Nahrungsmittelzusätze Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von zefania
Quitten Bestandteil der Naturkunde!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
HI.
Es sei besonders erwähnt, daß Quitten Bestandteil der Naturheilkunde waren und sind:
empfohlen werden frischer Kompott für Magen- und Halskranke, abgekochte Quittenfrüchte bei Durchfall, Allergien, Flour albus (Weißfluß) und mangelnder Menstruation. Aus den Samen der Quitte, auch Küttenkerne genannt, läßt sich Quittenschleim zubereiten. Dazu werden die ganzen Kerne mit wenig frischem Wasser gekocht. Der zähe Schleim kann für Umschläge bei Verbrennungen, Verbrühungen, rissiger Haut und wunden Brustwarzen verwendet werden.
A
Geschichtlicher Hintergrund:
cydonia oblonga, Venus- oder Adonis-Apfel, Baumwollapfel, Kydonischer Apfel
In Kydonia (heute Chania), einer griechischen Stadt im Nordwesten der Insel Kreta, liegt vermutlich der Ursprung der Obstkultur der Quitte. Heimisch ist die harte Frucht allerdings in Südwestasien (Persien, Kaukasus, Balkan). In unseren Breitengraden treffen wir eigentlich nur auf die Apfel- oder Birnenquitten, gelegentlich vielleicht auch auf die strauchförmigen japanischen Zierquitten, die ebenfalls genießbar sind.
Südländische Gourmets sind da etwas besser dran - dank größerer Vielfalt.
In der Türkei gibt es sogar eine roh eßbare Sorte mit dem wundersam klingender Namen Shirin.
Bekannt sein dürfte, daß die Römer, denen wir die
Verbreitung des Obstes zu verdanken haben, Quitten als Opfergaben an die Nachtgöttinnen - die unzweideutigen Absichten liegen wohl eindeutig auf der Hand - und zur Parfümherstellung benutzten.
Daß man die Früchte schon um die Zeit Christi als Medizin gegen Kahlköpfigkeit, Brustlosigkeit, wider Wadenkrämpfe und Aftergeschwüre einsetzte, wird jedoch verblüffen. Auch galt die Quitte als Glücks- und Fruchtbarkeitssymbol. Es hieß, daß eine Frau, die während der Schwangerschaft viele Quitten ißt, schöne und intelligente Kinder zur Welt bringe. Leider hat die herbstliche Frucht im Laufe der Vergangenheit viel von ihrem guten Ruf eingebüßt.
Zu Unrecht, denn ihr Aroma ist verführerisch und ihre Verwendungsmöglichkeiten in der Küche sind sehr abwechslungsreich, obwohl die Früchte roh ungenießbar sind.
Doch Vorsicht beim Bereiten des Cydoniaschleimes! Werden zur Herstellung zerstoßene Kerne - was nicht erforderlich ist, da der Schleim die Kerne umgibt - genommen, besteht bei der Verwendung größerer Mengen Vergiftungsgefahr; weil die Kerne Blausäure enthalten - und die wird ja bekanntlich durch das Erhitzen nicht zerstört. Daneben sind an Inhaltsstoffen in der Quittenfrucht reichlich Zucker, organische Säuren, vor allem Apfel- und Weinsäuren, viel Pektin, Gerbsäure, Vitamin C und ätherisches Öl zu nennen.
===
Mein Lieblingsdessert empfehle ich besonders, da es sehr schmackhaft und kerngesund ist.
Daher wird sie bei diesem Dessert zum Mittelpunkt.
Für 10 Portionen
Zutaten
300 g Quitten
30 g Zucker
10 g Butter
wenig Weisswein
1 Eiweiss
15 g Zucker
1 Eigelb
250 g Rahmquark
80 g Zucker
35 g Mehl
1 dl Sahne
1 Zitrone
Süsser Mürbeteig:
200 g Mehl
100 g Butter
Prise Salz
30 g Zucker
1 Ei
Zubereitung
Quitten schälen, entkernen, in kleine Würfel schneiden, in Butter weich dünsten, mit Zucker bestreuen, leicht karamellisieren und mit wenig Weisswein einreduzieren.
Eiweiss mit 15g Zucker steif schlagen. Eigelb mit Quark, Mehl und 80g Zucker glatt rühren. Saft einer Zitrone, fein abgehobelte Zitronenschale und steif geschlagenes Eiweiss darunter ziehen.
Für den Mürbeteig alle Zutaten mischen und 1 bis 2 Stunden ruhen lassen. Teig 2 bis 3 mm dick werden lassen . Formen ausstechen, in bebutterte Förmchen legen, kühl stellen. Quittenmasse zur Hälfte einfüllen, mit Quarkcreme abdecken, bei 180 Grad etwa 20 Minuten goldbraun backen. Mit Puderzucker bestreuen, mit Krokant dekorieren.
