Milka Triolade Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 01/2004
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Geruch:
- Grad der Süße:
- Suchtfaktor:
- Anhalten der Frische nach Öffnen:
- Aus biologischer Erzeugung:
Erfahrungsbericht von susch
Warum ist sie sooo groß, liegt es am Winter?
Pro:
Drei Sorten auf einmal und ich muss mich nicht mehr entscheiden
Kontra:
Eigentlich recht groß, dennoch zu schnell weg. Das kann aber auch an mir liegen...
Empfehlung:
Ja
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Die Einleitung,
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die jeder, der nur wissen will, wie die Schokolade schmeckt, gern überspringen kann…
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Ich weiß ja nun langsam, seit ich wieder einmal einen Bericht über den Winter und seine Nebenwirkungen zu gelesen habe, dass ungefähr jeder Vierte in Deutschland unter den Folgen der Kälte und des zunehmenden Lichtmangels im Winter zu leiden hat, Winterdepression ist das Stichwort.
Ob man anfällig ist oder nicht, kann man an einigen, leicht selbst zu diagnostizierenden Symptomen feststellen, von denen ich einige aufgreifen möchte:
1. Man fühlt sich schneller müde.
2. Man hat das Gefühl von Energielosigkeit.
3. Man möchte morgens nicht aufstehen.
4. Irgendwie ist man traurig und kann es sich nicht erklären…
5. Es ergibt sich ein verstärkter Appetit auf Süßigkeiten.
Mit diesen fünf, zugegebenermaßen verkürzten Angaben lässt sich das, was allgemein Winterdepression genannt wird, charakterisieren.
Schuld soll vor allem der Lichtmangel sein, der sich aufgrund von kürzeren Tagzeiten und längeren Nächten ergibt. Durch weniger Sonnenlicht wird unter anderem der Melatoninhaushalt, der für den Ich-bin-wach- und den nun-schlafe-ich-Haushalt zuständig ist, ähnlich wie beim Jetlag, wenn der Tagesstundenrhythmus durcheinander gerät, gestört. Das wiederum beeinflusst den Serotoninhaushalt, der uns glücklich sein lässt...
aber ich schweife vom eigentlichen Thema ab....
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Entschuldigung,
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
die natürlich auch gescrollt werden kann, wenn man sich nicht angesprochen fühlt...
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Ich möchte hier natürlich nicht jemandem, der wirklich betroffen ist, auf die Füße treten. Jemand, der wirklich unter Winterdepressionen leidet, tut mir wirklich aufrichtig leid. Aufrichtig Mitleid habe ich natürlich auch mit jedem, der unter irgendeiner Form der Depression oder einer andersartigen psychischen Krankheit, sei sie endogen oder exogen verursacht, leidet. Aber, es tut mir zwar leid, das werden mir nun wieder einige vorwerfen, ich schweife schon wieder ab...
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
weiter mit der Einleitung,
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
die auch weiterhin, wenn man nur wissen will, wie die Schokolade schmeckt, übersprungen werden kann.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Aber, nunja, ich bin anscheinend nur bei einem der Symptome wirklich ernsthaft betroffen, denn das erste Symptom zeigt sich bei mir aufgrund von meinen Arbeitszeiten eigentlich das ganze Jahr über: Ich bin immer müde.
Mhm, das zweite Problem, das der Energielosigkeit, hatte ich noch nicht…ganz im Gegenteil, möchte ich dreist behaupten.
Ja, das dritte kenne ich, ich komme morgens nie aus dem Bett und wenn, dann bestimmt nicht gern, aber dieses Symptom zeigt sich bei mir nicht nur im Winter, eigentlich zeigt sich dies bei mir jeden Tag.
Das vierte Symptom, das der Traurigkeit, ist irgendwie nicht meins, ich bin ein absoluter Optimist und finde immer und an allem etwas Positives.
Vielleicht liegt es auch daran, dass ich ein Winterkind bin. Frost, Eis und Schnee verursachen bei mir eher Glücksgefühle und ich bin ein absoluter Weihnachtshansel…*abschweifeschonwieder*
Da ich, glücklicherweise *ascheaufmeinhauptstreu*, also anscheinend keine Winterdepressionen habe, lebe ich das einzige, übrig bleibende Symptom, welches bei mir in Frage käme, natürlich das fünfte, hemmungslos aus.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Der Kaufanreiz,
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der vielleicht jemanden interessiert...?
