Mikrowelle Tipps & Tricks Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von DocT.
Für mich unverzichtbar - ich habe drei davon!!!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Eine Mikrowelle ist sicherlich mittlerweile ein fester Bestandteil eines gut eingerichteten Haushaltes. Ich kann mir persönlich auch gar nicht mehr richtig vorstellen, wie es früher war, als ich noch keine Mikrowelle hatte. Allein auf die ganzen Bequemlichkeiten, die mit einer Mikrowelle verbunden sind, möchte ich nie mehr verzichten.
Meine erste Mikrowelle kaufte ich mir als Student gleich zu Beginn meines Studiums, denn meine damalige Küche war nur mit einem Zweiflammenherd ausgestattet. Für einen passionierten Koch war dieses natürlich viel zu wenig. Da ich nicht ganz so viel Geld ausgeben wollte, entschied ich mich für ein Produkt der Firma Clatronic. Diese stellte damals vor Mikrowellen im unteren Preissegment her, um überhaupt erst mal auf dem Markt Fuß zu fassen. Sie hatte nicht viel Zubehör. Einen integrierten Grill hatte sie nicht, aber ein Drehteller war schon vorhanden.
Meine erste Mikrowelle besitze ich im übrigen immer noch, auch wenn sie mittlerweile im Keller steht, doch zu diesem Umstand komme ich im weiteren Verlauf meines Berichtes. Nach Beendigung meines Studiums leistete ich mir den Luxus und richtete mir an meinem Arbeitsort einen zweiten Wohnsitz ein. Da dort nur ein Gasherd war und ich mir geschworen habe, niemals auf selbigen alten Schätzchen zu kochen, war die logische Konsequenz: Eine weitere Mikrowelle musste her. Diesmal jedoch mit deutlich mehr Ausstattung. Entsprechend legte ich mir wieder von der Firma Clatronic eine Mikrowelle zu. Diesmal zusätzlich mit integriertem Grill und spezieller Auftaustufe.
Einige Jahre später legte ich beide Wohnsitze wieder zusammen und verfügte über zwei intakte Mikrowellen. Mittlerweile sind es schon drei, denn ich meine Freundin besaß auch eine dieser hilfreichen Küchengeräte, diesmal aber der Firma Siemens. So ist es also verständlich, dass ich mich unter o.g. Rubrik einmal herzlich auslassen möchte. Denn über fehlende Erfahrung mit Mikrowellen kann ich mich nun wirklich nicht beklagen.
Allgemein wissenswertes über Mikrowellen
- Die Mikrowellen sind hochenergetische sogenannte Radiowellen, die im Mikrowellenherd die dort befindlichen Lebensmittel erhitzen, indem sie die Wassermoleküle der Nahrungsmittel zum Kochen bringen.
- Die Mikrowellen sind für die Speisen unschädlich, das heißt nach Ausschalten des Gerätes lässt sich nach der Mikrowellenbestrahlung keinerlei weitere Strahlung in den Speisen messen.
- Die Mikrowelle selber ist nach strengen Vorschriften abgeschirmt, damit keinerlei Radiowellen nach außen während des Betriebes dringen können.
- Die Radiowellen durchdingen Glas, Porzellan, Keramik, Papier und Kunststoff.
- An Metalloberflächen werden diese Radiowellen jedoch reflektiert (Funkensprühen). Daher sind die Metallbehälter oder Metallgriffe völlig ungeeignet zum Mikrowellenkochen. Die reflektierten Radiowellen gelangen daraufhin zum Magnetron zurück und können selbige irreversibel schädigen.
- Den Vorteil, den Mikrowellen in punkto Energie und Zeitersparnis bringen, verliegen diese mit zu großen Kochportionen!
- Eine Mikrowelle liefert sofort mit Einschalten die gewählte Strahlenintensität. Ein Vorheizen wie beim Backofen entfällt daher logischerweise.
Was darf niemals in die Mikrowelle?
- Metallteile aller Art dürfen niemals in die Mikrowelle, egal ob Messer, Gabel, Löffel oder ähnliche Dinge.
- Kleidung sollte man auch niemals in der Mikrowelle trocknen.
