Niederlande Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von ManoK
Unser kleiner Nachbar
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wissenswertes
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Die Niederlande, unser kleiner europäischer Nachbar im Nordwesten, sollte auf keinen Fall mit Holland verwechselt werden. Nordholland bzw Zuidholland sind nur zwei der zwölf Povinzen der Niederlande. Gleichwohl zählen sie zu den wichtigsten, nicht nur, weil sie für den Touristen die Top-Reiseziele sind, sondern weil hier auch der größte Teil der Bevölkerung lebt. Hier hat sich im Laufe der Jahrhunderte ein städtischer Verdichtungsraum, eine Städtelandschaft, mit mehreren Zentren entwickelt.
Bei einer Gesamtbevölkerung von 15,4 Mio. Menschen gehören die Niederlande mit 442 Einwohner pro km2 zu den am dichtesten besiedelten Länder des Erde. Etwa 90 % der Holländer leben in den Städten bzw. in Ballungsgebieten. Dort kann die Bevölkerungsdichte pro km2 zwischen 2600 bis 3000 Menschen ansteigen.
Um neuen Siedlungsraum zu schaffen, haben die Menschen in Jahrhunderten dem Meer Land abgetrotzt. Es galenag den Niederländern mit gewaltigen Anstrenungen, etwa die Hälfte des kleinen dichtbesiedelten Landes trockenzulegen.
1932 wurde die See durch einen breiten Damm vom Meer getrennt. Zwei Schleusen ermöglichen noch den Schiffsverkehr. In dem so entstandenen Binnensee begann man neue Polder anzulegen. Zunächst wurde das vorgesehene Stück eingedeicht, dann wurden Pumpwerke gebaut, die das Polder entwässern. Gräben, in denen sich das überschüssige Wasser sammelt, mußten gezogen werden. Straßen und Siedlungen gebaut werden. Drei Polder entstanden bereits auf diese Weise. Wenn die Polder fertig sind, werden die Niederlande um 2250km2 größer sein. Der Rest der Zuidersee heißt heute Ijsselmeer. Die Niederländer haben ein weiters Großprojekt abgeschlossen. Die Mündung des Rhein-Maas-Deltas ist gegen Sturmfluten der Nordsee durch kilometerlange absenkbare Wehre gesichert worden; damit wird die Gefahr einer Überflutung verhindert.
Über 20000 Pumpen sorgen dafür dass die Landstriche, die unter dem Meeresspiegel sind, trockengehalten werden. Die Energie, die dazu notwendig ist wird von den Windmühlen, wohl dem Wahrzeichen der Niederländer, geliefert.
Diese außergewöhnliche Landgewinnung läßt denn auch ein altes Sprichwort unter einem anderen Licht erscheinen; es sagt: „Gott hat zwar die Welt erschaffen, die Niederländer aber die Niederlande.“ Was auf den ersten Blick wohl prahlerisch klingt, hat seine Berechtigung.
Urlaubsland Niederlande
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Durch die besondere Lage der Niederlande und die 260 Kilometer Küste begeistert das Land jedes Jahr hunderttausende von Urlaubern. Das rauhe Meer, der Erbfeind also der Niderländer; wird hier zum Garanten für den Tourismus. Kaum ein Niederländer, der nicht wenigstens ein paar Tage mit seiner Familie am Meer verbringt. Natürlich ist das Land auch bei ausländischen Urlaubern sehr beliebt. Und hier mögen vor allen die Deutschen den Kleinstaat nebenan. Die Rivalität, die zwischen Deutschen und Niederländern besteht, zeigen die Niederländer ohne Zurückhaltung ihren Nachbarn. Auch wenn man sagen muss, dass viele Menschen von dem Tourismus (auch aus Deutschland eben) leben, kommt es immer wieder zu Szenen, die den Unumt vieler Niederländer den Deutschen gegenüber deutlich werden lassen.
Was aber zieht den Urlauber in dieses kleine Land mit den Windmühlen. Es hat mit Sicherheit mehr zu bieten als Käse, Tomaten und Tulpen. Als erstes ist d antürlich wieder See und Wind zu nennen. Und diese See zieht den Urlauber denn auch magisch an. Hinter Dünen und Deich erwartet den Besucher ein abwechslungsreiches Land, und zudem tut er seiner Gesundheit durch die frische Seeluft noch etwas Gutes.
Ob nun die fünf westfriesischen Inseln, Badeorte wie Katwij, Scheveningen oder Renesse, Altholland mit seinen hübsschen Orten Edam oder Hoorn oder aber das sonnige Zeeland, jedes dieser Urlaubsziele hat seinen eigenen Reiz, nur eines haben alle gemeinsam: das einmalige Seeklima.
Was aber bedeutet Urlaub an der Küste. Auf keinen Fall bedeutet es Sandburgen zu bauen oder Möwen zu füttern. Beides kann der Niederländer nicht ausstehen. Schon eher bedeutet es feinsandige Dünen und eine weite Küste und nicht zu vergessen die Radwege, die die Dünen durchziehen. Zu jeder Jahreszeit bietet es sich an, auf diesen Wegen die Natur zu erkunden. Wer sein eigenes Rad (Fiets) nicht mit hat, kann sich wohl in jedem Dorf eines leihen. Dann steht einer ausgedehnten Radtour nichts mehr im Wege, die einen leicht von Den Haag nach Amsterdam bringen kann.
An der gesamten Küstenregion herrscht ein gemäßigtes Seeklima, was bedeutet, dass es im Sommer nagenehm warm aber eben nicht heiß ist. Ein ständig wehender Wind an der Küste begünstigt Wassersportaktivitäten wie Segeln oder Surfen. Die Wassertemperaturen von leicht unter 20 Grad im Hochsommer jedoch lassen das Baden im Meer zu einer Erfrischung im wahrsten Sinne des Wortes werden. Aber auch außerhalb der „Badesaison“ ist die Küste als Urlaubsziel attraktiv und das wird von immer mehr Menschen entdeckt, so dass auch im Frühjahr oder Herbst die Übernachtungsquartiere oft ausgebucht sind und man schon im voraus etwas Passendes suchen sollte.
Die Probleme durch diesen Booms, den Urlaub an der Nordsee zu verbringen, werden da natürlich nicht kleiner. Das was der Urlauber sucht, nämlich eine unzerstörte Natur und Ruhe, findet man gerade während der Hochsaison oft nicht mehr an. Leider ist die zahl der verantwortungslosen Urlauber immer noch so groß, dass deren Spuren in Form von Abfall oder zerstorter Natur unübersehbar sind. Dem stehen die Behörden trotz scharfer Gesetze relativ machtlos gegenüber.
Gott sei Dank hat man bisher bis auf wenige Ausnahmen darauf verzichtet, sogenannte Bettenburgen zu erreichten, so dass fast überall die typische niederländische Gemütlichkeit viele der oben angesprochenen Probleme wettmacht. Hoffentlich bleibt die noch lang erhalten.
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Die Niederlande, unser kleiner europäischer Nachbar im Nordwesten, sollte auf keinen Fall mit Holland verwechselt werden. Nordholland bzw Zuidholland sind nur zwei der zwölf Povinzen der Niederlande. Gleichwohl zählen sie zu den wichtigsten, nicht nur, weil sie für den Touristen die Top-Reiseziele sind, sondern weil hier auch der größte Teil der Bevölkerung lebt. Hier hat sich im Laufe der Jahrhunderte ein städtischer Verdichtungsraum, eine Städtelandschaft, mit mehreren Zentren entwickelt.
Bei einer Gesamtbevölkerung von 15,4 Mio. Menschen gehören die Niederlande mit 442 Einwohner pro km2 zu den am dichtesten besiedelten Länder des Erde. Etwa 90 % der Holländer leben in den Städten bzw. in Ballungsgebieten. Dort kann die Bevölkerungsdichte pro km2 zwischen 2600 bis 3000 Menschen ansteigen.
Um neuen Siedlungsraum zu schaffen, haben die Menschen in Jahrhunderten dem Meer Land abgetrotzt. Es galenag den Niederländern mit gewaltigen Anstrenungen, etwa die Hälfte des kleinen dichtbesiedelten Landes trockenzulegen.
1932 wurde die See durch einen breiten Damm vom Meer getrennt. Zwei Schleusen ermöglichen noch den Schiffsverkehr. In dem so entstandenen Binnensee begann man neue Polder anzulegen. Zunächst wurde das vorgesehene Stück eingedeicht, dann wurden Pumpwerke gebaut, die das Polder entwässern. Gräben, in denen sich das überschüssige Wasser sammelt, mußten gezogen werden. Straßen und Siedlungen gebaut werden. Drei Polder entstanden bereits auf diese Weise. Wenn die Polder fertig sind, werden die Niederlande um 2250km2 größer sein. Der Rest der Zuidersee heißt heute Ijsselmeer. Die Niederländer haben ein weiters Großprojekt abgeschlossen. Die Mündung des Rhein-Maas-Deltas ist gegen Sturmfluten der Nordsee durch kilometerlange absenkbare Wehre gesichert worden; damit wird die Gefahr einer Überflutung verhindert.
Über 20000 Pumpen sorgen dafür dass die Landstriche, die unter dem Meeresspiegel sind, trockengehalten werden. Die Energie, die dazu notwendig ist wird von den Windmühlen, wohl dem Wahrzeichen der Niederländer, geliefert.
