Need For Speed: Most Wanted (PC Rennspiel) Testbericht

ab 16,94
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Erfahrungsbericht von magn8

Heiße Reifen, heiße Autos

Pro:

Autos, Grafik, Gegner

Kontra:

weniger Tunings, Polizei, Musik (Geschmackssache), teilweise KI

Empfehlung:

Ja

Wie jedes Jahr bringt EA Games auch 2005 einen neuen NeedforSpeed-Teil in die Läden: "Most Wanted".
Da ich seit dem zweiten Teil ein Fan aller NeedforSpeed-Teile bin, konnte ich es mir natürlich nicht entgehen lassen den neusten Vertreter der legendären Autorennserie zu kaufen. Für 45€ gehörte er am 28.11 mir.
Ich muss sagen grafisch ist es der anspruchvollste Teil und ich bin froh, dass ich es ohne Grafikruckler spielen kann.
Im Gegensatz zu den vorherigen Teilen befindet sich das Spiel nun nicht mehr auf wenigen CDs, sondern nun auf einer DVD. Man benötigt nun einiges mehr an freien Festplattenspeicher.

Bevor ich näher auf das Spiel eingehe, liste ich mein System kurz auf:
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+ Prozessor: AMD 3,2GHz
+ Arbeitsspeicher: 1536MB DDR-RAM (512MB + 1024MB)
+ Grafikkarte: ATI 9800Pro (128MB), 256Bit-Speicheranbindung
+ Betriebsystem: Windows XP
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Grundlegende Änderungen im Spiel:
+ Polizei (wie in einigen Vorgängern)
+ Nitro läd sich selbständig wieder auf
+ es wird auf eine Punktevergabe verzichtet
+ eine Zeitlupenfunktion (könnte man eigentlich in einem Rennspiel weglassen)
+ mehr Streckendetails (Golfplatz, Unigelände, Arena, Konzerthalle, Flughafen ...)
+ Im Vergleich zu Underground2 keine: Driftrennen, keine Sponsorenverträge, keine Coverbilder auf Tuningzeitschriften, weniger Individualität beim Tunen, keine versteckten Rennen oder Werkstädte, keine Gegnerfahrzeuge auf der Straße im "Explore Modus" (zum Herausfordern), keine Rennstrecken


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Kurz zur Story:
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In der neuen Stadt angekommen, muss man sich gegen 15 Fahrer der so genannten Toplist schlagen. Man startet das erste Rennen im eigenen hochgetunten BMW M3. Jedoch erfährt man gleich zu Beginn einen Motorschaden und man kann seinen Wagen inklusive Fahrzeugpapiere an den Gegner "Razor" abtreten, welcher sich nun auf Platz 1 der Liste befindet.
Von der Polizei in Gewahrsam genommen, befindet man sich kurzerhand im Gefängnis.
Von allen belächelt, steht einem nur die kleine "Mia" zu Seite und versucht euch mit allen Mitteln zu helfen. Sie holt euch aus dem Knast und versorgt euch mit einem Anfangskapital, damit man schnellstmöglich den BMW zurückzuholen kann.
Es bleibt den Spieler also nichts anderes übrig, als sich mit einem Standardwagen an die Spitze zu kämpfen.
Die Story ist anfangs noch mit sehr vielen Zwischensequenzen bestückt, welche das Spiel sehr lebhaft gestalten. Erst am Ende kann man sich eine animierte Auflösung des Ganzen erhoffen. Man hätte ruhig etwas mehr in den mittleren Spielverlauf einfügen können, da der ganze Ablauf in der Mitte, trotz kurzer persönlicher Vorstellungen der Gegner, sehr monoton wirkt.
Aber was will man sich auch großartig von einem Rennspiel an Story erhoffen, schließlich geht es ja nur darum genug Gummi auf der Piste zu lassen.


