Nissan Primera Testbericht
Abbildung beispielhaft
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Fahreigenschaften:
- Fahrkomfort:
- Platzangebot:
- Zuverlässigkeit:
Erfahrungsbericht von ulrichmal
Ein Sportliches Arbeitstier
Pro:
günstiger Anschaffungspreis, gute Serienausstatung, viel Platz, Übersichtlich
Kontra:
Ab 140 KM/H recht laut, nicht gängige Reifengröße
Empfehlung:
Ja
Bei meinem 5. Auto war eigentlich die Marke schon im Voraus klar. Es sollte wieder ein Nissan sein. Nach meinen seht guten Erfahrungen mit dem Bluebird wollte Ich das Nachfolgemodel, den Primera. Nur diesmal sollte es ein Kombi sein.
Bei der suche nach diesem Auto fand Ich bei meinem Händler um die Ecke einen Blauen Nissan Primera 2.0 SX Traveler. Der Kaufpreis von ca. 28.000 DM war für einen Jahreswagen mit 27.000 KM recht günstig. Zumal der Neupreis irgendwo bei 35.000 DM liegt ( Grundmodell) . Zusätzlich wurde noch eine Klima Anlage eingebaut, die im Preis inbegriffen war.
Das Model war ein Primera W10, bei diesem ist nur noch der Name Japanisch. Zusammengebaut wurde er in Holland (steht zumindest so im Fahrzeugbrief), der Motor kommt aus England. Der größte Vorteil gegenüber dem Vorgängermodel P10, der äußerlich fast keinen unterschied hat, ist die günstigere Steuer, denn er ist mit Euro 2 eingestuft.
Hier mal die Technische Daten
Model: Nissan Primera 2.0 SX Traveler
Motor: 2,0 L mit 115 PS
Getriebe: 5 Gang Handschaltung
Antrieb: Vorderrad
Bremsen. 4 * Scheibenbremse, Innenbelüftet mit ABS
Bereifung: 195 HR 14
Baujahr: 1997
Ausstattung ( Serie ): Fensterheber vorne, Zentralverriegelung inkl. Heckklappe. Beheizbare Heckscheibe und Spiegel, El. verstellbare Spiegel. Getönte Frontscheibe, el. Schiebe / Hubdach, ABS, Servolenkung, Asymmetrisch geteilte Rücksitzbank (1/3 2/3), Lendenwirbelstütze im Fahrersitz
Extra: Klimaanlage ( nachträglich eingebaut ), Anhängerkupplung
Das Fahrverhalten :
Der Motor ist für das hohe Gewicht ideal. Das 2L 115 PS Triebwerk bringt schon bei niedriger Drehzahl viel kraft auf die Räder, was leider schnell zum durchdrehen der Antriebsräder führt, vor allem auf nasser Fahrbahn.
Ab 3000 U/min wird der Motor erst richtig munter aber leider auch etwas laut. Ab 140 KM/h sollte man ein gutes Radio haben. Bei ca. 5500 Umdrehung ist Schluss, aber das reicht um den Primera auf 200 KM/h zu beschleunigen. Der Verbrach liegt bei 9,5 l / 100KM , fährt man schneller als 170, denn bekommt er erst richtig Durst. Aber für den Altagsgebrauch ist der Verbrach akzeptabel. Es könnte zwar weniger sein, aber durch das hohe Gewicht und die Klima ist da nicht viel zu machen.
Ein weiterer Vorteil des hohen Gewichts und es langen Radstandes ist die geniale Kurvenlage. Der Nissan liegt hier fast wie ein Brett auf der Straße und das mit dem Serienfahrwerk. Auch mit nässe und Schnee hat er keine Probleme. Das ABS sorgt schon dafür das dass Auto beim Bremsen auf der Straße bleibt. Aber ab und zu bricht doch mal das Heck auf glatter Fahrbahn aus, was man mit kurzem Gasgeben wieder korrigieren kann.
Die Schaltung ist ziemlich leichtgängig, ab und zu hakt der Rückwärtsgang.
Über die Klima kann man nicht viel sagen, da es eine halbautomatische ist, die nur die Frischluft runterkühlt und trocknet, was auch im Winter, wenn es draußen extrem feucht ist seht hilfreich sein kann.
Die 4 Innenbelüfteten Scheibenbremsen bringen den Nissan innerhalb kürzester Zeit zum stehen, wobei das ABS das Auto in der Spur hält.
Die Ladefläche ist recht großzügig, da der Primera noch ein steiles Heck hat. Zwischen Reserverad und Ladefläche ist noch mal eine Ablagemöglichkeit, wodurch die Fläche sehr gut ausgenutzt wird und vor allem eine Ebene bildet, diese Fläche kann man durch umlegen der Rücksitze noch vergrößern. Allerdings müssen dazu die Kopfstützen ausgebaut werden.
Fazit:
Der Nissan Primera 2.0 SX ist ein Arbeitstier mit dem man auch mal Sportlich fahren kann. Die Sitze sind sehr bequem, auch dank der Lendenwirbelstütze. Lange Fahrten sind keine Qual
Der Neupreis liegt deutlich unter dem eines vergleichbar ausgestattetem Passat oder Audi. Die Verarbeitung ist sehr gut. Nach 7 Jahren noch kein Rost, und auch ältere Modele neigen nicht zum rosten.