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Einem unbestimmten, aber nun zumindest im Winter ja nicht mehr unbegründeten Suchtgefühl nachgehend zog es mich wieder einmal in die Süßwarenabteilung eines Kaufhauses.
Schon von Weitem leuchtete mir, kaum hatte ich die violette Abteilung vom Schokoladengott betreten, eine mir doch noch unbekannte Sorte der Firma Milka entgegen.
Milka Triolade
Ich habe schon recht viel über diese Sorte der violetten Firma gelesen und gehört, gegessen aber habe ich sie noch nicht.
Ein großes Plakat machte die vorbeiströmenden Verbraucher auf diese Schokolade aufmerksam.
Deshalb war der Kaufanreiz ein ganz primitiver, instinktiver Reiz: Alles Erwerbbare auf dem Schokoladensektor möchte ich einmal ausprobieren, auspacken und schmecken.
Und, das ist das ausschlaggebende Argument gewesen, es handelte sich um ein Sonderangebot zur bevorstehenden Adventszeit.
Meine Aufmerksamkeit wurde also auch ganz besonders durch eine groß auf dem Plakat prangende 1,29 Euro angezogen.
1,29 Euro für 300 g Schokolade, das lässt sich akzeptieren und so stand dem Kauf und dem baldigen Test nichts mehr im Wege.
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Milka
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Gibt es dazu überhaupt noch etwas zu sagen, was nicht schon gesagt wurde?
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Die Firma Kraft Foods mit Sitz in Bremen, die die Produktion des Milka Sortiments übernommen hat, dürfte ja jedem ein Begriff sein, da kann man sich Erklärungen sparen. Jeder kennt die violette Kuh und ich denke, dass jeder schon einmal in seinem Leben eine Schokoladensorte dieses Herstellers probiert hat. Wenn nicht, wird es aber langsam Zeit dafür…
*stolzweilnichtabgeschweift*
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Die Verpackung,
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
die mir eigentlich immer wichtig ist, weil mich interessiert, wie mich viele emsige Designer zum Kauf anregen wollen...
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Eine dicke 300 g Schokoladentafel ist in, wie soll es auch bei einer Milka- Schokolade anders sein, in eine violette Verpackung eingehüllt.
Vorne ist eine kleine, wie soll es anders sein, violette Kuh abgebildet. Aus einer gerührten Schokoladenmasse, die wie im Nebel scheint, springen Trioladestückchen. Glänzend, dreieckig und appetitlich sehen sie aus. Triolade in gelber, geschwungener Schrift und der Hinweis, dass es sich um Alpenmilch, weiße und zartherbe Schokolade handelt, ergänzen das Design der Papierhülle.
Einzig der Aufdruck: Neu, ganzjährig erhältlich,
stört mich schon ein bisschen. Meines Wissens nach gibt es die Triolade schon recht lang.
Vielleicht aber hat man den Aufdruck auch für mich angebracht, damit ich sie endlich auch einmal kaufe? *abschweifbeendet*
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Triolade, das eigentlich Produkt
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Hat man die Verpackung entfernt, das Silberpapier geöffnet, liegt eine dicke 300g Tafel vor dem Verbraucher. Etwa 30cm lang und etwa 10 cm breit liegt die Schokoladentafel vor mir. Sechs mächtige Riegel, die jeweils aus vier Dreiecken aus zartherber Schokolade auf weißer Schokolade bestehen, deren Untergrund wiederum die Alpenmilchschokolade bildet, lassen sich einzeln ausmachen. Auf den zartherben Dreiecken, daher wohl auch der Name Triolade, sind abwechselnd der Schriftzug Milka und dann wieder eine kleine, diesmal natürlich nicht violette, Kuh abgebildet.
Farblich macht sich das wunderbar für mich als Schokoladenfan, weil man gleich drei appetitliche Sorten mit einem Blick erfassen kann und sich genussmäßig nicht mehr schweren Herzens für eine Sorte entscheiden muss. Glücklicherweise ist ja schon außen auf der Packung angegeben, um welche Sorten, nämlich Alpenmilch, zartherbe und weiße Schokolade *ichwiederholemich*, es sich handelt, damit Fehlkäufe durch das Nichtbevorzugen einer der Sorten vermieden werden können.
