Nokia 7650 Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Design:
- Qualität & