The Legend of Zelda: The Wind Waker (GameCube Spiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2010
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Summe aller Bewertungen
- Grafik:
- Sound:
- Bedienung:
- Wird langweilig:
- Suchtfaktor:
Erfahrungsbericht von Imperato
Und die Geschichte geht weiter
Pro:
Zelda-typisches Gameplay, große Spielwelt
Kontra:
Bosse zu einfach, wenige Innovationen, lange Reisestrecken
Empfehlung:
Ja
Eines der Markenzeichen Nintendos neben Mario, DK und CO. , wenn nicht gar DAS Markenzeichen, ist mit Sicherheit der grüne Elf "Link", der bereits in unzähligen Abenteuern auf allen Nintendo - Plattformen seinen Mann bzw. Elfen gestanden hat. Natürlich wird deshalb auch der Gamecube von einem neuen "Zelda" - Spiel nicht verschont, doch während der erste Trailer, gezeigt auf der Electronic Entertainment Expo 2001, die Fans noch mit realistischer und "cooler" Grafik zu beeindrucken vermochte, zeigten sich spätere Versionen - sowie die finale Verkaufs-Fassung - von einer völlig anderen Seite: der dem Cell - Shading ähnliche "Toon - Shading" - Look war angesagt, statt einem erwachsenen Link grinste eine 5-jährige Witzfigur den Zelda - Fans entgegen. Warum "The Legend of Zelda: The Wind Waker" trotzdem nicht von schlechten Eltern ist, lest ihr hier.
[<©>] Story: [<©>]
"The Legend of Zelda: The Wind Waker" gibt sich in Bezug auf der Story relativ traditionell: Wie in den bisherigen Teilen schlüpft ihr in die Rolle des spitzohrigen Elfen Link, der - diesmal in einem neuen Szenario, nämlich einem Insel - Palmen - Meeres - Paradies allerlei Abenteuer zu überstehen hat und so nach und nach die gesamte Spielregion erkundet. Im Verlauf des Spiels wird die kleine Schwester unseres jungen Helden (ähnlich wie zu Anfang des N64 - Vorgänger schlüpft ihr in die Haut des heranwachsenden Link) von einem riesigen Vogel gekidnappt, woraufhin dieser sich aufmacht, sie zu retten. Unterstützt wird er hierbei von der Piratenbraut Tetra und ihrer Crew, einer Horde waschechter Piraten. Mit Hilfe seines sprechenden Schiffes, dem Roten Leuenkönig, macht Link sich auf die Inselwelten zu erforschen und stark genug zu werden, seine Schwester zu befreien. Doch auch die Legenden vom "Helden der Zeit" und dem sagenhaften, längst vergangen Hyrule spielen eine wichtige Rolle, und ohne allzuviel zu verraten, werdet ihr auch auf zahlreiche aus früheren Zelda-Teilen bereits bekannte Charaktere treffen.
[<©>] Gameplay: [<©>]
Auch wenn die im Toon - Shading gehaltene Grafikengine zunächst anderes vermuten lässt, ist das Gamecube - Zelda ein waschechter Vertreter der Serie, der auf die bereits aus dem N64 "The Legend of Zelda: The Ocarina of Time" bekannte Spielmechanik aufbaut und dezent verändert. Das erforschen der riesigen 3D-Welt steht im Mittelpunkt, über die zahlreichen, vom Meer voneinander getrennten Inseln des Süd-See-Szenarios verteilt findet man lauschige Städtchen und unheimliche Dungeons, überall gibt es Schatztruhen und neue Items zu entdecken. Mit jedem vernichteten Boss - Gegner erweitert sich die Herzleiste unseres jungen Helden, durch neue entdeckte Gegenstände erhält man zutritt zu vorher verschlossenen Gegenden. Eine wichtige Rolle bei der Beförderung von Insel zu Insel spielt Link´s sprechendes Segelboot, der Rote Leuen König, mit dem ihr die weiten Gewässer durchstreift. Ebenso wie an Land machen zahlreiche Ungeheuer und Piraten diese Unsicher, doch versteckte Schätze, die ihr mit eurem Enterhacken bergen könnt, Extra - Dungeons und Side-Quests laden zum Erkunden der entlegeneren Wasser-Abschnitte ein. Wer stur der Storyline folgt wird in 10-20 Stunden den (enttäuschenden) Abspann über den Schirm flimmern sehen, wollt ihr allerdings alle Boni, sprich alle Herzteile, Schatzkarten (geben die Positionen von Schätzen auf hoher See bekannt) und Feen, die euch mit erhöhter Tragfähigkeiten (verbesserte Bomben-, Bogen- und Geld-Taschen) belohnen, dürft ihr ruhig mit dem doppelten der Zeit rechnen. Auch die zahlreichen Side - Quests, Mini - Games und Mini - Dungeons sind äußerst spaßig und werden dafür sorgen, dass eure Zeit im Zelda Universum wie im Fluge vergeht.
