so wunderschön sein kann und süchtig machen kann geliebt zu werden. Ich kann mir einfach nicht mehr vorstellen ohne ihn zu sein. Ich sehne jeden Moment herbei, in dem ich ihn wieder in meine Armen schließen und küssen kann, einfach seine Nähe und seine Wärme spüren kann. Erst mit ihm erlebe ich das richtige Leben, lernen es in all seinen strahlenden Farben, mit all seinen Freuden kennen und dafür bin ich ihm unendlich dankbar!
Ich bin allen Menschen, die mir das Gefühl geben nicht allein zu sein, sondern geliebt zu werden oder einfach etwas wert zu sein, ihnen etwas zu bedeuten!!! DANKE!
**** P wie Pläne ****
----------------------------
Eigentlich habe ich mir abgewöhnt zu planen, weil ich genau weiß, dass ich sie sowieso nicht umsetzen kann oder sie sich bald wieder von allein ändern.
Es liegt auf der Hand, dass man manche Faktoren nicht beeinflussen kann, die entscheiden wie sich eine Situation oder eine Gegebenheit entwickelt.
So konnte ich noch nicht ahnen, dass meine kompletten Pläne nach dem Abi zerplatzen wie Seifenblasen. Wer denkt schon daran durch die Abschlussprüfungen um 0,4 Punkte im Notendurchschnitt abzufallen und somit die Chance auf die Verwirklichung der Pläne verpasst? Niemand.
Ich hatte vor Biologie zu studieren, hatte aber durch meinen Abischnitt nicht mehr die Möglichkeit dazu und rutschte 6 Plätze an einem Studienplatz vorbei und musste mich somit schnell entscheiden was ich nun tun möchte, um kein Jahr unsinnig verstreichen zu lassen.
Durch Glück und Zufall kam ich zu meiner momentanen Ausbildung bei einem Steuerberater (auch darüber habe ich einen Bericht geschrieben *Werbung mach*).
Ich habe nun also in Bezug auf meine berufliche Zukunft den Plan einen möglichst guten Abschluss zu machen, um nachher studieren zu können, damit ich auf der Karriereleiter noch etwas weiter aufsteigen kann.
Pläne für mein persönliches Glück möchte ich ungern machen, weil ich die Dinge gerne sich selbst überlasse, um das gewisse Etwas, die Überraschung genauso zu wahren wie das Schicksal, dass irgendwie immer in unserem Leben mitmischt (irgendwie hat alles sein Sinn, auch wenn wir ihn vielleicht erst sehr spät erkennen).
Zwischenmenschlich möchte ich die Freunde, die ich im Moment habe auf jeden Fall weiterhin behalten und die Freundschaften hegen und pflegen, damit sie noch lange wehren, denn Freunde sind sehr wichtig, wie ich finde. Ich hatte nie viele und darum möchte ich wenigstens die wenigen, die ich habe nicht verlieren.
Schlussendliches Fazit: Meine Pläne sind, dass ich eigentlich keine habe ;o)
**** R wie Romantik ****
----------------------------------
Wie man unschwer an meiner Ausführung des Buchstaben H erkennen konnte bin ich ein sehr romantisch veranlagter Mensch.
Ich liebe Sonnenuntergänge genauso sehr wie einen klaren Sternenhimmel, an dem man wirklich einen Stern neben dem anderen, einen heller als den anderen bestaunen kann.
Wie angekündigt möchte aus diesem Grund nun einen Liebesbeweis (eine Überraschung) etwas näher erläutern, die ich einmal vorbereitet hatte, als wir unser 1 ½ jähriges (hoffentlich sage ich jetzt nichts falsches) hatten und er gerade günstigerweise nicht da war:
Ich hatte alles mit seiner Mutter und seiner Oma abgesprochen.
Er war mit seinen Eltern irgendwo zu Besuch und sein Oma öffnete mir die Tür.
Ich begann nun also erst einmal mein Geschenk aufzubauen: Einen Brunnen mit Nebel- und Wechsellichteffekt mit einer Glasschale und einem Metallgestell.
Diesen stellte ich mitten in das Zimmer und legte in Herzform eine Efeulichterkette darum herum, eine weitere Lichterkette vom Brunnen zur Tür seines anderen Zimmers und schmückte außerdem sowohl den Weg, als auch den Bereich um den Brunnen herum mit roten Rosen aus.
