The Legend of Zelda: The Wind Waker (GameCube Spiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2010
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Summe aller Bewertungen
- Grafik:
- Sound:
- Bedienung:
- Wird langweilig:
- Suchtfaktor:
Erfahrungsbericht von king-halo
Eine Nachahmung von Okarina of Time
Pro:
super Grafik, Zelda Feeling
Kontra:
Schlechte Hintergrundmusik, ein Abklatsch, etwas zu leicht
Empfehlung:
Ja
Peace ihr YOPIaner, ich ,als alter Zelda Fan, hab mir von einem Freund das Game Cube Spiel The Wind Waker ausgeliehen. Jetzt erzähl ich euch mal ein wenig über dieses Spiel:
Geschichte:
Was ist nass und transparent, wird aber meistens blau dargestellt? Nee, nich Regen. noch ein Versuch.... Richtig: Wasser. Und was kann man mit Wasser und Wind machen? Richtig: Segeln.(Ihr habt wohl gedacht ich leg euch nochmal rein ;o)
Und das tut Link in The Wind Waker dauernd. Na ja, ist nicht so richtig, es ist nämlich nicht \"der\" Link, der die Hauptrolle dieser Geschichte spielt, denn der ist seit vielen Jahrhunderten verschwunden.
Doch selbst, als das Böse wieder auftaucht, behielten die Menschen ihre Tradition bei, die Jungen, die an der Schwelle zum erwachsen werden stehen, in ein grünes Gewandt zu kleiden, das dem des \"Helden der Zeit\" ähnlich ist.
Und so kommt auch der neue Link daran. Doch dann wird kurz darauf seine Schwester von einem riesigen Vogel entführt, und Link nutzt natürlich die erste Gelegenheit um einen Rettungsversuch zu unternehmen. Dass danach auch noch die Welt als ganzes vor Ganondorf gerettet werden muss, versteht sich ja von selbst.
Eine für Zelda-Verhältnisse ziemlich komplexe Story.
Die Fortbewegung findet im Gegensatz zu den bisher erschienenen Zelda-Spielen nicht auf dem Land, sondern auf dem Wasser statt und selten wurde das Segeln so gut umgesetzt.
Die Reise zwischen den Inseln und die Erkundung derer zieht den Spieler fast in dem Moment in ihren Bann, in dem er die Möglichkeit hat sich frei über das Meer zu bewegen und wird sich lange mit den vielen Sidequests beschäftigen können. Man wird einfach wie in jedem Zelda-Spiel in eine große Welt voller verschiedener Figuren versetzt und lernt sie mit der Zeit richtig gut kennen.
Nach und nach wird so auch die Karte vervollständigt, die von Fischen gezeichnet wird, und man bekommt immer wieder Schatzkarten, die mit der Meereskarte verglichen werden sollten, um besonders wertvolle Schätze zu bergen.
Das \"Meer\", die Hauptkarte, wirkt sehr weit, es dauert bei Rückenwind fast zehn Minuten, um von einer Ecke zur gegenüberliegenden zu kommen (hätte man etwas kürzer machen können), bei Rückenwind, versteht sich und das nahezu ohne, dass zwischendurch geladen wird, so dass die Atmosphäre von einer endlosen Wasserwelt gut übertragen wird.
Nach einiger Zeit lernt Link ein Lied, mit dem er schneller von Ort zu Ort reisen kann.(Übrigens: Link benutzt zum Liederspielen nicht mehr seine Okarina, sondern einen Taktstock.)
Steuerung:
Im \"eigentlichen Spiel\" kommen mir immer Erinnerungen an Ocarina of Time, die N64- Episode der Serie(zu der ich auch einen Bericht geschrieben habe), in den Sinn.
Wesentliche Änderungen wurden nicht vorgenommen, nennenswerte Veränderungen dafür aber. Immer noch wird mit B das Schwert oder andere Waffen(die Feinde verlieren) geschwungen.
Mit L (als Z-Ersatz) wird ein Gegner anvisiert (wobei es etwas schwer ist sein Ziel zu wechseln) und mit drei Tasten ein Item verwendet (X, Y und Z).
