Erfahrungsbericht von MatthiasHuehr
Bitte nie wieder einen solchen Teeniefilm!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Eine Satire über Teeniefilme sollte dieser Film ursprünglich werden. Die Betonung liegt auf sollte werden, denn das Ziel wurde mehr als eindeutig verfehlt. Statt einer intelligenten Komödie, die mit den üblichen Klischees abrechnet, bietet dieser Blödelstreifen nur flache Gags und geschmacklose Anspielungen auf bekannte Szenen der Vorbilder.
Der Anfangsszene war die lustigste, eigentlich die lustige Szene des Filmes. Ein Mädchen bereitet sich mittels einen mit Blümchen geschmückten Erwachsenenspielzeug körperliche Freuden, als ihre Familie reinplatzt, um ihr zum Geburtstag zu gratulieren, während das Gerät immer noch auf Hochtouren läuft und dann irgendwann in der Geburtstagstorte landet. Der Humor dieser Szene ist zwar recht obszön, dafür war es auch die einzige Szene, über die ich überhaupt lachen konnte. Nachdem man dieses peinliche Erlebnis hinter sich gebracht hat, begibt man sich zu einer Schule, in der man die handelnden Personen kennenlernt. Da man ja eine Parodie sein wollte, gibt es eine Menge Charaktere zu bewundern, die auch in den Vorbildern oft zu sehen sind. Man bekommt unter anderen den beliebten Footballstar der Schule, einen blöden Fettsack, eine willige Austauschschülerin, eine Zicke, eine Horde pubertärer männlicher Jungfrauen und ein häßliches Entlein zu sehen. Es sind zwar noch nicht alle Charaktere von mit erwähnt worden, was aber eigentlich auch nicht nötig ist. Jedenfalls bekommt jedes Klischee sein Fett ab. Nur hat man diese Rollen so sehr überzeichnet hat, daß sie keine Satire mehr darstellen, sondern schlicht und einfach nur blöd sind. Um nur mal eines dieser lächerlichen Beispiele zu nennen, werde ich die Austauschschülerin aus Europa nennen. Sie ist nach Amerika gekommen, damit die amerikanische Jungs, die keine - - - der Rest des Satzes ist aus Gründen des Jugendschutzes unkenntlich gemacht worden - - - . Damit diese Rolle auch glaubwürdig genug ist, wurde sie mit einer äußerst freizügigen Garderobe ausgestattet, welche aus einer recht zweckmäßigen Handtasche bestand.
Da man ja einen Teeniefilm verarschen wollte, mußte natürlich auch eine passende Story genommen werden. Und was wäre nicht passender als die ewig wiederverwertete Geschichte der Verwandlung eines häßlichen Entleins. Der Schönling und Footballstar der Schule Jake Wyler macht mit seinen Freunden eine Wette, bei der er aus dem Mauerblümchen Janey Briggs die Ballkönigin des Jahres machen soll. Da sie ein hoffnungsloser Fall ist, man arbeitete wirklich mit dem scheußlichsten Kassengestell, das man auftreiben konnte, um sie zu entstellen, holte er sich die Hilfe seiner großen Schwester und schaffte das, was er nie geträumt hatte. Hinter der Fassade steckte ein schönen Mädchen, mit dem er kein Problem haben wird, seine Wette zu gewinnen, wäre da nicht ihr bester Freund, der in sie verliebt ist und die Tatsache, daß Janey von der Wette erfahren hat und enttäuscht ist. Wie dieser Film ausgehen wird, schreibe ich nicht. Nicht nur weil ich es nie mache, sondern weil der Ausgang der Geschichte sich nach den Vorbildern richtet und da gibt es eigentlich immer ein Happy End. Ob es bei diesem Machwerk genauso ist, muß man schon selber herausfinden.
