Meine Lehrer Testbericht
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Erfahrungsbericht von mars2108
Lehrer sind geboren, um Schüler zu quälen!
Pro:
Lehrer die ihren Beruf zurecht ausüben
Kontra:
Kontra: eigenartige Lehrer mit eigenartigen Lehrmethoden
Empfehlung:
Ja
ich möchte euch heute etwas über meine Lehrer berichten. Lehrer waren für mich als Schüler immer der pure Horror, doch sind Lehrer nicht auch Menschen? Diesen Bericht möchte ich in Anlehnung an den Bericht von naibaf 13 zu seinen Lehrern schreiben, ihr könnt ihn unter meinen Favoriten finden.
Ich hatte als Schüler immer das Gefühl, dass das Direktorium unserer Schule, immer die verrücktesten Lehrer aussuchte. In diesen Bericht möchte ich auf meine Erlebnisse mit Lehrern eingehen, auf dem Gymnasium, die Grundschule werde ich erwähnen, da es dort noch halbwegs normale Lehrer gab. Ich werde auch keine Name der Lehrer nennen, da es vielleicht doch eine kleine Abrechnung mit ihnen gibt, deshalb werde ich Abkürzungen oder eigens ausgedachte Spitznamen nennen.
Blümchen war der Anfang
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Herr B. war der Lehrer den wir in der fünften Klasse hatte, er war der Leiter aller fünften Klassen. Sein Aussehen glich dem eines Gartenzwerges, er war klein und hatte graue Haare. Wenn er sich aufregte, was oft vorkam lief er an wie eine Tomate, man konnte seine ganzen Adern und Venen am Hals sehen. Mathe, war schon immer mein Problemfach, ging bei ihm eigentlich recht gut über die Bühne. In Geografie war er der Meister, einem Dinge beizubringen. Wenn er uns das Entstehen von Gebirgen beibringen wollte, klaute er mal schnell einem Mädchen den Schal, und schob ihn auf dem Tisch zusammen, ein guter Vergleicht. Außerdem runzelte er sich immer am Bart, und dann kamen die ganzen Schuppen herunter. Und sein Mund war auch nicht gerade zugenäht, wäre aber besser wenn denn der Tisch war meisten dann ein kleiner See. Einmal hat er im Winter mit Schneeballschlacht auf dem Hof gemacht, doch leider waren die 150 Schüler gegen ihn, sodass er dann ein Schneemann war.
Henrystützen, Englisch leicht gemacht
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Englisch bei ihm sechs Jahre lang. Irgendwie hatte er eine Vorlieb für mich, denn ich war fast jedes Halbjahr mündlich dran, und zwar meistens als aller erster, doch gelernt hatte ich ihn. Und so sahen meine Noten auch aus, ich hatte mit meiner drei immer zu kämpfen. Ich habe nie behauptet dass ich ein Sprachgenie bin, aber so schlecht wie ich bei ihm durchgängig war, war ich nirgendwo. Seine Art und Weise kotzte mich von oben bis unten hin an. Seine dreckige Lache über die eigene Witze, dass ständige Umherschwingen des Schlüsselbundes und besonders seine intriganten Arbeiten. Wenn einer in der Klasse eine eins hatte, war dass ein Grund ein Flasche Sekt aufzumachen, denn es kam so gut wie nie vor. Er nahm in jeder Arbeit Sonderfälle dran, und zwar zu 50%, aber alle in Sätzen versteckt. Mündlich baute er Sätze zusammen, die man kaum im Deutschen verstehen konnte, und diese sollte man dann mit Rücksicht auf die Grammatik übersetzen. Ein Erfolgserlebnis hatte ich bei ihm, nämlich er gab mir auf einen Vortrag über die olympischen Spiele eine zwei und eine drei, perfekt. Eine zwei alleine hätte mich nicht mehr retten können vor der vier, aber zwei und drei das war die Rettung.
