National Gallery Testbericht

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  • Behindertenfreundlichkeit:  sehr gut
  • Empfehlenswert:  ja

Erfahrungsbericht von naila

Mein Lieblingsmuseum

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Meine Lieben,

ich habe eine Weile überlegen müssen, worüber ich meinen neuen Bericht schreiben könnte. Und ich muss sagen, dass mir zum einen diese ganze Beauty-Geschichte momentan etwas zu einseitig wird und es mich einfach zum anderen an neue Aufgaben zieht….doch, über welches Thema könnte ich schreiben bzw. zu welchem Thema könnte ich eine neue Berichte-Reihe eröffnen… Heidelberg hatte ich ja auch schon, aber nachdem ich mit meinen Gedanken an Heidelberg hängen geblieben war, kam mir plötzlich die Idee, dass ich doch auch noch ein paar andere Städte habe, in denen ich länger war und über die ich schreiben könnte. Zum Teil habe ich das ja schon getan, siehe meinen Camden Town-Bericht oder die anderen Berichte zu London…aber irgendwie schien mir das nicht als ausreichend und da dachte ich mir:

Warum schreibe ich nicht über sämtliche Museen, die ich in London besucht habe…und das waren schon einige…als Kunstgeschichtsstudentin sollte man das ja schon machen,….:)

Okay, gesagt, getan…ich bemühe mich, das ganze so interessant wie möglich zu gestalten und ich kann mir gut vorstellen, dass die Berichte ein wenig umfangreicher werden,….denn so groß wie die Museen zum Teil sind, kann man sie ja wohl nicht auf nur einer Seite abhandeln:)

Als ersten soll es um mein eigentliches Lieblingsmuseum gehen, die National Gallery, wie gesagt in London. Ich habe sie wirklich einige Male besucht, denn zu ihr gibt es auch einen wirklich sehr guten Museumsführer, in dem 200 der ganzen Gemälde besprochen werden, und zwar sehr ausführlich.

Zunächst ein kleiner Überblick in Form eines Inhaltsverzeichnisses:

1. Ort und Geschichte
2. Öffnungszeiten, Wegbeschreibung, Eintritt
3. Überblick über die das Gebäude und die einzelnen Teile
3.1 Der Sainsbury-Flügel
3.2 Der Westflügel
3.3 Der Nordflügel
3.4 Der Ostflügel
4. Sonderausstellungen
5. Restaurants und Shops
6. Kontakt
7. Fazit


1. Ort und Geschichte

Die National Gallery befindet sich im Herzen London, genau am Trafalgar Square. Nicht nur britische Künstler sind dort zu finden (wenn man diese sehen möchte, geht man am besten in die Tate Britain), sondern Künstler aus allen europäischen Ländern. So findet man Gemälde vom 13. bis 19 Jahrhundert in den Räumen dieses Museums.

Gegründet wurde die Galerie erst 1824, was für eine solch grosse Sammlung nicht besonders lange her ist. So wurde zum Beispiel die Sammlung der Medici schon 1737 dem tosk. Staat übergeben worden. Das britisch Museum, über das ich auch noch schreiben werde, ist auch schon früher gegründet worden, nämlich 1753. Zur Gründung der National Gallery schlossen sich Kunstliebhaber und Politiker zusammen, Ziel war die Förderung der Malerei und vor allem Historienmalerei. Diese Personen waren jedoch nicht alleine befähigt, diese Galerie zu gründen, denn dies musste das Parlament tun. Sie waren jedoch imstande, jenes Parlament, dazu zu drängen. Einer der ersten, der seine eigene Sammlung von Gemälden zur Verfügung stellte, war Sir George Beaumont, er wollte sie jedoch in dafür passenden Räumen wissen. Ein weiterer Gönner war der Geistliche Holwell Carr. 1824 wurde das Parlament dann überzeugt.
Zuerst kam die National Gallery in einem Stadthaus in der 100 Pall Mall unter, so hiess die Strasse, sie zog aber später dann um in ein eigenes Haus, speziell errichtet, das war dann 1838. Dieses neue Gebäude war und ist immer noch jenes genannte am Trafalgar Square, welches sie sich noch für 30 Jahre mit der Royal Academy teilen musste. 1870 wurde das Gebäude erweitert, denn es kam zu zahlreichen Schenkungen und Hinterlassenschaften, welche die Sammlung sehr schnell anwachsen liess. Zwischen 1887 und 1975 kam es zu immer mehr baulichen Erweiterungen, bis 1991 der Sainsbury-Flügel angebaut wurde.


