Microsoft Amped - Freestyle Snowboarding (Xbox Spiel) Testbericht

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ab 12,13
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Erfahrungsbericht von Dynamic_Design

Eine XBox ohne Amped ist nicht komplett!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo!

Ich melde mich auch mal wieder zu Wort! Warum es so lange gedauert hat?!? Naja, ersteinmal war ich in einem tiefen kreativen Loch, und zweitens musste ich mich doch ersteinmal mit der Materie, die ich euch heute vorstellen möchte, bekannt machen!

Es geht hier um das einzige, sich zur Zeit auf dem Markt befindliche, Freestyle Snowboarding Xbox-Spiel „Amped – Freestyle Snowboarding“, dass ich in den letzten Tagen ständig gespielt habe. Nicht nur, um euch davon zu berichten, nein, denn es macht süchtig!


Aufbau/Sinn/Ziel des Spiels:
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Klar, der Sinn des Spiels ist der, dass man unterhalten wird. Aber wie geschieht das? Das von Microsoft vertriebene Spiel basiert auf einer Simulation, in der man möglichst realitätsgetreu Snowboarden können soll. Und, kann man das? Ja, denn es gibt 2 verschiedene Möglichkeiten der Spielarten, die das erlauben. Die erste ist der Schnellstart, bei dem man versuchen muss, den vorgegeben Highscore zu knacken. Und das kann man anhand von waghalsigen Tricks und mit Hilfe eines guten Snowboarders erreichen. Es stehen einem bekannte Snowboarder-Profis, wie Jeremy Jones, zur Auswahl. Ist das nicht schoneinmal eine gute Vorraussetzung für ein realistisch gestaltetes Spiel? Ja, aber nicht nur das allein.

Sondern auch die andere Spielmöglichkeit, der Karrieremodus, trägt dazu bei, besonderen Spielspass zu erleben. Man wählt im Menu den Karrieremodus, kann seinen Fahrer, sein Board, seine Kleidung (echte Markenklamotten, wie Santa Cruz etc.), seinen Fahrstil (Regular oder Goofy) und seine Ausstattung wählen. Es ist natürlich an euch, welche Boards und Kleidung ihr euch freigespielt habt. Im Laufe des Spiels erhält man nämlich bei Abschließen eines Levels neue Kleidung oder Ausstattung (Boars etc.). Und nicht nur das, sondern auch die sogenannten Skillpunkte. Da man im Karrieremodus als kleiner Local-Fahrer anfängt, und nur 5 Skillpunkte zur Verfügung hat, die man sich selbst aufteilen kann, ist es sehr hilfreich, diese im Laufe des Spiels zu „verdienen“. Was hat es auf sich mit diesen Skillpunkten? Die Punkte dienen dazu, seine Fähigkeiten zu bestimmen. Die Fähigkeiten sind folgendermaßen aufgebaut: Speed, Balance (hilfreich beim Grinden), Sprung, Spin (Vermögen sich bei einem Trick schnell zu drehen) und Switch (verstärkt die schwächere Seite des Fahrers). Ihr erinnert euch, man hat die Auswahl seinen Fahrer „Regular“ oder „Goofy“ fahren zulassen? Die jeweils andere Seite wird somit verstärkt.

Ziel des Spiels ist es natürlich im Karrieremodus ein guter Fahrer zu werden. Das erlangt man durch das Erfüllen von „Missionen“, so wie in dem bekannten Spiel „Tony Hawks“.
Am Anfang hat man nur ein Level zur Verfügung. Die Level sind natürlich Pisten. Jetzt hat man die Aufgabe einen Highscore zuknacken, der meist in 3 Teile gegliedert ist. Diesen Highscore knackt man, indem man Tricks, wie Sprünge oder Grinds hinlegt. Dafür gibt es Punkte; steht man den Trick, dann bekommt man diese gutgeschrieben.