- Eier mit Schale darf man nicht in die Mikrowelle legen, denn sie platzen. Es gibt jedoch auch hier einen speziellen Mikrowelleneierkocher, in dem man sie legen kann. Damit kann man auch gekochte Eier in der Mikrowelle zubereiten.
- Teller mit Metalldekor - Rand sind aufgrund der oben beschriebenen physikalischen Wirkung natürlich auch völlig ungeeignet.
- Papier jeglicher Art sollte man auch nicht in die Mikrowelle legen. (An letzteren Punkt halte ich mich persönlich nicht immer. Wenn ich einmal eine nicht abgestempelte Briefmarke habe, die ich im Wasser abgelöst habe und direkt wieder verkleben möchte, dann lasse ich sie ganz kurz auf dem Drehteller in der Mikrowelle bestrahlen. Man muss nur aufpassen, dass sie nur trocknet und nicht verbrennt! Dieses sollte aber kein wirklicher Tipp sein)
- Aluminiumfolie sollte auch nicht verwendet werden.
Was darf in die Mikrowelle zum Kochen?
- geeignet ist eigentlich jedes spülmaschinenfeste Geschirr. Um sicher zu gehen, dass man es benutzten kann, sollte man es ohne Speise einmal kurz so ca. 30 Sekunden in die Mikrowelle stellen. Es müsste kalt bleiben oder maximal handwarm werde. Erhitzt es sich übermäßig, sollte man von der weiteren Verwendung Abstand nehmen.
- Zum Abdecken der Speisen in der Schüssel sind generell alle durchsichtigen Haushaltsfolien geeignet, denn sie enthalten keine Wassermoleküle und lassen die Radiowellen ungehindert durch.
- Bei Kunststoffbehältern muss man unbedingt darauf achten, dass sie hitzebeständig sind, also mehr als 100 Grad Celsius aushalten. Ich kann da nur die Behälter von Tupperware empfehlen, mit denen lässt sich hervorragend in der Mikrowelle kochen! Speziell der UltraPlus ist einfach umwerfend. Aber das wäre nun ein anderes Thema.
Was sollte man noch alles beachten?
- Die Mikrowelle sollte nie ohne ein Gargut eingeschaltet werde, da dadurch Schäden hervorgerufen werden können (siehe oben bei Magnetron).
- Man sollte grundsätzlich alle Speisen, die von einer Membran umgeben sind, vorher einstechen. Ansonsten kommt es vor, dass sie mit Wucht durch den Wasserdampfdruck aufplatzen und dann nicht nur unansehnlich beim Servieren aussehen, sondern zudem auch noch den gesamten Innenraum der Mikrowelle einsauen. Als Membranumgebende Speisen möchte ich nur die wichtigsten schnell anführen: z.B. Kartoffeln, Eigelb, Hähnchen und Leber.
Beim Hähnchen werden nun sicherlich einige staunen, dass ich auch dieses in der Mikrowelle zubereite, aber das ist nichts Ungewöhnliches. Ich benutze dazu den oben genannten UltraPlus – Bräter von Tupperware!! Allerdings muss ich zugeben, dass das Hähnchen nach der Mikrowellengarzeit noch zum Bräunen 15 Minuten in den Ofen muss!
- Popkorn sollte man ebenfalls in einem speziellen Popkorntopf zubereiten. Man kann aber auch, wenn man diesen nicht zur Verfügung hat, das speziell für die Mikrowelle verpackte Popkorn kaufen. Damit geht es problemlos. Aber Achtung!! Auch bei den in der Mikrowelle hergestellten Popkorn entsteht Acrylamid, wenn auch nur in sehr geringen Mengen!!!
- sehr flüssige und bis leicht breiige Speisen sollte man zwischendurch einmal kurz umrühren, damit sie gleichmäßig sich erhitzen. Ansonsten bildet sich auch ein etwas trockener hässlicher Rand, der sich beim Servieren nicht gut anschauen lässt.
Fazit:
Auf die Mikrowelle möchte ich jetzt und in Zukunft nie mehr verzichten. Ich denke auch nicht, dass ich in näherer Zukunft mit meinen drei Mikrowellen in einen Engpass komme. Sollte mal eine den Geist aufgeben, habe ich wenigstens etwas mehr Platz wieder in dem Keller.
