Monastir Testbericht


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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von chrischan1
Monastir - für Singles eher weniger geeignet
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Im Sommer \'99 entschloß ich mich einen preiswerten Urlaub im Mittelmeerbereich als Alleinreisender zu buchen.
Die Wahl fiel auf Monastir / Tunesien. Ein 3-Sterne Hotel in Strandnähe sollte im Juli für einen einwöchigen Aufenthalt ca. 400,- Euro kosten. Als Fluglinie war Tunis Air vorgegeben.
Und auf gings.
Der Komfort im Flugzeug war leider nur mäßig. Kein Unterhaltungsprogramm in Form von Musik über Kopfhörer o.ä., keine Monitore mit Informationen über die Flugroute und die Sitzabstände ziemlich eng. Nicht so schlimm, denn der Flug dauerte ja nicht ewig.
Vor Ort befand sich das Hotel (Esplanade) tatsächlich in guter Strandlage. Nur die lebendige Uferstraße trennte das Hotel vom schmalen Strand. Leider wurden während meines Aufenthalts gerade Arbeiten an der Hauptkanalisation (direkt auf der Hauptstraße) durchgeführt, so daß der Wind vom Meer ständig einen kräftigen Fäkaliengeruch zum Poolbereich trug.
Die Medina (Altstadt) war nett restauriert, die Straßenzüge außerhalb der Medina waren großzügig angelegt und befanden sich in einem gepflegten Zustand.
Allerdings ließ mich die orientalische Art des Werbens von Käufern (seeehr anstrengend) die Besuche der Medina auf die notwendigsten Einkäufe beschränken.
Abends wollte ich dann aber endlich Musik, Tanz und fröhliche Menschen erleben. Dazu begab ich mich zum großen, modernen Bootshafen (Marina) in dem es u.a. eine große Diskothek gab.
Ich staunte allerdings nicht schlecht, als ich der einzige Besucher blieb. Na, dachte ich mir, war vielleicht auch nicht besonders geschickt, an einem Montag eine Disco zu besuchen. Versuchste es morgen nochmal.
Am Dienstag hatte sich die Besucherzahl dann auch wirklich verdreifacht. Die beiden Tunesier, die außer mir (auch als Touristen) die Disco besuchten, waren ähnlich irritiert. Während ich noch zögerte und überlegte, ob ich mich einfach mit an ihren Tisch setzen sollte, nahmen sie mir die Entscheidung schon ab und setzten sich mit zu mir. Von da an trafen wir uns täglich und tauschten viele Informationen und Geschichten aus. Das Kennenlernen war eine echte Bereicherung des Urlaubs.
Die anderen Gäste des Hotels verbrachten ihre Zeit tagsüber und abends fast ausschließlich im Hotelbereich.
Das lag vielleicht daran, daß der schmale Strand schon sehr stark durch Einheimische belegt, was wirklich nicht negativ gemeint ist), nicht gerade überwältigend groß und nicht ganz sauber war.
Gerüche aus den angrenzenden Büschen, die zeitweise als Toilettenersatz benutzt wurden, machten den Strandaufenthalt auch nicht gerade sonderlich attraktiv.
Abends wurde im Hotel täglich ein Unterhaltungsprogramm geboten. Kinderdisco, Bingo und Folklore. Man bemühte sich intensiv, die Gäste im Hotel zu halten, was auch größtenteils gelang.
Fazit: Für Familien mit Kindern, die einen günstigen Badeurlaub verbringen wollen, mag Monastir geeignet sein. Für Leute, die auch abends Unterhaltung und Abwechslung suchen, ist Monastir sicherlich nicht der ideale Urlaubsort.
Die Wahl fiel auf Monastir / Tunesien. Ein 3-Sterne Hotel in Strandnähe sollte im Juli für einen einwöchigen Aufenthalt ca. 400,- Euro kosten. Als Fluglinie war Tunis Air vorgegeben.
Und auf gings.
Der Komfort im Flugzeug war leider nur mäßig. Kein Unterhaltungsprogramm in Form von Musik über Kopfhörer o.ä., keine Monitore mit Informationen über die Flugroute und die Sitzabstände ziemlich eng. Nicht so schlimm, denn der Flug dauerte ja nicht ewig.
Vor Ort befand sich das Hotel (Esplanade) tatsächlich in guter Strandlage. Nur die lebendige Uferstraße trennte das Hotel vom schmalen Strand. Leider wurden während meines Aufenthalts gerade Arbeiten an der Hauptkanalisation (direkt auf der Hauptstraße) durchgeführt, so daß der Wind vom Meer ständig einen kräftigen Fäkaliengeruch zum Poolbereich trug.
Die Medina (Altstadt) war nett restauriert, die Straßenzüge außerhalb der Medina waren großzügig angelegt und befanden sich in einem gepflegten Zustand.
Allerdings ließ mich die orientalische Art des Werbens von Käufern (seeehr anstrengend) die Besuche der Medina auf die notwendigsten Einkäufe beschränken.
Abends wollte ich dann aber endlich Musik, Tanz und fröhliche Menschen erleben. Dazu begab ich mich zum großen, modernen Bootshafen (Marina) in dem es u.a. eine große Diskothek gab.
Ich staunte allerdings nicht schlecht, als ich der einzige Besucher blieb. Na, dachte ich mir, war vielleicht auch nicht besonders geschickt, an einem Montag eine Disco zu besuchen. Versuchste es morgen nochmal.
Am Dienstag hatte sich die Besucherzahl dann auch wirklich verdreifacht. Die beiden Tunesier, die außer mir (auch als Touristen) die Disco besuchten, waren ähnlich irritiert. Während ich noch zögerte und überlegte, ob ich mich einfach mit an ihren Tisch setzen sollte, nahmen sie mir die Entscheidung schon ab und setzten sich mit zu mir. Von da an trafen wir uns täglich und tauschten viele Informationen und Geschichten aus. Das Kennenlernen war eine echte Bereicherung des Urlaubs.
Die anderen Gäste des Hotels verbrachten ihre Zeit tagsüber und abends fast ausschließlich im Hotelbereich.
Das lag vielleicht daran, daß der schmale Strand schon sehr stark durch Einheimische belegt, was wirklich nicht negativ gemeint ist), nicht gerade überwältigend groß und nicht ganz sauber war.
Gerüche aus den angrenzenden Büschen, die zeitweise als Toilettenersatz benutzt wurden, machten den Strandaufenthalt auch nicht gerade sonderlich attraktiv.
Abends wurde im Hotel täglich ein Unterhaltungsprogramm geboten. Kinderdisco, Bingo und Folklore. Man bemühte sich intensiv, die Gäste im Hotel zu halten, was auch größtenteils gelang.
Fazit: Für Familien mit Kindern, die einen günstigen Badeurlaub verbringen wollen, mag Monastir geeignet sein. Für Leute, die auch abends Unterhaltung und Abwechslung suchen, ist Monastir sicherlich nicht der ideale Urlaubsort.
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