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Spielprinzip:
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Es steht dem Spieler frei die Stadt im "Explore Modus" zu erkunden, oder einzelne Rennen über das Menü zu starten. Es wird von einem nicht mehr verlangt von Rennen zu Rennen persönlich zu fahren, jedoch muss man Shops schon selbst ausfindig machen. Auf der im unteren Bildschirm angezeigten Karte sollte dies aber nicht weiter schwer fallen, da man zusätzlich GPS einschalten kann, womit man zielgenau zum gewünschten Ort gebracht wird. Jedoch sucht das GPS nicht immer den optimalsten Weg und fällt gelegentlich aus (realistisch?).
Da man selbst im Rennen von der Polizei erwischt werden kann, stellt dies einen zunehmenden Schwierigkeitsgrad dar. Ist das Rennen beendet muss man die zuvor angelockten Freunde schnell abwimmeln. Die anderen Rennfahrer verschwinden auch nach dem Rennen nicht und sind zusätzlich auf der Karte erkennbar, das steigert den Realismus. Oft sind die anderen noch hinter einem obwohl das Rennen schon längst beendet wurde.
Um auf der Toplist aufzusteigen, muss man für jeden Gegner bestimmte Bedingungen erfüllen. Man muss eine bestimmte Anzahl an normalen Rennen gewinnen, bei denen man im Falle eines Siegs mit einer Geldprämie belohnt wird.
Zum anderen muss der Fahrer sich der Polizei stellen, diese speziellen Rennen heißen "Meilensteine". Entweder man rast so schnell wie vorgegeben durch Geschwindigkeitsblitzer, lässt sich auf zeitlich begrenzte Verfolgungsjagden ein, umgeht Straßensperren, rammt Polizeiwagen oder verursacht Verfolgungsschäden und sammelt Kopfgeld.
Erst wenn alle Vorraussetzungen erfüllt sind, kann man sich dem nächsten Gegner stellen.
Ist der Toplistfahrer geschlagen, kann sich der Spieler spezielle Tunings verschaffen, oder es packt einen die Zockerlaune und man wählt ein verdecktes Symbol unter dem sich der Fahrzeugschein, eine Freischein für das Gefängnis oder ein Freikarte für beschlagnahmte Fahrzeuge befinden kann. Eventuell hat man Glück und erwischt einen Geldgewinn. Ingesamt stehen sechs Symbole zur Auswahl, von denen jeweils 3 offen und verdeckt sind. Man kann sich 2 Symbole nach dem Rennen aussuchen.
Ich hatte relativ viel Glück und gewann fast siebenmal den gegnerischen Fahrzeugschein.

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Autos:
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Man kann sich jeden Boliden im Fahrzeuggeschäft ansehen, damit wird einem jede Vorfreude auf noch zu erwartende Fahrzeuge genommen. Jedoch sind die Autos nur durch das Aufsteigen in der Toplist zu bekommen. Doch jedes Fahrzeug hat seinen Preis, deswegen muss sich der Fahrer bewusst sein, ob er mehr Wert auf Tunings oder auf den neusten Wagen legt.
Es auch möglich gegnerische Fahrzeuge zu gewinnen.

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Tuningmöglichkeiten:
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Es gibt 2 Möglichkeiten euren Boliden zu tunen. Entweder ihr wollt der Karre etwas unter die Haube zaubern, oder ihr wollt euer Fahrzeug äußerlich zum funkeln bringen. Natürlich werden manche Updates erst im weiteren Spielgeschehen freigeschalten.
Was mir jedoch im Vergleich zu vorherigen Teilen aufgefallen ist, dass manche Tuningteile weggefallen sind und in vorgefertigte Komplettkits verwandelt wurden. D.h. ihr könnt nun nicht mehr entscheiden welche Blende ihr auf den Scheinwerfer haben wollt, oder welche Frontspoiler ihr verwendet, etc.
Es gibt nun also nur noch Komplettpakte, in denen diese Möglichkeiten zusammengefasst wurden. Natürlich gibt es immer noch unterschiedliche Dinge, die ihr nach belieben anbringen könnt, wie z.B. Heckspoiler, Motorhauben, Felgen...
Optionen wie Unterbodenbeleuchtung oder Scheinwerferlicht wurde gänzlich weggelassen, da man seine Rennen ausschließlich bei Tageslicht austrägt.



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Herkömmliche Rennen:
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1. Rundkurs
Die Fahrer drehen eine vorgegebene Anzahl an Runden, der erste Zielankömmling gewinnt natürlich.

2. Sprint
Auf einer vorgegebenen Strecke muss man als erster ins Ziel kommen.

3. Radarfalle
Auf einer vorgegebenen Strecke befinden sich an mehreren Plätzen Blitzer, welche eure Geschwindigkeiten messen, der jenige der die höchste Gesamtzahl hat, gewinnt. Es steht hier nicht ausschließlich im Vordergrund als erster das Ziel zu erreichen. Wenn man sich jedoch zu lange Zeit lässt, wird etwas von der Gesamtgeschwindigkeit abgezogen.