Diese außergewöhnliche Landgewinnung läßt denn auch ein altes Sprichwort unter einem anderen Licht erscheinen; es sagt: „Gott hat zwar die Welt erschaffen, die Niederländer aber die Niederlande.“ Was auf den ersten Blick wohl prahlerisch klingt, hat seine Berechtigung.
Urlaubsland Niederlande
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Durch die besondere Lage der Niederlande und die 260 Kilometer Küste begeistert das Land jedes Jahr hunderttausende von Urlaubern. Das rauhe Meer, der Erbfeind also der Niderländer; wird hier zum Garanten für den Tourismus. Kaum ein Niederländer, der nicht wenigstens ein paar Tage mit seiner Familie am Meer verbringt. Natürlich ist das Land auch bei ausländischen Urlaubern sehr beliebt. Und hier mögen vor allen die Deutschen den Kleinstaat nebenan. Die Rivalität, die zwischen Deutschen und Niederländern besteht, zeigen die Niederländer ohne Zurückhaltung ihren Nachbarn. Auch wenn man sagen muss, dass viele Menschen von dem Tourismus (auch aus Deutschland eben) leben, kommt es immer wieder zu Szenen, die den Unumt vieler Niederländer den Deutschen gegenüber deutlich werden lassen.
Was aber zieht den Urlauber in dieses kleine Land mit den Windmühlen. Es hat mit Sicherheit mehr zu bieten als Käse, Tomaten und Tulpen. Als erstes ist d antürlich wieder See und Wind zu nennen. Und diese See zieht den Urlauber denn auch magisch an. Hinter Dünen und Deich erwartet den Besucher ein abwechslungsreiches Land, und zudem tut er seiner Gesundheit durch die frische Seeluft noch etwas Gutes.
Ob nun die fünf westfriesischen Inseln, Badeorte wie Katwij, Scheveningen oder Renesse, Altholland mit seinen hübsschen Orten Edam oder Hoorn oder aber das sonnige Zeeland, jedes dieser Urlaubsziele hat seinen eigenen Reiz, nur eines haben alle gemeinsam: das einmalige Seeklima.
Was aber bedeutet Urlaub an der Küste. Auf keinen Fall bedeutet es Sandburgen zu bauen oder Möwen zu füttern. Beides kann der Niederländer nicht ausstehen. Schon eher bedeutet es feinsandige Dünen und eine weite Küste und nicht zu vergessen die Radwege, die die Dünen durchziehen. Zu jeder Jahreszeit bietet es sich an, auf diesen Wegen die Natur zu erkunden. Wer sein eigenes Rad (Fiets) nicht mit hat, kann sich wohl in jedem Dorf eines leihen. Dann steht einer ausgedehnten Radtour nichts mehr im Wege, die einen leicht von Den Haag nach Amsterdam bringen kann.
An der gesamten Küstenregion herrscht ein gemäßigtes Seeklima, was bedeutet, dass es im Sommer nagenehm warm aber eben nicht heiß ist. Ein ständig wehender Wind an der Küste begünstigt Wassersportaktivitäten wie Segeln oder Surfen. Die Wassertemperaturen von leicht unter 20 Grad im Hochsommer jedoch lassen das Baden im Meer zu einer Erfrischung im wahrsten Sinne des Wortes werden. Aber auch außerhalb der „Badesaison“ ist die Küste als Urlaubsziel attraktiv und das wird von immer mehr Menschen entdeckt, so dass auch im Frühjahr oder Herbst die Übernachtungsquartiere oft ausgebucht sind und man schon im voraus etwas Passendes suchen sollte.
Die Probleme durch diesen Booms, den Urlaub an der Nordsee zu verbringen, werden da natürlich nicht kleiner. Das was der Urlauber sucht, nämlich eine unzerstörte Natur und Ruhe, findet man gerade während der Hochsaison oft nicht mehr an. Leider ist die zahl der verantwortungslosen Urlauber immer noch so groß, dass deren Spuren in Form von Abfall oder zerstorter Natur unübersehbar sind. Dem stehen die Behörden trotz scharfer Gesetze relativ machtlos gegenüber.
Gott sei Dank hat man bisher bis auf wenige Ausnahmen darauf verzichtet, sogenannte Bettenburgen zu erreichten, so dass fast überall die typische niederländische Gemütlichkeit viele der oben angesprochenen Probleme wettmacht. Hoffentlich bleibt die noch lang erhalten.
27 Bewertungen, 1 Kommentar
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09.05.2005, 16:00 Uhr von modschegibbchen
Bewertung: sehr hilfreichist doch immer von holland die rede. auch wenn jeder weiß, dass das eigentlich nicht korrekt ist. mache gern dort mal ein paar tage urlaub. schöner bericht. lg heike
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