Mortal Kombat: Deadly Alliance (PS2 Spiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2005
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Summe aller Bewertungen
- Grafik:
- Sound:
- Bedienung:
- Wird langweilig:
- Suchtfaktor:
- Spielanleitung:
Erfahrungsbericht von [TG]noRb
Beat em up GRÖßE
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich hatte vor kurzem die Gelegenheit, Midways Beat ‘em Up anzuzocken und teile euch jetzt meine Impressionen über das Spiel mit. Beachten muss man dabei, dass es sich um die NTSC-Version handelt und sich in meinem Preview ausschließlich Fakten über die NTSC-Version des Spiel befinden. Wie die Umsetzung bezüglich PAL-Balken, 60 Hz-Modus und Gewaltdarstellung aussehen wird, wird man sehen...
Das erste, was an dem Spiel auffällt, ist das passend zum Thema Mortal Kombat gestaltete Menü, in dem man zwischen folgenden, Beat ‚em Up-typischen Spielmodi auswählen kann: Arcade, Versus und Practice.
Im Spielmodus Arcade prügelt man sich dabei, wie von anderen Genre-Kollegen bekannt, in einer Reihe von Kämpfen gegen andere Charaktere. Bei einem Sieg geht es weiter zum nächsten Kampf, bei einer Niederlage kann man es gleich noch mal versuchen und dabei sogar einen anderen Kämpfer auswählen. Nachdem man den Endgegner besiegt hat, bekommt man als Belohnung die jeweilige Endsequenz von dem Kämpfer, mit dem man zuletzt zur Tat griff.
Im Spielmodus Versus hat man die Gelegenheit sein Können gegen einen Freund zu beweisen.
Als letztes hat man noch die Gelegenheit in dem Practice-Modus zu trainieren und sein Können auszubauen.
Das Kampfsystem ist intuitiv und schnell erlernbar. Mit dem Tasten X, Viereck, Kreis und Dreieck führt man verschiedene Tritte und Schläge aus, mit R 2 wird geblockt und mit R 1 führt man Würfe aus. Mit L 1 hat man die Möglichkeit zwischen 3 verschiedenen Kampfstellungen zu wechseln. Die letzte ist dabei das eigentlich interessante: Der Charakter zückt eine Waffe, die von Charakter zu Charakter variiert. So kommen Klingen, Samurai-Schwerter, Dolche, Holzstäbe und noch vieles mehr zum Einsatz. Im Besitz einer Waffe hat man sogar die Möglichkeit (durch Drücken von R 1) sie den Gegner in den Leib zu rammen. Er wird nun kontinuierlich bis zum Ende des Kampfes Energie verlieren und höllisch viel bluten . ;) Allerdings hat man dann selber den Nachteil bis zum Ende bis zum Ende des Kampfes keine Waffe zu haben. So kann man auch nicht mehr die Waffenangriffe des Gegners blocken, da man den Schwertern etc. von nun an hilflos ausgeliefert ist.
Wenn der Rivale endlich besiegt wurde, hat man die Möglichkeit eines Finishing Moves: Dabei springt die Kamera in eine übersichtliche Position und man genießt mehr oder weniger die brutalen Szenen, die von Herz herausreißen bis Gehirn zertrümmern alles umfassen. Ich sag euch: das war das brutalste, was ich bis dato auf der PS 2 gesehen habe und so wird das Spiel auf keinen Fall auf den deutschen Markt kommen. Ansonsten droht die sofortige Indizierung...
Nach jedem dritten Kampf folgt eines von zwei Minispielen. Das erste besteht daraus einen Balken aus verschiedenen Materialien durchzubrechen. Dies geschieht, indem man einen Balken durch schnelles Triggern der Tasten X, Viereck, Kreis und Dreieck so weit füllt, bis er einen bestimmten Wert überschreitet und dann R1 zum schlagen drückt. Dabei gilt: Je höher das Level, desto härter das Material. Bei dem anderen Minispiel handelt es sich um das „Hütchenspiel“, bei dem man ein Hütchen, das mit weiteren Hütchen vertauscht wird, verfolgen muss. Je nach Level erhöht sich die Hütchenanzahl und die Kameraführung verändert sich.