2. Öffnungszeiten, Wegbeschreibung, Eintritt

Anfangen möchte ich bei dem Eintritt. In Deutschland ist es ja normal, dass man in jedem noch so kleinen Museum Eintritt zahlen muss, dies ist in England und vor allem eben London ganz anders. Hier muss man so gut wie NIE Eintritt zahlen. Es kann gut sein, dass man bei Sonderausstellungen mal ein paar Pfund hinlegen muss, aber bei den normalen und ständigen Ausstellungen ist es Gang und Gäbe, dass man für umsonst reinkommt. Das finde ich so super, denn bei mir kam es während meinem halben Jahr in London nur zu oft vor, dass ich kein Geld hatte um irgendwas grosses zu machen oder shoppen zu gehen und Uni hat man ja auch nicht den ganzen Tag. Also bin ich oft wirklich froh gewesen, dass ich wenigstens etwas Sinnvolles machen und ins Museum gehen konnte. Habe mir dann den Museumsführer gekauft und pro Besuch ein oder zwei Räume begutachtet, was immer so seine 2 oder 3 Stunden gedauert hat. Auch ist der Eintritt zu den temporären Ausstellungen im Sunley Room frei, wie auch im „The Space“-Bereich. Die Ausstellungen im 2. Untergeschoss sind nicht umsonst, was sie jedoch genau kosten, kann ich euch leider nicht sagen, da ich dort nie war. Karten können direkt im Museum oder auch online gekauft werden. Wer telefonieren mag, kann sie auch bei Keith Prowse unter 0870 906 3891 vorbestellen, was aber eigentlich nicht nötig ist, da man eigentlich immer welche dort bekommen kann.
Was ich auch eine gute Sache ist, dass es auch kostenlose Führungen gibt, täglich. Es gibt Führungen durch den Sainsbury-Flügen, dann auch welche mit einem ganz bestimmten Thema, wie beispielsweise welche zu Degas oder Pissaro. Wie ich gesehen habe, gibt es mindesten 3 Führungen am Tag, man hat also ein wenig dir Wahl. Ausserdem gibt es auch welche speziell für Familien mit Kindern oder auch Führungen für behinderte Menschen. Eine gute Sache! Wer Führungen nicht leiden kann, kann auch alleine mit dem Museumsführer in Buchformat sich durch die Räume wagen oder man kann sich auch einen Audio-Führer ausleihen, in verschiedenen Sprachen, wobei es ihn in englisch für alle Bilder gibt, in deutsch nur für vielleicht 30 Stück, aber mehr schafft man an einem Tag eh nicht. Ich glaube, ich musste so 4 Pfund, also 6 Euro Leihgebühr zahlen, wobei ich mir nicht mehr sicher bin und es auch sein kann, dass man freiwillig etwas geben kann. Das ist auch oft so in den Museen.

Die Öffnungszeiten fand ich eigentlich immer ganz okay, wenn auch manchmal ein wenig ungeschickt, was aber vor allem daran liegt, dass ich ein nachtaktiver Mensch bin….die Galerie hat täglich von 10-18 Uhr offen, mittwochs sogar bis 21 Uhr, …ich war also meistens mittwochs dort:)

Zum Zwecke der Wegbeschreibung habe ich euch einen U-Bahn-Plan des Londoner Underground mit angehängt. Zum Trafalgar Square kommt ihr am besten mit der Bahn oder mit dem Bus, als Touri ist es jedoch am besten mit der Bahn, da das Bussystem etwas gewöhnungsbedürftig ist,…habs am Anfang echt überhaupt nicht kapiert…Also: Ihr könnt Charing Cross aussteigen, was meines Wissens auf der braunen Linie und auf der schwarzen Northern Linie ist. Steigt ihr dort aus, müsst ihr euch nur an den Tausend Schildern orientieren, die schon in der U-Bahn selbst hängen und euch zum Museum lotsen. Oft ist man aber auch schneller, wenn man zu Fuß geht, es kommt also drauf an, wo ihr seid bzw. von wo ihr aus startet. Schaut euch einfach den Stadtplan sehr gut an, wenn ihr in Soho oder um den Buckingham Palace herum seid, ist es leichter zu laufen. Dann hat man einen kleinen Bummel durch die Stadt und muss sich nicht durch stickige und enge U-Bahnen kämpfen, die eh viel länger brauchen.