Als ich die Lichterketten anschaltete, sah ich erst wie wunderschön es geworden war. Ich war total gerührt und stolz auf mich solch eine wunderbare Idee gehabt zu haben. Es war genauso wie frau sich immer eine Liebeserklärung wünscht und man sie eigentlich nur aus dem Fernsehen kennt. Es war gigantisch (ohne mich übermäßig selbst loben zu wollen).
Als er nach Hause kam und ins Zimmer trat hätte ich zu gern sein Gesicht gesehen. Es muss ein Bild für die Götter gewesen sein. Mit so einer Überraschung hatte er niemals gerechnet, weil er ja nicht einmal ahnen konnte, dass ich mich in sein Zimmer schleiche und alles vorbereite, währen er nicht da ist. Er bekam kaum ein Wort heraus, als er sich bedankte und nur meinte ich sei verrückt und unglaublich. C’è moi ;o)
**** S wie Spitznamen ****
------------------------------------
Spitznamen habe ich im Laufe der Zeit eigentlich nie so besonders viele gehabt oder ich kann mich einfach nicht daran erinnern.
Nici war im Kindergarten, in der Grundschule und in der ersten Zeit auf dem Gymnasium sehr beliebt, wurde aber abgeschafft, weil wir außerdem einen Niklas hatten, der Nicki gerufen würde. Da man aber das „k“ beim Sprechen nicht hört, wussten wir nie wer gemeint war.
Colle, Collilein oder Collchen haben sich nie richtig durchgesetzt. Mein Bruder war es, der mich früher immer Colle nannte, als er noch nicht richtig sprechen konnte und das hat sich durchgezogen, so dass er es heute noch sagt, wenn er etwas von mir will ;o)
Mittlerweile nennen mich nur noch ab und zu mein Schatz und mein Arbeitskollege so.
Collilein und Collchen tauchten nur eine sehr sehr kurze Zeit lang auf und sind somit zu vernachlässigen.
„Kleine Schwester“ war ein weiterer Spitzname, den mein damaliger Schwarm neben Colli ab und an benutzt hatte und auch meinem schriftlichen Spitznamen GRMB einen Namen gab. Letzterer rührt einfach gesagt von einem bauchfreien shirt her, das es ihm damals ziemlich angetan hatte und das nun in den Händen meines Schatzes liegt, weil er es nicht verkraften konnte, dass ich es wegwerfe, denn schließlich kann ich es doch noch bei ihm anziehen und ihm so eine Freude machen, gell?
In der Oberstufe wurde ich eine ganze Weile von 2 Freundinnen „the brain“ genannt, weil ich bei einer Englisch-Gruppenarbeit zum Kopf der Gruppe, also „the brain oder the person, who is in charge“ gewählt wurde. Also kein sinniger Hintergrund, leider.
Der liebste Spitzname ist mir natürlich der meines Freundes: „mein Engel“ oder „mein Engelchen“.
Ach ja, das ist immer wieder schön. Ich bin einfach zu lieb und zu gut und überhaupt, als dass ich ein erdisches Wesen sein könnte. Hart, aber wahr *lach*
Ach so, fast hätte ich es vergessen: Mein Chef. Er hat mich eine Zeit lang mal Matzimäuschen genannt. Das ist dummerweise auf den ein oder anderen im Büro übergeschlagen, nicht wahr Michael alias flash0815??? (ha, ich hab dich geoutet :oP )
**** T wie Träumen ****
--------------------------------
Ich bin nicht nur verschmust, sondern auch total verträumt. Manchmal sitze ich einfach nur da und phantasiere mir irgend etwas zusammen. Es ist manchmal doch wirklich schöner sich in seine eigene kleine Welt zurück zu ziehen, als sich mit dem ganzen Stress und Ärger des Alltags herumzuschlagen, oder?
Früher habe ich meine Träume aufgeschrieben, die ich hatte, wenn ich geschlafen habe, weil ich sie analysieren wollte, da sie ja angeblich das erwecken, was wir unterbewusst verarbeiten, was uns beschäftigt und dergleichen. Dummerweise habe ich mich beim Aufwachen nicht mehr erinnern können was ich geträumt habe und somit blieb es bei dem Vorhaben.