Neben den bereits oben erwähnten Endsequenzen gibt es eine weitere Art Belohnungen wie neue Kämpfer oder Arenen freizuspielen. Für das erfolgreiche Bestreiten der Kämpfe und Minigames erhält man einen bestimmten Betrag verschiedener, unterschiedlich farbige Edelsteine. Diese kann man im Krypt ausgeben. Dies ist eine riesige Grabkammer, die wie folgt angeordnet ist: Die Särge sind nach Buchstaben sortiert. Es beginnt bei AA und endet bei ZZ. Die Eckpunkt der Sargkammer sind folgerichtig: AA, AZ, ZA und ZZ. Es gibt also 26 x 26 Särge (Gesamtanzahl: 676). In jedem dieser Särge kann sich eine Belohnung verstecken, muss aber nicht. Zuerst muss man einen bestimmten Anzahl eines bestimmten Edelsteins bezahlen um den entsprechenden Sarg zu öffnen. Wenn man Glück hat, enthält es einen neuen Kämpfer oder eine neue Arena, wenn man Pech hat, ist der Sarg leer. Neben diesen beiden Möglichkeiten kann der Sarg auch einen teuer erkauften Hinweis erhalten, wo sich unter Umständen etwas wertvolles versteckt. Oder es enthält ein einfaches Bild, was von langweiligen Comic-Skizzen bishin zu Verarschungen (z.B. Anti-Falten-Creme für ein Monster ;)) alles enthalten kann. Gerade dieses Krypt-System finde ich einfach nur klasse und dadurch hebt sich Mortal Kombat: DA deutlich von allen anderen Beat ‚em Ups ab.
Die Grafik ist blitzsauber und rauscht super flüssig mit 60 Hz an einem vorbei. Weder Ruckler noch Flimmern konnte ich dabei nicht feststellen. Die Charaktere sind detailliert ausgearbeitet, die Monster glänzen im Licht und Blut fließt in Strömen. Hoffen wir, dass dies in der PAL-Version beibehalten wird. Die Arenen sind ordentlich, aber auch nicht überragend, da sie unsichtbare Wände beinhalten. Das ist auch der größte Kritikpunkt an dem Spiel: Tekken 4, Dead or Alive 2 und Virtua Fighter 4 machen es vor, doch Midway schaffte es anscheinend nicht diesem Pfad zu folgen. Schade eigentlich.
Zum Sound gibts nicht viel zu sagen. Standart-Beat ‘em Up-Kost halt. Nichts herausstechendes, nichts unterirdisches...
Nicht klein, nicht groß. Auf der einen Seite überzeugt mich das Krypt-System, was die Langzeitmotivation deutlich erhöht, auf der anderen Seite wird man mit der geringen Auswahl an Spielmodi konfrontiert, die wiederum ärgerlich ist. Die Anzahl der Kämpfer, Arenen und Moves sind okay, wenngleich die Anzahl der Moves auch nicht weltbewegend groß ist.
Insgesamt betrachtet ist Mortal Kombat: Deadly Alliance ein ordentliches Beat `em Up, dass sowohl Stärken als auch Schwächen hat. Das Krypt-System und das Kampfsystem sind dabei positiv herauszuheben, während die Anzahl der Spielmodi und die Arenen mit ihren unsichtbaren Levelbegrenzungen eher enttäuschen. Trotz alle dem ist es eine gute Alternative zu den Genre-Kings.
Das erste, was an dem Spiel auffällt, ist das passend zum Thema Mortal Kombat gestaltete Menü, in dem man zwischen folgenden, Beat ‚em Up-typischen Spielmodi auswählen kann: Arcade, Versus und Practice.
Im Spielmodus Arcade prügelt man sich dabei, wie von anderen Genre-Kollegen bekannt, in einer Reihe von Kämpfen gegen andere Charaktere. Bei einem Sieg geht es weiter zum nächsten Kampf, bei einer Niederlage kann man es gleich noch mal versuchen und dabei sogar einen anderen Kämpfer auswählen. Nachdem man den Endgegner besiegt hat, bekommt man als Belohnung die jeweilige Endsequenz von dem Kämpfer, mit dem man zuletzt zur Tat griff.
Im Spielmodus Versus hat man die Gelegenheit sein Können gegen einen Freund zu beweisen.
Als letztes hat man noch die Gelegenheit in dem Practice-Modus zu trainieren und sein Können auszubauen.
Das Kampfsystem ist intuitiv und schnell erlernbar. Mit dem Tasten X, Viereck, Kreis und Dreieck führt man verschiedene Tritte und Schläge aus, mit R 2 wird geblockt und mit R 1 führt man Würfe aus. Mit L 1 hat man die Möglichkeit zwischen 3 verschiedenen Kampfstellungen zu wechseln. Die letzte ist dabei das eigentlich interessante: Der Charakter zückt eine Waffe, die von Charakter zu Charakter variiert. So kommen Klingen, Samurai-Schwerter, Dolche, Holzstäbe und noch vieles mehr zum Einsatz. Im Besitz einer Waffe hat man sogar die Möglichkeit (durch Drücken von R 1) sie den Gegner in den Leib zu rammen. Er wird nun kontinuierlich bis zum Ende des Kampfes Energie verlieren und höllisch viel bluten . ;) Allerdings hat man dann selber den Nachteil bis zum Ende bis zum Ende des Kampfes keine Waffe zu haben. So kann man auch nicht mehr die Waffenangriffe des Gegners blocken, da man den Schwertern etc. von nun an hilflos ausgeliefert ist.
