Nissan X-Trail Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Fahreigenschaften:
- Fahrkomfort:
- Platzangebot:
- Zuverlässigkeit:
Erfahrungsbericht von ikaros
Spaß am Fahren bis der Arzt kommt
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Der Nissan X-Trail setzt genau da an, wo nach allgemeiner Ansicht der Anstiegsgrund für die Nachfrage nach den „Sport Utility Vehicels“ – Insider sprechen nur von SUVs – zu suchen ist: bei Nutzwert und Geländegängigkeit eben dieser einst als „Spaßvehikel“ verschrienen und zur Extravaganz degradierten Fahrzeuge. Und eben hieraus erklärt sich auch der derzeit wieder beobachtbare Rückgang des käuferischen Desinteresses an diesen Fahrzeugen, da kaum ein sonstiges diese beiden Aspekte gut in Einklang zu bringen versteht.
Daß es dabei nicht unbedingt immer kompliziert zu gehen muß, demonstriert meines Erachtens nach Nissan schon alleine daran, daß anstelle von langwieriger „Schalterei und Rührerei“ in Getriebe und Zusatzgetriebe mittels eines einfachen Knopfdrucks zwischen Normalradantrieb (=Frontantrieb) und Allradantrieb hin und hergeschaltet werden kann, wobei das Ganze verzögerungsfrei und akkurat erfolgt und nicht etwa mit einem halben Erdbeben weithin demonstriert, daß man/frau sich für eine andere Gangart entschieden. Der Allradantrieb imponiert dabei dank des elektronischen Gaspedals und der damit einhergehenden computerunterstützten Kraftverteilung dadurch, daß selbst angesichts den letztmonatigen Glatteisbedingungen ein zügiges Durchkommen selbst auf bergigen Strecken und Nebenstraßen ohne Probleme – klammere ich einmal Sommerreifenjockeys und Sonntags-Schumis aus – möglich gewesen ist.
Aber auch unter Normalbedingungen ist der X-Trail ein passables Fahrzeug, wobei hier in positiver Weise die Grundkonzeption des Modelle Almera und Primera, auf die der X-Trail aufbaut, obgleich es sich dabei ausschließlich um Pkw-Varianten handelt, durchschimmert. Denn trotz seiner stattlichen Ausmaße, Länge 4,51 Meter, Höhe 1,68 Meter und Breite 1,77 Meter – nicht nachgemessen, sondern der Einfachheit und Zuverlässigkeit wegen nachgelesen – kann man ihn auch mit nur wenig Fingerspitzengefühl sauber durch den Stadtverkehr bringen. Natürlich von erhöhter Sichtposition aus und mit einem gewissen Magneteffekt auf Passantenblicke, aber warum auch nicht. Ist schon toll, wenn man im Stau als einziger weiß, wann es ungefähr wieder weitergeht bzw. warum es eigentlich nicht schon längst weitergeht.
Gut zu bewerten ist dabei auch das „Schluckvolumen“ des Kofferraums, der – wieder nachgelesen – mit 410 Litern so einiges in sich aufzunehmen versteht. Ich habe bis dato zwar noch keine empirische Beobachtung mittels Wasser- oder Bierkastenstapelung durchgeführt, aber auch so kann ich jedem bestätigen, daß ein Großeinkauf im Lebensmittel-, Bauhandel- oder Möbelmarkt kein Schrecknis mit diesem Wagen bei der Warenabholung werden wird, zumal nach dem Umklappen der Rücksitzbank ein ganzes Raumuniversum eröffnet wird, in das selbst Matratzen und Bettgestelle deponierbar sind. Gut, der Kunststoffboden ist nicht gerade rutschfest und beim ersten Einkauf flogen die Einkaufskörbe ziemlich kreuz und quer, doch schon beim zweiten Mal konnte dem dank entsprechender Sicherungen – einfach auf die (nicht umgeklappte) Rücksitzbank stellen oder mit einem Flexo-Seil befestigen – begegnet werden.
Der Innenraum, der fünf erwachsenen Personen bequemen Raum in Kopf-, Fuß- und Ellenbogenhöhe bietet, ist angenehm praktisch angelegt, wirkt dabei aber dennoch aufgeräumt. So bieten zahlreiche Fächer bei halbwegs sinnvoller Anwendung einen enormen Stauraum und auch die Instrumente – mit das wichtigste am Auto, insbesondere der Tacho – sind gut einsehbar, da mittig plaziert und schön ausgelegt. Die „Elegance“-Variante vermittelt nach meiner persönlichen Ansicht zudem nicht zuletzt auch dank den beheizbaren Ledersitzen vorne sowie einer Klimaautomatik, CD-Wechsel, einem großen Glasschiebe-Dach und schließlich auch einem Getränkedosenkühler selbst im freien Gelände ein Gefühl von Komfort und Bequemlichkeit, das ich mittlerweile nur ungern missen möchte.
