Ravensburger Pumuckl: Mensch ärgere Dich nicht! Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von schmiddi
Und ich ärger mich doch
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vorwort
„Nein, so ein Mist, nicht schon wieder draußen!“
„Ah, jetzt kann ich schon wieder von vorne anfangen!“
„Das gibt Rache!“
Wer kennt diese Sprüche nicht? Sie sind bekannt wie Tag und Nacht und es gibt sie ständig nur in einem Spiel: ‚Mensch ärgere dich nicht’, heißt dieses Spiel der wahren Meister.
Doch warum heißt das Spiel gerade so, wie funktioniert es und was ist das Ziel des Spiels. Dies werde ich einmal in dieser Meinung erläutern und hoffe, dass ihr Spaß am lesen haben werdet.
Der Anfang
Mutter Gaby, Vater Hans und Sohn Daniel sitzen am Tisch, wie so oft. Nein, es gibt gerade kein Mittagessen, sondern wir spielen das jedem Menschen bekannte Spiel ‚Mensch ärgere dich nicht’.
Es beginnt, mein Vater würfelt drei Mal doch es kommt nichts Besseres als eine 3, eine 1, und eine 4 dabei raus. Meine Mutter würfelt, ebenfalls drei Mal. Doch auch sie versagt mit denselben Zahlen.
Und dann komme ich, direkt bei dem ersten Wurf eine 6. Ja, das ist es was ich von Anfang an wollte. Doch was hat dies zu bedeuten, was hat es mit der magischen 6 des Spiels auf sich?
Ganz einfach, ich darf anfangen. Wer eine 6 in drei Versuchen würfelt darf seine erste Figur auf die Startlinie stellen.
Dabei gibt es für jeden Spieler 4 Felder mit Figuren, angeordnet in einem Quadrat. Das Spiel ist für insgesamt 4 Spieler gedacht, macht insgesamt also 16 Figuren. Jeder von den Spielern hat sich am Anfang eine Farbe auszuwählen und dann kann das muntere Spielchen beginnen.
Ich begebe mich mit meiner ersten Figur also auf den Start und darf, wie immer bei einer gewürfelten 6 noch einmal werfen. Und jetzt die große Ernüchterung, ich habe nur eine 1 gewürfelt, nur ein Feld von meinem Start entfernt, wie ärgerlich. Wieso kann man den Würfel nicht mit höheren Zahlen beschriften?
Das ist eben das Spiel. Während ich inzwischen schon die Hälfte des Weges zurückgelegt habe machen sich mein Vater und meine Mutter mit einer gewürfelten 6 ebenfalls auf den Weg zu dem Gewinn des Spiels.
Der weitere Verlauf
Doch was passiert nun? Mein Vater überholt mich, steht ein Feld vor mir. Ich bin dran, würfele und dann? Ich würfele eine 1, die eins die ich brauche um das Motto des Spiels durcheinander zuwerfen.
Da keine 2 Figuren auf einem Feld stehen dürfen schmeiße ich meinen Vater mit seiner Figur aus dem Spiel.
Er flucht und schimpft, da er nun seine einzigste Spielfigur wieder in seinem Haus stehen hat. ‚Mensch ärgere dich nicht’, kichere ich zu ihm hinüber und er schaut mich nur rachebedürftig an.
So nimmt das Spiel seinen Lauf, während ich nun schon alle vier Figuren aus meinem Haus befreien konnte, in dem ich mindestens vier Mal eine 6 würfelte. Bei einer 6 darf man noch mal, und durch Zufall kann es auch passieren, dass man mehrere sechsen hintereinander würfelt und die Gegner sich so noch mehr ärgern.
Inzwischen haben alle Spieler ihre Figuren aus dem Haus, so wie wir es nennen, das kleine Quadrat mit den Figuren drin. Ich erreiche mit einer Figur als erstes das Ziel.
Das Ganze sieht dann so aus. Jeder Spieler hat sein Haus, in dem die Figuren stehen und vier Felder, welche das Ziel definieren. Hier muss man letztendlich die Figuren reinbringen. Allerdings ist das nicht so ganz einfach und so ärgert man sich doch schon einmal.