In den Laderaum passt viel rein, die genauen Abmessungen müsste Ich nachlesen, aber eine 2,5 m lange Arbeitsplatte z.B. passt genau rein, allerdings muss dann der Beifahrer auf den Rücksitz.
Um die Motorleistung voll auf die Straße zu bringen braucht es etwas Gefühl im Fuß.
Bei der suche nach diesem Auto fand Ich bei meinem Händler um die Ecke einen Blauen Nissan Primera 2.0 SX Traveler. Der Kaufpreis von ca. 28.000 DM war für einen Jahreswagen mit 27.000 KM recht günstig. Zumal der Neupreis irgendwo bei 35.000 DM liegt ( Grundmodell) . Zusätzlich wurde noch eine Klima Anlage eingebaut, die im Preis inbegriffen war.
Das Model war ein Primera W10, bei diesem ist nur noch der Name Japanisch. Zusammengebaut wurde er in Holland (steht zumindest so im Fahrzeugbrief), der Motor kommt aus England. Der größte Vorteil gegenüber dem Vorgängermodel P10, der äußerlich fast keinen unterschied hat, ist die günstigere Steuer, denn er ist mit Euro 2 eingestuft.
Hier mal die Technische Daten
Model: Nissan Primera 2.0 SX Traveler
Motor: 2,0 L mit 115 PS
Getriebe: 5 Gang Handschaltung
Antrieb: Vorderrad
Bremsen. 4 * Scheibenbremse, Innenbelüftet mit ABS
Bereifung: 195 HR 14
Baujahr: 1997
Ausstattung ( Serie ): Fensterheber vorne, Zentralverriegelung inkl. Heckklappe. Beheizbare Heckscheibe und Spiegel, El. verstellbare Spiegel. Getönte Frontscheibe, el. Schiebe / Hubdach, ABS, Servolenkung, Asymmetrisch geteilte Rücksitzbank (1/3 2/3), Lendenwirbelstütze im Fahrersitz
Extra: Klimaanlage ( nachträglich eingebaut ), Anhängerkupplung
Das Fahrverhalten :
Der Motor ist für das hohe Gewicht ideal. Das 2L 115 PS Triebwerk bringt schon bei niedriger Drehzahl viel kraft auf die Räder, was leider schnell zum durchdrehen der Antriebsräder führt, vor allem auf nasser Fahrbahn.
Ab 3000 U/min wird der Motor erst richtig munter aber leider auch etwas laut. Ab 140 KM/h sollte man ein gutes Radio haben. Bei ca. 5500 Umdrehung ist Schluss, aber das reicht um den Primera auf 200 KM/h zu beschleunigen. Der Verbrach liegt bei 9,5 l / 100KM , fährt man schneller als 170, denn bekommt er erst richtig Durst. Aber für den Altagsgebrauch ist der Verbrach akzeptabel. Es könnte zwar weniger sein, aber durch das hohe Gewicht und die Klima ist da nicht viel zu machen.
Ein weiterer Vorteil des hohen Gewichts und es langen Radstandes ist die geniale Kurvenlage. Der Nissan liegt hier fast wie ein Brett auf der Straße und das mit dem Serienfahrwerk. Auch mit nässe und Schnee hat er keine Probleme. Das ABS sorgt schon dafür das dass Auto beim Bremsen auf der Straße bleibt. Aber ab und zu bricht doch mal das Heck auf glatter Fahrbahn aus, was man mit kurzem Gasgeben wieder korrigieren kann.
Die Schaltung ist ziemlich leichtgängig, ab und zu hakt der Rückwärtsgang.
Über die Klima kann man nicht viel sagen, da es eine halbautomatische ist, die nur die Frischluft runterkühlt und trocknet, was auch im Winter, wenn es draußen extrem feucht ist seht hilfreich sein kann.
Die 4 Innenbelüfteten Scheibenbremsen bringen den Nissan innerhalb kürzester Zeit zum stehen, wobei das ABS das Auto in der Spur hält.
Die Ladefläche ist recht großzügig, da der Primera noch ein steiles Heck hat. Zwischen Reserverad und Ladefläche ist noch mal eine Ablagemöglichkeit, wodurch die Fläche sehr gut ausgenutzt wird und vor allem eine Ebene bildet, diese Fläche kann man durch umlegen der Rücksitze noch vergrößern. Allerdings müssen dazu die Kopfstützen ausgebaut werden.
Fazit:
Der Nissan Primera 2.0 SX ist ein Arbeitstier mit dem man auch mal Sportlich fahren kann. Die Sitze sind sehr bequem, auch dank der Lendenwirbelstütze. Lange Fahrten sind keine Qual
Der Neupreis liegt deutlich unter dem eines vergleichbar ausgestattetem Passat oder Audi. Die Verarbeitung ist sehr gut. Nach 7 Jahren noch kein Rost, und auch ältere Modele neigen nicht zum rosten.
In den Laderaum passt viel rein, die genauen Abmessungen müsste Ich nachlesen, aber eine 2,5 m lange Arbeitsplatte z.B. passt genau rein, allerdings muss dann der Beifahrer auf den Rücksitz.
Um die Motorleistung voll auf die Straße zu bringen braucht es etwas Gefühl im Fuß.
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