Mucosolvan Lutschpastillen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 11/2003
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Summe aller Bewertungen
- Wirkung:
- Verträglichkeit:
- Nebenwirkungen:
- Packungsbeilage:
Erfahrungsbericht von vampire-lady
es würgt aus Ingelheim
Pro:
hilft
Kontra:
mich hats gewürgt
Empfehlung:
Ja
Letztens bei VL:
„nee das musse dir mal vorstellen, da steht der um 5 Uhr morgens auf und holt sich da so ein Bonbon, und legt sich wieder ins Bett und die Dinger, die stinken auch noch so“
„ja Mudder, is ja gut, wo hat er den die Stinkebonbons her?“
„dat weiß ich doch nich, dat is wieder dein Vater, der gibt ja nicht mal was ab, so was von geizig.............! hat die sich versteckt“
„wo denn?“
„ja auf der Garberobe!!!“
„ja also Mudder, ich glaub ich muß mal..................“
>>Abgang VL<<
================
Mir waren die stinkigen Bonbons eben aufgrund dieser Tatsache höchst egal. Stinkige Bonbons schmecken meist nämlich auch so.
Zwei Tage später wachte ich nachts mit Halsschmerzen auf, kramte morgens nach irgendwelchen Halsschmerztabletten, es waren aber keine da. Also morgenmuffelte ich noch mehr als gewöhnlich durch die Gegend. Für Mudder dann die Gelegenheit sich die heimeligen Bonbons doch noch zu Grabschen. Mir war dann auch egal ob die stanken oder schlecht schmeckten, da mussten die Halsschmerzbazillen halt durch.
Interessanterweise hatten sich die Halsschmerzen eine Stunde später verzogen und ich fand die Bonbons deswegen auch richtig prima.
Am nächsten Tag trabte ich also in die Apotheke, wo ich dann erfuhr, warum meine Halsschmerzen so schnell verschwunden waren. Das waren nämlich keine richtigen Bonbons, sondern sozusagen Hustensaft zum Lutschen. Das 21. Jahrhundert ist ja schon ein Dingen. Da ich mittlerweile von einem gar prachtvollen Husten belagert wurde, griff ich zu.
Vorab betrachtet habe ich den Preis vergessen. Besonders billig waren die Teile nicht, ich würde mal von Verdrängung sprechen wollen. Eine Packung enthält 20 Lutschpastillen. Die Pastillen sind apothekenpflichtig und für Diabetiker geeignet. Der Hauptwirkstoff nennt sich Ambroxolhydrochlorid, wovon eine Pastille 15mg enthält.
Kinder über 6 dürfen täglich bis zu drei Pastillen einnehmen, Erwachsene die doppelte Menge, maximal über 4-5 Tage.. In erster Linie soll das Präparat eine schleimlösende Wirkung haben. Nicht einnehmen soll man die Pastillen bei Überempfindlichkeiten gegen den Hauptbestandteil oder gegen Fructose. Auch bei Leber- und Nierenerkrankungen kommen die Pastillen nicht wirklich gut. Während einer Schwangerschaft sollten die Pastillen nur bedingt eingenommen werden.
Da es sich um einen Schleimlöser handelt, sollte man nicht gleichzeitig Hustenstiller einwerfen, weil einem sonst die Atemwege zuschleimen können. Die Wirkung von Antibiotika kann verstärkt werden.
Die Pastillen sind einzeln in diese typischen Tablettenrausplöppverpackungen aus Alu eingeschweißt. Der Name Pastillen ist doch irgendwo irreführend, bei fast 2 cm Durchmesser würde ich Pferdeklümpchen passender finden. Über die Farbe haben sich die Produktdesigner auch keine Gedanken gemacht, die Farbe ist nämlich ziemlich eklig gelb... sprach ich nicht gerade von Schleim???
Zu meiner Überraschung sind die Pastillen nicht hart, sondern sozusagen weingummiwabbelig. Der Geschmack ist einigermaßen übelst, als würde man ein paar Tropfen JHP-Rödler (japanisches Minzöl) in Kamillentee auflösen. Na was schmeckt, ist eben meistens ungesund. Außerdem fühlt sich die Oberfläche ziemlich stumpf an, wenn man kurz gelutscht hat, werden die Pastillen glitschig und beginnen sich aufzulösen und das fühlt sich zunächst leicht breiig-pelzig an. Da sie die Form eines Tellers haben, also eine Ausbuchtung besitzen, ist es nahezu unmöglich zu verhindern, daß sich die Pastillen am Gaumen festsaugen, was auch nicht unbedingt dem Gefühl entspricht, das man hat, wenn Weihnachten und Ostern zusammenfallen. Da ich hin und wieder einen Tropfen JHP lutsche, kann ich aber mit dem Geschmackserlebnis leben.