Enthalten sind Zucker, Kakaobutter, Kakaomasse, Magermilchpulver, Süßmolkepulver, Buttereinfett, Milchzucker, Sojalecithin, Haselnüsse, Aromen, 30% Kakao in der Vollmilchschokolade und 43 % Kakao in der feinherben Schokolade.
Nett ist auch, für Allergiker, der Hinweis, dass diese Schokolade Spuren von anderen Nüssen, wie Erdnüssen, und Weizeneiweiß enthalten kann.
Die prozentuale Angabe der einzeln vertretenen Sorten,
Alpenmilch 33 %,
zartherbe 25 %
und weiße Schokolade 42 %,
finde ich auch sehr nützlich, da sie mein weißes Schokoherz höher schlagen lässt.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Handhabung und Aussehen
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Trotz des gewöhnungsbedürftigen Aussehens macht diese Schokolade neugierig, wie sie sich wohl brechen lässt. Bedenkt man nun, dass in den einzelnen Sorten, die da dreilagig miteinander verbunden sind, mehr oder weniger Zucker, Kakaobutter oder Kakao enthalten sind, kann das Experiment schon spannend werden.
Mehrlagige Schokoladensorten bereiten, mir zumindestens, öfters Probleme, wenn ich sie in mundgerechte Häppchen zerteilen möchte. Wieder Erwarten lässt sich die Milka Triolade jedoch leicht in einzelne Dreiecke brechen. Nicht so schön und glattgerändert wie auf der Verpackung sehen sie aus, ich hatte jedoch mit Schlimmeren gerechnet.
Durch den Aufbau der Tafel gerät das Teilen schon zu einer Aufgabe für Fortgeschrittene. Man breche einen ganzen Riegel in gewohnter Weise ab und drehe ihn danach seitlich, damit man ein Dreieck abbrechen kann, drehe ihn weiter oder auch gegenläufig zurück, damit das nächste Dreieck abgeteilt werden kann. Schokolade mit Spielspass, möchte man meinen.
Besonders gut gelingt das Brechen dieser lustig geformten Schokolade natürlich nur bei den ersten Ecken, die Mittelstücke sehen dann schon eher so aus, wie abgebrochene Schokostückchen immer bei mir aussehen, etwas unförmig. Hier also sollte man nicht all zu viel Wert auf geradlinige Dreiecken legen.
Aber andererseits ist Schokolade ja nicht zum Angucken da, sondern zum Essen und meinen Bauch hat die Form einer Schokolade, glaube ich, noch nie gestört. *stolzweilwiedernichtabgeschweift*
Da es sich bei der ganzen Tafel um 6 Riegel aus je vier Dreiecken handelt, müsste also eines der Dreiecke etwa 12,5 g wiegen. Das habe ich natürlich gleich mit mehreren der abgebrochenen Testdreiecke ausprobiert und ich habe sie also gewogen. Was soll ich sagen, mehr oder weniger stimmt die aufgestellte Berechnung und dies lässt mich eine Sollbruchstelle auf der restlichen Schokoladentafel suchen, die ich aber nicht gefunden habe.
Das Bruchverhalten ohne zuviele Brösel und das Aussehen der einzelnen Stücke lassen mich auf die gewohnte Milkaqualität schließen.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Geschmack
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Alle drei angegebenen Schokoladensorten verbinden sich geschmacklich, meiner Meinung nach, sehr gut miteinander. Die Vollmilchschokolade als Grund lässt sich gut durchbeißen, die Zähne gleiten durch die weichere weiße Schicht und knacken das oben aufliegende zartherbe Dreiecksstück. Nach und nach entfaltet sich der Geschmack der unterschiedlichen Sorten, wenn sie auf die Geschmacksnerven der Zunge und des Gaumens treffen.
(Gibt es überhaupt Geschmacksnerven im Gaumen? Quatsch...*abschweifbeendet*)
Da die einzelnen Dreiecksstückchen nach dem Abteilen noch recht groß sind, lässt sich diese Art des Genusses sehr gut praktizieren.