Neu ist, dass nun oft bei bestimmten Gegenständen in der Umgebung mit R eine alternative Handlung ausgeführt werden kann (z.B. statt zwischen \"Stick und A\" und \"stehen und A\" zum Schieben oder Klettern bei Kisten zu unterscheiden ist der Unterschied R oder A) und der C-Stick nun zur Steuerung der Kamera verwendet werden kann.
Das ist aber auch nicht wirklich schlimm, denn das Gameplay wurde gut umgesetzt und besonders ist die stark vertretene Nutzung von Items in Kämpfen positiv zu erwähnen.
So haben Items die verschiedensten Wirkungen auf Gegner und erleichtern den Kampf bei richtigem Einsatz enorm, variieren lohnt sich also.
Auch werden Spieler, die sich daran gewöhnt haben, dass Sidequests nur der Vorbereitung für die Dungeons dienen, vielleicht enttäuscht, da eine Vorbereitung fast überhaupt nicht nötig ist.
Die Anzahl der Tempel ist die wohl kleinste von allen anderen Zelda-Teilen(gehen denen die Ideen aus?), und dazu sind diese auch noch furchtbar einfach.
Der Aufbau ist meist ziemlich übersichtlich und die Kämpfe nur selten schwer, die Bosse sind am ehesten als Pfuscher zu bezeichnen. Auch wenn versucht wurde das durch viele Aufgaben außerhalb der Dungeons auszugleichen, wird für viele der Schwierigkeitsgrad ein Grund zur Enttäuschung sein, es fehlt einfach an Herausforderung.
Eine Neuerung ist der \"Tingleceiver\", der den perfekten \"Sidekick\" für Link beschwört: Tingle.
Vom GBA aus (über GBA-GCN-Link Kabel) lässt sich eine Markierung über die Karte lenken, die Tingle als eine Art Satellit symbolisiert, der z.B. Punkte markieren, Bomben abwerfen oder Gegenstände analysieren kann. Ein interessantes Feature, besonders hilfreich, wenn man von einem Mitspieler Unterstützung braucht.
Doch leider ist dieses Feature beim Durchspielen nur unnötiger Aufwand, da das Spiel so leicht ist, dass man keinen Helfer braucht.
Grafik:
Der Grafikstil hatte seinerzeit eine Welle der Empörung ausgelöst, da es eine sehr ungewohnte Grafik ist. Doch auch Kritiker werden zugeben, dass er beeindruckend umgesetzt wurde.
Räume, die komplett von Flammen erleuchtet werden sind nur ein Beispiel. Der Tag/Nacht-Zyklus, Wolken, die am Himmel enlangziehen, unterschiedlicher Wassergang, schon die Umgebung auf See ist voller Details und alles wirkt wie in einem Zeichentrickfilm.
Städte und Inseln stehen dem in nichts nach. Figuren im Spiel sind sehr detailliert gestaltet, oft mit eindrucksvollen Effekten versehen und so fein animiert, wie in kaum einem anderen Spiel.
Schon wer die Raucheffekte gesehen hat, weiß, wie toll der Zeichentrickstil aussehen kann.
Musik:
Welchen \"Hans- Wurscht\" hat Nintendo bloß an die Musik gelassen?
Die Stücke sind zwar schön(Bis auf das Lied in der Feenquelle), aber gerade diese schönen Stücke kennt man bereits aus den Vorgängern!
Dafür erschreckt das Spiel durch teilweise sehr misslungene Musikstücke, die falls überhaupt, eher negativ auffallen.
Extremstes Beispiel ist die Zwischenbossmusik, das aus einem heiterem Gepfeife besteht.
Die vorhandene Musik ist größtenteils qualitativ nicht schlecht, aber nicht genial und wie erwähnt oft zu unauffällig.
Die Effekte sind dafür durchaus brauchbar, wenn auch nicht mehr Sprache zu hören ist, als schon bei Ocarina of Time (also nur Fragmente).