In vinum veritas –im Wein liegt die Wahrheit
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Oder in Latein die Katastrophe! Diese Lehrerin war der Hammer, aber der dickste den es gab. Dick, Brille und grausam, waren ihre Argumente. Das erste Jahr ging, noch aber danach die wahren einfach grausam, und sie war dazu unsere Klassenlehrerin. In Latein und Mathe sahs da genauso aus, wie in Englisch. In Latein habe ich absolut nichts gerafft, und in Mathe konnte ich mir gerade mal den Stoff der letzten Stunde merken. Diese Lehrerin konnte einem nichts beibringen. Merksätze die keinen Sinn hatten, und damit sollte man bis zum Abi kommen. Bei ihr stand ich in Mathe und Latein auf 3,52, sehr toll. Aber Marius, du hättest das ganze Jahr dich anstrengen sollen, so ist es nur die vier. Diese Lehrerin konnte wirklich keiner ab, und sie konnte auch nichts! Doch halt, in Latein haben wir mal gesungen, das konnte sie echt gut, aber mehr nicht. Nicht dass ihre Arbeiten schwer waren, aber wenn man nichts versteht kann man auch keine guten Noten schreiben. Hier bekam ich meine erste sechs, auf binomische Formeln. Meine Mutter hatte gemeint, dass ich wenn ich´s nicht verstehe zu ihr hingehen sollte. Dass tat ich vor der Stunde, doch sie meinte warte doch erstmal ab, vielleicht verstehst du es nach der Stunde. Das habe ich, denn sie schrieb eine Arbeit, diese Arbeit war gespalten wie keine endweder es gab eine eins oder eine sechs, mich hatte letzteres erwischt Doch auch bei den Elternsprechtagen bekam sie ihr Fett weg, die Eltern machten richtig Druck warum die Schüler so schlecht seien, dann stellte sie sich erst ans Fenster, fünf Minuten lang und bockte. Dann lief sie heulend raus. Die Arme, nein kein Mitleid zum Glück verließ sie uns dann und wir bekamen einen wirklich guten Mathelehrer.
Physik ist doch einfach braunes Männchen
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Dieses stimmt, denn dieses Fach hat mir wirklich immer am besten gelegen, ich weiß bis heute nicht warum ich es abgewählt habe. Physik hatten wir drei Jahre bei einem älteren Herren der keinen Widerspruch duldete. Er war wohl der verrückteste Lehrer. Vor ihm hatten alle Respekt, und sein Befehl wurde ausgeführt. Er hatte eine riesige Hornbrille, und er schielte. Dann hatte er ein System, zuerst putzte er sich die Nase, dann wischte er sich den Schweiß von der Stirn, dann putzte er seine Brille und zum Schluss den Polylux. Er war eigenartig und streng, doch die Stunde wurde nie langweilig, weil er immer einen runter machte oder selbst die Witzfigur war. Am liebsten zeigte er seine alten Stummfilme, schwarz-weiß. Seine Theorie war einfach, lernen und Formeln umstellen und etwas Anwendung. Seine Merksätze waren berühmt, und man musste sie wortgenau wissen. Seine Arbeiten lagen fast immer in dem Bereich zwei bis vier, die Noten ließ er sich dann vorlesen, dann konnte man gut bescheißen und einfach eine andere Note sagen, so wie es zum Beispiel tongariki gemacht hat. Einmal hat er mich jedoch beschissen, und zwar mit zwei anderen meiner Klasse. Er hatte uns ein falsches Arbeitsblatt gegeben auf dem ein Teil einer Aufgabe fehlte. Es gab sieben Punkte auf die Aufgabe, jedoch waren nur zwei Antworten möglich. In dieser Arbeit hätte ich normalerweise eine eins bekommen, so war es eine drei. Doch die beiden anderen bekamen eine fünf, also Glück gehabt. Wir berichteten unserem Klassenlehrer diesen Vorfall, der ihm sofort auf dem Grund ging. Doch wie wir uns versichern konnte hatte er keine Arbeitsblätter wo der Aufgabenteil fehlte. Auch wenn wir uns sicher waren dass er diese verschwinden ließ, ließen wir es bei diesem Vorfall beruhen. Und er machte uns das ganze Jahr über fertig, was wir ihm doch unterstellt hatten. Ich musste immer das Fenster zu machen, ich wollte gerade meine Sachen einpacken da schrie er schon. Mich nannte er großes braunes Männchen, weil ich irgendeine Frage mit einem Fußgängermännchen verneinte. Für andere hatte er auch viele Spitznamen, wie z.B, für naibaf 13 war es großer Meister. Nach einer Zahnarztuntersuchung hatte in paar Kumpels und ich uns im Klo versteckt, damit wir nicht am Unterricht teilnehmen musste, doch falsch gedacht, er fand uns und schrie uns heraus. Die anderen sind an ihm vorbeigelaufen, doch auf mich kam er drauf zu und boxt mich vor die Brust. Auch wenn es schmerzte sagte ich nichts, denn dieser Lehrer bekam immer recht! Er hatte einer Schülerin, weil sie mit dem Ring spielte, auf die Hand geschlagen, der Ring ging kaputt und ihr Hand schmerzte sichtlich. Sie ging zum Direktor, doch der glaubte ihr nicht, und der Lehrer drillte uns so dass wir es niemanden sagten. Wir hatten auch Sozialkunde bei ihm, dasselbe Spiel wie in Physik, nur dort zog er mal einem Jungen die Hose runter um zu sehen was er drunter hatte.
