My Big Fat Greek Wedding (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von Birgit-Judith
Es gibt zwei Sorten von Menschen.....
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Griechen und solche, die gern Griechen wären (Film-Zitat).
Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Südländer temperamentvoll sind. Und gastfreundlich. Und ihre Lieben gern um sich haben. Diese drei Eigenschaften stehen im Mittelpunkt einer wirklich genialen Kömödie. Leicht überzogen, aber einfach nur köstlich. Lang schon habe ich mich nicht mehr so über einen Film amüsiert.
Toula Portokalos (Nia Vardalos), eine unscheinbare Erscheinung ist mittlerweile 30 Jahre alt und noch immer nicht verheiratet. Sie arbeitet im Restaurant ihrer Eltern als Platzanweiserin und wohnt seit ihrer Kindheit in den Staaten. Ihr Vater Gus (Michael Constantine), findet die Tatsache, dass seine Tochter noch ledig ist schon nicht besonders gut und als sich Toula dann auch noch in einen waschechten Ami verliebt scheint sich seine Welt aus den Fugen zu heben. Als Toulas Freund Ian (John Corbett), läßt nichts unversucht um ihren Vater zu überzeugen, dass er es wirklich ernst meint und eben auch nur ein Mensch ist. So konventiert er sogar zum griechisch-orthodoxen Glauben und läßt sich taufen. Diese Taufe war eines der vielen Highlights wo ich schallend lachen musste. Man stelle sich einen erwachsenen Mann in einer griechischen Kirche vor, knieend in einer Art Kinderplantschbecken, der von Hochwürden fast im Wasser ertränkt wird.
Der ganze Film übertreibt eigentlich dermaßen an üblichen Klischees, dass wohl kaum ein Zuschauer ihn wirklich für ernst nehmen kann. Aber gerade diese Übertreibung läßt einen entweder lachen, oder man amüsiert sich einfach bei jeder neuen Szene. Die Gegensätze der beiden Familien könnten nicht größer sein. Auf der einen Seite die vornehme, ruhige, gutsituierte amerikanische Vorzeigefamilie, auf der anderen Seite, die lauten, immer in Scharen auftretende griechische Familie mit einem Hang zum Chaos. Treten die Familien einzeln auf, sind sie schon urkomisch, treffen sie aufeinander, sind Lacher sicher. Ein Treffen im engsten Familienkreis sieht bei den Griechen nunmal anders aus wie bei den Amis und wer meint Fleisch und Lamm sei dasselbe liegt auch verkehrt.
Gestik und Mimik der Darsteller sind genial, gerade Nia Vardalos ist für die Rolle der Toula mehr als passend ausgewählt. Hier möchte ich auch gleich ein Lob an die Maske richten, die aus einem hässlichen Entlein im Laufe des Films einen schönen Schwan kreierten. Oder aber andersrum, egal. Eine gekonnte Kameraführung unterstrich die einzelnen Gags, so erkennt Ian seine Taufpatin durch die in die Hüften gestemmten Arme seines zukünftigen Schwiegerpapas, wie jene sich gerade ihren Ausschnitt zurechtschiebt. Wie Ouzo-ungewohnte Amerikaner ihre Umwelt nach eben 4-5 dieses Getränks wahrnehmen war kameratechnisch auch klasse eingefangen.
Maria Portokalos (Lainie Kazan ), in der Rolle der griechischen Mutter hat mich kömödiantisch auch überzeugt. Nicht zu verrückt, aber so herrlich schrill. War Gus der angebliche Patriarch im Hause (seiner Meinung nach), so hatte Mama Maria die eigentlichen Hosen an und formt ihren Gatten wie warme Knetmasse ohne das er dies überhaupt mitbekam.
Einen Stern werde ich dennoch abziehen. So manch einzelne Szene fand ich dann doch eher kitschig. Ja, genau, die Liebesbeteuerungen und \"schau mir in die Augen\"- Momente, die urplötzlich die ganze gute Laune, die dieser Streifen dem Zuschauer rüberbringt, nach unten zieht. Dies fand ich persönlich sehr schade und auch einen Touch zu ernst für den Rest von dieser Kömödie. Hier wurde irgendwie krampfhaft versucht eine Art Schnulzenstimmung zu schaffen, damit sich auch die letzten Möchte-gern-Romantiker noch eine Träne aus dem Augenwinkel abwischen können und wenigstens hin und wieder aufseufzen. Im Nachhinein dauerte es dann immer wieder ein paar Minuten um vom Herzschmerz zurück zum Lachen zu kommen. Dies hätte man definitiv besser machen können.
Musikalisch war der Film meines Erachtens prima unterlegt. Das vorzugsweise griechische Klänge im Hintergrund ertönten brauch ich eigentlich nicht anzumerken. Und der Hochzeitsmarsch darf auch bei dieser multikulturellen Hochzeit nicht fehlen.
Übersieht/hört man das gelegentliche Gesülze, so ist dieser Film ideal für einen Kinobesuch. Abspannen und sich einfach köstlich amüsieren, dazwischen immer mal wieder kräftig die Lachmuskeln in Bewegung bringen und man geht mit einem Schmunzeln in den nächsten Tag. FSK: ohne Alterbeschränkung, allerdings werrden Kinder unter 12 Jahre nicht alles verstehen.