In der Handlung wurden viele Szenen nachgespielt, die in anderen Filmen vorkamen. Die Satire, die man den Zuschauern aber zumutete, war keine Satire, sondern ein Hinzufügen von widerlichen Details, die in den meisten Fällen Fäkalien waren. Welch armselige Auffassung von Satire muß man haben, wenn man einen solchen Pfad betrifft. Wenn man zum Beispiel die Szene nimmt, in der das notgeile Jungfrauentrio ein Mädchen auf dem Örtchen beobachtet und dabei durch die Decke fallen, wodurch wiederum der Boden dieser Einrichtung einbricht und sie in den darunterliegenden Klassenraum fallen, in den dann Massen von Fäkalien hereinspritzen. Wenn man eine solche Szene als lustig bezeichnet, dann sollte man mal deshalb zum Arzt gehen, denn darüber konnte überhaupt keiner der anwesenden Zuschauer lachen. Daß auch andere Körperflüssigkeiten Ekel bei den Kinobesuchern auslösen kann, konnte man in der Kußszene sehen, die im übrigen auch schon in der Werbung vorkam. Die Szene wurde aus „Eiskalte Engel“ adaptiert, nur daß die Schwester kein junges Mädchen in die körperliche Liebe eingeführt hat, sondern eine doch etwas reife Ausgabe. Da das nicht wirklich lustig ist, muß man wieder etwas ekeliger werden. Den Ekelreiz erweckte man mittels Unmengen von Schleim, welcher zwischen den Lippen der Beiden klebte. Daß nicht nur ich diese Szene recht widerlich fand, muß ich wohl nicht noch extra betonen.
Daß der Film absolut nicht lustig ist, kann ich auch anhand des Verhaltens der übrigen Zuschauer beurteilen. Neben mir saß ein Zeitgenosse, der über fast jeden Werbespot lachen konnte. Daß er nicht allzu oft im Kino war, konnte man daran erkennen. Ich befürchtete schon, daß es die ganze Zeit so gehen würde, aber während des Filmes war auch er bedenklich ruhig. Auch von den übrigen Leidensgenossen konnte man so gut wie keine positiven Verhaltensweisen bemerken, die durch eine gute Komödie verursacht werden könnten (Lachen etc.). Von dem gebotenen Humor aus, kann man keinerlei positive Seiten entdecken, welche den Film sehenswert machen würden. Also gibt es mal wieder Unmengen von Minuspunkten dafür.
Die meisten Schauspieler, die für diesen Film verpflichtet worden sind, sind mir völlig unbekannt. Kein Wunder, denn die gebotenen schauspielerischen Leistungen waren recht mittelmäßig, wenn man sehr anspruchslos ist. Wenn man es aber nicht ist, dann wird die Bewertung der Schauspieler doch recht mies ausfallen. Bekannte Gesichter wird man aber auch entdecken können, so denn auch Molly Ringwald, eine Schauspielerin, die in den 80ér Jahren mit Auftritten in eben solchen Teeniefilmen mehr oder weniger glänzte. Die Rolle, die sie verkörperte war aber sehr blaß und machte für mich eher den Eindruck einer armseligen Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für ausrangierte Schauspieler. Genauso armselig würde ich den kurzen Gastauftritt als Hausmeister von Mr. T bezeichnen, den viele von euch bestimmt noch aus ihrer Kindheit kennen, wenn sie in dieser Zeit die Serie „Das A-Team“ gesehen haben. Von dieser Seite kann man also absolut keine Pluspunkte verteilen.
Während Filme wie „Scary Movie“ noch viel und halbwegs geschmacklich nicht zu extremen Humor besaß, ist diese „Satire“ einfach nur eine Beleidigung des guten Geschmacks. Was eine Satire ist, daß haben die Erzeuger dieses Machwerkes nicht verstanden. Statt dessen bieten sie ihren Zuschauern eine Unmenge an flachen und geschmacklosen Möchtegern-Gags, welche in der Gesamtheit einen äußerst miesen Film bilden, dessen Besuch eine reine Zeit-, und Geldverschwendung darstellt. Daß ich für diesen Streifen keine Empfehlung ausspreche, dürfte wohl verständlich sein.