Oh Tannenbaum – Musik war schon immer mein Traum
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Eigentlich war Musik schon seit der Grundschule eines meiner Lieblingsfächer, doch ab der siebten Klasse hatten wir Musik beim „Tannenbaum“. Wir nannten sie so weil ihre Figur so aus sah, oben schmal und nach unten immer breiter. In den ersten zwei Jahren sangen wir auch immer das Lied „Oh Tannenbaum“ bei ihr, bis sie irgendwann darauf aufmerksam wurde. Ihre Art zu unterrichten war seltsam, den Schülern kam es immer vor als konnte sie selber nix, und ich glaube es war auch so. Frau S. musste ein Fach noch belegen, da sie Musik nur konnte und so studierte sie Wirtschaft und Recht. In diesem Fach schien sie noch weniger zu peilen als in Musik, die meisten haben dieses Fach bei ihr gehasst, weil es zwei Jahre umsonst waren. Wirtschaft gehörte immer zu meinen stärksten Fächern, bei ihr war ich auch einer der Besten. Doch was heißt das schon, eine eins bekam ich selten, ein Jahr lang bekam ich in fast jeder Arbeit eine zwei plus??? Ich konnte es nicht verstehen irgendwann musste ich dochmal eine eins bekommen. Doch falsch gedacht, es war jedesmal wieder die gleich Note, als ich vorging und sie nach den Fehlern fragte gab sie irgendwelche Antworten, die jedoch keinen Punktabzug rechtfertigten. Irgendwann gab ich s auf, sie verstand ja noch nicht mal richtig deutsch. In Musik war es eigentlich dasselbe wie in W/R nur dass sie hier zusätzlich noch ihre Schätzchen hatte, nämlich die Streberinnen und Streber welche im Chor mitsangen. Die sangen so hoch dass einem die Ohren fast abfielen, und es war einfach grausam. Doch sie bekamen immer ihre eins, auch in Arbeiten. Die Singeleistungskontrollen waren immer recht einfach, doch auch ihre kam ihre total subjektive Meinung gegenüber den Schülern, die sie nicht leiden konnte zum Ausdruck, wie ich zum Beispiel. Und in der elften wählte ich Musik ab und machte Kunst weiter, ein weise Entscheidung, denn die Schüler die bei ihr hatten jammerten weiter.
Kunst – unterschiedlicher können Noten kaum sein
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In Kunst bekam ich seit der siebten Klasse eigentlich fast immer Einsen auf meine Bilder oder Werke, selten eine zwei. Nur in den Arbeiten war ich meist nicht so gut. Doch ein Jahr hatte es mich voll erwischt, gleich drei Sechsen in Kunst: eine wegen Spicken und der Dummheit sich erwischen zu lassen, eine wegen dem Vergessen eines Bildes und eine wegen dem Vergessen des Vortrages. Das wahr ein sehr mieses Jahr, ich bekam dennoch eine drei. Doch ab der zehnten Klasse wurde unsere Lehrerin schwanger, und wir bekamen eine dicke, alte Schachtel. Diese Lehrerin konnte nichts anderes als einem zu zeigen wie man richtig zeichnet, nämlich in dem sie einen Pinsel nahm und bei anderen Leuten in dem Bildern umher zeichnete, die sahen dann meist schlimmer aus als je zu vor. Und die Noten bei ihr waren sogar auf Bildern bei mir meist im Dreier oder Vierer- Bereich. Irgendwie hatte sie es auf mich abgesehen, ich war immer das beste Beispiel dafür, wie man es falsch machte.