Will man aber ein ganzes einzelnes Schokoladestückchen zart auf der Zunge schmelzen lassen, hat man schon einen großen Brocken im Mund. Je nachdem, wie herum man die Schokolade genießt, also zartherbes Dreieck unten oder zartherbes Dreieck oben, entfaltet sich der Geschmack der jeweiligen Sorte, Alpenmilch oder zartherb zuerst. Ich persönlich finde das schade, da die weiße Schokolade eigentlich immer, obwohl deren prozentualer Anteil ja doch der höchste ist, leider zu kurz kommt. Irgendwie kommt der Geschmack der weißen Schokolade nicht richtig zur Geltung.
Versucht man zwecks getrenntem Genuss die einzelnen Schichten voneinander zu lösen, klappt das natürlich nur mit unsachgemäßem Zerbröseln oder mäusemäßigem Abknabbern und das kann nicht Sinn dieser Zusammenstellung sein.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Fazit kurz und knapp
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Ich finde, dass die Milka Triolade eine nette Idee ist, sozusagen als designte Spielerei. Hübsch anzusehen, spaßig abzubrechen. Den Geschmackstest hat sie eigentlich auch bestanden, obwohl, wie schon geschrieben, die Vollmilchschokolade oder die zartherbe Schokolade beim Geschmackstest Überhand gewinnen. Wenn man dies allerdings unter dem Stichwort des Hinweises, der auf der Verpackung steht, betrachtet, hat Milka zumindest nicht gelogen.
Zartschmelzende Schokolade mit bester Alpenmilch
steht da, und so ist es auch. Ich finde die Schokolade nicht zu süß, aber auch nicht zu herb, eigentlich ist sie gerade richtig in ihrer Zusammenstellung. Wenn ich den Geschmack rein weißer Schokolade möchte, sollte ich sie dann auch wohl kaufen.
Eine große Menge Sterne möchte ich dennoch vergeben, da hier der Preis stimmt, 0,43 Euro für 100g in meinem Fall, das kann sich sehen lassen.
Die Spielerei ist lustig, der Preis macht glücklich, Schokolade sowieso, außerdem habe ich hier anstatt 100 g gleich 300 g Glücklichmacher in einer Tafel, was will man mehr: Winterdepression ade, wenn ich denn eine hätte.
Die Einleitung,
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die jeder, der nur wissen will, wie die Schokolade schmeckt, gern überspringen kann…
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Ich weiß ja nun langsam, seit ich wieder einmal einen Bericht über den Winter und seine Nebenwirkungen zu gelesen habe, dass ungefähr jeder Vierte in Deutschland unter den Folgen der Kälte und des zunehmenden Lichtmangels im Winter zu leiden hat, Winterdepression ist das Stichwort.
Ob man anfällig ist oder nicht, kann man an einigen, leicht selbst zu diagnostizierenden Symptomen feststellen, von denen ich einige aufgreifen möchte:
1. Man fühlt sich schneller müde.
2. Man hat das Gefühl von Energielosigkeit.
3. Man möchte morgens nicht aufstehen.
4. Irgendwie ist man traurig und kann es sich nicht erklären…
5. Es ergibt sich ein verstärkter Appetit auf Süßigkeiten.
Mit diesen fünf, zugegebenermaßen verkürzten Angaben lässt sich das, was allgemein Winterdepression genannt wird, charakterisieren.
Schuld soll vor allem der Lichtmangel sein, der sich aufgrund von kürzeren Tagzeiten und längeren Nächten ergibt. Durch weniger Sonnenlicht wird unter anderem der Melatoninhaushalt, der für den Ich-bin-wach- und den nun-schlafe-ich-Haushalt zuständig ist, ähnlich wie beim Jetlag, wenn der Tagesstundenrhythmus durcheinander gerät, gestört. Das wiederum beeinflusst den Serotoninhaushalt, der uns glücklich sein lässt...
aber ich schweife vom eigentlichen Thema ab....
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Entschuldigung,
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die natürlich auch gescrollt werden kann, wenn man sich nicht angesprochen fühlt...
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Ich möchte hier natürlich nicht jemandem, der wirklich betroffen ist, auf die Füße treten. Jemand, der wirklich unter Winterdepressionen leidet, tut mir wirklich aufrichtig leid. Aufrichtig Mitleid habe ich natürlich auch mit jedem, der unter irgendeiner Form der Depression oder einer andersartigen psychischen Krankheit, sei sie endogen oder exogen verursacht, leidet. Aber, es tut mir zwar leid, das werden mir nun wieder einige vorwerfen, ich schweife schon wieder ab...
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weiter mit der Einleitung,
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die auch weiterhin, wenn man nur wissen will, wie die Schokolade schmeckt, übersprungen werden kann.
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Aber, nunja, ich bin anscheinend nur bei einem der Symptome wirklich ernsthaft betroffen, denn das erste Symptom zeigt sich bei mir aufgrund von meinen Arbeitszeiten eigentlich das ganze Jahr über: Ich bin immer müde.
Mhm, das zweite Problem, das der Energielosigkeit, hatte ich noch nicht…ganz im Gegenteil, möchte ich dreist behaupten.
Ja, das dritte kenne ich, ich komme morgens nie aus dem Bett und wenn, dann bestimmt nicht gern, aber dieses Symptom zeigt sich bei mir nicht nur im Winter, eigentlich zeigt sich dies bei mir jeden Tag.
Das vierte Symptom, das der Traurigkeit, ist irgendwie nicht meins, ich bin ein absoluter Optimist und finde immer und an allem etwas Positives.
Vielleicht liegt es auch daran, dass ich ein Winterkind bin. Frost, Eis und Schnee verursachen bei mir eher Glücksgefühle und ich bin ein absoluter Weihnachtshansel…*abschweifeschonwieder*
Da ich, glücklicherweise *ascheaufmeinhauptstreu*, also anscheinend keine Winterdepressionen habe, lebe ich das einzige, übrig bleibende Symptom, welches bei mir in Frage käme, natürlich das fünfte, hemmungslos aus.
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Der Kaufanreiz,
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der vielleicht jemanden interessiert...?
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Einem unbestimmten, aber nun zumindest im Winter ja nicht mehr unbegründeten Suchtgefühl nachgehend zog es mich wieder einmal in die Süßwarenabteilung eines Kaufhauses.
Schon von Weitem leuchtete mir, kaum hatte ich die violette Abteilung vom Schokoladengott betreten, eine mir doch noch unbekannte Sorte der Firma Milka entgegen.
Milka Triolade
Ich habe schon recht viel über diese Sorte der violetten Firma gelesen und gehört, gegessen aber habe ich sie noch nicht.
Ein großes Plakat machte die vorbeiströmenden Verbraucher auf diese Schokolade aufmerksam.
Deshalb war der Kaufanreiz ein ganz primitiver, instinktiver Reiz: Alles Erwerbbare auf dem Schokoladensektor möchte ich einmal ausprobieren, auspacken und schmecken.
Und, das ist das ausschlaggebende Argument gewesen, es handelte sich um ein Sonderangebot zur bevorstehenden Adventszeit.
Meine Aufmerksamkeit wurde also auch ganz besonders durch eine groß auf dem Plakat prangende 1,29 Euro angezogen.
1,29 Euro für 300 g Schokolade, das lässt sich akzeptieren und so stand dem Kauf und dem baldigen Test nichts mehr im Wege.
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Milka
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Gibt es dazu überhaupt noch etwas zu sagen, was nicht schon gesagt wurde?
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Die Firma Kraft Foods mit Sitz in Bremen, die die Produktion des Milka Sortiments übernommen hat, dürfte ja jedem ein Begriff sein, da kann man sich Erklärungen sparen. Jeder kennt die violette Kuh und ich denke, dass jeder schon einmal in seinem Leben eine Schokoladensorte dieses Herstellers probiert hat. Wenn nicht, wird es aber langsam Zeit dafür…
*stolzweilnichtabgeschweift*
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Die Verpackung,
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die mir eigentlich immer wichtig ist, weil mich interessiert, wie mich viele emsige Designer zum Kauf anregen wollen...
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Eine dicke 300 g Schokoladentafel ist in, wie soll es auch bei einer Milka- Schokolade anders sein, in eine violette Verpackung eingehüllt.
