Miracoli Spaghetti Carbonara Testbericht

Miracoli-spaghetti-carbonara
ab 9,97
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  gut
  • Geruch:  gut
  • Zubereitung:  durchschnittlich

Erfahrungsbericht von DagSonja

Heute mal wieder ein schnelles Gericht - immer noch lecker!!

4
  • Geschmack:  gut
  • Geruch:  gut
  • Zubereitung:  leicht
  • Kaufanreiz:  Zufall

Pro:

schmeckt gut, es muss nicht immer der Klassiker sein.

Kontra:

eigentlich nichts

Empfehlung:

Ja

Gefunden habe ich die Packung im Extra, die mir dort gestern 2,59 Euro gekostet hat. Ähnlich wie das klassische Miracoli mit Kräutern ist die Erkennung hier auch. Oben groß Mirácoli Grün auf Weiß - darunter Das Original – mit umgekehrten Farben geschrieben und Schrift deutlich kleiner.

Nun kommt die Bezeichnung des Gerichtes, das hier also Spaghetti Carbonara ist. Erwähnt wird unter dem Titel noch eine genauere Bezeichnung , nämlich der Hinweis „Cremige Käsesoße mit Speck“ mit der Original-Würzmischung.

Nun kommt das Wichtigste für mich. Wie sieht das Ganze aus – ist es einladend oder wirkt es eher fade oder gar abstoßend?? NEIN, das tut es nicht!! Es sieht auf dem Teller angerichtet, richtig lecker aus. Ich kann die gelblichen Spaghetti sehen, die Käsesoße und auch die Speckwürfel. Eine Gabel hat einen Happen aufgerollt und es ist gerade so, als soll ich mal kosten.


Dafür muss ich mich aber gedulden, zuerst muss ich mal die Packung nach Hause bringen. Aber was ist da nun genau drin?
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Die Menge ist für 2 – 3 Portionen abgepackt. Innendrin sind zwei Beutel. Einmal ein Zellophanbeutel mit 250 g Spaghetti und außerdem eine Tüte aus Aluminiumfolie mit 50 g Pulver für die Carbonara-Saucenmischung.

Das Trockengewicht wird mit 300 g angegeben. Nach Auflösung einer Tüte Carbonara-Pulver sollen 240 ml Soße daraus werden.


Die Zutaten bestehen aus
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Spaghetti aus Hartweizen und der Saucentrockenmischung mit 16 % Carbonara, pflanzlichem Fett gehärtet, Weizenmehl 10 %, Käsepulver 9,5 %,
Speck aus Schweinefleisch, Nitritpökelsalz (das ist Speisesalz und Konservierungsstoff E 250),

Milchzucker, Antioxidationsmittel E 301, Geschmacksverstärker E 620, Rauch, Süßmolkenpulver, Maltodextrin, Speisesalz, Trockeneigelb, Gewürze,

Gemüsemischung aus Champignons, Brokkoli, Geschmacksverstärker E 621, E 631, E 627, Milcheiweiß, Dextrose, Aromen, Butter, Petersilie, Schmelzsalz E 339, Emulgator E 471, Farbstoff E 160 a.


Nährwertangaben erfolgen auf der Grundlage von 200 ml Vollmilch und 20 g Butter:
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Das ergibt also mit den o.g. Beigaben

670 bzw. 6025 Kilojoule – bezogen einmal auf 100 g bzw. der ganzen Packung
159 bzw. 1435 Kilokalorien – dito
4,9 g bzw. 44,0 g Eiweiß – dito
22,5 g bzw. 203,0 g Kohlenhydrate – dito
5,5 g bzw. 49,0 g Fett – dito.

Bei mir dürfte etwas weniger herausgekommen sein, denn ich habe 150 ml Milch und 50 ml Wasser genommen und 20 g Margarine, keine Butter.