Denn man darf keine eigenen Figuren in diesem farbigen Feld überspringen und muss genau die Augenzahl auf dem Würfel haben um das letzte Feld im Ziel zu erreichen. Nehmen wir einmal an, man steht im ersten Feld des Ziels und nun braucht man also eine drei um dort das vierte und letzte Feld zu erreichen. Ich würfele und was passiert? Mist, eine vier. Somit kann ich im Ziel also nicht bis zum Ende aufrücken sondern muss versuchen mit einer anderen Figur weiterzurücken.
Das Ende des Spiels
Wer als erstes alle vier Figuren in seine Ziel untergebracht hat, nennen wir das ganze mal Turm, hat auch gewonnen. Das ist richtig schön, wenn man bei diesem Spiel gewinnt. Man schmeißt seine Gegner etliche Male aus dem Spielfeld raus und selbst gewinnt man durch sein Geschick beim Würfeln. Hier wird die Schadenfreude sehr groß, allerdings kann diese sich auch während des Spiels noch rächen, wenn man z.B. alle Figuren eines Gegners rausschmeißt und der andere Gegner deine. Es ist eben immer wieder schön, dieses Spiel zu spielen.
Das Spielbrett
Ich habe bewusst mit der Beschreibung des Spiels selbst angefangen, da es einfach das Schönste ist, was man in einer solchen Meinung unterbringen kann. Nun aber noch die einzelnen Details.
Das Spielbrett besteht aus einer Art Hartpappe bzw. einem einfachen Pappkarton. Dort ist meistens, wie bei vielen Spielsammlungen auch, eine dünne Papierschicht aufgeklebt, die das Spielfeld darstellt. Bei mir ist der Hintergrund gelblich, und die Felder sind weiß. Das Haus, das Starfeld und das Ziel/der Turm sind in der Farbe markiert, die der Mitspieler benutzt. Bei mir wären das die Farben gelb, grün, blau und rot. Jeder Spieler wählt sich also am Anfang des Spiels eine Farbe aus und hier kann es schon das erste ‚Ich fang mich an zu ärgern’ geben, wenn zwei Spieler dieselbe Farbe wollen.
Die Figuren
Wie schon beschrieben sind die Figuren immer in vier verschiedenen Farben markiert. Doch wie die Figuren aussehen lässt sich relativ schlecht beschreiben. Es gibt zwar etliche Sondereditionen dieses Spiels, aber die möchte ich mal außen vorlassen und es trotzdem versuchen zu beschreiben.
Die Figuren haben das Aussehen wie der obere Teil einer Sprudelflasche. Sozusagen, braucht man sich nur eine Sprudelflasche ab der Mitte anzuschauen und immer weiter nach oben zu sehen und schon hat man das Aussehen der Figur. Ganz oben ist dann eine Art kleine Kugel angebracht, die vielleicht zum besseren Greifen der Figur dient.
Die Spielregeln im kurzen Überblick
Fazit
‚Mensch ärgere dich nicht’ ist immer wieder ein wunderbares Spiel. Es ist für die ganze Familie geeignet und eigentlich auch dafür gedacht, die Familienunterhaltung auf Hochtouren zu bringen.
Der Name des Spiels ist, wie könnte es auch anders sein, einfach total ironisch. Zumindest in einem gewissen Sinne. Ich denke es gibt keine Person, die sich bei dem Gesellschaftsspiel nicht ärgert. Es liegt eben in der Natur des Menschen, Schadenfreude zu zeigen, die sich später wieder rächt.
So ist es immer wieder wunderbar, wenn ich mit meinen Eltern an einem Tisch sitze und dieses Spiel bis zum Umfallen spiele.
Für jeden empfehlenswert, der wenigstens noch ein wenig Wert auf gesellschaftliches Beisammensein legt, um vom Alkohol abzusehen.
„Nein, so ein Mist, nicht schon wieder draußen!“
„Ah, jetzt kann ich schon wieder von vorne anfangen!“
„Das gibt Rache!“
Wer kennt diese Sprüche nicht? Sie sind bekannt wie Tag und Nacht und es gibt sie ständig nur in einem Spiel: ‚Mensch ärgere dich nicht’, heißt dieses Spiel der wahren Meister.