Sicherheit ist selbstverständlich (leider) ebenfalls kein Thema, das bei der Kaufverhandlung gegenüber dem störrischen Verkäufer ins Feld geführt werden kann, denn der X-Trail bietet bereits in der Serienausstattung so ziemlich alles, was als Sicherheitskomponente zu haben ist: ABS, EBD, Stabilisatoren, innenbelüftete Scheibenbremsen, Airbags, etc. Lediglich für ESP mit Sperrdifferenzial müssen zusätzliche 550 Euro berappt werden, das Viergang-Automatikgetriebe, wer es denn unbedingt für erforderlich hält, erfordert weitere 1290 Euro.
Ein letztes zu den inneren Werten, die das Wägelchen zu einer echten Fahrfreude werden lassen: aus einem Zweiliter-Vierzylinder-Benziner kommen sagenhafte 140 PS, die dem beinahe eineinhalbtönnigen Gefährt einen ordentlichen Antrieb von immerhin rund 11 Sekunden für 100 km/h vermitteln, wobei der Verbrauch nach meinen persönlichen Erfahrungen aber auch nicht unter die 10-Litermarke zu drücken ist, sofern man nicht ausschließlich Landstraße oder Autobahn fährt. Auf letzterer ist er dafür aber auch bei entsprechendem Zuschlag – so an die 13 Liter auf 100 Kilometer – mit an die 180 km/h unterwegs, was für einen Wagen dieser Größe eine beachtliche Geschwindigkeit ist. Kurven braucht er daher ebensowenig wie Steigungen oder Drängler zu fürchten.
Insgesamt ist der Offroader für an die 28.500 € zu haben, wobei durch entsprechend „günstige“ Zusatzausstattungen natürlich auch Preise jenseits der 35.000 € - je nach Leistungskraft des Geldbeutels – möglich sind. Dennoch, der Wagen ist sein Geld wert, auch wenn ich ihn mir bis dato selbst nicht leisten konnte, sondern mehr auf die Gunst und Barmherzigkeit eines nahen Verwandten angewiesen war, der mir jedoch unlängst erst den 20.000sten Kilometer auf diesem Gefährt hat zukommen lassen. Aber egal, der Wagen überzeugt (mich) einfach einmal durch seine Zweckmäßigkeit und Vielseitigkeit, zum anderen aber auch durch den bloßen optischen Eindruck und die Leistungsstärke, mit der man unterwegs ist – und das nicht nur in der offenen Prärie.
Daß es dabei nicht unbedingt immer kompliziert zu gehen muß, demonstriert meines Erachtens nach Nissan schon alleine daran, daß anstelle von langwieriger „Schalterei und Rührerei“ in Getriebe und Zusatzgetriebe mittels eines einfachen Knopfdrucks zwischen Normalradantrieb (=Frontantrieb) und Allradantrieb hin und hergeschaltet werden kann, wobei das Ganze verzögerungsfrei und akkurat erfolgt und nicht etwa mit einem halben Erdbeben weithin demonstriert, daß man/frau sich für eine andere Gangart entschieden. Der Allradantrieb imponiert dabei dank des elektronischen Gaspedals und der damit einhergehenden computerunterstützten Kraftverteilung dadurch, daß selbst angesichts den letztmonatigen Glatteisbedingungen ein zügiges Durchkommen selbst auf bergigen Strecken und Nebenstraßen ohne Probleme – klammere ich einmal Sommerreifenjockeys und Sonntags-Schumis aus – möglich gewesen ist.
Aber auch unter Normalbedingungen ist der X-Trail ein passables Fahrzeug, wobei hier in positiver Weise die Grundkonzeption des Modelle Almera und Primera, auf die der X-Trail aufbaut, obgleich es sich dabei ausschließlich um Pkw-Varianten handelt, durchschimmert. Denn trotz seiner stattlichen Ausmaße, Länge 4,51 Meter, Höhe 1,68 Meter und Breite 1,77 Meter – nicht nachgemessen, sondern der Einfachheit und Zuverlässigkeit wegen nachgelesen – kann man ihn auch mit nur wenig Fingerspitzengefühl sauber durch den Stadtverkehr bringen. Natürlich von erhöhter Sichtposition aus und mit einem gewissen Magneteffekt auf Passantenblicke, aber warum auch nicht. Ist schon toll, wenn man im Stau als einziger weiß, wann es ungefähr wieder weitergeht bzw. warum es eigentlich nicht schon längst weitergeht.