Eine weitere Herausforderung ist es, den Medienhighscore zu knacken. Ebenso dieser ist meist in drei Teilbereiche aufgeteilt. Hat man den einen Highscore geknackt, heißt es den nächst höheren zu knacken. Den Meidenhighscore schafft man, indem man seine Tricks vor den, auf der Piste stehenden, Fotografen macht. Man erkennt die Fotografen daran, dass sie einen großen roten Punkt über ihren Köpfen haben, die sogenannten Mediensymbole. Die Punkte werden dann sowohl dem Medienscore als auch dem Highscore gutgeschrieben.

Hat man diese Herausforderungen geschafft, hat man den Sponsor „freigefahren“. Der Sponsor mag bestimmte Tricks (welche, das steht im Display) und diese sollte man dann auch vorführen. Eine Leiste im Display gibt die Begeisterung des Sponsors wieder. Machst du einen Trick, der dem Sponsor gefällt, steigt seine Begeisterung an dir. Jetzt musst du den Sponsor nur noch bis zum Ende der Piste bei Laune halten. Da seine Begeisterung auch wieder fällt, wenn du fällst oder ihm keine tollen Tricks zeigst, solltest du dich besonders anstrengen. Ist diese Herausforderung geschafft, kannst du gegen einen Profi fahren.

Das heißt, ein Profisnowboarder fährt vor dir und du musst seine Tricks punktemäßig überbieten. Ist das geschafft, geht es daran die nächste Herausforderung anzugehen.

Die Geländeherausforderung: es stehen 8 lustige Schneemänner verteilt auf der Piste, die es heißt, kaputt zu machen. Sie sind nicht immer leicht zu finden, aber sie rufen dich regelrecht zu sich. Man hört sie immer, wenn sie in der Nähe sind, rufen: „Hey, Amigo!“ und sie lachen dich aus, wenn du hinfällst. Genauso wie die Fotografen, die auf der Piste stehen. Sie nennen dich „Pooser“, oder machen sich über dich lustig, wenn du einen Trick nicht stehst. Genauso aber loben sie dich, wenn du einen super Trick hinlegst.

Mit geschafften Herausforderungen fährt man sich neue Level frei, erhält neue Klamotten und neue Skillpunkte, die man sich dann beliebig anordnen kann, wie schon gesagt. Klar, dass die Herausforderungen von Mal zu Mal schwerer werden. Manches Mal hätte ich beinahe schon aufgegeben, aber dann widme ich mich halt einer anderen Herausforderung, die nicht ganz so schwer ist, und fahre mir die nächste frei. So ist der Spielspaß garantiert und der Suchtfaktor ganz groß.

Das wars eigentlich zum Ablauf des Spiels, wo ich auch schon beim nächsten Thema wäre.

Die Level:
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Hierzu ist eigentlich nur zu sagen, dass die freispielbaren Level auf den vorherigen beruhen. Das ertste Level taucht später nochmal auf, mit dem Zusatz 2 usw. Das Level ist dann aber erweitert, d.h. man kann den Berg von weiter oben abfahren. Es gibt immer mehrere Möglichkeiten, ein Level zu beginnen. Je nachdem, wo man halt „aus der Gondel aussteigt“ sozusagen.
Wichtig ist auch noch, dass die Level alle freibefahrbar sind, denn es ist ja ein Freestyle-Spiel. Man hat keine wirkliche Begrenzung, ausser wenn man wirklich ganz ab vom Schuss fährt. Dann steht gross auf dem Display „voll abgefahren!“ und der Boarder wird wider auf die Piste gesetzt.

