Melone Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Gesundheitsfaktor:  durchschnittlich

Erfahrungsbericht von enibas

Melonen - vielfältig und lecker

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo, liebe Leser / innen, heute schreibe ich mal über die Melone, eine beliebte Frucht, die im Sommer in keinem Haushalt fehlen sollte.

Herkunft:
Die Melonen gehören zu den Kürbisgewächsen. Man unterscheidet sie in Zuckermelonen, die aus Vorder- und Südasien stammen, und in Wassermelonen, die in den Steppengebieten Afrikas beheimatet sind (dort werden sie wegen ihres hohen Wassergehaltes in Trockenzeiten auch als Trinkwasserersatz genutzt).
Der Name Melone ist vom griechischen Wort \"melon\" abgeleitet und bedeutet großer Apfel. Der Anbau erfolgt in vielen warmen Ländern der Erde, vor allem in den Mittelmeerländern, in Israel, Bulgarien, Ungarn, Marokko und der Türkei.

Zuerst beschreibe ich euch mal die Zuckermelonen:
Sie enthalten ein aromatisches, festes Fruchtfleisch und werden, je nach Sorte, bis zu 4 kg schwer. Ihre zahlreichen Kerne sind leicht mit einem Löffel zu entfernen.
Zu den Zuckermelonen gehören:
Ananasmelone
Die längliche Melone hat eine grüne bis gelbe, rauhe Achale und gelbrötliches, grünes oder fast weißes Fruchtfleisch, das nach Ananas schmeckt.
Kantalupmelone
Sie wurde nach ihrem Züchtungsort Cantalupe bei Rom benannt. Die Kantalup ist mit ca. 400g die kleinste der Melonen. Sie ist rund mit weißer, gelblicher oder grüner Schale, die glatt oder gerippt sein kann. Das gelborangefarbene Fruchtfleisch schmeckt süß und aromatisch würzig.
Die Honigmelone
Dies ist außer der Wassermelone, die wahrscheinlich bekannteste Melone bei uns. Sie zählt zu meiner Lieblingssorte. Die ovalen Früchte haben eine grüne bis hellbraune Schale, die netzartig strukturiert ist, daher auch der Beiname \"Netzmelone\". Das Fruchtfleisch hat eine gelbrötliche oder manchmal auch grüne Färbung, das nicht so süß schmeckt, sondern eher erfrischend.

Tips:
Melonen kommen das ganze Jahr über in den Handel. Eine reife Melone gibt auf leichten Fingerdruck nach und duftet am Blütenansatz intensiv und aromatisch. Unreife Melonen reifen bei Zimmertemperatur in wenigen Tagen nach. Man sollte sie nicht im Kühlschrank aufbewahren.
Hauptsächlich werden die Zuckermelonen frisch gegessen. Dazu wird die Melone der Länge nach halbiert und die Kerne mit einem Löffel entfernt. Die Fruchthälften werden nun in kleine \"Schiffchen\" geschnitten, das Fruchtfleisch eingekerbt und kann dann von der Schale gut \"abgeknabbert\" werden.
In Würfel geschnitten, kann man das Fruchtfleisch auch gut zum frischen Obstsalat geben.
Als Dekoration – für ein sommerliches Buffet – schneide ich die Honigmelone zickzackförmig bis zur Mitte ein, ziehe die Hälften auseinander und entferne die Kerne. Was auch sehr dekorativ aussieht ist, wenn man aus den Melonenhälften mit einem Kugelausstecher Melonenkugeln aussticht. Die kleinen runden Melonenbälle kann man überall auf einem Buffet plazieren oder auch separat in einer Schüssel dazu stellen.
Mein absoluter Geschmacksfavorit – vor allem im Sommer – ist eine Honigmelone, die halbiert wird, deren Kerne entfernt werden und die Hälften werden dann mit eisgekühltem Portwein aufgefüllt. Das ganze wird nun genießerisch ausgelöffelt Hmm, lecker!! (Achtung: Hinterher nicht mehr selbst ans Steuer setzen!)

Nun beschreibe ich - der Vollständigkeit halber – noch die Wassermelone.
Auch die Wassermelone gehört zu den Kürbisgewächsen. Die große, länglich runde Frucht kann bis zu 15 kg schwer werden. Die Schale ist glatt, dick, hell- bis dunkelgrün und gestreift oder marmoriert.
Das rote, feste Fruchtfleisch enthält zahlreiche dunkle Kerne, und ist geschmacklich erfrischend süß und leicht wässrig.
Wassermelonen werden nach Gewicht verkauft und sind das ganze Jahr über erhältlich. Die Reife der Melone kann man durch Klopfen gegen die Schale prüfen: wenn sie \"singt\" ist sie reif.
Diese Art der Melonen wird hauptsächlich frisch verzehrt, aber auch in Obst- und Fruchtsalaten machen sie sich sehr gut.
Ich finde die Wassermelone im Sommer sehr erfrischend, habe sie aber selten im Hause, da mich beim Essen das Herauspulen der Kerne immer fürchterlich nervt.

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