Mildessa Sauerkraut Testbericht

Mildessa-sauerkraut
ab 7,88
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut

Erfahrungsbericht von kerlimaus99

Wenn´s saurer wär, würd´s lustiger machen

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Nachdem Ihr hoffentlich alle eine Gute Nacht verbracht habt und hoffentlich auch frisch in die neue Woche gestartet seid, soll sich mein erster Bericht heute mal wieder mit etwas Schmackofatzigem befassen und zwar Gute Hausmannskost im wahrsten Sinne des Wortes, also nichts exotisches oder mehr oder weniger eingebürgertes, nein, es geht auch nicht um irgendwelche Schnuckereien oder irgendwelches Knabberzeug, sondern schlicht und ergreifend um Sauerkraut.

Nun kann man Sauerkraut natürlich auf die verschiedensteweise zubereiten bzw. zu sich nehmen, zunächst einmal roh und pur als Rohkost, wo es dann natürlich auch den höchsten Anteil an Vitaminen hat, denn durch das Kochen geht ja doch ein Teil immer verloren und noch dazu entwickelt es dann natürlich auch eine stärkere darmreinigende und körperentschlackende Wirkung und ist somit alles andere als ungesund, aber vielleicht geschmacklich auch nicht jedermanns Sache. Man kann es aber auch in einem Salat verarbeiten, der so eine besondere geschmackliche Note bekommt, wenn Ihr zum Beispiel ein Rezept habt, in dem Weißkohlsalat, also im landläufigen Sinne Krautsalat drin vorkommt, dann ersetzt doch einfach mal diese Komponente durch Sauerkraut und Ihr werdet überrascht sein wie gut anders und abwechslungsreich das schmeckt, vorausgesetzt natürlich Ihr habt keine generelle Abneigung gegen Sauerkraut. Und dann kann man es natürlich auch noch kochen, als Gemüsebeilage zu Salz- oder aber auch Bratkartoffeln, wobei ja oft traditionell in den Rezepten Eisbein dazu kommt, was ich aber nicht so gerne mag, weil es häufig auch gleichzeitig fett ist, so nehme ich lieber geräucherte Mettenden, die ich dann mitkoche, wobei diese dann auch dem Sauerkraut noch eine weitere geschmackliche Note mit gewisser Schärfe hinzufügen, was ich ganz gerne mag. Meistens koche ich es für zwei Tage, wobei ich auch am ersten tag bereits die Kartoffeln für den nächsten Tag mitkoche, ebenso wie ausreichend Mettenden für zwei Tage. Anzweiten Tag schneide ich allerdings die Kartoffeln dann in kleinere Stück, brate diese kurz an und vermische sie dann mit dem Sauerkraut und den in kleine Scheiben geschnittenen restlichen Mettenden und erwärme das Ganze dann zusammen, schmeckt nochmal so gut wie am Tag vorher.

So kommen wir nach der Anteilung Rezepte nun zu den Bezugquellen, so kaufe ich meines meistens frisch beim Kaufmann um die Ecke, der es noch in einem traditionellen Fässchen hat und diese verdient den Namen sauer dann wirklich, denn das zieht alle Löcher zu, aber so will ich es auch meistens haben. Alternativ dazu bieten sich die Konserven verschiedener Hersteller an, wobei ich dann immer zu Mildessa von Hengstenberg, einem Weinsauerkraut greife, das in Dosen zu 850 ml, 540 ml und 315 ml, wobei ich meistens zu der großen greife, die 810 Gramm Inhalt bei einem Abtropfgewicht von 770 Gramm hat und zwischen 1,20 und 1,50 Euro kostet je nach Geschäft und ob es mal im Angebot ist, wie gesagt, koche immer für zwei Tage und meistens auch nur dann, wenn ich zumindest am ersten noch einen Mitesser, also jetzt keinen Pickel, sondern eher Besuch oder so habe, sonst würde ich natürlich eine kleinere Dose nehmen.

Die Zutaten sind schnell angeben, da es nur Weißkohl, Wein und Salz sind, also nichts unnatürliches, überflüssiges oder künstliches. An Nährwertangabe ergeben sich pro 100 Gramm 73 kJ, 1,5 gr. Eiweiß, 2,7 gr. Kohlenhydrate, 0,1 gr. Fett und 20 mg Vitamin C, also auch für jede Diät bestens geeignet.

Warum nehme ich nun gerade dieses Sauerkraut, nun es ist immer von gleichbleibender Qualität, was sich auch auf die einzelne Dose und hier auf die Farbe, die leicht gelblich ist, und auch die Schnittstärke ist mundgerecht und vor allem gleichbleibend, nicht wie bei anderen, wo teilweise Stück oder Strünke oder viel dicker geschnittenes unter in der Dose ist. Der Geruch ist leicht säuerlich, im Gegensatz zu dem frischen, was wirklich schon echt sauer riecht, so daß dieser Geruch nun auch schon ein paar Rückschlüsse auf den Geschmack zulässt. Meine Großmutter, die ihr Sauerkraut noch selbst gemacht hat, was kerlimaus99 natürlich zuviel Arbeits ist, kaufen ist viel einfach und praktsicher, würde wahrscheinlich sagen, das ist an Sauerkraut mal vorbeigelaufen, denn besonders sauer ist es nun wirklich nicht, aber trotzdem aromatisch und die Hardcore-Sauerkraut-Version ist sicherlich auch nicht jedermanns Sache, gerade wenn man vielleicht eh schon Probleme mit Sodbrennen oder so hat, daß viele das von mir bevorzugte frische Sauerkraut eh ein paarmal abkochen würden, damit es einen Teil seiner Säuerlichkeit verliert, aber sei es drum. Wie gesagt es schmeckt trotzdem gut und aromatisch, ist durchgehend vernünftig geschnitten und macht auch farblich einen guten Eindruck, so daß ist es nach diversen Enttäuschungen mit Produkten anderer Hersteller, die zwar durchaus billiger sind, aber was nützt es, eindeutig mein Favorit ist, den ich auch gerne weiterempfehle.

Wer also auf der Suche nach einem qualitastiv hochwertigem Sauerkraut ist, auch wenn es eher säuerlich als sauer schmeckt, der ist hier sicher an der richtigen Adresse und wird nicht enttäuscht sein, ich habe jedenfalls immer meinstens eine Dose dieser leckeren Konserve als Vorrat, falls das frische mal nicht verfügbar ist oder ich an Wochenenden oder Feiertag mir plötzlich überlege, eh, it´s Sauerkraut-time.

Sollte etwas Wichtiges oder Wissenswertes fehlen, so bin ich für Hinweise und Anmerkungen genauso dankbar wie für jeden anderen Eurer hoffentlich wieder zahlreichen Kommentare, die herzlich willkommen sind wie immer und gegebenenfalls in einem Update ihren Niederschlag finden werden.

Danke für Euer Interesse sowie das Lesen und Bewerten meines Beitrages.

Liebe Grüße und einen schönen Tag

Euer Gerd

© kerlimaus99 24.02.2003

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