Gut zu bewerten ist dabei auch das „Schluckvolumen“ des Kofferraums, der – wieder nachgelesen – mit 410 Litern so einiges in sich aufzunehmen versteht. Ich habe bis dato zwar noch keine empirische Beobachtung mittels Wasser- oder Bierkastenstapelung durchgeführt, aber auch so kann ich jedem bestätigen, daß ein Großeinkauf im Lebensmittel-, Bauhandel- oder Möbelmarkt kein Schrecknis mit diesem Wagen bei der Warenabholung werden wird, zumal nach dem Umklappen der Rücksitzbank ein ganzes Raumuniversum eröffnet wird, in das selbst Matratzen und Bettgestelle deponierbar sind. Gut, der Kunststoffboden ist nicht gerade rutschfest und beim ersten Einkauf flogen die Einkaufskörbe ziemlich kreuz und quer, doch schon beim zweiten Mal konnte dem dank entsprechender Sicherungen – einfach auf die (nicht umgeklappte) Rücksitzbank stellen oder mit einem Flexo-Seil befestigen – begegnet werden.
Der Innenraum, der fünf erwachsenen Personen bequemen Raum in Kopf-, Fuß- und Ellenbogenhöhe bietet, ist angenehm praktisch angelegt, wirkt dabei aber dennoch aufgeräumt. So bieten zahlreiche Fächer bei halbwegs sinnvoller Anwendung einen enormen Stauraum und auch die Instrumente – mit das wichtigste am Auto, insbesondere der Tacho – sind gut einsehbar, da mittig plaziert und schön ausgelegt. Die „Elegance“-Variante vermittelt nach meiner persönlichen Ansicht zudem nicht zuletzt auch dank den beheizbaren Ledersitzen vorne sowie einer Klimaautomatik, CD-Wechsel, einem großen Glasschiebe-Dach und schließlich auch einem Getränkedosenkühler selbst im freien Gelände ein Gefühl von Komfort und Bequemlichkeit, das ich mittlerweile nur ungern missen möchte.
Sicherheit ist selbstverständlich (leider) ebenfalls kein Thema, das bei der Kaufverhandlung gegenüber dem störrischen Verkäufer ins Feld geführt werden kann, denn der X-Trail bietet bereits in der Serienausstattung so ziemlich alles, was als Sicherheitskomponente zu haben ist: ABS, EBD, Stabilisatoren, innenbelüftete Scheibenbremsen, Airbags, etc. Lediglich für ESP mit Sperrdifferenzial müssen zusätzliche 550 Euro berappt werden, das Viergang-Automatikgetriebe, wer es denn unbedingt für erforderlich hält, erfordert weitere 1290 Euro.
Ein letztes zu den inneren Werten, die das Wägelchen zu einer echten Fahrfreude werden lassen: aus einem Zweiliter-Vierzylinder-Benziner kommen sagenhafte 140 PS, die dem beinahe eineinhalbtönnigen Gefährt einen ordentlichen Antrieb von immerhin rund 11 Sekunden für 100 km/h vermitteln, wobei der Verbrauch nach meinen persönlichen Erfahrungen aber auch nicht unter die 10-Litermarke zu drücken ist, sofern man nicht ausschließlich Landstraße oder Autobahn fährt. Auf letzterer ist er dafür aber auch bei entsprechendem Zuschlag – so an die 13 Liter auf 100 Kilometer – mit an die 180 km/h unterwegs, was für einen Wagen dieser Größe eine beachtliche Geschwindigkeit ist. Kurven braucht er daher ebensowenig wie Steigungen oder Drängler zu fürchten.
Insgesamt ist der Offroader für an die 28.500 € zu haben, wobei durch entsprechend „günstige“ Zusatzausstattungen natürlich auch Preise jenseits der 35.000 € - je nach Leistungskraft des Geldbeutels – möglich sind. Dennoch, der Wagen ist sein Geld wert, auch wenn ich ihn mir bis dato selbst nicht leisten konnte, sondern mehr auf die Gunst und Barmherzigkeit eines nahen Verwandten angewiesen war, der mir jedoch unlängst erst den 20.000sten Kilometer auf diesem Gefährt hat zukommen lassen. Aber egal, der Wagen überzeugt (mich) einfach einmal durch seine Zweckmäßigkeit und Vielseitigkeit, zum anderen aber auch durch den bloßen optischen Eindruck und die Leistungsstärke, mit der man unterwegs ist – und das nicht nur in der offenen Prärie.
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