Doch warum heißt das Spiel gerade so, wie funktioniert es und was ist das Ziel des Spiels. Dies werde ich einmal in dieser Meinung erläutern und hoffe, dass ihr Spaß am lesen haben werdet.
Der Anfang
Mutter Gaby, Vater Hans und Sohn Daniel sitzen am Tisch, wie so oft. Nein, es gibt gerade kein Mittagessen, sondern wir spielen das jedem Menschen bekannte Spiel ‚Mensch ärgere dich nicht’.
Es beginnt, mein Vater würfelt drei Mal doch es kommt nichts Besseres als eine 3, eine 1, und eine 4 dabei raus. Meine Mutter würfelt, ebenfalls drei Mal. Doch auch sie versagt mit denselben Zahlen.
Und dann komme ich, direkt bei dem ersten Wurf eine 6. Ja, das ist es was ich von Anfang an wollte. Doch was hat dies zu bedeuten, was hat es mit der magischen 6 des Spiels auf sich?
Ganz einfach, ich darf anfangen. Wer eine 6 in drei Versuchen würfelt darf seine erste Figur auf die Startlinie stellen.
Dabei gibt es für jeden Spieler 4 Felder mit Figuren, angeordnet in einem Quadrat. Das Spiel ist für insgesamt 4 Spieler gedacht, macht insgesamt also 16 Figuren. Jeder von den Spielern hat sich am Anfang eine Farbe auszuwählen und dann kann das muntere Spielchen beginnen.
Ich begebe mich mit meiner ersten Figur also auf den Start und darf, wie immer bei einer gewürfelten 6 noch einmal werfen. Und jetzt die große Ernüchterung, ich habe nur eine 1 gewürfelt, nur ein Feld von meinem Start entfernt, wie ärgerlich. Wieso kann man den Würfel nicht mit höheren Zahlen beschriften?
Das ist eben das Spiel. Während ich inzwischen schon die Hälfte des Weges zurückgelegt habe machen sich mein Vater und meine Mutter mit einer gewürfelten 6 ebenfalls auf den Weg zu dem Gewinn des Spiels.
Der weitere Verlauf
Doch was passiert nun? Mein Vater überholt mich, steht ein Feld vor mir. Ich bin dran, würfele und dann? Ich würfele eine 1, die eins die ich brauche um das Motto des Spiels durcheinander zuwerfen.
Da keine 2 Figuren auf einem Feld stehen dürfen schmeiße ich meinen Vater mit seiner Figur aus dem Spiel.
Er flucht und schimpft, da er nun seine einzigste Spielfigur wieder in seinem Haus stehen hat. ‚Mensch ärgere dich nicht’, kichere ich zu ihm hinüber und er schaut mich nur rachebedürftig an.
So nimmt das Spiel seinen Lauf, während ich nun schon alle vier Figuren aus meinem Haus befreien konnte, in dem ich mindestens vier Mal eine 6 würfelte. Bei einer 6 darf man noch mal, und durch Zufall kann es auch passieren, dass man mehrere sechsen hintereinander würfelt und die Gegner sich so noch mehr ärgern.
Inzwischen haben alle Spieler ihre Figuren aus dem Haus, so wie wir es nennen, das kleine Quadrat mit den Figuren drin. Ich erreiche mit einer Figur als erstes das Ziel.
Das Ganze sieht dann so aus. Jeder Spieler hat sein Haus, in dem die Figuren stehen und vier Felder, welche das Ziel definieren. Hier muss man letztendlich die Figuren reinbringen. Allerdings ist das nicht so ganz einfach und so ärgert man sich doch schon einmal.
Denn man darf keine eigenen Figuren in diesem farbigen Feld überspringen und muss genau die Augenzahl auf dem Würfel haben um das letzte Feld im Ziel zu erreichen. Nehmen wir einmal an, man steht im ersten Feld des Ziels und nun braucht man also eine drei um dort das vierte und letzte Feld zu erreichen. Ich würfele und was passiert? Mist, eine vier. Somit kann ich im Ziel also nicht bis zum Ende aufrücken sondern muss versuchen mit einer anderen Figur weiterzurücken.