Die Pastillen lösen sich so in etwa 20 Minuten vollständig auf. Ich finde sie haben eine sehr entspannende Wirkung auf den Hals- und Rachenbereich. Ich meine sogar, daß sich sogar eine ganz leicht betäubende Wirkung einstellt. In punkto Schleim lösen und Husten vertreiben bin ich voll und ganz zufrieden. Ich finde der Husten hat sich gut gelöst und das Wehwehchen ist angenehmer abgelaufen als es normalerweise bei mir der Fall ist. Zusätzlichen Schnupfen habe ich beispielsweise gar nicht erst bekommen.
Ich habe allerdings die Einnahme der Pastillen auf die Kinderdosis beschränkt (max. 3 am Tag), weil ich mehr schlecht vertrage. Am ersten Tag nahm ich von mittags bis abends verteilt 4 Stück, was dann nachts zu Sodbrennen, Aufstoßen, vermehrten Speichelfluss und Unruhe führte. Ich war bis morgens um 4 am rumkaspern, meinte manchmal sogar würgen zu müssen (also vom Magen her, nicht mit dem Händen).
Ich habe dann nachts die Idee gehabt und in die Bedienungsanleitung der Pastillen gesehen und solche Merkmale unter den Erscheinungen bei Überdosierung aber auch bei den Nebenwirkungen gefunden.
NEIN, ich habe die Packungsbeilage wirklich nicht vor der Einnahme gelesen, weil ich mir sonst Nebenwirkungen immer einbilde.
Ich habe daraufhin eben die Einnahme wieder halbiert und bin jetzt voll zufrieden. Die Pastillen kann man immer und überall bequem einwerfen ohne einen ollen Löffel zu suchen und man hat gleichzeitig was zu lutschen, was die Schleimhäute schon feucht hält.
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Boehringer Ingelheim Pharma KG
Vertriebslinie Thomae
Ingelheim am Rhein
„nee das musse dir mal vorstellen, da steht der um 5 Uhr morgens auf und holt sich da so ein Bonbon, und legt sich wieder ins Bett und die Dinger, die stinken auch noch so“
„ja Mudder, is ja gut, wo hat er den die Stinkebonbons her?“
„dat weiß ich doch nich, dat is wieder dein Vater, der gibt ja nicht mal was ab, so was von geizig.............! hat die sich versteckt“
„wo denn?“
„ja auf der Garberobe!!!“
„ja also Mudder, ich glaub ich muß mal..................“
>>Abgang VL<<
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Mir waren die stinkigen Bonbons eben aufgrund dieser Tatsache höchst egal. Stinkige Bonbons schmecken meist nämlich auch so.
Zwei Tage später wachte ich nachts mit Halsschmerzen auf, kramte morgens nach irgendwelchen Halsschmerztabletten, es waren aber keine da. Also morgenmuffelte ich noch mehr als gewöhnlich durch die Gegend. Für Mudder dann die Gelegenheit sich die heimeligen Bonbons doch noch zu Grabschen. Mir war dann auch egal ob die stanken oder schlecht schmeckten, da mussten die Halsschmerzbazillen halt durch.
Interessanterweise hatten sich die Halsschmerzen eine Stunde später verzogen und ich fand die Bonbons deswegen auch richtig prima.
Am nächsten Tag trabte ich also in die Apotheke, wo ich dann erfuhr, warum meine Halsschmerzen so schnell verschwunden waren. Das waren nämlich keine richtigen Bonbons, sondern sozusagen Hustensaft zum Lutschen. Das 21. Jahrhundert ist ja schon ein Dingen. Da ich mittlerweile von einem gar prachtvollen Husten belagert wurde, griff ich zu.