3. Überblick über die das Gebäude und die einzelnen Teile

Es gibt vier verschiedene Flügel in der National Gallery, in denen Gemälde aus vier verschiedenen Zeitspannen befinden. So gibt es zum einen den neueren Sainsbury-Flügel, der die ältesten Gemälde beherbergt, nämlich die von 1250 bis 1500 (1500 wird als Beginn der Renaissance und Neuzeit betrachtet, auch wenn sie zum Beispiel in Deutschland viel später erst anfing). Dann gibt es den Westflügel, in dem kann man die Bilder von 1500-1600 betrachten, im Nordflügel die von 1600 – 1700 und im Ostflügel die von 1700 – 1900. Ich habe euch zur Orientierung unten eine schematische Darstellung des Gebäudes beigefügt.


3.1 Der Sainsbury-Flügel

Für mich persönlich war das der interessanteste Flügel, denn ich habe mich lange Zeit mit mittelalterlichen Gemälden beschäftigt. Mich hat daran vor allem die Symbolik interessiert und die war hier reichlich zu finden. Es handelt sich hierbei um meist religiöse Kunst, was natürlich Geschmackssache ist, aber ich denke, je mehr man sich in das Thema reinfallen lässt, desto interessanter wird es auch. So kann man sehr viel über symbolische Gegenstände erfahren. Warum wird zum Beispiel Maria oft in einem Garten dargestellt, der von einer Mauer umgeben ist? Es handelt sich hierbei um ein Symbol der Jungfräulichkeit und Reinheit Mariens, wie auch die weisse Lilie, die man auch sehr oft dargestellt findet. Als Beispiel kann ich euch hier ein Bild zeigen (siehen unten), welches von Frau Filippo Lippi ist und die Verkündigung darstellt. Hier sieht man diesen Garten. Auch weist der Granatapfel auf künftiges Leiden hin,…ich denke, es gibt viele Bilder, auf denen Jesus mit diesem Granatapfel dargestellt ist, oder? So stehen Olivenzweige für Frieden, offenes Haar bei Frauen für Reinheit, das Rebhuhn für die Wahrheit. Ich finde es so interessant, dass man das alles in den Bildern wieder findet. Zudem wird einem alles sehr gut erklärt in dem Führer, dadurch macht es einen riesen Spass, sich vor die Bilder hinzustellen und zu schauen, was da so drauf ist. Sicher, es gibt auch viele, die einfach nur schrecklich sind , und nach einiger Zeit kriegt man auch einfach zuviel und man kann gar nichts mehr aufnehmen, aber so im Großen und Ganzen finde ich den Flügel des Museums super interessant und nur empfehlenswert, vor allem auch unter dem Aspekt, wie alt die Bilder schon sind!


3.2 Der Westflügel, Bilder von 1500 bis 1600

Im Westflügel macht sich der Anbruch der neuen Zeit bemerkbar, zum Beispiel darin, dass in den Bildern der unrealistische Bildaufbau einem realistischen weicht, der Himmel ist nicht mehr gold, sondern blau, es wird weniger symbolisch als natürlich dargestellt. Ich muss nur sagen, dass ich in diesem Flügel nur sehr wenig war. Es ist auch einfach so viel, was man dort sehen kann, dass man sich wirklich auf ein oder zwei Schwerpunkte konzentrieren muss, ausser man rennt nur durch um sich alle Bilder kurz anzuschauen, aber das finde ich ein wenig unbefriedigend und ich bin nicht der Typ, der in ein Museum geht, nur um dort gewesen zu sein. Also: Dieser Flügel ist mir sehr fremd und das einzige, was ich tun kann, ist, euch kurz und knapp zu sagen, wer dort alles so hängt, als kleinen Anreiz für künftige Besuche…da wären zum Beispiel: Bronzino, Pieter Bruegel der Ältere, Correggio, Lucas Cranach der Ältere, El Greco, Hans Holbein der Jüngere, Michelangelo, Raffael, Tintoretto, Tizian, Veronese, um nur einige zu nennen.


