Natürliche Vitamine im Obst und Gemüse Testbericht

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Erfahrungsbericht von sili74

Gesunde Ernährung ohne Aufwand

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Vor einigen Monaten wurde bei meinem Vater ein erhöhter Zuckerspiegel festgestellt und zwar bereits in besorgniserregendem Ausmaß. Dadurch waren wir als Familie gezwungen, uns über unsere Ernährung Gedanken zu machen.
Nach dem Lesen verschiedenster Lektüren und auch Beratungen mit dem Arzt, haben wir uns entschlossen gemeinsam etwas an unserer Ernährung um zu stellen und zu verändern. Denn es ist etwas zu verändern, bevor jemand (oder in unserem Fall noch jemand) in der Familie gesundheitliche Schwierigkeiten bekommt.

Es ist fast schon paradox, dass das Leben von weltweit ungefähr 800 Millionen Menschen durch Fehl- oder Unterernährung bedroht wird, wohingegen ebenfalls ca. 800 Millionen Menschen in der Gefahr stehen, an den Folgen von falschem und/oder übermäßigem Essen zu sterben.
Unausgewogene Ernährung kann neben Diabetes (wie dies bei meinem Vater sicher auch mit ein Grund war) auch Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Zirrhose und sogar diverse Krebserkrankungen hervorrufen oder begünstigen. Nur weil die Folgen schlechter Ernährung nicht sofort auftreten, heißt das nicht, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem Gesundheitszustand und den Essgewohnheiten gibt.

Es genügen bereits ganz einfache - eigentlich sehr bekannte – Maßnahmen, die ich an dieser Stelle mal als Tipps und Tricks bezeichnen möchte, um eine entscheidende Verbesserung des Wohlbefindens und auch des Gesundheitszustandes zu erzielen.


WIE KANN MAN SICH ALSO BESSER ERNÄHREN?
bzw. Wie haben wir in der Familie unsere Ernährung geändert?

Hier meine Tipps und Tricks für euch:

Wir unterteilen unsere Nahrungsmittel in folgende drei Gruppen:

* Zur ersten Gruppe gehört Getreide wie Mais, Weizen, Reis, Hafer, Roggen, Gerste und Hirse sowie Knollenfrüche wie zum Beispiel Kartoffeln.
Die Kohlenhydrate dieser Gruppe gelten als schnelle Energiespender.

* Zur zweiten Gruppe zählen Hülsenfrüchte wie Bohnen, Sojabohnen und Linsen sowie einige tierische Nahrungsmittel wie Fleisch, Fisch, Eier, Milch und Milchprodukte.
Diese liefern Proteine, Eisen, Zink und verschiedenste Vitamine.

* Zur dritten Gruppe zählen Obst und Gemüse
als Lieferenten wichtiger Vitamine und Mineralien. Außerdem steuern sie Ballaststoffe bei, sind Energielieferanten und die einzige natürliche Quelle für Vitamin C.

Eine gesunde Ernährung muss vollständig, ausreichend und ausgewogen sein. Wir bemühen uns deshalb, dass alle unsere Mahlzeiten mindestens ein Nahrungsmittel aus jeder Gruppe enthalten. Auch versuchen wir die Nahrungsmittel aus jeder Gruppe und auch die Zubereitung, so gut wie möglich zu variieren.

Tierische Nahrungsmittel sollten nur ergänzend und nicht als Grundlage für die Ernährung verwendet werden. Man könnte beispielsweise ein Gericht zubereiten, bei dem wenige Eier mit Kartoffeln, Gemüse oder Bohnen kombiniert werden. Das wird als „erweitern“ der Nahrung bezeichnet. Noch ein Wort zur Vorsicht: Obst und Gemüse sollten stets sorgfältig gewaschen werden, besonders wenn man es roh essen möchte.

Wir haben es uns angewöhnt bei jeder Mahlzeit zwei Portionen Obst und/oder Gemüse zu essen sowie vermehrt Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte. Tierische Nahrungsmittel gibt es bei uns nur mehr in kleinen Portionen, wobei wir Fisch, Geflügel ohne Haut und mageres Fleisch bevorzugen. Zucker und Fette versuchen wir in unseren Mahlzeiten so gut es irgendwie möglich ist, sehr zu begrenzen.


DIE SCHWIERIGKEITEN UND DAS ERGEBNIS:

Zugegeben aller Anfang ist schwer. Am Anfang dachte ich mir, ich werde das sicher nicht lange mitmachen. Aber schon nach den ersten Wochen, begann ich gefallen daran zu finden, mich so ausgewogen zu ernähren. Nebenbei verlor ich auch gleich ein paar Kilos. Das ging fast von selbst. Ich fühle mich wohler und frischer als früher.
Sicher habe ich Tage, und manchmal leider auch Wochen, an denen es mir gar nicht gelingen will, mich vernünftig zu ernähren und an denen die Gelüste siegen. Aber ich denke, dass ein Ausrutscher zwischendurch gar nicht so schlimm ist. Manchmal braucht das der Körper genauso wie gesunde Ernährung – oder was meint ihr?


FAZIT:

Abschließend gibt es für mich eigentlich nur zu sagen: Probiert es mal aus!
Nicht eine Hungerleiderdiät zu machen oder eine südteure Entschlackungskur oder so etwas ähnliches, sondern euch einfach nur ausgewogen zu ernähren. Das verbesserte Wohlbefinden stellt sich relativ schnell ein, sodass man zum Weitermachen motiviert wird. Es ist gar kein großer Aufwand. Und je länger man es macht, desto leichter fällt es.


PS: Jetzt muss ich euch natürlich auch noch sagen wie sich der neue Speiseplan auf den Zuckerspiegel von Daddy ausgewirkt hat:
Bei der letzten Blutuntersuchung war sein Blutzuckerspiegel FAST normal, das heißt er hat seine Tabletten jetzt mal probeweise absetzten dürfen – bis zur nächsten Kontrolle; dann werden wir weitersehen.

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