Mortal Kombat: Deadly Alliance (PS2 Spiel) Testbericht
ab 12,83 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 03/2005
Auf yopi.de gelistet seit 03/2005
Summe aller Bewertungen
- Grafik:
- Sound:
- Bedienung:
- Wird langweilig:
- Suchtfaktor:
- Spielanleitung:
Erfahrungsbericht von buckshot
Und das Blut spritzt wieder
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Egal ob in der Spielhalle oder auf Heimkonsolen: an der Mortal Kombat Serie scheiden sich seit jeher die Geister. Fans vergöttern die brutale Prügelei aufgrund der spektakulär inszenierten Finishing Moves, die für anspruchsvolle Virtua Fighter wiederum nichts als billige Gimmicks sind um über ein vergleichsweise simples Gameplay hinwegzutäuschen. Nun wird auf der Playstation 2 eine neue Runde eingeläutet, in der es die Kritiker zu überzeugen gilt.
In Punkto Hintergrundstory hat Mortal Kombat: Deadly Alliance mit den meisten seiner Konkurrenztitel etwas gemein: Sie ist absolute Nebensache. Wen man seinem Gegner gegenüber tritt ist auschließlich das Gameplay und die Steuerung von Bedeutung. Im Gegensatz zu den Vorgängerversionen wurde jedem Kämpfer zu seinen bereits bekannten Angriffen ein völlig neuer Kampfstile sowie der Umgang mit einer Waffengattung antrainiert. Hieraus ergibt sich ein breites Reportiere an Techniken, die sich zu einer Vielzahl von Angriffsmanövern verketten lassen. Während des Kampfes wird mit der linken Schultertaste zwischen den Stilen gewechselt. Könner malträtieren ihre Gegner mit schier endlos anmutenden Multihit Combos, die gerne einen Großteil der Lebensenergie rauben. Die Aktionsmöglichkeiten der Kämpfer haben sich vervielfacht und bieten endlich ausreichend Spielraum für ausgeklügelte, taktische Aktionen.
Zu Begin heißt es also erst einmal trainieren um das modifizierte Kampfsystem zu verinnerlichen. Gerade Anfänger oder Buttonmasher sehen sich mit der Vielzahl an Möglichkeiten überfordert. Um aber dem Endgegner im Arcade-Mode eine ordentliche Tracht Prügel zu verpassen, empfiehlt es sich dringend seine Hausaufgaben zu machen. Selbst auf der einfachsten Schwierigkeitsstufe erwartet den Spieler hier ein ziemlich harter Brocken.
In Punkto Langzeitmotivation bekommen Prügelfans einiges für ihr sauer verdientes Geld geboten. Dazu wurde eigens der völlig neue \"Konquest-Mode\" installiert. Hier gilt es in schier unzähligen Prüfungen anspruchsvolle Kampftechniken zu meistern. Ein ausgezeichnetes Training um sich Schritt für Schritt mit sämtlichen Angriffen, Blocks und Combos vertraut zu machen. Als Belohnung für gemeisterte Prüfungen winken sogenannte \"Koins\", die sich in tonnenweise Bonusmaterial investieren lassen. Hierzu wandert der Spieler stilgerecht in eine Gruft, in der sich gegen Bares weit über 600 Särge öffnen lassen. Leider geht bei diesem Umfang leicht die Übersicht verloren, da bereits freigeschaltene Extras nicht ausreichend deutlich markiert werden. Dadurch besteht die akute Gefahr des doppelten Kaufs. Dennoch, gerade für Einzelkämpfer ist dieser \"Konquest Mode\" mit all seinen Belohnungen eine wahre Offenbarung.
Auch technisch gibt sich Mortal Kombat keine Blöße: Detaillierte Texturen, aufwändig gestaltete Kampfarenen und butterweiche Animationen brauchen sich hinter keinem anderen Prügelspiel zu verstecken. Trotz aller High Tech bleibt das klassische Mortal Kombat Flair beibehalten. Ein Grund dafür liegt sicherlich in der berüchtigten Gewaltdarstellung, die bereits in den Vorgängern die BPjS auf den Plan rief. \"Deadly Alliance\" steht dem in nichts nach, in den Kämpfen Spritzt erneut literweise Blut. Auch die \"Fatality Moves\" dürfen natürlich nicht fehlen. Geheime Tastenkombinationen befördern die Gegner dank der neuen grafischen Möglichkeiten so realistisch und packend wie nie zuvor ins Pixel-Nirvana. Über Sinn und Unsinn dieser extremen Gewaltdarstellung läßt sich streiten, fest steht dass sie für zartbesaitete Nerven und Kinderaugen sicherlich nicht bestimmt ist.