Spielerisch ist "The Legend of Zelda: The Wind Waker" also ein klassisches Action - Adventure, mit deutlichem Schwerpunkt auf Erforschen und Entdecken. Doch auch das Kampfsystem weiß zu gefallen, neben eurem obligatorischen Schwert könnt ihr noch eure zahlreichen anderen Extras (Bogen, Bumerang, Bomben, Enterhacken, ... ) zum Malträtieren der Feinde (Schleimklötze, Fledermäuse, Vögel, Goblins, Ritter, Priaten,. ... ) einsetzen. Durch flinke Ausweichsprünge und ein (eigentlich recht simples) Kontersystem sind die Kämpfe recht dynamisch, ihr könnt euren Gegner etwa die Waffen aus den Händen schlagen und selbst gegen sie einsetzen, nette Lichteffekte und wunderschöne, eure Bewegungen untermalende Staubwolken verleihen dem Geschehen Leben.
Dennoch gibt es beim Gameplay Anlass zu Kritik: Einige Quests (etwa die Suche nach den 8 auf dem Boden des Meeres verstreuten Tri-Force Splittern) gestalten sich so arg zeitaufwendig, trotz eingeschränkter Teleport Möglichkeiten ziehen sich die Segel-Reisen gegen Ende hin ziemlich n die Länge. Überhaupt ist der Spielablauf teilweise recht zäh, so müsst ihr euch dieselben Sequenzen (öffnen von Schatztruhen) immer und immer wieder ansehen, vorzeitiges Abbrechen bzw. Überspringen ist nicht drin. Auch beim Beeinflussen des Windes, wozu ihr einen Dirigierstab verwendet (ersetzt die aus dem N64 Teil bekannte Ocarina of Time) und was einen wichtigen Bestandteil des Games ausmacht, trommelt ihr hilflos mit den Fäusten auf dem Controller, während zum X-ten mal die bereits bekannte Melodie erklingt. Kenner des Vorgängers können leider auch leichte Abnutzungserscheinungen nicht abstreiten: Trotz veränderten Szenarios hat man das Gefühl alle Rätsel schon einmal gesehen zu haben, ein Großteil der Waffen und Items ist auch bereits bekannt. Einzige wirkliche Neuerung ist ein Blatt, das man als Wedel oder Fallschirm einsetzen kann, doch auch das kommt nicht allzu oft (von dem Spezifischen Wald - Dungeon einmal abgesehen) zum Einsatz. Fast könnte man die Zelda - Serie mit dem Resident Evil - Analog vergleichen: Detailverbesserungen sind ja ganz nett, aber Grundlegende Neuerungen (Einbindung eines RPG - Systems, dichtere Story wie bei Final Fantasy, vielleicht gar eine Party) wären langsam aber sicher wünschenswert.
[<©>] Grafik: [<©>]
Kommen wir zum kontroversesten Thema dieses Berichts: der Grafik. Selten hat ein Publisher seine Fans so geschockt wie Nintendo. Statt der erhofften realistischen Grafik, einem dynamischen, erwachsenem Link und einer heroischen Atmosphäre ähnelt "The Legend of Zelda: The Wind Waker" vielmehr einem Comic-Film mit Cell - Shading Grafik. Einziger Unterschied sind die fehlenden schwarzen Konturränder, doch im Großen und Ganzen wirkt Zelda fast schon wie ein Disney - Film. Die Charaktere sind äußerst rund und kindlich gestaltet, statt hohen Wangenknochen und "schönen, ästhetischen" Charakteren machen lächerliche Wasser-Kopf-Figuren die Welten unsicher, Bosse wirken nicht Furcht einflößend sondern regen zum Schmunzeln an. Alle die sich eine erwachsene, "coole" Fantasy - Atmosphäre gewünscht haben werden also enttäuscht, doch so man sich mit der neuen Richtung, in die Nintendo geht, anfreunden kann (Slapstick Humor) kann man der Engine eine gewisse Klasse nicht absprechen. Zahlreiche Details beleben die Landschaften, Möwen kreisen im Wind, Krabben verbuddeln sich im Sand, Gras wiegt im Wind: seltenen war eine Spielwelt gleichzeitig irreal (Comic-Look) und doch so glaubhaft. Vor allem die Wasser-Effekte (Wellen, Gischt) und Wind-Animationen (Kondensstreifen, Windspuren im Himmel) wissen zu gefallen, die gut animierten, doch leider etwas lächerlichen Kämpfe können auch durchweg gefallen (Gegner halten sich den Hintern und heulen Schmerzenstränen).