Vorne ist eine kleine, wie soll es anders sein, violette Kuh abgebildet. Aus einer gerührten Schokoladenmasse, die wie im Nebel scheint, springen Trioladestückchen. Glänzend, dreieckig und appetitlich sehen sie aus. Triolade in gelber, geschwungener Schrift und der Hinweis, dass es sich um Alpenmilch, weiße und zartherbe Schokolade handelt, ergänzen das Design der Papierhülle.
Einzig der Aufdruck: Neu, ganzjährig erhältlich,
stört mich schon ein bisschen. Meines Wissens nach gibt es die Triolade schon recht lang.
Vielleicht aber hat man den Aufdruck auch für mich angebracht, damit ich sie endlich auch einmal kaufe? *abschweifbeendet*
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Triolade, das eigentlich Produkt
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Hat man die Verpackung entfernt, das Silberpapier geöffnet, liegt eine dicke 300g Tafel vor dem Verbraucher. Etwa 30cm lang und etwa 10 cm breit liegt die Schokoladentafel vor mir. Sechs mächtige Riegel, die jeweils aus vier Dreiecken aus zartherber Schokolade auf weißer Schokolade bestehen, deren Untergrund wiederum die Alpenmilchschokolade bildet, lassen sich einzeln ausmachen. Auf den zartherben Dreiecken, daher wohl auch der Name Triolade, sind abwechselnd der Schriftzug Milka und dann wieder eine kleine, diesmal natürlich nicht violette, Kuh abgebildet.
Farblich macht sich das wunderbar für mich als Schokoladenfan, weil man gleich drei appetitliche Sorten mit einem Blick erfassen kann und sich genussmäßig nicht mehr schweren Herzens für eine Sorte entscheiden muss. Glücklicherweise ist ja schon außen auf der Packung angegeben, um welche Sorten, nämlich Alpenmilch, zartherbe und weiße Schokolade *ichwiederholemich*, es sich handelt, damit Fehlkäufe durch das Nichtbevorzugen einer der Sorten vermieden werden können.
Enthalten sind Zucker, Kakaobutter, Kakaomasse, Magermilchpulver, Süßmolkepulver, Buttereinfett, Milchzucker, Sojalecithin, Haselnüsse, Aromen, 30% Kakao in der Vollmilchschokolade und 43 % Kakao in der feinherben Schokolade.
Nett ist auch, für Allergiker, der Hinweis, dass diese Schokolade Spuren von anderen Nüssen, wie Erdnüssen, und Weizeneiweiß enthalten kann.
Die prozentuale Angabe der einzeln vertretenen Sorten,
Alpenmilch 33 %,
zartherbe 25 %
und weiße Schokolade 42 %,
finde ich auch sehr nützlich, da sie mein weißes Schokoherz höher schlagen lässt.
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Handhabung und Aussehen
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Trotz des gewöhnungsbedürftigen Aussehens macht diese Schokolade neugierig, wie sie sich wohl brechen lässt. Bedenkt man nun, dass in den einzelnen Sorten, die da dreilagig miteinander verbunden sind, mehr oder weniger Zucker, Kakaobutter oder Kakao enthalten sind, kann das Experiment schon spannend werden.
Mehrlagige Schokoladensorten bereiten, mir zumindestens, öfters Probleme, wenn ich sie in mundgerechte Häppchen zerteilen möchte. Wieder Erwarten lässt sich die Milka Triolade jedoch leicht in einzelne Dreiecke brechen. Nicht so schön und glattgerändert wie auf der Verpackung sehen sie aus, ich hatte jedoch mit Schlimmeren gerechnet.
Durch den Aufbau der Tafel gerät das Teilen schon zu einer Aufgabe für Fortgeschrittene. Man breche einen ganzen Riegel in gewohnter Weise ab und drehe ihn danach seitlich, damit man ein Dreieck abbrechen kann, drehe ihn weiter oder auch gegenläufig zurück, damit das nächste Dreieck abgeteilt werden kann. Schokolade mit Spielspass, möchte man meinen.