Wohl bekomms!
Gruss
zefania
Es sei besonders erwähnt, daß Quitten Bestandteil der Naturheilkunde waren und sind:
empfohlen werden frischer Kompott für Magen- und Halskranke, abgekochte Quittenfrüchte bei Durchfall, Allergien, Flour albus (Weißfluß) und mangelnder Menstruation. Aus den Samen der Quitte, auch Küttenkerne genannt, läßt sich Quittenschleim zubereiten. Dazu werden die ganzen Kerne mit wenig frischem Wasser gekocht. Der zähe Schleim kann für Umschläge bei Verbrennungen, Verbrühungen, rissiger Haut und wunden Brustwarzen verwendet werden.
A
Geschichtlicher Hintergrund:
cydonia oblonga, Venus- oder Adonis-Apfel, Baumwollapfel, Kydonischer Apfel
In Kydonia (heute Chania), einer griechischen Stadt im Nordwesten der Insel Kreta, liegt vermutlich der Ursprung der Obstkultur der Quitte. Heimisch ist die harte Frucht allerdings in Südwestasien (Persien, Kaukasus, Balkan). In unseren Breitengraden treffen wir eigentlich nur auf die Apfel- oder Birnenquitten, gelegentlich vielleicht auch auf die strauchförmigen japanischen Zierquitten, die ebenfalls genießbar sind.
Südländische Gourmets sind da etwas besser dran - dank größerer Vielfalt.
In der Türkei gibt es sogar eine roh eßbare Sorte mit dem wundersam klingender Namen Shirin.
Bekannt sein dürfte, daß die Römer, denen wir die
Verbreitung des Obstes zu verdanken haben, Quitten als Opfergaben an die Nachtgöttinnen - die unzweideutigen Absichten liegen wohl eindeutig auf der Hand - und zur Parfümherstellung benutzten.
Daß man die Früchte schon um die Zeit Christi als Medizin gegen Kahlköpfigkeit, Brustlosigkeit, wider Wadenkrämpfe und Aftergeschwüre einsetzte, wird jedoch verblüffen. Auch galt die Quitte als Glücks- und Fruchtbarkeitssymbol. Es hieß, daß eine Frau, die während der Schwangerschaft viele Quitten ißt, schöne und intelligente Kinder zur Welt bringe. Leider hat die herbstliche Frucht im Laufe der Vergangenheit viel von ihrem guten Ruf eingebüßt.
Zu Unrecht, denn ihr Aroma ist verführerisch und ihre Verwendungsmöglichkeiten in der Küche sind sehr abwechslungsreich, obwohl die Früchte roh ungenießbar sind.
Doch Vorsicht beim Bereiten des Cydoniaschleimes! Werden zur Herstellung zerstoßene Kerne - was nicht erforderlich ist, da der Schleim die Kerne umgibt - genommen, besteht bei der Verwendung größerer Mengen Vergiftungsgefahr; weil die Kerne Blausäure enthalten - und die wird ja bekanntlich durch das Erhitzen nicht zerstört. Daneben sind an Inhaltsstoffen in der Quittenfrucht reichlich Zucker, organische Säuren, vor allem Apfel- und Weinsäuren, viel Pektin, Gerbsäure, Vitamin C und ätherisches Öl zu nennen.
===
Mein Lieblingsdessert empfehle ich besonders, da es sehr schmackhaft und kerngesund ist.
Daher wird sie bei diesem Dessert zum Mittelpunkt.
Für 10 Portionen
Zutaten
300 g Quitten
30 g Zucker
10 g Butter
wenig Weisswein
1 Eiweiss
15 g Zucker
1 Eigelb
250 g Rahmquark
80 g Zucker
35 g Mehl
1 dl Sahne
1 Zitrone
Süsser Mürbeteig:
200 g Mehl
100 g Butter
Prise Salz
30 g Zucker
1 Ei
Zubereitung
Quitten schälen, entkernen, in kleine Würfel schneiden, in Butter weich dünsten, mit Zucker bestreuen, leicht karamellisieren und mit wenig Weisswein einreduzieren.
Eiweiss mit 15g Zucker steif schlagen. Eigelb mit Quark, Mehl und 80g Zucker glatt rühren. Saft einer Zitrone, fein abgehobelte Zitronenschale und steif geschlagenes Eiweiss darunter ziehen.
Für den Mürbeteig alle Zutaten mischen und 1 bis 2 Stunden ruhen lassen. Teig 2 bis 3 mm dick werden lassen . Formen ausstechen, in bebutterte Förmchen legen, kühl stellen. Quittenmasse zur Hälfte einfüllen, mit Quarkcreme abdecken, bei 180 Grad etwa 20 Minuten goldbraun backen. Mit Puderzucker bestreuen, mit Krokant dekorieren.
Wohl bekomms!
Gruss
zefania
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