Der Anfangsszene war die lustigste, eigentlich die lustige Szene des Filmes. Ein Mädchen bereitet sich mittels einen mit Blümchen geschmückten Erwachsenenspielzeug körperliche Freuden, als ihre Familie reinplatzt, um ihr zum Geburtstag zu gratulieren, während das Gerät immer noch auf Hochtouren läuft und dann irgendwann in der Geburtstagstorte landet. Der Humor dieser Szene ist zwar recht obszön, dafür war es auch die einzige Szene, über die ich überhaupt lachen konnte. Nachdem man dieses peinliche Erlebnis hinter sich gebracht hat, begibt man sich zu einer Schule, in der man die handelnden Personen kennenlernt. Da man ja eine Parodie sein wollte, gibt es eine Menge Charaktere zu bewundern, die auch in den Vorbildern oft zu sehen sind. Man bekommt unter anderen den beliebten Footballstar der Schule, einen blöden Fettsack, eine willige Austauschschülerin, eine Zicke, eine Horde pubertärer männlicher Jungfrauen und ein häßliches Entlein zu sehen. Es sind zwar noch nicht alle Charaktere von mit erwähnt worden, was aber eigentlich auch nicht nötig ist. Jedenfalls bekommt jedes Klischee sein Fett ab. Nur hat man diese Rollen so sehr überzeichnet hat, daß sie keine Satire mehr darstellen, sondern schlicht und einfach nur blöd sind. Um nur mal eines dieser lächerlichen Beispiele zu nennen, werde ich die Austauschschülerin aus Europa nennen. Sie ist nach Amerika gekommen, damit die amerikanische Jungs, die keine - - - der Rest des Satzes ist aus Gründen des Jugendschutzes unkenntlich gemacht worden - - - . Damit diese Rolle auch glaubwürdig genug ist, wurde sie mit einer äußerst freizügigen Garderobe ausgestattet, welche aus einer recht zweckmäßigen Handtasche bestand.
Da man ja einen Teeniefilm verarschen wollte, mußte natürlich auch eine passende Story genommen werden. Und was wäre nicht passender als die ewig wiederverwertete Geschichte der Verwandlung eines häßlichen Entleins. Der Schönling und Footballstar der Schule Jake Wyler macht mit seinen Freunden eine Wette, bei der er aus dem Mauerblümchen Janey Briggs die Ballkönigin des Jahres machen soll. Da sie ein hoffnungsloser Fall ist, man arbeitete wirklich mit dem scheußlichsten Kassengestell, das man auftreiben konnte, um sie zu entstellen, holte er sich die Hilfe seiner großen Schwester und schaffte das, was er nie geträumt hatte. Hinter der Fassade steckte ein schönen Mädchen, mit dem er kein Problem haben wird, seine Wette zu gewinnen, wäre da nicht ihr bester Freund, der in sie verliebt ist und die Tatsache, daß Janey von der Wette erfahren hat und enttäuscht ist. Wie dieser Film ausgehen wird, schreibe ich nicht. Nicht nur weil ich es nie mache, sondern weil der Ausgang der Geschichte sich nach den Vorbildern richtet und da gibt es eigentlich immer ein Happy End. Ob es bei diesem Machwerk genauso ist, muß man schon selber herausfinden.
In der Handlung wurden viele Szenen nachgespielt, die in anderen Filmen vorkamen. Die Satire, die man den Zuschauern aber zumutete, war keine Satire, sondern ein Hinzufügen von widerlichen Details, die in den meisten Fällen Fäkalien waren. Welch armselige Auffassung von Satire muß man haben, wenn man einen solchen Pfad betrifft. Wenn man zum Beispiel die Szene nimmt, in der das notgeile Jungfrauentrio ein Mädchen auf dem Örtchen beobachtet und dabei durch die Decke fallen, wodurch wiederum der Boden dieser Einrichtung einbricht und sie in den darunterliegenden Klassenraum fallen, in den dann Massen von Fäkalien hereinspritzen. Wenn man eine solche Szene als lustig bezeichnet, dann sollte man mal deshalb zum Arzt gehen, denn darüber konnte überhaupt keiner der anwesenden Zuschauer lachen. Daß auch andere Körperflüssigkeiten Ekel bei den Kinobesuchern auslösen kann, konnte man in der Kußszene sehen, die im übrigen auch schon in der Werbung vorkam. Die Szene wurde aus „Eiskalte Engel“ adaptiert, nur daß die Schwester kein junges Mädchen in die körperliche Liebe eingeführt hat, sondern eine doch etwas reife Ausgabe. Da das nicht wirklich lustig ist, muß man wieder etwas ekeliger werden. Den Ekelreiz erweckte man mittels Unmengen von Schleim, welcher zwischen den Lippen der Beiden klebte. Daß nicht nur ich diese Szene recht widerlich fand, muß ich wohl nicht noch extra betonen.