Besonders gut gelingt das Brechen dieser lustig geformten Schokolade natürlich nur bei den ersten Ecken, die Mittelstücke sehen dann schon eher so aus, wie abgebrochene Schokostückchen immer bei mir aussehen, etwas unförmig. Hier also sollte man nicht all zu viel Wert auf geradlinige Dreiecken legen.
Aber andererseits ist Schokolade ja nicht zum Angucken da, sondern zum Essen und meinen Bauch hat die Form einer Schokolade, glaube ich, noch nie gestört. *stolzweilwiedernichtabgeschweift*
Da es sich bei der ganzen Tafel um 6 Riegel aus je vier Dreiecken handelt, müsste also eines der Dreiecke etwa 12,5 g wiegen. Das habe ich natürlich gleich mit mehreren der abgebrochenen Testdreiecke ausprobiert und ich habe sie also gewogen. Was soll ich sagen, mehr oder weniger stimmt die aufgestellte Berechnung und dies lässt mich eine Sollbruchstelle auf der restlichen Schokoladentafel suchen, die ich aber nicht gefunden habe.
Das Bruchverhalten ohne zuviele Brösel und das Aussehen der einzelnen Stücke lassen mich auf die gewohnte Milkaqualität schließen.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Geschmack
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Alle drei angegebenen Schokoladensorten verbinden sich geschmacklich, meiner Meinung nach, sehr gut miteinander. Die Vollmilchschokolade als Grund lässt sich gut durchbeißen, die Zähne gleiten durch die weichere weiße Schicht und knacken das oben aufliegende zartherbe Dreiecksstück. Nach und nach entfaltet sich der Geschmack der unterschiedlichen Sorten, wenn sie auf die Geschmacksnerven der Zunge und des Gaumens treffen.
(Gibt es überhaupt Geschmacksnerven im Gaumen? Quatsch...*abschweifbeendet*)
Da die einzelnen Dreiecksstückchen nach dem Abteilen noch recht groß sind, lässt sich diese Art des Genusses sehr gut praktizieren.
Will man aber ein ganzes einzelnes Schokoladestückchen zart auf der Zunge schmelzen lassen, hat man schon einen großen Brocken im Mund. Je nachdem, wie herum man die Schokolade genießt, also zartherbes Dreieck unten oder zartherbes Dreieck oben, entfaltet sich der Geschmack der jeweiligen Sorte, Alpenmilch oder zartherb zuerst. Ich persönlich finde das schade, da die weiße Schokolade eigentlich immer, obwohl deren prozentualer Anteil ja doch der höchste ist, leider zu kurz kommt. Irgendwie kommt der Geschmack der weißen Schokolade nicht richtig zur Geltung.
Versucht man zwecks getrenntem Genuss die einzelnen Schichten voneinander zu lösen, klappt das natürlich nur mit unsachgemäßem Zerbröseln oder mäusemäßigem Abknabbern und das kann nicht Sinn dieser Zusammenstellung sein.
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Fazit kurz und knapp
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Ich finde, dass die Milka Triolade eine nette Idee ist, sozusagen als designte Spielerei. Hübsch anzusehen, spaßig abzubrechen. Den Geschmackstest hat sie eigentlich auch bestanden, obwohl, wie schon geschrieben, die Vollmilchschokolade oder die zartherbe Schokolade beim Geschmackstest Überhand gewinnen. Wenn man dies allerdings unter dem Stichwort des Hinweises, der auf der Verpackung steht, betrachtet, hat Milka zumindest nicht gelogen.
Zartschmelzende Schokolade mit bester Alpenmilch
steht da, und so ist es auch. Ich finde die Schokolade nicht zu süß, aber auch nicht zu herb, eigentlich ist sie gerade richtig in ihrer Zusammenstellung. Wenn ich den Geschmack rein weißer Schokolade möchte, sollte ich sie dann auch wohl kaufen.
Eine große Menge Sterne möchte ich dennoch vergeben, da hier der Preis stimmt, 0,43 Euro für 100g in meinem Fall, das kann sich sehen lassen.
Die Spielerei ist lustig, der Preis macht glücklich, Schokolade sowieso, außerdem habe ich hier anstatt 100 g gleich 300 g Glücklichmacher in einer Tafel, was will man mehr: Winterdepression ade, wenn ich denn eine hätte.
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