Lediglich die teils gering aufgelösten Texturen und der bereits aus "Super Mario" bekannte Unschärfe - Effekt missfallen (entfernte Objekte werden verwaschen bzw. unscharf dargestellt) - von dem gewöhnungsbedürftigen (Charkater-) Design einmal abgesehen.
[<©>] Sound: [<©>]
Im Gegensatz zur Grafik weiß der Sound uneingeschränkt zu begeistern: Links Laute (Sprachausgabe gibt es noch immer nicht) und wunderschöne Musikstücke laden zum Mitsummen ein, der gestandene Zelda - Link fühlt sich sofort heimisch und an selige SNES und N64 Zeiten erinnert. Sogar direktionale Effekte erfreuen das Ohr, nur schade dass bei den See-Reisen die Sounds etwas zu verhalten sind: noch beeindruckenderes Wellen - Gebreche und Segel - Geknarre wären wünschenswert gewesen. Dass es keine Sprachausgabe stört mich persönlich überhaupt nicht, erstens würden die Illusionen zahlreicher Zelda Fans zerstört werden, zweitens kann man so die Dialoge schneller durchgehen, und auf eine kindliche Quietsch – Link - Stimme kann ICH freudestrahlend verzichten.
[<©>] Preis - Bezugsmöglichkeiten: [<©>]
Einen Preisvergleich zu diesem Spiel gibt’s auf folgender Website: http://www.geizhals.at/deutschland/a44510.html
Das beste Angebot, 39,99 EURO, findet man direkt unter dieser Adresse:
http://www.chip-chip.com/cgi-bin/shop/lshop.cgi?action=showdetail&artnum=601594
[<©>] Fazit: [<©>]
Alles in allem ist "The Legend of Zelda: The Wind Waker" ein klasse Spiel, die Spielwelt ist riesig und lädt zum Erforschen ein, nach einer gewissen Spielzeit gewöhnen sich auch die härtesten Toon – Shading - Gegner an den unkonventionellen Grafikstil. Wegen Innovations-Armut (ob ich jetzt die Zeit oder den Wind kontrolliere macht für mich keinen all zu großen Unterschied) ist das neueste Gamecube - Zelda allerdings keine Revolution des Genres wie anno dazumal das N64 "Legend of Zelda: TOOT". Für das nächste Mal sollte Nintendo unbedingt - vor allem Story - Technisch und Atmosphärisch zulegen.
MfG
Imperato @ ca. 1300 Wörter
- Alle Spiele sind gleich, aber einige Spiele sind gleicher als andere. -
[<©>] Story: [<©>]
"The Legend of Zelda: The Wind Waker" gibt sich in Bezug auf der Story relativ traditionell: Wie in den bisherigen Teilen schlüpft ihr in die Rolle des spitzohrigen Elfen Link, der - diesmal in einem neuen Szenario, nämlich einem Insel - Palmen - Meeres - Paradies allerlei Abenteuer zu überstehen hat und so nach und nach die gesamte Spielregion erkundet. Im Verlauf des Spiels wird die kleine Schwester unseres jungen Helden (ähnlich wie zu Anfang des N64 - Vorgänger schlüpft ihr in die Haut des heranwachsenden Link) von einem riesigen Vogel gekidnappt, woraufhin dieser sich aufmacht, sie zu retten. Unterstützt wird er hierbei von der Piratenbraut Tetra und ihrer Crew, einer Horde waschechter Piraten. Mit Hilfe seines sprechenden Schiffes, dem Roten Leuenkönig, macht Link sich auf die Inselwelten zu erforschen und stark genug zu werden, seine Schwester zu befreien. Doch auch die Legenden vom "Helden der Zeit" und dem sagenhaften, längst vergangen Hyrule spielen eine wichtige Rolle, und ohne allzuviel zu verraten, werdet ihr auch auf zahlreiche aus früheren Zelda-Teilen bereits bekannte Charaktere treffen.