3.3 Der Nordflügel mit der Kunst von 1600-1700

Hier geht es mir ähnlich wie im vorangegangenen Westflügel, ich war nur ganz selten dort und ich kann euch nicht wirklich darüber etwas sagen. Aber ich denke, auch hier werden sich Bilder finden, die euch ansprechen werden oder Künstler, wo man sagen muss, dass man diesen oder jeden mal gesehen haben muss. Was ich wichtig finde, ist auch das, dass man sich einfach mal vor ein Bild stellt und es auf sich wirken lässt. Das kommt oft viel zu kurz. Man ist, gerade als angehender Kunsthistoriker, gleich so im analysieren und nachdenken drin, dass man gar nicht mehr fähig ist, einfach nur zu „fühlen“, und gerade auch bei Gemälden, die auf den ersten Blick nicht so verständlich sind, ist das ganz besonders wichtig. Auch bei Bildern, wo man auf den ersten Blick sagen würde, dass sie einem nicht gefallen. Ein gutes Beispiel ist meiner Meinung nach ein bestimmtes Bild von Nicolaes Berchem, der von 1620 bis 1683 lebte. Es handelt sich dabei um die „Landschaft mit Bauern und Äquadukt“, welches zwischen 1655 und 1660 entstand (siehe unten Bild 4). Irgendwie scheint es auf den ersten Blick ziemlich langweilig, auf den zweiten Blick auch noch, denn dann sieht man die Kühe, die am unteren Bildrand zu sehen sind….Wenn man aber versucht, sich ein wenig in das Bild hineinzuversetzen, - kleiner Tipp: es ist ein Holländer, der es gemalt hat-, so spürt man die warme Atmosphäre, in dieser Landschaft und man kann sich überlegen, wie es wohl wäre, genau dort zu sitzen, von wo man aus in das Bild blickt. Die Wolken ziehen langsam vorbei, es ist langsam dunkler, Abendstimmung, die Grillen zierpen….und wenn man dann noch in seinem schlauen Führer liest, wird man feststellen, dass es zu dieser Zeit sehr angesagt war, als Holländer Szenen aus dem Süden zu malen, ganz einfach, weil man als Nordlicht Sehnsucht nach diesen Ländern wie Italien etc. hatte….was ich damit sagen will: Es ist sehr wichtig, dass man Kunst auch ein wenig fühlt und nicht nur denkt, denn ohne das Füheln geht einem sehr viel verloren und man kann sich nicht wirklich in das Hineinversetzen, was den Maler vielleicht bewogen hat, so zu malen….aber zurück zur National Gallery….: Es finden sich einige dieser atmosphärischen Darstellungen in diesem Flügel, wie auch von Lorrain, Caravaggio, Dolci, Rembrandt u.a. Wem es also nach einer Mischung aus Religion und lebensnahen Gemälden dürstet, der ist hier gerade richtig aufgehoben.


3.4 Der Ostflügel mit Gemälden von 1700-1900

Hier zieht es wohl mit die meisten Besucher hin, denn hier findet man Gemälde, die zum einen sehr viel bekannter sind und zum anderen einfach auch mehr unserem Interessensgebiet entsprechen, allerdings muss ich sagen, dass ich viele von diesen Bildern einfach nicht mehr sehen kann, wie zum Beispiel einige von Van Gogh (da muss ich mehr an Zahnarztpraxis als an Museum denken)… Unter diesen Bildern, die dort die Massen anziehen, sind auch noch zu finden: Paul Cézanne, Constable, Degas, Delacroix, Caspar David Friedrich, Gaugin, Goya, Hogarth, Manet, Matisse, Monet, Picasso, Redon, Renoir, Rousseau, Seurat, Stubbs, Turner u.a. Ich mag viele dieser Bilder sehr gerne, wie zum Beispiel die atmosphärischen von Turner oder auch die Bilder von Redon, der sehr dunkel zum Teil gemalt hat. Was man natürlich in den anderen Flügeln zum Großteil vermissen muss, ist die Naturnähe der hier vorkommenden Impressionisten, die sich in die Natur gewagt und nicht mehr nur in ihren Ateliers gearbeitet haben. Es wird viel Natur mit ins Bild gebracht, aber auch abstrahiert. Ich finde, dieser Flügel hat etwas ganz Besonderes, er bringt Licht in diese Kunstsammlung, denn mir erschien es, als ob viele der anderen Bilder sehr dunkel sind und wenn, dann nur Licht schlucken.


