Niagara Falls Testbericht

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Erfahrungsbericht von new_siveritas

Auf den Jahrmarkt gehen kann ich auch zu Hause...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

... und die Stadt Niagara Fall City ist ein einziger riesiger Jahrmarkt. Aber die Niagara-Fälle selbst sind einfach riesig. Ich besuchte sie bereits drei Mal, das erste Mal ANNO 1989 als 16-jähriger Austauschschüler. Schon wenn man sich den Fällen listig nähert, hört man von fern das laute Rauschen. Und wenn man dann vor sie tritt - einfach gigantisch.

Die Niagara-Fälle bilden die Grenze zwischen Kanada und den USA. Da aber sämtliche Besichtigungsboote von Kanada aus fahren und auch sonst sämtliche touristische Infrastruktur auf kanadischer Seite ist, muß der Besuch der Fälle unbedingt von kanadischer Seite aus empfohlen werden.

Wenn man das Besichtigungsboot besteigt (die fahren allerdings nur im Sommer), bekommt man erst mal einen Friesennerz (Öljacke) verpaßt. Die braucht man auch, denn das Boot "Maid of the Mist" fährt fast direkt unter die Fälle. Das ist schon ne ziemlich nasse Angelegenheit. Kleiner Tip für Brillenträger: Wenn ihr Kontaktlinsen habt - z.B. Tageslinsen für Schwimmen o.ä. - unbedingt reintun, wenn ihr vorhabt, die Bootstour unter die Fälle zu machen. Ich weiß, wovon ich rede ...

Auch nachts ist ein Besuch der Fälle unbedingt empfehlenswert. Die werden nämlich über Nacht angestrahlt - und zwar in den verschiedensten Farben. Das mag man für kitschig halten, aber es ist ein wirklich imposantes Schauspiel.

Ein Besuch der Fälle im Winter hat seinen ganz eigenen Charme. Zwar ist es nicht so, daß sie komplett gefrieren - dazu haben sie einfach zu viel Energie - aber teilweise sind sie schon gefroren. Mein letzter Besuch der Fälle 1997 war im März, da ist in Ontario noch tiefster Winter. Also dick anziehen, denn die Temperaturen sind dort ganz andere als im deutschen ewigen Herbst (n richtigen Winter gibts hier ja selten). Ne Bootstour ist im Winter allerdings nicht möglich, und auch sonst haben viele Restaurants u.ä. geschlossen.

Noch n paar Worte zu der Stadt selbst: Eine Amüsierbude an der anderen. Wie gesagt: Ein riesiger Jahrmarkt. NIchts gegen Jahrmärkte, aber wenn ich dort hinfahre, dann doch vornehmlich, um das Naturschauspiel zu genießen. Wenn ihr die Fälle nicht unbedingt nachts sehen wollt, übernachtet wo anders, verbindet die Fälle beispielsweise mit einer Besichtigung Torontos.

20 Bewertungen, 3 Kommentare

  • tepungaatewaka

    30.06.2002, 22:43 Uhr von tepungaatewaka
    Bewertung: sehr hilfreich

    War auch mal dort gewesen, zwar schon ein paar jahre her, aber einfach ein faszinierendes Naturschauspiel! Gruß von tepu

  • hpmaier

    27.03.2002, 08:29 Uhr von hpmaier
    Bewertung: sehr hilfreich

    Dieser Bericht ist für mich mehr als nützlich, dann in ein paar Wochen bin ich dort !!! Gruesse hpmaier

  • Exiter

    22.03.2002, 02:04 Uhr von Exiter
    Bewertung: sehr hilfreich

    Aufjedenfall hat man dort die möglichkeit gleich 2 Hard Rock Cafes zu besuchen. Einmal in Kanada, dann rüber über die Brücke in die U.S.A. und den auf der Amerikanischen Seite auch besuchen. Ich fand das lustig;)