Nescafé Xpress white Testbericht
Erfahrungsbericht von Doris_
Nicht schlecht, aber nichts für den Dauergebrauch
Pro:
- schmeckt recht gut, wenn man es stark mit Milch streckt
Kontra:
- sehr stark - spritzt beim Öffnen - Dosengetränk
Empfehlung:
Nein
Meine Schwester brachte mir neulich mal den "Nescafé Xpress white" mit. Das ist Eiskaffee aus der Dose mit löslichem Bohnenkaffee, Vollmilch, Zucker und fettarmem Kakao. Ich muss gestehen, dass ich extrem skeptisch war. Ich mag zwar Eiskaffee sehr gerne, mische mir den aber in der Regel selber und verwende dabei in der Regel lediglich ein Drittel oder höchstens die Hälfte der empfohlenen Kaffeemenge, damit er nicht stark ist. Nun waren in der 150ml-Dose schon 80 mg Koffein, soviel wie in einer großen Tasse starkem Kaffee. Die Aussichten waren also nicht sehr erquicklich, aber man will ja so ein fürsorgliches Schwesterherz nicht enttäuschen, nicht wahr?
Ich stellte mich also innerlich auf so etwas wie einen "geschmacklichen Supergau" ein. 150ml würde ich wohl noch irgendwie überstehen, dachte ich und tröstete mich damit, dass ich anschließend ein großes Stück Schokolade genießen würde.
Meine Schwester schüttelt also die Dose vorschriftsmäßig, wie auf der Verpackung angegeben. Das hatte zum Ergebnis, dass das Getränk beim Öffnen so spritzte, dass ein gut Teil auf ihrem Pullover landete. (Also: Bitte Vorsicht walten lassen bei Nachahmung!)
Einen weiteren Schluck trank sie selber, weil sie auch mal kosten wollte. Die Reaktion war so eindeutig, dass meine Mutter sofort mutmaßte, sie habe es nur knapp überlebt. Birgit entgegnete, sie wisse noch nicht sicher, ob sie es überlebt habe, da sie keine Ahnung habe, was passiere, wenn das Zeug erst mal zu wirken anfange... (Meine Schwester lehnt allerdings sonst auch alles kategorisch ab, was Kaffee auch nur im entferntesten ähnelt.)
Immerhin hatte sich durch das anfängliche Verspritzen und Birgits todesmutiger Kostprobe die Getränkmenge deutlich reduziert, was mir - nebenbei gesagt - nicht mal unlieb war. Ich ergiff augenblicklich die Gelegenheit und füllte den Eiskaffee mit Vollmilch wieder auf - in der Hoffnung, das Trinken sei dann ohne unweigerlichen Herzinfarkt zu überstehen.
War es dann auch und sogar noch mehr als das: Der Eiskaffee schmeckte sogar recht angenehm! Er war zwar etwas süßer als ich ihn gewöhnlich trank, aber selbst dieser Süßegrad war durchaus noch tolerabel. Das befürchtete Herzrasen, das bei mir sonst mit schöner Regelmäßigkeit ab einer gewissen Menge Koffeinkonsums folgt, blieb gänzlich aus.
Die Schokolade blieb jedenfalls im Kühlschrank. Schließlich wollte ich den Eiskaffee-Geschmack noch etwas länger auf der Zunge haben und genießen...
Trotzdem hat Nescafé in mir wohl keine neue Dauerkundin gefunden. Ich gehöre zwar nicht unbedingt zu jenen Leuten, die aus Prinzip und um jeden Preis alle Dosenprodukte ablehnen. Dennoch finde ich, hat der Verpackungsaspekt bei der Verkaufsentscheidung zumindest einen gewissen Stellenwert. Wegen einer so geringen Menge Getränks muß man der Umwelt meiner Meinung nach keine Dose zumuten, zumal es durchaus brauchbare Alternativen gibt.
Außerdem empfiehlt es sich ohnehin, den Eiskaffee vor dem Konsum in ein Glas zu kippen.
Die Dose ist zwar recht ansprechend gestaltet (weiße Schrift auf hellbraunem Hintergrund, dezent mit gezeichneten Kaffeebohnen verziert), aber meinem Empfinden nach ist Eiskaffee eben einfach kein Dosengetränk. Und das "Auge trinkt schließlich auch mit".
Ich stellte mich also innerlich auf so etwas wie einen "geschmacklichen Supergau" ein. 150ml würde ich wohl noch irgendwie überstehen, dachte ich und tröstete mich damit, dass ich anschließend ein großes Stück Schokolade genießen würde.
Meine Schwester schüttelt also die Dose vorschriftsmäßig, wie auf der Verpackung angegeben. Das hatte zum Ergebnis, dass das Getränk beim Öffnen so spritzte, dass ein gut Teil auf ihrem Pullover landete. (Also: Bitte Vorsicht walten lassen bei Nachahmung!)
Einen weiteren Schluck trank sie selber, weil sie auch mal kosten wollte. Die Reaktion war so eindeutig, dass meine Mutter sofort mutmaßte, sie habe es nur knapp überlebt. Birgit entgegnete, sie wisse noch nicht sicher, ob sie es überlebt habe, da sie keine Ahnung habe, was passiere, wenn das Zeug erst mal zu wirken anfange... (Meine Schwester lehnt allerdings sonst auch alles kategorisch ab, was Kaffee auch nur im entferntesten ähnelt.)
Immerhin hatte sich durch das anfängliche Verspritzen und Birgits todesmutiger Kostprobe die Getränkmenge deutlich reduziert, was mir - nebenbei gesagt - nicht mal unlieb war. Ich ergiff augenblicklich die Gelegenheit und füllte den Eiskaffee mit Vollmilch wieder auf - in der Hoffnung, das Trinken sei dann ohne unweigerlichen Herzinfarkt zu überstehen.
War es dann auch und sogar noch mehr als das: Der Eiskaffee schmeckte sogar recht angenehm! Er war zwar etwas süßer als ich ihn gewöhnlich trank, aber selbst dieser Süßegrad war durchaus noch tolerabel. Das befürchtete Herzrasen, das bei mir sonst mit schöner Regelmäßigkeit ab einer gewissen Menge Koffeinkonsums folgt, blieb gänzlich aus.
Die Schokolade blieb jedenfalls im Kühlschrank. Schließlich wollte ich den Eiskaffee-Geschmack noch etwas länger auf der Zunge haben und genießen...
Trotzdem hat Nescafé in mir wohl keine neue Dauerkundin gefunden. Ich gehöre zwar nicht unbedingt zu jenen Leuten, die aus Prinzip und um jeden Preis alle Dosenprodukte ablehnen. Dennoch finde ich, hat der Verpackungsaspekt bei der Verkaufsentscheidung zumindest einen gewissen Stellenwert. Wegen einer so geringen Menge Getränks muß man der Umwelt meiner Meinung nach keine Dose zumuten, zumal es durchaus brauchbare Alternativen gibt.
Außerdem empfiehlt es sich ohnehin, den Eiskaffee vor dem Konsum in ein Glas zu kippen.
Die Dose ist zwar recht ansprechend gestaltet (weiße Schrift auf hellbraunem Hintergrund, dezent mit gezeichneten Kaffeebohnen verziert), aber meinem Empfinden nach ist Eiskaffee eben einfach kein Dosengetränk. Und das "Auge trinkt schließlich auch mit".
41 Bewertungen, 1 Kommentar
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15.12.2006, 19:06 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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