Die Bedienung:
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Wer schonmal Toni Hawks gespielt hat, wird sicher leicht mit der Bedienung klarkommen. Laut Beschreibung gibt man mit dem linken Stick des Pads Gas (nach vorn drücken) und springt bei loslassen des A-Buttons. Warum nur beim Loslassen? Naja, ein kleiner Trick von mir: gebt mit dem A-Button Gas, das geht wunderbar und lasst ihn nur los, wenn ihr springen wollt. Die Richtung oder Drehung im Sprung gibt man ebenfalls mit dem linken Stick an. Der B-Button wird gedrückt, wenn man grinden will. Die anderen X und Y-Buttons sind für den Grab zuständig. Einmal im Sprung angetippt und wieder lange gedrückt macht man einem Grab, d.h. der Boarder fasst sein Board an. Gibt mehr Punkte. Aber man kann auch den rechten Mini-Stick in eine beliebige Richtung drücken, wenn man springt, und macht ebenso einen Grab. Mit den L- und R-Tasten kann man beim Grinden die Balance halten und einen Grab im Sprung tweaken. (?) Sieht aber schön aus! Ein kleiner Wehrmutstropfen ist, dass der A-Button manchmal bis oft nicht auf Druck bzw. Loslassen reagiert. Ich dachte erst, mein Pad wäre kaputt, aber das muss dann doch am Spiel liegen. Schade, denn es kann schon ganz schön frustrieren, wenn man einen Sprung ständig nicht schafft, obwohl man nichts falsch macht.
Zum Fahrverhalten kann ich nur sagen, dass es äußerst gut durchdacht ist. Man merkt einen deutlichen Unterschied des Fahrverhaltens, wenn man vom Tiefschnee aufs Eis fährt oder auf die Piste. Echt realistisch!

Die Grafik:
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Nunja, also die Pisten und die Umgebung sind sehr realitätsgetreu gestaltet. Auch der Boarder sieht ganz ok aus. Der Schnee glitzert und die Berge im Hintergrund sind recht schön anzuschauen. Auch die Rampen und Hügel auf der Piste sind gut gemacht, jedoch gibt es ein ganz großes Manko. Die Programmierer müssen einen Fehler gemacht haben, der sich auf die Grafik auswirkt. Fällt man hin, dann hat man machmal einen weiß-transparenten Strich im Bild, halt einen typischen Grafikfehler. Noch ein Manko: in der Scheibe eines Hauses spiegelt sich wunderschön die Landschaft, aber der Boarder muss wohl ein Vampir sein, denn er ist nicht zu sehen. Aber ansonsten ein Genuss, der wirklich nahe an die Aussicht herankommt, die man als Snowboarder oder Skifahrer auf dem Berg hat.

Soundtrack:
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Typisch für Konsolen-Spiele ist hier für alle was dabei. Aber ich habe überwiegend Punk Mukke gehört, aber wen das stört, der kann sich ja seine eigene Musik auf die XBox laden und diese dann abspielen. Ja, das Spiel unterstützt diese Funktion.

Weitere Funktionen:
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Eine gute Funktion des Spiels sind die sogenannten Cheats. Es gibt im Menu die Möglichkeit, über eine virtuelle Tastatur, Cheats einzugeben. Hilfreich, wenn man mal einfach so super spielen will, aber spielt man mit eingegebenen Cheats, kann man nichts von seinem errungenen Spielstand speichern.
Trotzalledem hier eine kleine Auswahl: (unter Optionen bei den Cheats eingeben und Groß/Kleinschreibung beachten)
- GimmeGimme (alle Level frei)
- StickiT (perfekt landen)
- ChillinwSteezy (Snowboarder Steezy [nur im Schnellstart])
- ZiPster (Speed drosseln)
- buzzsaW (keine Bäume kollidieren)
- MegaLeg (Super Sprung)

Ich hoffe, ich konnte euch damit ein wenig helfen! ;-)

Fazit:
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Ein Spiel mit Suchtfaktor, obwohl es ,typisch wie für fast alle Xbox-Spiele, kurz nach Anfang schon recht schwer wird. Aber nicht verzweifeln, denn man kann ja gar nicht genug Herausforderungen auf einmal bestehen.
(Punktabzug gibt es für die Grafikfehler)

Liebe Grüße und viel Spaß - Natascha

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