4. Dragrennen
Auch bekannt als "Viertel-Meilenrennen". Hier wird die Geschicklichkeit beim Schalten und blitzschnelle Reaktion im Straßenverkehr verlangt. Überdreht man den Motor, kann dieser schnell einen Abflug machen. Nützlich ist hier die Zeitlupenfunktion, da manchmal andere Verkehrsteilnehmer plötzlich aus einer Seitengasse schießen.
Die Rennen sind meiner Meinung nach komplizierter geworden. Man wird nun öfter gezwungen runterzuschalten, da sich teilweise die Strecken über viele Kurven ziehen.
Ich hätte mir hier mal ein reines Dragrennen "Nase an Nase" gewünscht.

UPDATE
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5. Mautstelle
Ihr müsst auf einer Strecke verschiedene Mautstellen passieren. Für jeden Abschnitt wird euch eine bestimmte Zeit zur Verfügung gestellt, schafft ihr es nicht in diesem Zeitraum ist das Rennen beendet. Habt ihr etwas Zeit übrig, wird es euch für den nächsten Abschnitt gutgerechnet.
Kann teilweise sehr stressig sein, da euch oft die Zeit im Nacken sitzt.


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Polizei
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Da sich nun auch Polizisten auf der Fahrbahn, im Rennen oder im Explorermodus befinden können, ist eine kleine Leiste im oberen Bildschirm angezeigt, welche dem Fahrer anzeigt wo sich ungefähr ein Polizist befindet. Sie leuchtet dann grün und ein Pfeil zeigt die Position an. Dies ist aber gerade in einem Rennen nicht weiter zu beachten, da es ja um einen Sieg geht.
Je länger man die Jungs im Rückspiegel hat, desto höher wird das Fahndungslevel und die Cops versuchen mit allen Mitteln euch zum stoppen zu bringen, ob durch: Straßensperren mit Polizeiwagen, entgegenkommende Vans, Krähenfüße zum Aufschlitzen der Räder oder Hubschrauber zur Positionsbestimmung.
Mit jedem Level steigt auch die Leistung der Streifenwagen, so trifft man in der letzten Stufe auf eine Division von Corvettes, was natürlich jedes Flüchten zusätzlich erschwert.
Hat man es einmal geschafft alle abzuhängen, indem man vor Häuser oder Türme fährt, die dann auf die Cops fallen und euch zusätzlich mit Kopfgeld versorgen, kann man in ein Versteck flüchten oder man hält sich entsprechend einer Anzeige unentdeckt auf der Straße. Man sollte aber vorziehen die eingezeichneten Verstecke zu nutzen, da man so viel schneller sich der Polizei entziehen kann.
Sollte es doch einmal soweit sein und man wurde erwischt, folgt ein kleines Videos, auf welchem man festgenommen wird. Es wird einem eine Rechnung angezeigt, welche man durch das eigene Konto oder durch einen Freischein begleichen kann. Jedoch sollte man nicht mehr als drei Mal erwischt werden, da das Auto sonst konfestiert wird, was man aber auch mit einer Freikarte umgehen kann.
Sollte man kein Geld oder Freischeine mehr besitzen ist es möglich, dass das Spiel zu Ende ist, was ich jedoch nicht erlebt habe (zum Glück).
Um sein Kopfgeldkonto etwas zu erweitern, nimmt man Meilensteine wahr oder lässt sich einfach so verfolgen, jedoch bekommt man die Punkte nur nach erfolgreicher Flucht gutgeschrieben. Oft war es sehr anstrengend die hohen Kopfgelder zu erreichen, um die Toplistfahrer herausfordern zu können, da ich es oft nicht mehr rechtzeitig geschafft habe Hindernissen auszuweichen oder die Krähenfüße übersehen habe. Mit der Zeit können diese Verfolgungen sehr nervig werden, da man erst bei den höheren Fahndungsleveln an reichhaltige Punkte gelangt, was leicht 15 Minuten dauern kann. Ist man nach harten Abhängungsmanövern durch ausscherende Zivilfahrzeuge oder durch die eigene Dummheit zum Anhalten gezwungen, ist das sehr ärgerlich.
Mir wurden mit zunehmenden Spielens die Verfolgungen eher lästig, als das sie Spaß machten.