Fazit:
The Wind Waker ist eigentlich nur eine etwas umgeänderte Version von Ocarina of Time, leider ist bei dieser Weiterentwicklung der Schwierigkeitsgrad bei null. Dennoch fesselt die Faszination die Meere zu erkunden auf typische Zelda-Art sofort (und es gibt viel zu erkunden).
Geschichte:
Was ist nass und transparent, wird aber meistens blau dargestellt? Nee, nich Regen. noch ein Versuch.... Richtig: Wasser. Und was kann man mit Wasser und Wind machen? Richtig: Segeln.(Ihr habt wohl gedacht ich leg euch nochmal rein ;o)
Und das tut Link in The Wind Waker dauernd. Na ja, ist nicht so richtig, es ist nämlich nicht \"der\" Link, der die Hauptrolle dieser Geschichte spielt, denn der ist seit vielen Jahrhunderten verschwunden.
Doch selbst, als das Böse wieder auftaucht, behielten die Menschen ihre Tradition bei, die Jungen, die an der Schwelle zum erwachsen werden stehen, in ein grünes Gewandt zu kleiden, das dem des \"Helden der Zeit\" ähnlich ist.
Und so kommt auch der neue Link daran. Doch dann wird kurz darauf seine Schwester von einem riesigen Vogel entführt, und Link nutzt natürlich die erste Gelegenheit um einen Rettungsversuch zu unternehmen. Dass danach auch noch die Welt als ganzes vor Ganondorf gerettet werden muss, versteht sich ja von selbst.
Eine für Zelda-Verhältnisse ziemlich komplexe Story.
Die Fortbewegung findet im Gegensatz zu den bisher erschienenen Zelda-Spielen nicht auf dem Land, sondern auf dem Wasser statt und selten wurde das Segeln so gut umgesetzt.
Die Reise zwischen den Inseln und die Erkundung derer zieht den Spieler fast in dem Moment in ihren Bann, in dem er die Möglichkeit hat sich frei über das Meer zu bewegen und wird sich lange mit den vielen Sidequests beschäftigen können. Man wird einfach wie in jedem Zelda-Spiel in eine große Welt voller verschiedener Figuren versetzt und lernt sie mit der Zeit richtig gut kennen.
Nach und nach wird so auch die Karte vervollständigt, die von Fischen gezeichnet wird, und man bekommt immer wieder Schatzkarten, die mit der Meereskarte verglichen werden sollten, um besonders wertvolle Schätze zu bergen.
Das \"Meer\", die Hauptkarte, wirkt sehr weit, es dauert bei Rückenwind fast zehn Minuten, um von einer Ecke zur gegenüberliegenden zu kommen (hätte man etwas kürzer machen können), bei Rückenwind, versteht sich und das nahezu ohne, dass zwischendurch geladen wird, so dass die Atmosphäre von einer endlosen Wasserwelt gut übertragen wird.
Nach einiger Zeit lernt Link ein Lied, mit dem er schneller von Ort zu Ort reisen kann.(Übrigens: Link benutzt zum Liederspielen nicht mehr seine Okarina, sondern einen Taktstock.)
Steuerung:
Im \"eigentlichen Spiel\" kommen mir immer Erinnerungen an Ocarina of Time, die N64- Episode der Serie(zu der ich auch einen Bericht geschrieben habe), in den Sinn.
Wesentliche Änderungen wurden nicht vorgenommen, nennenswerte Veränderungen dafür aber. Immer noch wird mit B das Schwert oder andere Waffen(die Feinde verlieren) geschwungen.
Mit L (als Z-Ersatz) wird ein Gegner anvisiert (wobei es etwas schwer ist sein Ziel zu wechseln) und mit drei Tasten ein Item verwendet (X, Y und Z).
Neu ist, dass nun oft bei bestimmten Gegenständen in der Umgebung mit R eine alternative Handlung ausgeführt werden kann (z.B. statt zwischen \"Stick und A\" und \"stehen und A\" zum Schieben oder Klettern bei Kisten zu unterscheiden ist der Unterschied R oder A) und der C-Stick nun zur Steuerung der Kamera verwendet werden kann.