Dafür quäle ich die Menschen, die mir so nebenbei und völlig ahnungslos erzählen wovon sie geträumt haben. So quasi aus dem Hinterhalt, hehe.
**** U wie Unschuld ****
----------------------------------
Ihr habt es nicht anders erwartet, aber ich bin das reinste Unschuldslamm. Hat man doch gemerkt oder?
Nein, darum sollte es eigentlich bei dieser Überschrift nicht gehen. Obwohl? Nein.
Wie gesagt bin ich ein ziemlicher Spätzünder gewesen und somit habe ich auch verhältnismäßig spät meine Unschuld verloren, um genau zu sein am 23.08.2002 (wenn mich jetzt nicht alles täuscht).
Ich werde hier keine pornografischen detaillierten Berichte schreiben, aber dennoch will ich kurz schildern, wie es dazu gekommen ist.
Irgendwie ging alles sehr schnell seitdem wir zusammen waren. Ich meine am 3. das erste Mal getroffen, am 16. zusammen gekommen und am 23. den ersten Sex. Nicht dass da vorher absolut nichts gelaufen ist … ach was.
Eigentlich hatten wir uns innerlich immer vorgenommen nichts zu überstürzen, aber irgendwie hat dann doch das Verlangen oder die Neugierde oder was auch immer gesiegt und wir wollten das Neue kennen lernen.
Es war so dass wir schon fast entkleidet auf seinem Bett lagen, leidenschaftlich rumknutschten und natürlich viel lachten, als er mir ins Ohr flüsterte, dass ich ihm sagen solle, wenn ich bereit für den nächsten Schritt bin (ich habe ihn selbst nach der dritten Wiederholung akustisch nicht verstanden, sagte dann aber einfach ja, damit ich nicht als ganz doof da stand).
Ich sagte ihm dann einfach nur, dass bei Vollmond so manch eigenartige, interessante und neue Dinge passieren können und dass wir ja in ein paar Minuten oder so Vollmond hätten. Die Zeit bis dahin verbrachten wir mit vielen Küssen und Streicheleinheiten, als er fragte: „und haben wir jetzt Vollmond“ – „ja“ na ja und bei Vollmond war es dann also so weit.
Wie gesagt gibt es nicht mehr, ätsch.
**** Z wie Zukunft ****
-------------------------------
Ich sag doch ich kann das Alphabet nicht, nee Scherz. Ich wollte mir über X und Y nicht den Kopf zerbrechen. Also mache ich weiter beim Z.
Eigentlich habe ich meine Zukunft schon ein wenig unter P beschrieben. Allerdings möchte ich hier noch etwas anbringen, das meiner Meinung nach besser zur Zukunft passt als zu den Plänen.
Ich wünsche mir für meine Zukunft, dass ich noch lange lange lange so glücklich bin wie momentan, damit meine ich in erster Linie meine Beziehung, aber auch zum Beispiel meine berufliche Ausgeglichenheit und das Gefühl das Richtige zu tun und mich wohl zu fühlen.
Mein Freund und ich spinnen ab und zu mal Vorstellungen über die gemeinsame Zukunft und ich kann nur sagen, dass ich es liebe mich mit ihm darüber zu unterhalten, weil ich mir einfach nichts schöneres vorstellen kann, als meine Zeit mit ihm zu verleben!
So, ich mache es zum Schluss mal ein wenig kurz, damit ich mich nicht weiter wiederhole und euch noch völlig zu Tode schreibe. Wie ich nämlich sehe ist es doch unheimlich viel geworden. Natürlich werdet ihr einiges erfahren haben, aber ich denke, dass ihr auch einige Zeit dran gesessen haben müsst. Ich hoffe es hat sich gelohnt.
Und wenn ich nur einen erlebe, der meint mich damit verarschen zu müssen, indem er mir 2 Minuten nachdem ich den Bericht eingestellt habe schon einen Kommentar schreibt, dann gibt es aber ordentliche Testfragen ;o)
Danke fürs geduldige Lesen!!!
6 Bewertungen, 1 Kommentar
-
09.10.2004, 13:07 Uhr von Lianchen
Bewertung: sehr hilfreichein bißchen von beidem *zwinker* lg lianchen
Bewerten / Kommentar schreiben