Das Ende des Spiels
Wer als erstes alle vier Figuren in seine Ziel untergebracht hat, nennen wir das ganze mal Turm, hat auch gewonnen. Das ist richtig schön, wenn man bei diesem Spiel gewinnt. Man schmeißt seine Gegner etliche Male aus dem Spielfeld raus und selbst gewinnt man durch sein Geschick beim Würfeln. Hier wird die Schadenfreude sehr groß, allerdings kann diese sich auch während des Spiels noch rächen, wenn man z.B. alle Figuren eines Gegners rausschmeißt und der andere Gegner deine. Es ist eben immer wieder schön, dieses Spiel zu spielen.
Das Spielbrett
Ich habe bewusst mit der Beschreibung des Spiels selbst angefangen, da es einfach das Schönste ist, was man in einer solchen Meinung unterbringen kann. Nun aber noch die einzelnen Details.
Das Spielbrett besteht aus einer Art Hartpappe bzw. einem einfachen Pappkarton. Dort ist meistens, wie bei vielen Spielsammlungen auch, eine dünne Papierschicht aufgeklebt, die das Spielfeld darstellt. Bei mir ist der Hintergrund gelblich, und die Felder sind weiß. Das Haus, das Starfeld und das Ziel/der Turm sind in der Farbe markiert, die der Mitspieler benutzt. Bei mir wären das die Farben gelb, grün, blau und rot. Jeder Spieler wählt sich also am Anfang des Spiels eine Farbe aus und hier kann es schon das erste ‚Ich fang mich an zu ärgern’ geben, wenn zwei Spieler dieselbe Farbe wollen.
Die Figuren
Wie schon beschrieben sind die Figuren immer in vier verschiedenen Farben markiert. Doch wie die Figuren aussehen lässt sich relativ schlecht beschreiben. Es gibt zwar etliche Sondereditionen dieses Spiels, aber die möchte ich mal außen vorlassen und es trotzdem versuchen zu beschreiben.
Die Figuren haben das Aussehen wie der obere Teil einer Sprudelflasche. Sozusagen, braucht man sich nur eine Sprudelflasche ab der Mitte anzuschauen und immer weiter nach oben zu sehen und schon hat man das Aussehen der Figur. Ganz oben ist dann eine Art kleine Kugel angebracht, die vielleicht zum besseren Greifen der Figur dient.
Die Spielregeln im kurzen Überblick
- Der Spieler, der die höchste Zahl am Anfang würfelt beginnt das Spiel
- Am Anfang gibt es drei Versuche, bei einer 6 darf man eine Figur auf das Starfeld rücken
- Zwei oder mehr Figuren können nicht auf einem Feld stehen, daher schmeißt man die Person so hinaus und sie muss wieder mit der Figur ins Haus zurück
- Ziel des Spiels ist es, alle vier Figuren in den Turm zu bringen
- Dabei ist zu beachten, dass man keine Figuren im Turm überspringen darf, sondern die genaue Augenzahl benötigt um das Ende des Turms zu erreichen
- Das Spiel kann ab ab einer Zahl von zwei Personen ohne Probleme spielen, ab drei wird es aber erst richtig interessant
Fazit
‚Mensch ärgere dich nicht’ ist immer wieder ein wunderbares Spiel. Es ist für die ganze Familie geeignet und eigentlich auch dafür gedacht, die Familienunterhaltung auf Hochtouren zu bringen.
Der Name des Spiels ist, wie könnte es auch anders sein, einfach total ironisch. Zumindest in einem gewissen Sinne. Ich denke es gibt keine Person, die sich bei dem Gesellschaftsspiel nicht ärgert. Es liegt eben in der Natur des Menschen, Schadenfreude zu zeigen, die sich später wieder rächt.
So ist es immer wieder wunderbar, wenn ich mit meinen Eltern an einem Tisch sitze und dieses Spiel bis zum Umfallen spiele.
Für jeden empfehlenswert, der wenigstens noch ein wenig Wert auf gesellschaftliches Beisammensein legt, um vom Alkohol abzusehen.
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