4. Sonderausstellungen:
Momentan, genauer gesagt vom 24. September bis 30. Oktober 2005, findet eine Ausstellung zum Thema der “National Heritage Memorial Fund”. So, wie ich es verstanden habe, geht es darin um eine Organisation, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, die National Gallery zu unterstützen, was immerhin seit nun 25 Jahren der Fall ist. Diese Organisation gibt es seit 1980 und für sie ist es wichtig, Kunst zu erhalten und den Menschen zu sichern. Ausgestellt werden 7 Gemälde, die dabei eine wichtige Rolle gespielt habe, so zum Beispiel eines von Holbein. Diese Ausstellung ist auch für umsonst.

Eine weitere Ausstellung, die momentan in der Galerie zu finden ist, nennt sich „Stuff of live“, in freier Fränzy-Übersetzung: Dinge des Lebens. Sie läuft vom 14. July bis 2.10….oh, da muss ich wohl sagen,…”sie life”,…manno…aber ich denke, es ist trotzdem interessant zu erfahren, was es so für Ausstellungen gibt. In dieser Ausstellung ging es darum, dass die alltäglichsten Dinge eine doch sehr grosse Bedeutung haben können, wenn sie in Bildern erscheinen. Gezeigt werden Gemälde aus der Kunst von 1600 bis heute.


In der Vergangenheit gab es unter anderem folgende Ausstellungen:

Caravaggio: Die letzten Jahre
John Virtue: Gemälde von London
Take One Picture: an exhibition of work by primary schools inspired by Degas's 'Beach Scene'
Die Retabel des Westminsters: England's ältestes Altarstück
Stubbs und die Pferde


Und für die Zukunft kann man sich auf die Folgenden einstellen:
Rubens: Ein Meister des Handwerks; 26. Oktober 2005 – 15. Januar 2006
Wiedervereinigungen: Italienische Gemälde werden zusammengebracht; 12. November 2005 – 29. Januar 2006
Tom Hunter; 7. Dezember 2005 – 12. März 2006

5. Restaurants und Shops:
Manchen ist es glaube ich wirklich sehr recht, sich zwischendurch auch mal hinsetzen zu können, ein wenig auszuruhen, oder die Familie abzuladen, wenn man selbst auch noch ein wenig alleine weiterschauen möchte…und genau deswegen gibt es auch die Möglichkeit in den Restaurant etwas zu essen oder zu trinken. Ich war selbst nicht dort, weil ich mir lieber woanders dann was gekauft habe und mir das Geld auch nicht so locker im Geldbeutel sitzt…
Es gibt zwei Möglichkeiten, sich verköstigen zu lassen, zum einen das Crivelli´s Garten Restaurant, welches man im Level 1 des Sainsbury Flügels findet. Man kriegt dort sowohl Frühstück, als auch Mittag- und Abendessen, mit frischen Croissants, Sandwiches… geöffnet hat das Restaurant täglich von 10-1745 Uhr und mittwochs bis 20.30 Uhr, wobei man hier nur bis 17.45 Uhr dann Essen bestellen kann. Bei Fragen kann man sich telefonisch an das Restaurant richten unter 020 7747 2869
Dann gibt es aber auch noch “The New Gallery Café in the East Wing”, das sich, wie der Name schon sagt, im Ostflügel befindet. Auch hier kann man sich zwischen vielen verschiedenen Dingen entscheiden, Mittagessen, Tee, Café, etc. Kinder können auch ein eigenes Menu bestellen. Geöffnet hat das Café täglich von 10 Uhr bis 17.30 Uhr und mittwochs von 10 Uhr bis 20 Uhr, wobei auch hier das letzte Essen um 20 Uhr bestellt werden kann.
In den Geschäften, wo man zumeist Bücher kaufen kann, bekommt man wirklich sehr viel und ich konnte nur sehr selten widerstehen….soviel zum günstigen Tagesausflug Allerdings muss ich sagen, dass die Bildbände zwar auch hier teuer sind, wo sind sie das nicht, aber man kann hier und da schon ein günstiges Schnäppchen entdecken. So habe ich mir den Museumsführer für 8 Pfund gekauft, was verhältnismässig billig ist. Die Geschäfte schliessen so eine halbe oder viertel Stunde bevor das Museum schliesst.