Für das Lesen, das Bewerten und die viele Kommentare bedankt sich der DocT. !!
P.S. Dieser Bericht ist auch bei ciao.com unter meinem Namen veröffentlicht!!
Meine erste Mikrowelle kaufte ich mir als Student gleich zu Beginn meines Studiums, denn meine damalige Küche war nur mit einem Zweiflammenherd ausgestattet. Für einen passionierten Koch war dieses natürlich viel zu wenig. Da ich nicht ganz so viel Geld ausgeben wollte, entschied ich mich für ein Produkt der Firma Clatronic. Diese stellte damals vor Mikrowellen im unteren Preissegment her, um überhaupt erst mal auf dem Markt Fuß zu fassen. Sie hatte nicht viel Zubehör. Einen integrierten Grill hatte sie nicht, aber ein Drehteller war schon vorhanden.
Meine erste Mikrowelle besitze ich im übrigen immer noch, auch wenn sie mittlerweile im Keller steht, doch zu diesem Umstand komme ich im weiteren Verlauf meines Berichtes. Nach Beendigung meines Studiums leistete ich mir den Luxus und richtete mir an meinem Arbeitsort einen zweiten Wohnsitz ein. Da dort nur ein Gasherd war und ich mir geschworen habe, niemals auf selbigen alten Schätzchen zu kochen, war die logische Konsequenz: Eine weitere Mikrowelle musste her. Diesmal jedoch mit deutlich mehr Ausstattung. Entsprechend legte ich mir wieder von der Firma Clatronic eine Mikrowelle zu. Diesmal zusätzlich mit integriertem Grill und spezieller Auftaustufe.
Einige Jahre später legte ich beide Wohnsitze wieder zusammen und verfügte über zwei intakte Mikrowellen. Mittlerweile sind es schon drei, denn ich meine Freundin besaß auch eine dieser hilfreichen Küchengeräte, diesmal aber der Firma Siemens. So ist es also verständlich, dass ich mich unter o.g. Rubrik einmal herzlich auslassen möchte. Denn über fehlende Erfahrung mit Mikrowellen kann ich mich nun wirklich nicht beklagen.
Allgemein wissenswertes über Mikrowellen
- Die Mikrowellen sind hochenergetische sogenannte Radiowellen, die im Mikrowellenherd die dort befindlichen Lebensmittel erhitzen, indem sie die Wassermoleküle der Nahrungsmittel zum Kochen bringen.
- Die Mikrowellen sind für die Speisen unschädlich, das heißt nach Ausschalten des Gerätes lässt sich nach der Mikrowellenbestrahlung keinerlei weitere Strahlung in den Speisen messen.
- Die Mikrowelle selber ist nach strengen Vorschriften abgeschirmt, damit keinerlei Radiowellen nach außen während des Betriebes dringen können.
- Die Radiowellen durchdingen Glas, Porzellan, Keramik, Papier und Kunststoff.
- An Metalloberflächen werden diese Radiowellen jedoch reflektiert (Funkensprühen). Daher sind die Metallbehälter oder Metallgriffe völlig ungeeignet zum Mikrowellenkochen. Die reflektierten Radiowellen gelangen daraufhin zum Magnetron zurück und können selbige irreversibel schädigen.
- Den Vorteil, den Mikrowellen in punkto Energie und Zeitersparnis bringen, verliegen diese mit zu großen Kochportionen!
- Eine Mikrowelle liefert sofort mit Einschalten die gewählte Strahlenintensität. Ein Vorheizen wie beim Backofen entfällt daher logischerweise.
Was darf niemals in die Mikrowelle?
- Metallteile aller Art dürfen niemals in die Mikrowelle, egal ob Messer, Gabel, Löffel oder ähnliche Dinge.
- Kleidung sollte man auch niemals in der Mikrowelle trocknen.
- Eier mit Schale darf man nicht in die Mikrowelle legen, denn sie platzen. Es gibt jedoch auch hier einen speziellen Mikrowelleneierkocher, in dem man sie legen kann. Damit kann man auch gekochte Eier in der Mikrowelle zubereiten.
