Mother Earth (2000) - Within Temptation Testbericht

Mother-earth-2000-within-temptation
ab 21,58
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
5 Sterne
(6)
4 Sterne
(1)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(0)
Summe aller Bewertungen
  • Cover-Design:  sehr gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Erfahrungsbericht von marioh1

IN PERFECT HARMONY !!!!

5
  • Cover-Design:  sehr gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hallo liebe Leser!!!


Heute wieder etwas aus meinem CD Regal.
Als mich die Rockmusik vor gut 18 Jahren in ihren Bann zog, waren kaum weibliche Musiker an der Tagesordnung. Außer Doro Pesch fallen mir eigentlich keine anderen Namen ein.
In den letzten Jahren hat sich das Blatt ein wenig gewendet, denn immer mehr Frauen finden den Weg in Rick und Metal Genre.
Und das ist gut so, denn ich mag Frauenstimmen besonders gern.
Im letzten Jahr sind mir zwei Bands beziehungsweise zwei Alben aufgefallen.
Zum einem das Meisterwerk „Fallen“ von Evanescence und das Album über das ich heute schreiben werde.
Zwar reicht dieses Werk nicht ganz an die Klasse von Evanescence heran, aber dennoch rotiert es relativ oft in meinem Player.


*************************
WITHIN TEMPTATION
Mother Earth
*************************


Nachdem 1997 die erste Langrille von WT erschienen ist, sollte einige Zeit vergehen bis der Zweite Lonplayer „Mother Earth“ erscheinen sollte.
Die 15,99 Euro die ich im MakroMarkt für dieses Album hinlegen musste waren sehr gut angelegt, wie ich schon nach dem ersten hören festgestellt habe.
Das Album überzeugt qualitativ, die Produktion ist sehr gut mit hervorragenden Klangeigenschaften mit teilweise enormem Tiefgang.
Aber auch quantitativ wird mir einiges geboten.
Insgesamt sind auf diesem Album 14 Titel enthalten, wobei die letzen 4 als Bonustracks gelistet sind, darunter zwei Live Versionen aus dem Jahre 2oo2.
Der Silberling bringt es auf eine Gesamtspielzeit von sage und schreibe 73 Minuten.
Also jede Menge Hörspaß.
Die Trackliste habe ich ans Ende meiner Ausführungen gehängt.


Es gibt ja viele Hörer die sich vom Schubladendenken leiten lassen und sicherlich werden diese Hören bei diesem Album ihre Probleme bekommen, denn in welche Schublade wird dieses Album wohl passen.
Mir war es schon immer egal in welches Genre eine Hardrock oder Metal Combo passt, für mich sind andere Maßstäbe wichtiger, so dass ich in diesem Punkt eine Meinungsäußerung schuldig bleiben möchte.
Nach dem ersten Hören war ich schon ein wenig überwältigt, denn der musikalische Gehalt ist doch sehr hoch und fassettenreich.
Eigentlich konnte ich erst nach mehrmaligem Hören ein richtiges Urteil darüber fällen, ob die Musik mir nun wirklich gefällt oder nicht.
Es werden doch viele Einflüsse in dieses Album integriert, zumindest in die ersten 10 Track, in den Bonustracks aus etwas frühren Zeiten sieht das Klangbild noch etwas anders aus.
Auch wenn der metallische Gehalt etwas gedrosselt wurde, lässt sich nicht von der Hand weisen, dass diese Scheibe vom Grundcharakter her immer noch ein Metal Album ist.
Im musikalischen Bereich, vor allem in der Instrumentalisierung sind viele verschiedene Elemente verarbeitet worden. Neben den Gitarren, Bass und Drum sind enorm viele Sounds erkennbar. Streicher, Bläser, Piano und Synthesizer sind eigentlich das ganze Album hindurch zu hören.
Mit dieser reichhaltigen Soundkulisse baut sich dann ein richtig schöner bombastischer Sound auf der richtig druckvoll rüberkommt.
Vor allen in den ersten beiden Songs kommt dann die Dynamik der Musik richtig zum Ausdruck und das reißt den Zuhörer unweigerlich.
Auf dem gesamten Album sind keine hyperschnellen und hyperharten Passagen anzutreffen, was ich doch als positiv ansehe, da die Musik doch sehr beladen und bombastisch klingt, da wäre eine härtere Gangart sicherlich nicht angebracht.
Hauptsächlich sind die Songs im Mittelschnellen Tempo angesiedelt.
Auch etwas langsame Titel mit Balladencharakter sind zu hören, wobei bei den Titeln dann auf die Klavierbegleitung zurückgegriffen wird.
Vor allen bei den Balladen kommt die Stimme der Sängerin am Besten zu tragen hier kann sie dann wirklich eine schöne gefühlvolle Atmosphäre erzeugen.
Da wäre ich schon bei dem Gesangspart.
Sicherlich eine bezaubernde Stimme einer begnadeten Sängerin, allerdings klingt mir der Gesang ein wenig monoton.
Vor allen weil sie vorrangig in den höheren Tonlagen angesiedelt ist.
Mir fehlt ein wenig das herauskitzeln des Stimmumfangs.
Jeden Song als einzelnes betrachtet kann ich durchaus einen brillanten Gesangspart attestieren, aber auf Grund der Länge des Albums, lässt sich eine Monotonie nicht verbergen.
Dennoch schafft es die Band auch diesen kleinen Mangel zu überspielen, vor allem dadurch, dass viele Chorelemente eingebaut wurden, die auch mit männlichen Stimmen versehen sind.
Das bringt stimmliche Abwechslung und schafft zusätzlich eine super Atmosphäre.
Mit „In perfekt Harmony“ findet der offizielle Teil dann einen ruhigen aber grandiosen Abschluss, ein kleiner Kontrapunkt zu den Vorgänger-Tracks und für mich ein klares Highlight der Scheibe.
Auch die Bonustracks sind überaus hörenswert, nicht nur weil zwei Live Titel dabei sind, sondern auch weil die Stücke aus frühren Tagen ausgewählt wurden.
Selbst hier kann der Hörer gut erkennen, dass sich der Style der Musik ein wenig gewandelt hat.
Insgesamt eine hervorragendes Album.


Tracklist:

01. Mother Earth
02. Ice Queen
03. Our Farewell
04. Caged
05. The Promise
06. Never-ending Story
07. Deceiver Of Fools
08. Intro
09. Dark Wings
10. In Perfect Harmony
Bonustracks:
11. Restless
12. Bittersweet
13. Enter live
14. The Dance live


Mein Fazit
*********
Was bleibt unterm Strich?
Wer ein wenig auf rockige und metallische Musik steht wird wohl mit diesem Album keine Enttäuschung erleben.
Neben den typischen metallischen Sound bietet dieses Album eine abwechslungsreiche und fassettenreiche Soundkulisse.
Der Hörspaß ist garantiert.
Herausragend ist natürlich auch der Gesang, der Titel für Titel einen beeindruckenden Eindruck hinterlässt und zudem noch von Chorelementen unterstützt wird.
Über die 73 Minuten Spieldauer wirkt Gesang ein wenig monoton, aber dank der bombastischen Atmosphäre und der Bonustracks kann ich damit leben.

Sehr Empfehlenswert!!!

Daher 5 von 5 möglichen Sternen.


In diesem Sinne ….

Vielen Dank für Euer Interesse.

Mario



© marioh1 2004-02-09

21 Bewertungen