Nokia 6600 Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Design:  sehr gut
  • Qualität & Verarbeitung:  sehr gut
  • Ausstattung:  sehr gut

Erfahrungsbericht von darkred

Nokias bester Wurf?

5
  • Design:  gut
  • Qualität & Verarbeitung:  sehr gut
  • Ausstattung:  sehr gut

Pro:

Erweiterbarkeit, Großes Display, großer Funktionsumfang, solide Verarbeitung

Kontra:

kleine Tasten, Kameralinse ungeschützt, Akkulaufzeit bei intensiver Nutzung

Empfehlung:

Ja

Das Nokia 6600 ist das beste Mobilfunkgerät, das ich bisher in meinen Händen gehalten habe. Es liegt perfekt in der Hand, hat ein äußerst ansprechendes Design und ein Ausstattung, die seines gleichen sucht.


Display

Als erstes fällt einem natürlich das besonders große TFT-Farbdisplay auf. Diese kann auf 176 x 208 Pixeln 65.536 verschiedene Farben darstellen. Es wird auch nicht an der Helligkeit und am Kontrast gespart, wie manch ein anderes TFT-Display dies tut.


Kamera

Als nächstes entdeckt man die, in die Rückseite, integrierte Digitalkamera. Die maximale Auflösung beträgt 640x480 und einen 2-fach-Digital-Zoom. Verständlicherweise besitzt diese Kamera keinen Blitz, da ein Blitz immer einen Akku sehr stark belastet. In erster Linie soll das Nokia 6600 ja auch ein Handy sein. Um diese Schwachstelle aber zu kompensieren hat Nokia der Kamerasoftware den Nachtaufnahme-Modus spendiert. Damit lassen sich auch noch anständige Bilder in etwas dunkleren Situationen machen.
Außer den übliche Einstellung und dem Nachtaufnahme-Modus, besitzt die Software auch die Funktion des Selbstauslösens. Der Selbstauslöser ist einstellbar auf 10, 20, 30 Sekunden.
Neben der Funktion der Fotographie, besitzt die Kamera auch die Möglichkeit Videoaufnahmen, welche im .3gp-Format angelegt werden, aufzuzeichnen. Die .3gp-Dateien können auf dem eigenen Computer mit dem beigefügten Nokia-Media-Player abgespielt werden. Natürlich können diese Datei mit speziellen Programmen in geläufigere Formate umgewandelt werden.

Negativ finde ich an der Kamera, dass die Linse der Kamera nicht geschützt ist, dies ist am Nokia 7650 besser gelöst worden. Dass die Kamera keine Megapixel-Kamera ist finde ich nicht so schlimm. Da ich diese Kamera sowieso nur für Schnappschüsse benutze, um diese eine Weile auf dem Handy zu betrachten und dafür ist sie mehr als ausreichend.
Um wirklich gute Aufnahmen zu machen, benutze ich lieber eine gute Digitalkamera und nicht ein Handy.


Speicher

Das Handy besitzt einen Speicher von 6 Megabyte, der aber durch MMC-Speicherkarten um bis zu 256Megabyte erweitert werden kann. Dieser Speicher kann für Mitteilungen, Kontakte, Notizen, Kalendereinträge, Spiele, Programme, Klingeltöne und Bildmitteilungen genutzt werden.


Datenübertragungsschnittstellen

Neue Programme, Bilder und andere Dateien können über unterschiedliche Wege
empfangen, bzw. gesendet werden. Nämlich per SMS, MMS, Datenkabel, Infrarot und Bluetooth. Während die beiden ersten bei jedem Versand Kosten verursachen, sind die drei anderen versandskostenfrei. Um Daten an einen Computer zu schicken, benötigt man nur einen Computer mit einer Infrarotschnittstelle, oder einem integrierten Bluetooth-Modul (oder einen Bluetooth Adapter) oder ein Datenkabel fürs Nokia 6600. Ein Bluetooth-Adapter kostet zur Zeit ungefähr 30 Euro.
Um Daten zu übertragen benutze ich Bluetooth, wegen der höheren Datenübertragungsrate und der störungsfreieren Übertragung.
Dadurch, dass man das Handy mit Symbian Programmen aufrüsten kann, sind die Möglichkeiten, die es bietet nahezu unbegrenzt. Leute, die gerne mit dem Handy spielen, dürfte interessieren, dass eine Vielzahl der original N-Gage Spiele auf dem 6600 spielbar sind.


Handhabung

Die Handhabung des Nokia 6600 ist wie bei allen Nokia-Handys sehr einfach. Dies kommt sicher daher, dass die Menüführung immer sehr klar strukturiert. Ich will damit sagen, dass die verschieden Funktion, bzw. Programme sinnvoll in den Menüpunkten untergebracht wurden. Außerdem verwendet Nokia nicht nur Symbole um einen Menüpunkt zu beschreiben, sondern es steht immer eine Text-Beschreibung dabei. Das kann man von vielen Modellen anderer Hersteller nicht sagen.
Darum denke ich, dass dieses Handy auch für Einsteiger in die Mobilfunkwelt geeignet ist.


Sonstiges

Was gibt es jetzt noch zu erwähnen?
Die Verarbeitung ist sehr solide und es gibt keine wackeligen Tasten, wie das bei Nokiageräten mit Wechselcovern der Fall ist. Die Tasten wackeln zwar nicht, waren aber für meine großen Hände etwas gewöhnungsbedürftig. Ich komme jetzt aber ganz gut zu recht.

Außerdem besitzt es WAP und einen erweiterten XHTML-Browser, zu dem ich aber nichts sagen kann, weil ich WAP nicht nutze.


Akku

Laut Nokia-Homepage besitzt der Akku folgende Laufleistungen:

Standard-Akku (BLC-5) 850 mAh, Li-Ionen
Sprechzeit: Bis zu 2-4 Std.
Ladezeit: ACP-12E: 1 Std. 35 Min.
Stand-by-Zeit: Bis zu 150-240 Std.

Auf mein Handy trifft das ungefähr zu, aber genau sagen kann ich das nicht.


Fazit

Abschließend kann ich sagen, dass das Nokia 6600 eine sehr gute Wahl ist, für Leute die es nicht nur zum Telefonieren benutzen möchten. Aber vor allem möchte ich es denjenigen empfehlen, die auch die Funktionen des Handys durch weitere Anwendungen, Spiele, ? erweitern möchten.

Ob es Nokias bisher bestes Handy ist möchte ich hier offen lassen? das muss jeder selber entscheiden.

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