Mimose Testbericht

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Erfahrungsbericht von Marchy

"Rühr-mich-nicht-an"

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo Ihr Lieben

Die Zartfühlichkeit der Mimose ist sprichwörtlich. Die Blätter dieser filigranen Zimmerpflanze zucken tatsächlich bei der leisesten Berührung zusammen. Nach etwa einer halben Stunde kehren sie wieder in ihre Ausgangsstellung zurück.

Schamhaftes Zimmergrün

Der lateinische Name `Mimosa pudica` heißt wörtlich übersetzt wie schamhafte Sinnpflanze. Den Namen hat sie sicherlich bekommen, als der erste Botaniker sie untersuchen wollte und die Blätter schon bei der ersten Berührung zusammenklappten, wobei der Blattstiel sich nach unten krümmte. Die Mimose ist aber sich nicht nur deshalb eine beliebte Zimmerpflanze, weil man so schön mit ihr spielen kann. Die zarten Fiederblätter sehen hübsch aus, und im Sommer treibt die Pflanze niedliche Blüten.

Ein warmer Fensterplatz

Wählt für Eure Mimose einen Platz direkt am Fenster. Im Gegensatz zu vielen anderen Zimmerpflanzen, verträgt die Mimose durchaus ein paar Sonnenstunden. Vor allem im Frühjahr braucht sie Sonnenstrahlen, damit sich die hübschen rosanen oder roten Blüten bilden können. Wenn sich die Mimose in ihrem Zimmer wohlfühlt, dann blüht sie den ganzen Sommer über. Aus den Blattachseln wachsen Blütchen, die aus hunderten von feinen Fäden zusammengesetzt sind und wie eine Quaste aussehen. Mimosen sind Wärme liebend. Sie lassen sich das ganze Jahr über bei Zimmertemperatur halten.

Hohe Ansprüche

Mimosen sind sensibel, vor allem wenn es um die Luft geht. Wichtig ist, dass Ihr ständig für hohe Luftfeuchtigkeit sorgt. Entweder Ihr besprüht die Pflanze täglich oder Ihr stellt den Topf in eine Schale mit feuchtem Torf. Luftverschmutzer kann die Pflanze nicht ausstehen, starke Raucher sind deshalb kein guter Zimmergenosse.

Reichlich Gießen

Mimosen lieben feuchte Böden. Ihr solltet die Pflanze daher häufig gießen. Passt aber auf, dass der Boden nicht klatschnass ist!

Das Düngen

Die Pflanze braucht auch Nährstoffe. Deshalb solltet Ihr sie im Frühjahr und Sommer alle zwei Wochen, mit kalireichen Flüssigdünger, düngen

Das Umtopfen

Die Wurzeln der Mimosen wachsen schnell. Schon nach relativ kurzer Zeit wachsen sie aus dem Abflussloch heraus. Dann ist es Zeit umzutopfen.
Nehmt den Wurzelballen vorsichtig aus dem alten Gefäß heraus und bereitet einen neuen, etwas größeren Topf mit nährstoffreicher Blumenerde vor. Stellt den Ballen ins neue Gefäß und füllt ringsherum mit Erde auf. Die Blätter sehen nach dem Umtopfen meist erbarmungslos aus, keine Angst die erholen sich bald wieder.

Ein Tip

Schneidet die Pflanzen nie radikal zurück. Nach einem Rückschnitt bilden sich meist keine neuen Triebe mehr. Das Ergebnis ist nur eine verunstaltete Pflanze, die sich nicht mehr erholt.

Was fehlt der Mimose?

• Trockene, abfallende Blätter deuten auf Wassermangel hin. Achtet darauf dass die Erde immer gleichmäßig feucht ist und besprüht sie jeden Tag.
• Will die Mimose nicht mehr wachsen, so fehlen ihr Nährstoffe: Düngt sie häufiger oder topft die Pflanze in frische Blumenerde um.
• Faulende Stängel lassen auf Wurzelfäulnis schließen. Sicher hat die Pflanze nasse Füße bekommen. Gießt weniger und achtet darauf dass der Topf nicht im Wasser steht.
• Erkennt Ihr Insekten, wie Spinnmilben oder Blattläuse, könnt Ihr die Pflanze vorsichtig abwaschen. Dazu könnt Ihr Spiritus oder eine Schmierseifenlösung verwenden. Notfalls hilft ein chemisches Insekten-Bekämpfungsmittel.

Eine Alterserscheinung

Mimosen sind mehrjährige Pflanzen. Eigentlich können sie sogar recht alt werden. Nach einiger Zeit sehen sie allerdings nicht mehr so attraktiv aus, dann solltet Ihr Euch von ihnen trennen und neue Pflanzen aus Samen heranziehen. Ideale Bedienungen bietet ein Gewächshaus, denn die Pflanze benötig im Winter viel Licht, Luftfeuchtigkeit und Wärme.

Ich hoffe ich konnte Euch helfen!

Liebe Grüsse Marchy

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