Nashi-Birne Testbericht

Nashi-birne
ab 15,99
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Gesundheitsfaktor:  durchschnittlich

Erfahrungsbericht von sleepers

weit, weit hinaus....

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Im Sommer, also vor ungefähr zwei Monaten war ich zum Schüleraustausch in Japan. Es war ein sehr weite und sehr lange Reise. Verständlich, denn bei der Entfernung muss man um den halben Erdball fliegen, da ist schon fast egal wie rum man fliegt, entweder über die USA oder Asien. Nun ja, ich bin wirklich kein Fischfan, sicherlich werden sich jetzt einige fragen, warum dann ausgerechnet so jemand wie ich nach Japan, ein absolutes Fischland, geht. Naja, einfach weil ich da soviele Freunde habe, die ich wiedersehen wollte, da denkt man nicht unbedingt an was zu essen, tat mir ja auch ganz gut, denn ich hab vom ständigen Hungern mindestens fünf Kilo abgenommen. Meine Gastfamilie hatte wirkliche ihre liebe Not mit mir, aber dann bin ich auf den Biomarkt der Japaner aufmerksam geworden. Und mein Lieblingsobst neben den golfballgroßen Weintrauben waren die Nashi-Birnen und davon möchte ich euch etwas berichten!

Aussehen
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Nun, das ist relativ unterschiedlich. Vorher muss ich noch angeben, dass es die Nashi-Birnen auch in Deutschland zu kaufen gibt, es sind größtenteils Importe, aber sie werden auch vereinzelt angebaut. Die deutschen Nashis sind ungefähr so groß wie zwei normale Fäuste, Sie sind dickbäuchig und rund, haben einen sehr kurzen Hals und zeichnen sich durch ihre hellgrüne Haut mit hellbraunen Sprenkeln darauf aus.
Allerdings gibt es sie in Japan in allen erdenklichen Formen. Was aber ganz besonders auffällt , ist, dass sie dreimal so groß sind wie hier. Was dann theoretisch bedeuten würde, dass wir die ganzen Missbildungen hier abbekommen, aber nein, dem ist nicht so, es ist einfach nur eine andere Sorte.
Als ich einmal an einem 38°C-Tag über den Markt spazierte, ging ich näher an einen der vielen Obststände heran, weil ich mich schon den ganzen Tag über so eigenartige Kartons wunderte. Ich konnte immer noch nicht sagen, was das denn nun genau sein sollte. Also fragte ich kurzerhand meine Freundin Yuki und sie sagte mir, dass das auch Nashis wären. Könnt ihr euch das vorstellen? Viereckige Birnen so groß wie Wassermelonen!!! Tja das ist typisch Japan. Und da sagt man Amerika wäre das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Nun, also, da gibt es eben solche Nashis, dann wären da noch dunkelgrüne, Grüne, Hellgrüne, Schmale, Dicke, Eckige und auch Braune. Zum Totlachen!! Yuki meinte, dass diese Eckigen extra in speziellen Kisten herangezogen werden. Dort sind sie dann ihr ganzes \"Leben\" ohne mal ans Licht oder an frische Luft zu kommen. Nicht gerade optimal, aber schmecken tun sie trotzdem!
Beim Aufschneiden fällt sofort das fast weiße Fruchtfleisch auf. Typisch wie bei jeder Birne sind die artspezifischen Körnchen. Das Fleisch scheint auf den ersten Blick sehr fest, auch beim Berühren ändert sich diese Tatsache nicht. Aber dazu komme ich noch.

Geruch
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Da die Nashis hauptsächlich in Gewächshäusern oder wie gesagt in Kisten herangezogen werden, riechen sie logischerweise auch nicht besonders stark. Man muss seine Nase schon richtig tief hineinstecken. Erst dann, zwar ganz, ganz schwach, aber noch vernehmbar, ist die Nashi-Birne etwas süßlich wahrzunehmen.

Geschmack
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Wie gesagt, das Fleisch sieht sehr fest aus und fühlt sich auch so an. Da ist es nur natürlich, dass man beim Hineinbeißen keinen Lappen zwischen den Zähnen hat, sondern frisches, kräftiges Fruchtfleisch. Aber im Gegensatz zu den deutschen Birnen, die dann auch nicht gerade saftig unter diesen Verhältnissen sind, stehen die Nashis im krassen Kontrast zu ihnen. Das Fleisch scheint aus mindestens 90% Wasser und Fruchtzucker zu bestehen, denn beim Kauen hat man kaum nocht etwas zwischen den Zähnen. Eher füllt sich der Mundraum langsam aber sicher mit mehr und mehr Flüssigkeit, was aber keineswegs unangenehm ist. Sie schmeckt also sehr süß, was ich ganz besonders mag. Und eins garantiere ich euch, etwas zu Trinken braucht ihr hinterher ganz sicher nicht!

Preis
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Gekauft habe ich sie ja in Japan, aber vor zwei Wochen habe ich sie auch bei Real im Regal der tropischen (=teure) Früchte erspäht. Da bin ich persönlich sehr froh, denn nun muss ich nicht noch Jahre warten, bis ich mal wieder nach Japan komme! Dafür kann man sie auf Dauer nicht bezahlen. Eine Nashi-Birne kostet geschlagene 0,99 €. Ziemlich teuer, aber es lohnt sich wirklich!

Fazit
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Wie ihr ja sicherlich schon herausgelesen habt, bin ich total überzeugt von dieser Frucht. Sie schmeckt nicht nur super, nein, sie ist auch noch etwas fürs Auge! Außerdem steht sie mit ihrem überaus saftigen Inhalt eben im Kontrast zu der doch vertrocknet und schrumpelig aussehenden Schale. Die viele Flüssigkeit ist ganz besonders im Sommer hervorragend, da man ja ständig Unmengen verliert, ganz besonders in Japan, wo man schon schwitzt, wenn man nur aus dem Haus tritt, furchtbar! Also wer mal solche eine tolle Züchtung meiner asiatischen Freunde probieren möchte, der sollte zuschlagen!!!!
Bis zum nächsten Mal!
Sleepers

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