FAZIT:
Lehrer sind zwar Menschen, aber eine seltsame Spezies. Es gibt sehr viele Lehrer die auch gut bewerten und nett sind, auch wenn ich in meinem Bericht fast ausschließlich die schlechten benannt habe. Und Lehrer können ja auch nicht so dumm sein wie alle die ich beschrieben habe, sonst hätte man sie wohl kaum genommen. Viele Lehrer haben halt ihre Macken, genau wie sie viele Menschen haben. Nur bei dem intensiven Zusammensein von Lehrern und Schülern bekommt man sie viel schneller zu spüren. Doch sollte man manche Lehrer nach mehreren Jahren nochmals prüfen, ob sie denn überhaupt für diesen Beruf geeignet sind. Deshalb würde ich einer Bewertung für die Lehrer zustimmen. Man muss sich auch immer vor Augen halten, dass die Lehrer die Schüler auch erziehen (sollen), und dass die Schüler für das weitere Leben geprägt werden. Deshalb kann man auch nur Lehrer in diesen Beruf lassen, die sich mit Schülern verstehen. Und diesen Lehrern würde ich auch die viele Freizeit gönnen. Die Hälfte der Lehrer die ich hatte war ja normal bis gut, und mit ihnen sind auch die meisten Schüler gut über die Runden gekommen. Aber es gibt auch Ausnahmefälle, und diese verschlechtern den Ruf der Lehrer. Aufgrund dieser Ausnahmefälle gebe ich zwei Sterne an meine Lehrer, denn ich hatte genügend davon. Ich würde mich über eure Kommentare sehr freuen, und auch mal gerne wissen was ihr denn für Lehrer hattet.
Mit freundlichen Grüßen
Marius
22 Bewertungen, 8 Kommentare
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17.07.2008, 14:37 Uhr von Matze081
Bewertung: sehr hilfreichIch bin zwar Referendar...aber egal. ;)
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02.07.2008, 02:48 Uhr von ingoa09
Bewertung: sehr hilfreichSehr übersichtlich und informativ! Gruß Ingo
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21.04.2008, 18:37 Uhr von wir_2
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich bedeutet hier sehr interessant, da ich selber Lehrerkind bin sehe ich noch deutlicher den Unterschied zwischen guten und schlechten Lehrern, leider hört man ja nur von den schlechten
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14.04.2008, 12:11 Uhr von paula2
Bewertung: sehr hilfreichliebe Grüße
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23.11.2007, 15:21 Uhr von JustLive
Bewertung: sehr hilfreich*lol* Ich glaube, jeder könnte so einen Bericht über die eigenen Lehrer schreiben...vielleicht mache ich das sogar ;-) Lehrer sind echt komisch...aber vielleicht muss man so werden, wenn man tagtäglich mit uns kämpfen muss ^^
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14.05.2007, 17:58 Uhr von Sommergirl
Bewertung: sehr hilfreichsehr informativ
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25.08.2004, 22:55 Uhr von Pfiesteria
Bewertung: sehr hilfreichhallejulia ich habe mein Abi dieses Jahr hinter mich gebracht. Eigentlich hatte ich meistens Glück mit meinen Lehrern, bis auf zwei oder drei waren eigentlich nur recht erträgliche bis sogar richtig nette dabei;)lg patricia
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03.06.2004, 16:54 Uhr von Rebba
Bewertung: sehr hilfreichnoch schlimmer wirds, wenn die Hälfte der Verwandschaft aus Lehrern besteht. Mfg. Rebba
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