6. Kontakt:
Möchte man mit dem Museum in Kontakt treten, kann man das wie folgt tun: entweder per Post, die Adresse lautet:
Information Department
The National Gallery
Trafalgar Square
London
WC2N 5DN, Great Britain
oder
per Telefon, Nummer ist die 0044 (0)20 7747 2885, per Fax: 020 7747 2423 oder wenn man wie ich im schriftlichen Englisch besser ist, per Email an: [email protected]
Ich habe mich wegen einem Praktikum mit dem Museum in Verbindung gesetzt und auch, wenn es nicht geklappt hat, haben die Leute mir wirklich sehr schnell und vor allem sehr freundlich auf mein Anliegen geantwortet. Das ist wirklich das Gute an England. Die Engländer wissen, wie man sehr freundlich mit den Mitmenschen umzugehen hat, vor allem, was Dienstleistung angeht….


Vielen Dank fürs Eure Lesegduld, ich hoffe, der Bericht hat euch was gebracht und besucht ihr einmal London, geht in die National Gallery und denkt an mich, wenn ihr vor meinem Lieblingsbild, der allegorischen Figur von Cosimo Tura steht,…ihr Gewand leuchtet so schön, auch wenn ihr Blick traurig ist.
Gute Nacht, Eure Fränzy

41 Bewertungen, 21 Kommentare

  • monsena

    30.11.2005, 12:15 Uhr von monsena
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ein super ausführlicher Bericht.Ich war leider noch nicht in London.LG Monsena

  • anonym

    13.11.2005, 21:09 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    da war ich auch, als ich in london war. hat mir sehr gut gefallen^^

  • Cicila

    13.11.2005, 19:25 Uhr von Cicila
    Bewertung: sehr hilfreich

    Cool, in London war ich nur im MOMA ;-) <br/>LG Cicila

  • Nightpoem

    04.11.2005, 12:46 Uhr von Nightpoem
    Bewertung: sehr hilfreich

    Wow super ausführlich und sehr gut zu lesen.. Klasse

  • Doro1975

    11.10.2005, 15:49 Uhr von Doro1975
    Bewertung: sehr hilfreich

    Klasse Bericht!

  • nele83

    10.10.2005, 13:23 Uhr von nele83
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh, toller Bericht

  • dirkstapelfeld

    10.10.2005, 01:53 Uhr von dirkstapelfeld
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hallo bin mal wieder da, jedoch habe ich mich noch nicht zurecht gefunden , Lg DSt

  • anonym

    08.10.2005, 22:35 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    s.h. schöner bericht....lg inspire

  • topfmops

    08.10.2005, 17:39 Uhr von topfmops
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ob imehl-benachrichtigung oder nicht; ich bewerte mit ‚SH’, wann und wen ich will...

  • marina71

    08.10.2005, 17:15 Uhr von marina71
    Bewertung: sehr hilfreich

    super Bericht!

  • feldhase

    08.10.2005, 15:45 Uhr von feldhase
    Bewertung: sehr hilfreich

    Wow - einsame Spitze! Sehr ausführlich. Ein sehr hilfreicher Bericht. LG vom Feldhasen

  • follio

    08.10.2005, 15:18 Uhr von follio
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich <br/>

  • Flute

    08.10.2005, 14:18 Uhr von Flute
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich. Lg. Dunja

  • Fluetie

    08.10.2005, 13:56 Uhr von Fluetie
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr nützlich ( Sprache: Altyopi ) :-) lg Dirk

  • NancyNoack

    08.10.2005, 12:56 Uhr von NancyNoack
    Bewertung: sehr hilfreich

    Toller Bericht

  • Nightmare

    08.10.2005, 12:17 Uhr von Nightmare
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr hilfreich. LG Nightmare

  • redwomen

    08.10.2005, 11:54 Uhr von redwomen
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schön mal wieder von dir zu lesen. LG Maria

  • Chrillemaus

    08.10.2005, 11:29 Uhr von Chrillemaus
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • gitty_goes_shopping

    08.10.2005, 11:07 Uhr von gitty_goes_shopping
    Bewertung: sehr hilfreich

    uff - ist der lang, aber nicht nur deshalb ein "sh" von mir

  • morla

    08.10.2005, 03:58 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • Baby1

    08.10.2005, 03:40 Uhr von Baby1
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr gut geschrieben, ne echte Hilfe. <br/>LG Anita