Empfehlenswert!!!
Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Südländer temperamentvoll sind. Und gastfreundlich. Und ihre Lieben gern um sich haben. Diese drei Eigenschaften stehen im Mittelpunkt einer wirklich genialen Kömödie. Leicht überzogen, aber einfach nur köstlich. Lang schon habe ich mich nicht mehr so über einen Film amüsiert.
Toula Portokalos (Nia Vardalos), eine unscheinbare Erscheinung ist mittlerweile 30 Jahre alt und noch immer nicht verheiratet. Sie arbeitet im Restaurant ihrer Eltern als Platzanweiserin und wohnt seit ihrer Kindheit in den Staaten. Ihr Vater Gus (Michael Constantine), findet die Tatsache, dass seine Tochter noch ledig ist schon nicht besonders gut und als sich Toula dann auch noch in einen waschechten Ami verliebt scheint sich seine Welt aus den Fugen zu heben. Als Toulas Freund Ian (John Corbett), läßt nichts unversucht um ihren Vater zu überzeugen, dass er es wirklich ernst meint und eben auch nur ein Mensch ist. So konventiert er sogar zum griechisch-orthodoxen Glauben und läßt sich taufen. Diese Taufe war eines der vielen Highlights wo ich schallend lachen musste. Man stelle sich einen erwachsenen Mann in einer griechischen Kirche vor, knieend in einer Art Kinderplantschbecken, der von Hochwürden fast im Wasser ertränkt wird.
Der ganze Film übertreibt eigentlich dermaßen an üblichen Klischees, dass wohl kaum ein Zuschauer ihn wirklich für ernst nehmen kann. Aber gerade diese Übertreibung läßt einen entweder lachen, oder man amüsiert sich einfach bei jeder neuen Szene. Die Gegensätze der beiden Familien könnten nicht größer sein. Auf der einen Seite die vornehme, ruhige, gutsituierte amerikanische Vorzeigefamilie, auf der anderen Seite, die lauten, immer in Scharen auftretende griechische Familie mit einem Hang zum Chaos. Treten die Familien einzeln auf, sind sie schon urkomisch, treffen sie aufeinander, sind Lacher sicher. Ein Treffen im engsten Familienkreis sieht bei den Griechen nunmal anders aus wie bei den Amis und wer meint Fleisch und Lamm sei dasselbe liegt auch verkehrt.
Gestik und Mimik der Darsteller sind genial, gerade Nia Vardalos ist für die Rolle der Toula mehr als passend ausgewählt. Hier möchte ich auch gleich ein Lob an die Maske richten, die aus einem hässlichen Entlein im Laufe des Films einen schönen Schwan kreierten. Oder aber andersrum, egal. Eine gekonnte Kameraführung unterstrich die einzelnen Gags, so erkennt Ian seine Taufpatin durch die in die Hüften gestemmten Arme seines zukünftigen Schwiegerpapas, wie jene sich gerade ihren Ausschnitt zurechtschiebt. Wie Ouzo-ungewohnte Amerikaner ihre Umwelt nach eben 4-5 dieses Getränks wahrnehmen war kameratechnisch auch klasse eingefangen.
Maria Portokalos (Lainie Kazan ), in der Rolle der griechischen Mutter hat mich kömödiantisch auch überzeugt. Nicht zu verrückt, aber so herrlich schrill. War Gus der angebliche Patriarch im Hause (seiner Meinung nach), so hatte Mama Maria die eigentlichen Hosen an und formt ihren Gatten wie warme Knetmasse ohne das er dies überhaupt mitbekam.
Einen Stern werde ich dennoch abziehen. So manch einzelne Szene fand ich dann doch eher kitschig. Ja, genau, die Liebesbeteuerungen und \"schau mir in die Augen\"- Momente, die urplötzlich die ganze gute Laune, die dieser Streifen dem Zuschauer rüberbringt, nach unten zieht. Dies fand ich persönlich sehr schade und auch einen Touch zu ernst für den Rest von dieser Kömödie. Hier wurde irgendwie krampfhaft versucht eine Art Schnulzenstimmung zu schaffen, damit sich auch die letzten Möchte-gern-Romantiker noch eine Träne aus dem Augenwinkel abwischen können und wenigstens hin und wieder aufseufzen. Im Nachhinein dauerte es dann immer wieder ein paar Minuten um vom Herzschmerz zurück zum Lachen zu kommen. Dies hätte man definitiv besser machen können.
Musikalisch war der Film meines Erachtens prima unterlegt. Das vorzugsweise griechische Klänge im Hintergrund ertönten brauch ich eigentlich nicht anzumerken. Und der Hochzeitsmarsch darf auch bei dieser multikulturellen Hochzeit nicht fehlen.
Übersieht/hört man das gelegentliche Gesülze, so ist dieser Film ideal für einen Kinobesuch. Abspannen und sich einfach köstlich amüsieren, dazwischen immer mal wieder kräftig die Lachmuskeln in Bewegung bringen und man geht mit einem Schmunzeln in den nächsten Tag. FSK: ohne Alterbeschränkung, allerdings werrden Kinder unter 12 Jahre nicht alles verstehen.
Empfehlenswert!!!
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