Davon abgesehen stellt die neueste Auflage dieser Beat\'em Up Reihe einen würdigen Genrevertreter dar. Das neue Kampfsystem mit seinen variablen Techniken ist wohl durchdacht, unzählige Extras feseln über Wochen ans Joypad.
In Punkto Hintergrundstory hat Mortal Kombat: Deadly Alliance mit den meisten seiner Konkurrenztitel etwas gemein: Sie ist absolute Nebensache. Wen man seinem Gegner gegenüber tritt ist auschließlich das Gameplay und die Steuerung von Bedeutung. Im Gegensatz zu den Vorgängerversionen wurde jedem Kämpfer zu seinen bereits bekannten Angriffen ein völlig neuer Kampfstile sowie der Umgang mit einer Waffengattung antrainiert. Hieraus ergibt sich ein breites Reportiere an Techniken, die sich zu einer Vielzahl von Angriffsmanövern verketten lassen. Während des Kampfes wird mit der linken Schultertaste zwischen den Stilen gewechselt. Könner malträtieren ihre Gegner mit schier endlos anmutenden Multihit Combos, die gerne einen Großteil der Lebensenergie rauben. Die Aktionsmöglichkeiten der Kämpfer haben sich vervielfacht und bieten endlich ausreichend Spielraum für ausgeklügelte, taktische Aktionen.
Zu Begin heißt es also erst einmal trainieren um das modifizierte Kampfsystem zu verinnerlichen. Gerade Anfänger oder Buttonmasher sehen sich mit der Vielzahl an Möglichkeiten überfordert. Um aber dem Endgegner im Arcade-Mode eine ordentliche Tracht Prügel zu verpassen, empfiehlt es sich dringend seine Hausaufgaben zu machen. Selbst auf der einfachsten Schwierigkeitsstufe erwartet den Spieler hier ein ziemlich harter Brocken.
In Punkto Langzeitmotivation bekommen Prügelfans einiges für ihr sauer verdientes Geld geboten. Dazu wurde eigens der völlig neue \"Konquest-Mode\" installiert. Hier gilt es in schier unzähligen Prüfungen anspruchsvolle Kampftechniken zu meistern. Ein ausgezeichnetes Training um sich Schritt für Schritt mit sämtlichen Angriffen, Blocks und Combos vertraut zu machen. Als Belohnung für gemeisterte Prüfungen winken sogenannte \"Koins\", die sich in tonnenweise Bonusmaterial investieren lassen. Hierzu wandert der Spieler stilgerecht in eine Gruft, in der sich gegen Bares weit über 600 Särge öffnen lassen. Leider geht bei diesem Umfang leicht die Übersicht verloren, da bereits freigeschaltene Extras nicht ausreichend deutlich markiert werden. Dadurch besteht die akute Gefahr des doppelten Kaufs. Dennoch, gerade für Einzelkämpfer ist dieser \"Konquest Mode\" mit all seinen Belohnungen eine wahre Offenbarung.
Auch technisch gibt sich Mortal Kombat keine Blöße: Detaillierte Texturen, aufwändig gestaltete Kampfarenen und butterweiche Animationen brauchen sich hinter keinem anderen Prügelspiel zu verstecken. Trotz aller High Tech bleibt das klassische Mortal Kombat Flair beibehalten. Ein Grund dafür liegt sicherlich in der berüchtigten Gewaltdarstellung, die bereits in den Vorgängern die BPjS auf den Plan rief. \"Deadly Alliance\" steht dem in nichts nach, in den Kämpfen Spritzt erneut literweise Blut. Auch die \"Fatality Moves\" dürfen natürlich nicht fehlen. Geheime Tastenkombinationen befördern die Gegner dank der neuen grafischen Möglichkeiten so realistisch und packend wie nie zuvor ins Pixel-Nirvana. Über Sinn und Unsinn dieser extremen Gewaltdarstellung läßt sich streiten, fest steht dass sie für zartbesaitete Nerven und Kinderaugen sicherlich nicht bestimmt ist.
Davon abgesehen stellt die neueste Auflage dieser Beat\'em Up Reihe einen würdigen Genrevertreter dar. Das neue Kampfsystem mit seinen variablen Techniken ist wohl durchdacht, unzählige Extras feseln über Wochen ans Joypad.
Bewerten / Kommentar schreiben