Wenn der Rivale endlich besiegt wurde, hat man die Möglichkeit eines Finishing Moves: Dabei springt die Kamera in eine übersichtliche Position und man genießt mehr oder weniger die brutalen Szenen, die von Herz herausreißen bis Gehirn zertrümmern alles umfassen. Ich sag euch: das war das brutalste, was ich bis dato auf der PS 2 gesehen habe und so wird das Spiel auf keinen Fall auf den deutschen Markt kommen. Ansonsten droht die sofortige Indizierung...
Nach jedem dritten Kampf folgt eines von zwei Minispielen. Das erste besteht daraus einen Balken aus verschiedenen Materialien durchzubrechen. Dies geschieht, indem man einen Balken durch schnelles Triggern der Tasten X, Viereck, Kreis und Dreieck so weit füllt, bis er einen bestimmten Wert überschreitet und dann R1 zum schlagen drückt. Dabei gilt: Je höher das Level, desto härter das Material. Bei dem anderen Minispiel handelt es sich um das „Hütchenspiel“, bei dem man ein Hütchen, das mit weiteren Hütchen vertauscht wird, verfolgen muss. Je nach Level erhöht sich die Hütchenanzahl und die Kameraführung verändert sich.
Neben den bereits oben erwähnten Endsequenzen gibt es eine weitere Art Belohnungen wie neue Kämpfer oder Arenen freizuspielen. Für das erfolgreiche Bestreiten der Kämpfe und Minigames erhält man einen bestimmten Betrag verschiedener, unterschiedlich farbige Edelsteine. Diese kann man im Krypt ausgeben. Dies ist eine riesige Grabkammer, die wie folgt angeordnet ist: Die Särge sind nach Buchstaben sortiert. Es beginnt bei AA und endet bei ZZ. Die Eckpunkt der Sargkammer sind folgerichtig: AA, AZ, ZA und ZZ. Es gibt also 26 x 26 Särge (Gesamtanzahl: 676). In jedem dieser Särge kann sich eine Belohnung verstecken, muss aber nicht. Zuerst muss man einen bestimmten Anzahl eines bestimmten Edelsteins bezahlen um den entsprechenden Sarg zu öffnen. Wenn man Glück hat, enthält es einen neuen Kämpfer oder eine neue Arena, wenn man Pech hat, ist der Sarg leer. Neben diesen beiden Möglichkeiten kann der Sarg auch einen teuer erkauften Hinweis erhalten, wo sich unter Umständen etwas wertvolles versteckt. Oder es enthält ein einfaches Bild, was von langweiligen Comic-Skizzen bishin zu Verarschungen (z.B. Anti-Falten-Creme für ein Monster ;)) alles enthalten kann. Gerade dieses Krypt-System finde ich einfach nur klasse und dadurch hebt sich Mortal Kombat: DA deutlich von allen anderen Beat ‚em Ups ab.
Die Grafik ist blitzsauber und rauscht super flüssig mit 60 Hz an einem vorbei. Weder Ruckler noch Flimmern konnte ich dabei nicht feststellen. Die Charaktere sind detailliert ausgearbeitet, die Monster glänzen im Licht und Blut fließt in Strömen. Hoffen wir, dass dies in der PAL-Version beibehalten wird. Die Arenen sind ordentlich, aber auch nicht überragend, da sie unsichtbare Wände beinhalten. Das ist auch der größte Kritikpunkt an dem Spiel: Tekken 4, Dead or Alive 2 und Virtua Fighter 4 machen es vor, doch Midway schaffte es anscheinend nicht diesem Pfad zu folgen. Schade eigentlich.
Zum Sound gibts nicht viel zu sagen. Standart-Beat ‘em Up-Kost halt. Nichts herausstechendes, nichts unterirdisches...
Nicht klein, nicht groß. Auf der einen Seite überzeugt mich das Krypt-System, was die Langzeitmotivation deutlich erhöht, auf der anderen Seite wird man mit der geringen Auswahl an Spielmodi konfrontiert, die wiederum ärgerlich ist. Die Anzahl der Kämpfer, Arenen und Moves sind okay, wenngleich die Anzahl der Moves auch nicht weltbewegend groß ist.
Insgesamt betrachtet ist Mortal Kombat: Deadly Alliance ein ordentliches Beat `em Up, dass sowohl Stärken als auch Schwächen hat. Das Krypt-System und das Kampfsystem sind dabei positiv herauszuheben, während die Anzahl der Spielmodi und die Arenen mit ihren unsichtbaren Levelbegrenzungen eher enttäuschen. Trotz alle dem ist es eine gute Alternative zu den Genre-Kings.
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