Das ist aber auch nicht wirklich schlimm, denn das Gameplay wurde gut umgesetzt und besonders ist die stark vertretene Nutzung von Items in Kämpfen positiv zu erwähnen.
So haben Items die verschiedensten Wirkungen auf Gegner und erleichtern den Kampf bei richtigem Einsatz enorm, variieren lohnt sich also.
Auch werden Spieler, die sich daran gewöhnt haben, dass Sidequests nur der Vorbereitung für die Dungeons dienen, vielleicht enttäuscht, da eine Vorbereitung fast überhaupt nicht nötig ist.
Die Anzahl der Tempel ist die wohl kleinste von allen anderen Zelda-Teilen(gehen denen die Ideen aus?), und dazu sind diese auch noch furchtbar einfach.
Der Aufbau ist meist ziemlich übersichtlich und die Kämpfe nur selten schwer, die Bosse sind am ehesten als Pfuscher zu bezeichnen. Auch wenn versucht wurde das durch viele Aufgaben außerhalb der Dungeons auszugleichen, wird für viele der Schwierigkeitsgrad ein Grund zur Enttäuschung sein, es fehlt einfach an Herausforderung.
Eine Neuerung ist der \"Tingleceiver\", der den perfekten \"Sidekick\" für Link beschwört: Tingle.
Vom GBA aus (über GBA-GCN-Link Kabel) lässt sich eine Markierung über die Karte lenken, die Tingle als eine Art Satellit symbolisiert, der z.B. Punkte markieren, Bomben abwerfen oder Gegenstände analysieren kann. Ein interessantes Feature, besonders hilfreich, wenn man von einem Mitspieler Unterstützung braucht.
Doch leider ist dieses Feature beim Durchspielen nur unnötiger Aufwand, da das Spiel so leicht ist, dass man keinen Helfer braucht.
Grafik:
Der Grafikstil hatte seinerzeit eine Welle der Empörung ausgelöst, da es eine sehr ungewohnte Grafik ist. Doch auch Kritiker werden zugeben, dass er beeindruckend umgesetzt wurde.
Räume, die komplett von Flammen erleuchtet werden sind nur ein Beispiel. Der Tag/Nacht-Zyklus, Wolken, die am Himmel enlangziehen, unterschiedlicher Wassergang, schon die Umgebung auf See ist voller Details und alles wirkt wie in einem Zeichentrickfilm.
Städte und Inseln stehen dem in nichts nach. Figuren im Spiel sind sehr detailliert gestaltet, oft mit eindrucksvollen Effekten versehen und so fein animiert, wie in kaum einem anderen Spiel.
Schon wer die Raucheffekte gesehen hat, weiß, wie toll der Zeichentrickstil aussehen kann.
Musik:
Welchen \"Hans- Wurscht\" hat Nintendo bloß an die Musik gelassen?
Die Stücke sind zwar schön(Bis auf das Lied in der Feenquelle), aber gerade diese schönen Stücke kennt man bereits aus den Vorgängern!
Dafür erschreckt das Spiel durch teilweise sehr misslungene Musikstücke, die falls überhaupt, eher negativ auffallen.
Extremstes Beispiel ist die Zwischenbossmusik, das aus einem heiterem Gepfeife besteht.
Die vorhandene Musik ist größtenteils qualitativ nicht schlecht, aber nicht genial und wie erwähnt oft zu unauffällig.
Die Effekte sind dafür durchaus brauchbar, wenn auch nicht mehr Sprache zu hören ist, als schon bei Ocarina of Time (also nur Fragmente).
Fazit:
The Wind Waker ist eigentlich nur eine etwas umgeänderte Version von Ocarina of Time, leider ist bei dieser Weiterentwicklung der Schwierigkeitsgrad bei null. Dennoch fesselt die Faszination die Meere zu erkunden auf typische Zelda-Art sofort (und es gibt viel zu erkunden).
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