Vorab betrachtet habe ich den Preis vergessen. Besonders billig waren die Teile nicht, ich würde mal von Verdrängung sprechen wollen. Eine Packung enthält 20 Lutschpastillen. Die Pastillen sind apothekenpflichtig und für Diabetiker geeignet. Der Hauptwirkstoff nennt sich Ambroxolhydrochlorid, wovon eine Pastille 15mg enthält.
Kinder über 6 dürfen täglich bis zu drei Pastillen einnehmen, Erwachsene die doppelte Menge, maximal über 4-5 Tage.. In erster Linie soll das Präparat eine schleimlösende Wirkung haben. Nicht einnehmen soll man die Pastillen bei Überempfindlichkeiten gegen den Hauptbestandteil oder gegen Fructose. Auch bei Leber- und Nierenerkrankungen kommen die Pastillen nicht wirklich gut. Während einer Schwangerschaft sollten die Pastillen nur bedingt eingenommen werden.
Da es sich um einen Schleimlöser handelt, sollte man nicht gleichzeitig Hustenstiller einwerfen, weil einem sonst die Atemwege zuschleimen können. Die Wirkung von Antibiotika kann verstärkt werden.
Die Pastillen sind einzeln in diese typischen Tablettenrausplöppverpackungen aus Alu eingeschweißt. Der Name Pastillen ist doch irgendwo irreführend, bei fast 2 cm Durchmesser würde ich Pferdeklümpchen passender finden. Über die Farbe haben sich die Produktdesigner auch keine Gedanken gemacht, die Farbe ist nämlich ziemlich eklig gelb... sprach ich nicht gerade von Schleim???
Zu meiner Überraschung sind die Pastillen nicht hart, sondern sozusagen weingummiwabbelig. Der Geschmack ist einigermaßen übelst, als würde man ein paar Tropfen JHP-Rödler (japanisches Minzöl) in Kamillentee auflösen. Na was schmeckt, ist eben meistens ungesund. Außerdem fühlt sich die Oberfläche ziemlich stumpf an, wenn man kurz gelutscht hat, werden die Pastillen glitschig und beginnen sich aufzulösen und das fühlt sich zunächst leicht breiig-pelzig an. Da sie die Form eines Tellers haben, also eine Ausbuchtung besitzen, ist es nahezu unmöglich zu verhindern, daß sich die Pastillen am Gaumen festsaugen, was auch nicht unbedingt dem Gefühl entspricht, das man hat, wenn Weihnachten und Ostern zusammenfallen. Da ich hin und wieder einen Tropfen JHP lutsche, kann ich aber mit dem Geschmackserlebnis leben.
Die Pastillen lösen sich so in etwa 20 Minuten vollständig auf. Ich finde sie haben eine sehr entspannende Wirkung auf den Hals- und Rachenbereich. Ich meine sogar, daß sich sogar eine ganz leicht betäubende Wirkung einstellt. In punkto Schleim lösen und Husten vertreiben bin ich voll und ganz zufrieden. Ich finde der Husten hat sich gut gelöst und das Wehwehchen ist angenehmer abgelaufen als es normalerweise bei mir der Fall ist. Zusätzlichen Schnupfen habe ich beispielsweise gar nicht erst bekommen.
Ich habe allerdings die Einnahme der Pastillen auf die Kinderdosis beschränkt (max. 3 am Tag), weil ich mehr schlecht vertrage. Am ersten Tag nahm ich von mittags bis abends verteilt 4 Stück, was dann nachts zu Sodbrennen, Aufstoßen, vermehrten Speichelfluss und Unruhe führte. Ich war bis morgens um 4 am rumkaspern, meinte manchmal sogar würgen zu müssen (also vom Magen her, nicht mit dem Händen).
Ich habe dann nachts die Idee gehabt und in die Bedienungsanleitung der Pastillen gesehen und solche Merkmale unter den Erscheinungen bei Überdosierung aber auch bei den Nebenwirkungen gefunden.
NEIN, ich habe die Packungsbeilage wirklich nicht vor der Einnahme gelesen, weil ich mir sonst Nebenwirkungen immer einbilde.
Ich habe daraufhin eben die Einnahme wieder halbiert und bin jetzt voll zufrieden. Die Pastillen kann man immer und überall bequem einwerfen ohne einen ollen Löffel zu suchen und man hat gleichzeitig was zu lutschen, was die Schleimhäute schon feucht hält.
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Boehringer Ingelheim Pharma KG
Vertriebslinie Thomae
Ingelheim am Rhein
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