- Teller mit Metalldekor - Rand sind aufgrund der oben beschriebenen physikalischen Wirkung natürlich auch völlig ungeeignet.
- Papier jeglicher Art sollte man auch nicht in die Mikrowelle legen. (An letzteren Punkt halte ich mich persönlich nicht immer. Wenn ich einmal eine nicht abgestempelte Briefmarke habe, die ich im Wasser abgelöst habe und direkt wieder verkleben möchte, dann lasse ich sie ganz kurz auf dem Drehteller in der Mikrowelle bestrahlen. Man muss nur aufpassen, dass sie nur trocknet und nicht verbrennt! Dieses sollte aber kein wirklicher Tipp sein)
- Aluminiumfolie sollte auch nicht verwendet werden.
Was darf in die Mikrowelle zum Kochen?
- geeignet ist eigentlich jedes spülmaschinenfeste Geschirr. Um sicher zu gehen, dass man es benutzten kann, sollte man es ohne Speise einmal kurz so ca. 30 Sekunden in die Mikrowelle stellen. Es müsste kalt bleiben oder maximal handwarm werde. Erhitzt es sich übermäßig, sollte man von der weiteren Verwendung Abstand nehmen.
- Zum Abdecken der Speisen in der Schüssel sind generell alle durchsichtigen Haushaltsfolien geeignet, denn sie enthalten keine Wassermoleküle und lassen die Radiowellen ungehindert durch.
- Bei Kunststoffbehältern muss man unbedingt darauf achten, dass sie hitzebeständig sind, also mehr als 100 Grad Celsius aushalten. Ich kann da nur die Behälter von Tupperware empfehlen, mit denen lässt sich hervorragend in der Mikrowelle kochen! Speziell der UltraPlus ist einfach umwerfend. Aber das wäre nun ein anderes Thema.
Was sollte man noch alles beachten?
- Die Mikrowelle sollte nie ohne ein Gargut eingeschaltet werde, da dadurch Schäden hervorgerufen werden können (siehe oben bei Magnetron).
- Man sollte grundsätzlich alle Speisen, die von einer Membran umgeben sind, vorher einstechen. Ansonsten kommt es vor, dass sie mit Wucht durch den Wasserdampfdruck aufplatzen und dann nicht nur unansehnlich beim Servieren aussehen, sondern zudem auch noch den gesamten Innenraum der Mikrowelle einsauen. Als Membranumgebende Speisen möchte ich nur die wichtigsten schnell anführen: z.B. Kartoffeln, Eigelb, Hähnchen und Leber.
Beim Hähnchen werden nun sicherlich einige staunen, dass ich auch dieses in der Mikrowelle zubereite, aber das ist nichts Ungewöhnliches. Ich benutze dazu den oben genannten UltraPlus – Bräter von Tupperware!! Allerdings muss ich zugeben, dass das Hähnchen nach der Mikrowellengarzeit noch zum Bräunen 15 Minuten in den Ofen muss!
- Popkorn sollte man ebenfalls in einem speziellen Popkorntopf zubereiten. Man kann aber auch, wenn man diesen nicht zur Verfügung hat, das speziell für die Mikrowelle verpackte Popkorn kaufen. Damit geht es problemlos. Aber Achtung!! Auch bei den in der Mikrowelle hergestellten Popkorn entsteht Acrylamid, wenn auch nur in sehr geringen Mengen!!!
- sehr flüssige und bis leicht breiige Speisen sollte man zwischendurch einmal kurz umrühren, damit sie gleichmäßig sich erhitzen. Ansonsten bildet sich auch ein etwas trockener hässlicher Rand, der sich beim Servieren nicht gut anschauen lässt.
Fazit:
Auf die Mikrowelle möchte ich jetzt und in Zukunft nie mehr verzichten. Ich denke auch nicht, dass ich in näherer Zukunft mit meinen drei Mikrowellen in einen Engpass komme. Sollte mal eine den Geist aufgeben, habe ich wenigstens etwas mehr Platz wieder in dem Keller.
Für das Lesen, das Bewerten und die viele Kommentare bedankt sich der DocT. !!
P.S. Dieser Bericht ist auch bei ciao.com unter meinem Namen veröffentlicht!!
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