[<©>] Gameplay: [<©>]
Auch wenn die im Toon - Shading gehaltene Grafikengine zunächst anderes vermuten lässt, ist das Gamecube - Zelda ein waschechter Vertreter der Serie, der auf die bereits aus dem N64 "The Legend of Zelda: The Ocarina of Time" bekannte Spielmechanik aufbaut und dezent verändert. Das erforschen der riesigen 3D-Welt steht im Mittelpunkt, über die zahlreichen, vom Meer voneinander getrennten Inseln des Süd-See-Szenarios verteilt findet man lauschige Städtchen und unheimliche Dungeons, überall gibt es Schatztruhen und neue Items zu entdecken. Mit jedem vernichteten Boss - Gegner erweitert sich die Herzleiste unseres jungen Helden, durch neue entdeckte Gegenstände erhält man zutritt zu vorher verschlossenen Gegenden. Eine wichtige Rolle bei der Beförderung von Insel zu Insel spielt Link´s sprechendes Segelboot, der Rote Leuen König, mit dem ihr die weiten Gewässer durchstreift. Ebenso wie an Land machen zahlreiche Ungeheuer und Piraten diese Unsicher, doch versteckte Schätze, die ihr mit eurem Enterhacken bergen könnt, Extra - Dungeons und Side-Quests laden zum Erkunden der entlegeneren Wasser-Abschnitte ein. Wer stur der Storyline folgt wird in 10-20 Stunden den (enttäuschenden) Abspann über den Schirm flimmern sehen, wollt ihr allerdings alle Boni, sprich alle Herzteile, Schatzkarten (geben die Positionen von Schätzen auf hoher See bekannt) und Feen, die euch mit erhöhter Tragfähigkeiten (verbesserte Bomben-, Bogen- und Geld-Taschen) belohnen, dürft ihr ruhig mit dem doppelten der Zeit rechnen. Auch die zahlreichen Side - Quests, Mini - Games und Mini - Dungeons sind äußerst spaßig und werden dafür sorgen, dass eure Zeit im Zelda Universum wie im Fluge vergeht.
Spielerisch ist "The Legend of Zelda: The Wind Waker" also ein klassisches Action - Adventure, mit deutlichem Schwerpunkt auf Erforschen und Entdecken. Doch auch das Kampfsystem weiß zu gefallen, neben eurem obligatorischen Schwert könnt ihr noch eure zahlreichen anderen Extras (Bogen, Bumerang, Bomben, Enterhacken, ... ) zum Malträtieren der Feinde (Schleimklötze, Fledermäuse, Vögel, Goblins, Ritter, Priaten,. ... ) einsetzen. Durch flinke Ausweichsprünge und ein (eigentlich recht simples) Kontersystem sind die Kämpfe recht dynamisch, ihr könnt euren Gegner etwa die Waffen aus den Händen schlagen und selbst gegen sie einsetzen, nette Lichteffekte und wunderschöne, eure Bewegungen untermalende Staubwolken verleihen dem Geschehen Leben.
Dennoch gibt es beim Gameplay Anlass zu Kritik: Einige Quests (etwa die Suche nach den 8 auf dem Boden des Meeres verstreuten Tri-Force Splittern) gestalten sich so arg zeitaufwendig, trotz eingeschränkter Teleport Möglichkeiten ziehen sich die Segel-Reisen gegen Ende hin ziemlich n die Länge. Überhaupt ist der Spielablauf teilweise recht zäh, so müsst ihr euch dieselben Sequenzen (öffnen von Schatztruhen) immer und immer wieder ansehen, vorzeitiges Abbrechen bzw. Überspringen ist nicht drin. Auch beim Beeinflussen des Windes, wozu ihr einen Dirigierstab verwendet (ersetzt die aus dem N64 Teil bekannte Ocarina of Time) und was einen wichtigen Bestandteil des Games ausmacht, trommelt ihr hilflos mit den Fäusten auf dem Controller, während zum X-ten mal die bereits bekannte Melodie erklingt. Kenner des Vorgängers können leider auch leichte Abnutzungserscheinungen nicht abstreiten: Trotz veränderten Szenarios hat man das Gefühl alle Rätsel schon einmal gesehen zu haben, ein Großteil der Waffen und Items ist auch bereits bekannt. Einzige wirkliche Neuerung ist ein Blatt, das man als Wedel oder Fallschirm einsetzen kann, doch auch das kommt nicht allzu oft (von dem Spezifischen Wald - Dungeon einmal abgesehen) zum Einsatz. Fast könnte man die Zelda - Serie mit dem Resident Evil - Analog vergleichen: Detailverbesserungen sind ja ganz nett, aber Grundlegende Neuerungen (Einbindung eines RPG - Systems, dichtere Story wie bei Final Fantasy, vielleicht gar eine Party) wären langsam aber sicher wünschenswert.