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Meilensteinarten:
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1. Blitzer
Man muss mit einer bestimmten Geschwindigkeit durch den Geschwindigkeitsmesser fahren, um den Meilenstein zu erreichen und um zusätzlich Kopfgeld zu ergattern.
Stellt größtenteils eigentlich kein Problem dar.

2. Fahrzeugkontakte
Es wird vom Spieler verlangt so viel wie angegeben Polizeistreifen zu rammen. Hat man dies geschafft, ist der Meilenstein erledigt. Häufig wurde ich geschnappt, weil mein Auto beim Rammen völlig außer Kontrolle geraten ist.

3. Fahrerflucht
Man muss entweder unterhalb einer gewissen Zeit entkommen sein, oder über eine Zeitspanne sich von den Cops jagen lassen. Da man generell für manche Verfolgungen mehr als 10 Minuten braucht, sollten diese Meilensteine zu schaffen sein. Manche Verfolgungen enden schon nach wenigen Minuten, da die Polizisten anfangs noch sehr unterlegen sind und nicht so leicht mithalten können. Dann ist eine Verfolgungsjagd oft schon nach wenigen Sekunden beendet und es ist ebenfalls ärgerlich wenn man Kopfgeld sammeln will und die Cops nicht so recht wollen.

4. Verfolgungsschäden
Da auf der Karte eingezeichnete, zum Umstürzen geeignete Gebäude nicht billig sind, muss man hier so viel wie möglich an Sachschaden verursachen. Es werden euch Straßenschilder, Zäune, Rempler mit Zivilfahrzeugen und Polizeiwagen und zerstörte Tankstellen (etc.) gutgerechnet. Teilweise schwierig zu erreichen, da man anfangs nicht viel an Schaden verursachen kann, da die Cops in vergleichbaren billigen Streifen sitzen. Eine kaputte Corvette in der fünften Fahndungsstufe zählt da natürlich mehr.

5. Kopfgeld
Hier wird euch natürlich alles angerechnet. Umso höher ihr in der Liste steigt, um so mehr will man euch natürlich nagelfest machen. Ist das Kopfgeld einmal auf euerem Konto, geht dies natürlich auch nicht mehr verloren.
Eure gesamten begangenen Verstöße kann man sich vom Monitor eines "gehackten" Polizeirechner auflisten lassen. Da haben sich die Entwickler schon etwas Lustiges einfallen lassen.


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Grafik
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Wie schon erwähnt ist die Grafik etwas besser geworden, die Farben wirken durch das Tageslicht viel wärmer und freundlicher. Es ist schon fast ein Genuss außerhalb der Stadt seine Runde zu ziehen. Glücklicherweise kann ich mit meinem System "Most Wanted" auf maximaler Detailstufe spielen. Durch die Antialiasingfunktion kann man zusätzlich virtuelle Kanten glätten lassen und man erkennt keinen einzelnen Pixel mehr. Das Auto und die Umgebung wirken sehr realistisch.
Einige Bekannte haben jedoch mit ihren Rechner große Probleme. Auf einem 800MHz (364MB RAM) und einer Nvidia Fx5200 ruckelten selbst die Videos. Ein Spielen war da natürlich unzumutbar.
Auf einem 2,2Ghz Prozessor (256MB RAM) mit ebenfalls einer Fx5200 war spielen nur auf geringster Detailstufe möglich (mit gelegentlichen Rucklern).
Ich würde generell unter 512MB RAM und weniger als 2,5GHz von dem Spiel abraten. Natürlich hängt auch viel von der Grafikkarte ab, da dieses Spiel extrem hohe Anforderungen hat.


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Fazit
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Freunde von actiongeladenen Rennspielen kommen hier vollkommen auf ihre Kosten. Natürlich sollte die Hardware die nötige Leistung erbringen. Im Hinblick auf Underground2 (den Vorgänger), wurden viele Spieldetails entfernt, welche man teilweise übernehmen hätte können (wie Driftrennen). Als Fan der Reihe ist es natürlich ein absolutes Muss den Teil zu kaufen. Durch die vorhandene Polizei, wird dem Fahrer beim Begehen von Straftaten schnell die weisende Hand des Gesetzes vor die Nase gehalten, der Schwierigkeitsgrad wurde erhöht.
Die Grafik setzt ganz neue Maßstäbe in der virtuellen Rennwelt.

