Men in Black II (VHS) Testbericht

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ab 19,95
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5 Sterne
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Erfahrungsbericht von Deborah

Achtung! Schwarzer Mann im Doppelpack

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Wolltet ihr nicht immer schon wissen, was aus den beiden schwarzen Männern geworden ist, die die Welt vor Aliens wie zum Beispiel Michael Jackson gerettet haben?
Ich schon, daher begab ich mich auch letzte Woche mit zwei weiteren Neugierigen ins orteigene Kino, denn hier trieben die beiden dunklen Gestalten für ein paar Euro wieder ihr Unwesen.

Die meisten von euch haben sicherlich schon erraten, dass ich mir Men in Black 2 angesehen habe.
MIB hatte ja damals nicht nur gute Kritiken, er war einfach gut...ob die Fortsetzung dieses Niveau halten konnte erfahrt ihr nun.

Story
*****
Agent J (Will Smith), unser alter Bekannter aus dem ersten Alienjägerfilm, ist mittlerweile zu einem ziemlich arroganten Mitarbeiter des MIB mutiert, der seine Partner auswechselt wie andere Leute ihre Socken. Daher erleben wir als Einführung auch, wie er seinen aktuellen Mitstreiter nach einer actionreichen Jagd auf einen überdimensionalen Wurm kurzerhand blitzdings. Das heißt er hält ihm einen silbernen Stab unter die Nase und löscht ihm durch einen kurzen Blitz mal eben alle Erinnerungen an all die schönen Alienabenteuer.
Partnerlos kehrt er zum Hauptquartier zurück und bekommt als neuen Partner den netten sprechenden Hund (fragt mich nicht nach der Rasse, ich würde sagen Mops) aus dem ersten Teil zugeteilt. Natürlich ist dieser ein getarnter Alien, der aber ziemlich coole Sprüche drauf hat.

Ungefähr zeitgleich landet ein Raumschiff auf der Erde mit einem weiblichen Außerirdischen namens Serleena. Diese sucht das Licht von Zartha, das vor Jahren hier auf der Erde versteckt wurde. Serleena ist ein ziemliches Monster, bestehend aus unzähligen Tentakeln, kann sich aber in eine attraktive dunkelhaarige Frau verwandeln und somit unbehelligt die Erde unsicher machen.
Zuerst „informiert“ sie sich, mit Hilfe eines zweiköpfigen Aliens (vielen noch aus dem ersten Teil bekannt) bei einem Pizzeriakoch. Da dieser nicht recht mit der Sprache heraus will, wird er kurzerhand eliminiert. Da seine sterblichen Überreste eigentlich eher aussehen wie eine Gummipuppe aus irgendeinem Katalog, der jemand die Luft rausgelassen hat, wird schnell klar, dass der Koch auch nicht ganz menschlich war.
Es gibt allerdings eine Zeugin dieses Mords und so kommt der MIB und damit Agent J und sein vierbeiniger Partner ins Spiel. Der einzige, der aber etwas über das Licht von Zartha wissen könnte, ist der ehemalige Partner von Agent J. Also wird Agent K (Tommy Lee Jones) kurzerhand aus dem Ruhestand zurück geholt. Da man ihn damals aber blitzdingste kann er sich an nichts aus seinem Leben als Alienjäger erinnern. Wie gut, dass es im Hauptquartier einen Apparat gibt, der solche Gedächtnislücken wieder schließt

Leider wird das Hauptquartier des MIB von Serleena besetzt, die auch auf das Wissen von Agent K angewiesen ist. Den beiden Männern in schwarz gelingt aber die Flucht und somit lastet das Schicksal der Erde nun auf ihren Schultern.


Meinung:
*******
Hmmm....kommt euch die Story beim Lesen etwas dünn vor? Kein Wunder, denn im Film ist sie genauso dünn. Die beiden Hauptdarsteller kommen gar nicht mehr so cool rüber, wie im ersten Teil. Waren J und K damals noch witzig und actionreich, sind sie einfach nur noch zwei Männer in schwarzen Anzügen, die versuchen etwas darzustellen.
Auch an den Aliens sieht man sich nach einigen Minuten satt. Nichts wirklich Neues, Alles schon mal da gewesen.Der einzige Alien, der mich überzeugen konnte, war Michael Jackson in einer Gastrolle. Sicherlich ist es schwierig die Leute in der heutigen Zeit noch von den Sitzen zu reißen, aber ein wenig mehr Action und Wortwitz gehört schon dazu.

Mein persönliches Highlight in diesem Film ist der tierische MIB-Mitarbeiter. Wenigstens gelingt es dem Hund cool zu sein.
Die Specialeffekt sind akzeptabel, besonders die Wurmjagd am Anfang ist nett anzusehen.


Fazit:
*****
Ein Mittelklassefilm, der an den ersten Teil bei weiten nicht rankommt.Daher gebe ich drei Sterne und entscheide mich nach langem hin und her für empfehlenswert.


Regie: Barry Sonnenfeld
Hauptdarsteller: Will Smith, Tommy Lee Jones
88 Minuten

15 Bewertungen