Daß der Film absolut nicht lustig ist, kann ich auch anhand des Verhaltens der übrigen Zuschauer beurteilen. Neben mir saß ein Zeitgenosse, der über fast jeden Werbespot lachen konnte. Daß er nicht allzu oft im Kino war, konnte man daran erkennen. Ich befürchtete schon, daß es die ganze Zeit so gehen würde, aber während des Filmes war auch er bedenklich ruhig. Auch von den übrigen Leidensgenossen konnte man so gut wie keine positiven Verhaltensweisen bemerken, die durch eine gute Komödie verursacht werden könnten (Lachen etc.). Von dem gebotenen Humor aus, kann man keinerlei positive Seiten entdecken, welche den Film sehenswert machen würden. Also gibt es mal wieder Unmengen von Minuspunkten dafür.
Die meisten Schauspieler, die für diesen Film verpflichtet worden sind, sind mir völlig unbekannt. Kein Wunder, denn die gebotenen schauspielerischen Leistungen waren recht mittelmäßig, wenn man sehr anspruchslos ist. Wenn man es aber nicht ist, dann wird die Bewertung der Schauspieler doch recht mies ausfallen. Bekannte Gesichter wird man aber auch entdecken können, so denn auch Molly Ringwald, eine Schauspielerin, die in den 80ér Jahren mit Auftritten in eben solchen Teeniefilmen mehr oder weniger glänzte. Die Rolle, die sie verkörperte war aber sehr blaß und machte für mich eher den Eindruck einer armseligen Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für ausrangierte Schauspieler. Genauso armselig würde ich den kurzen Gastauftritt als Hausmeister von Mr. T bezeichnen, den viele von euch bestimmt noch aus ihrer Kindheit kennen, wenn sie in dieser Zeit die Serie „Das A-Team“ gesehen haben. Von dieser Seite kann man also absolut keine Pluspunkte verteilen.
Während Filme wie „Scary Movie“ noch viel und halbwegs geschmacklich nicht zu extremen Humor besaß, ist diese „Satire“ einfach nur eine Beleidigung des guten Geschmacks. Was eine Satire ist, daß haben die Erzeuger dieses Machwerkes nicht verstanden. Statt dessen bieten sie ihren Zuschauern eine Unmenge an flachen und geschmacklosen Möchtegern-Gags, welche in der Gesamtheit einen äußerst miesen Film bilden, dessen Besuch eine reine Zeit-, und Geldverschwendung darstellt. Daß ich für diesen Streifen keine Empfehlung ausspreche, dürfte wohl verständlich sein.
30 Bewertungen, 5 Kommentare
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31.08.2006, 10:58 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh :o)
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13.08.2006, 17:59 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichLieben Gruß :-)) Marianne
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25.04.2002, 22:28 Uhr von Lachesis
Bewertung: sehr hilfreichJetzt will ich ihn doch sehen :-) Aber ich warte bis es ihn auf Video gibt!!!
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25.04.2002, 22:11 Uhr von DrDuke
Bewertung: sehr hilfreichDer Film ist wirklich grausam. Es gibt keine Konkurrenz für mich zu AP 1+2
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25.04.2002, 22:04 Uhr von Olli201
Bewertung: sehr hilfreichSo etwas habe ich bei dem Film auch erwartet
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