Die Fotos stammen von mir!


Update 1
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Fahrerlebnis
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Natürlich ist NFS ein reines Arcade-Spiel, d.h. es geht vorwiegend um Freude am Rennfahren, wobei einiges an Realismus verloren geht. Die Rennen sind immer spannend gehalten, es wird also nicht oft passieren, dass ihr ohne Kampf in das Ziel fahrt.
Auf max. Detail kann man das Spiel natürlich voll und ganz ausreizen. Mit der Aktivierung des Lachgases (NOS, Nitro) entsteht ein förmlicher Tunnelblick, alles rundherum ist verschwommen, man ist gezwungen mit schnellen Manövern Hindernissen auszuweichen. Natürlich ist es schnell möglich, dass man hinter der nächsten Kurve die Kontrolle über seinen Boliden verliert.
Dafür ist jedoch die Zeitlupenfunktion (Timebraker) sehr hilfreich, man kann in aller Ruhe um die engsten Kurven fahren und möglichen Fahrzeugen in letzter Sekunde schnell und sicher ausweichen. Der Timebraker lädt sich wie das Nitro von allein wieder auf. In den späteren Rennen ist diese Funktion sicherlich in manchen Rennen sehr entscheidend, da das Auge oft langsamer ist als die virtuellen 300Km/h auf der Strecke.
Sollte es einmal anfangen zu regnen bzw. zu stürmen, verschwimmt die ganze Kamera (Bildschirm) mit Regentropfen und man kann sich nur noch an Punkten auf der Strecke orientieren, da es im Rennen immer heiß her geht. Scheint dann zu allem Überfluss auch noch die Sonne auf die nasse Fahrbahn, wird der Spieler förmlich geblendet, man hat das wirklich sehr gut umgesetzt. Jedoch kommen ausschließlich die die High-Endnutzer in den Genuss, da man bei geringer Detailtiefe auf manches verzichten muss, was gerade "Most Wanted" zu dem Rennspiel des Jahres auszeichnet.

Es ist klar, dass es sich bei NFS um keine Rennsimulation handelt. Die Fahrzeuge unterscheiden sich nur geringfügig voneinander. Ich glaube weniger, dass man den Unterschied zwischen Heck od. Frontantrieb in irgendeiner Form bemerkt. Jedoch hat jedes Fahrzeug ein anderes Handling.
Wer jedoch Wert auf Realitätstreue legt, sollte sich wahrscheinlich nach etwas anderen umschauen, da NFS ein reines Zockerspiel ist, welches durch hochgetunete Fahrzeuge und Optik besticht.

Ich kann jedem nur empfehlen sich ein Gamepad zuzulegen, welches mehr als die herkömmlichen Tasten beherrscht. Funktionen wie Nitroeinspritzung, Zeitlupe, Hoch u. Runterschalten, Spiegel, Handbremse, Fußbremse, Gas lassen sich mit den Otto-Normalpads (geschweige Tastatur *mich grauts*) sicher nur schwer vereinbaren.
Jedoch unterstützt das Spiel Vibration, für die GamePads, die diese Funktion unterstützen. Mein Pad besitzt die Möglichkeit und man spürt jede Unebenheit auf der Fahrbahn und bei einem Unfall schleudert es ganz schön (natürlich in Maßen).

Dieser Bericht wurde von mir verfasst und schon auf anderen Plattformen veröffentlich.

10 Bewertungen, 6 Kommentare

  • hjid55

    06.03.2006, 17:36 Uhr von hjid55
    Bewertung: sehr hilfreich

    Echt gut gelungener Bericht! lg hjid55

  • Lidlefood

    21.01.2006, 14:05 Uhr von Lidlefood
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • anonym

    19.01.2006, 18:37 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh

  • HiRD1

    19.01.2006, 17:45 Uhr von HiRD1
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH. Gruß, Ralf

  • chapikra

    19.01.2006, 17:45 Uhr von chapikra
    Bewertung: sehr hilfreich

    Spitze Dein bericht =) LG sandra

  • hendo

    19.01.2006, 17:32 Uhr von hendo
    Bewertung: sehr hilfreich

    Tolles Spiel ,leider zocke ich das nur auf der Ps 2 ,nur der bericht ist mir wirklich zu lang,kurz und Knapp sonst liest man das nicht bis zum ende