Andere Informationen
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Der Hersteller nun an dieser Stelle, das ist die Kraft Foods Deutschland in 28078 Bremen. Telefon für Neugierige 01802-258588.

Mindesthaltbarkeitsdatum ist für meine Packung der 18.04.2005.

Darauf hinweisen möchte ich noch, dass es außer der klassischen Variante von Miracoli und dieser hier, auch noch die Kreationen für Bolognese und Cravattini gibt. Die letzte habe ich auch noch nicht probiert und auch noch nicht gesehen. Aber hier auf der Packung ist der Tipp mit drauf.


Zubereitung und Geschmack
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Wie man Spaghetti kocht, brauche ich euch sicher nicht zu erzählen, das weiß jeder. Oder nicht??? Ich nehme immer einen Topf, fülle ihn mit Wasser und lasse das dann kochen. Der Topf muss groß genug sein, damit die Teigwaren nicht anbrennen können, wenn sie sich dann ausdehnen. In das Wasser kommt etwas Salz und ein Spritzer Sonnenblumenöl oder Pflanzenöl.

Wenn das Wasser kocht, stelle ich den Herd auf die mittlere Stufe und lasse die Spaghetti langsam köcheln. Hier steht drauf, dass sie in 9 – 12 Minuten fertig sind, aber ich stelle keine Stoppuhr, sondern beobachte meine Spaghetti, rühre ab und zu um, und wenn ich denke, dass sie jetzt weich und bissfest sind, dann sind sie fertig.

Dann kommt mein Sieb zum Einsatz, Spaghetti drauf, kaltes Wasser durchgießen – und ab in die Schüssel.

Jetzt kann ich die Sauce zubereiten. Dazu wieder einen Topf, diesmal etwas kleiner, Wasser einfüllen und die Sauce mit dem Schneebesen langsam einrühren. Normalerweise dürfte das Pulver nicht klumpen, bei mir hat es das jedenfalls nicht getan. Wenn das Ganze kocht, dann auch hier wieder etwas kleiner stellen und dann noch ca. 4 – 5 Minuten durchköcheln lassen.

Die Sauce riecht schon gut nach Käse und Speck, ich sehe die kleinen Stücke und auch andere Zutaten, die kleine bunte Teile darstellen. Es riecht deftig, aber nicht aufdringlich. Ich kann in meiner Nase den Käsegeruch feststellen und auch den Speck riechen. Die Sauce sieht sämig und cremig aus, Farbe Elfenbein mit Zutaten.

Beim Essen sind die Spaghetti schön durch und bissfest, ich habe mich mit meiner Einschätzung also nicht geirrt. Auf italienisch heißt das übrigens „al dente“. Die Spaghetti sehen leicht gelb aus und schmecken gut.

Die Sauce schmeckt richtig lecker. Der Käsegeschmack ist da, auch der Speck ist zu erkennen. Die beiden Komponenten haben sich mit der cremigen fast flüssigen Masse verbunden und umgeben schön die Spaghetti. Das Zeug klebt nicht, läuft aber auch nicht herunter. Ich kann die Sauce schön um die Spaghetti legen und auf meiner Gabel herumdrehen. Dann ab in den Mund.

Ich muss sagen, diese Variante von Miracoli wird sich wohl abwechseln mit dem Kräuterklassiker, sie schmeckt genauso gut. Von der Würzung her ist sie nicht salzig und nicht süß. Der rauchige Geschmack vom Speck ist etwas vorrangig und der Käse kommt auch durch. Für mich und meinen Mann gab es echt nichts zu mäkeln.

Satt geworden sind wir auch. Also bleibt mir nur noch, euch diese Variante mal zu empfehlen, um sie zu kosten. Ich glaube nicht, dass ihr es bereuen werdet. Wer allerdings die klassische kräuterige Variante vorzieht, der sollte dabei bleiben. Denn Carbonara mit Käsecreme und Speck ist nun mal etwas anderes. Aber eben genauso lecker.


Eure DagSonja