Mildessa Sauerkraut Testbericht

Mildessa-sauerkraut
ab 7,88
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut

Erfahrungsbericht von schraddel

Sauerkrautpuffer - Macht Arbeit, schmeckt aber lecker!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hmmm... - soll ich mich jetzt als Hausmann outen und einen Kochtipp abgeben? Nun gut, warum nicht.

Ich muss allerdings zugeben, dass dieses Rezept nicht von mir selber stammt, sondern dass ich die Grundidee einem Rezeptbuch entnommen habe. Die Variationen habe ich dann nach und nach selber herausgefunden.

Es begann eigentlich damit, dass eine kleine Dose Mildessa bei mir rumstand und ich überlegte, was man damit wohl anfangen könne, außer das Sauerkraut wie üblich einfach warm zu machen und mit Würstchen oder Kassler zu kombinieren.

Und da fand ich dieses Rezept:

Man nimmt 3 bis 4 große Kartoffeln, schält und reibt sie, und gießt nach Möglichkeit das überschüssige Wasser ab. Dazu gibt man zwei Eier, Salz, Pfeffer, und eine kleingeschnittene Zwiebel. Das Sauerkraut wird aus der Dose genommen, kräftig ausgedrückt, bis kein Wasser mehr herauskommt, auseinandergezupft und zu dem Teig gegeben. Zum Schluss nimmt man noch Mehl (man braucht normalerweise ca. 1 Tasse voll, je nach Feuchtigkeitsgehalt der Ausgangsmasse) und knetet das Ganze dann zu einem Teig. Er muss nicht ganz fest werden, sollte aber auch nicht mehr flüssig sein. Am besten gibt man das Mehl nach und nach zu, bis man meint, dass die Konsistenz passt.

Jetzt ist Pause angesagt, denn die Sache muss etwa eine halbe Stunde stehen. Inzwischen kann man den Dip dazu machen. Crème fraiche mit frischem Schnittlauch eignet sich ganz gut; wer's schärfer mag, nimmt Fertig-Salsa und hat somit gar keine Arbeit mehr.

Nach der halben Stunde kann man eine Pfanne anheizen und den Teig wie Kartoffelpuffer in heißem Fett oder Butter ausbraten. Pro "Pfannenladung" braucht man zwischen 5 und 10 Minuten. Häufig genug wenden, damit nichts anbrennt!

Wer den Teig etwas lockerer mag, sollte zu den Kartoffeln noch einen geschälten Apfel reiben, das macht die Sache luftiger.

Ansonsten kann man außer der Zwiebel auch Karotten, Paprika und anderes Gemüse kleinschneiden und in den Teig geben, oder etwas Knoblauch zugeben, je nach Geschmack.

Die angegebene Menge reicht locker für zwei Personen, aber die ganze Sache ist so unkompliziert, dass man einfach nach Belieben mehr von jeder Zutat nehmen kann. Da die Sauerkrautpuffer auch kalt sehr gut schmecken, kann man damit auch eine ganze Party im Voraus bekochen.

Mit diesen Sauerkrautpuffern hatte ich immer großen Erfolg, wenn ich mal kochen musste. Ich habe das Rezept mit verschiedenen Sauerkrautsorten ausprobiert, aber ich ziehe Mildessa vor, weil es hier nur als "Bindemittel" dienen soll und einen so milden Eigengeschmack hat, dass die übrigen Zutaten gut zur Geltung kommen.

Lasst es Euch schmecken!

12 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Dotty

    24.02.2002, 22:54 Uhr von Dotty
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich glau das ist was für meine Kiddis, Sauerkraut ist ja so gesund, aber meist essen sie nicht viel davon. Aber so bestimmt!