[<©>] Grafik: [<©>]
Kommen wir zum kontroversesten Thema dieses Berichts: der Grafik. Selten hat ein Publisher seine Fans so geschockt wie Nintendo. Statt der erhofften realistischen Grafik, einem dynamischen, erwachsenem Link und einer heroischen Atmosphäre ähnelt "The Legend of Zelda: The Wind Waker" vielmehr einem Comic-Film mit Cell - Shading Grafik. Einziger Unterschied sind die fehlenden schwarzen Konturränder, doch im Großen und Ganzen wirkt Zelda fast schon wie ein Disney - Film. Die Charaktere sind äußerst rund und kindlich gestaltet, statt hohen Wangenknochen und "schönen, ästhetischen" Charakteren machen lächerliche Wasser-Kopf-Figuren die Welten unsicher, Bosse wirken nicht Furcht einflößend sondern regen zum Schmunzeln an. Alle die sich eine erwachsene, "coole" Fantasy - Atmosphäre gewünscht haben werden also enttäuscht, doch so man sich mit der neuen Richtung, in die Nintendo geht, anfreunden kann (Slapstick Humor) kann man der Engine eine gewisse Klasse nicht absprechen. Zahlreiche Details beleben die Landschaften, Möwen kreisen im Wind, Krabben verbuddeln sich im Sand, Gras wiegt im Wind: seltenen war eine Spielwelt gleichzeitig irreal (Comic-Look) und doch so glaubhaft. Vor allem die Wasser-Effekte (Wellen, Gischt) und Wind-Animationen (Kondensstreifen, Windspuren im Himmel) wissen zu gefallen, die gut animierten, doch leider etwas lächerlichen Kämpfe können auch durchweg gefallen (Gegner halten sich den Hintern und heulen Schmerzenstränen).
Lediglich die teils gering aufgelösten Texturen und der bereits aus "Super Mario" bekannte Unschärfe - Effekt missfallen (entfernte Objekte werden verwaschen bzw. unscharf dargestellt) - von dem gewöhnungsbedürftigen (Charkater-) Design einmal abgesehen.
[<©>] Sound: [<©>]
Im Gegensatz zur Grafik weiß der Sound uneingeschränkt zu begeistern: Links Laute (Sprachausgabe gibt es noch immer nicht) und wunderschöne Musikstücke laden zum Mitsummen ein, der gestandene Zelda - Link fühlt sich sofort heimisch und an selige SNES und N64 Zeiten erinnert. Sogar direktionale Effekte erfreuen das Ohr, nur schade dass bei den See-Reisen die Sounds etwas zu verhalten sind: noch beeindruckenderes Wellen - Gebreche und Segel - Geknarre wären wünschenswert gewesen. Dass es keine Sprachausgabe stört mich persönlich überhaupt nicht, erstens würden die Illusionen zahlreicher Zelda Fans zerstört werden, zweitens kann man so die Dialoge schneller durchgehen, und auf eine kindliche Quietsch – Link - Stimme kann ICH freudestrahlend verzichten.
[<©>] Preis - Bezugsmöglichkeiten: [<©>]
Einen Preisvergleich zu diesem Spiel gibt’s auf folgender Website: http://www.geizhals.at/deutschland/a44510.html
Das beste Angebot, 39,99 EURO, findet man direkt unter dieser Adresse:
http://www.chip-chip.com/cgi-bin/shop/lshop.cgi?action=showdetail&artnum=601594
[<©>] Fazit: [<©>]
Alles in allem ist "The Legend of Zelda: The Wind Waker" ein klasse Spiel, die Spielwelt ist riesig und lädt zum Erforschen ein, nach einer gewissen Spielzeit gewöhnen sich auch die härtesten Toon – Shading - Gegner an den unkonventionellen Grafikstil. Wegen Innovations-Armut (ob ich jetzt die Zeit oder den Wind kontrolliere macht für mich keinen all zu großen Unterschied) ist das neueste Gamecube - Zelda allerdings keine Revolution des Genres wie anno dazumal das N64 "Legend of Zelda: TOOT". Für das nächste Mal sollte Nintendo unbedingt - vor allem Story - Technisch und Atmosphärisch zulegen.
MfG
Imperato @ ca. 1300 Wörter
- Alle Spiele sind gleich, aber einige Spiele sind gleicher als andere. -
33 Bewertungen, 2 Kommentare
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17.12.2010, 06:06 Uhr von Venenum84
Bewertung: sehr hilfreicheinen schönen guten morgen wünsche ich
-
19.02.2010, 20:47 Uhr von Striker1981
Bewertung: sehr hilfreichSH und Liebe Grüße vom STRIKER ;)
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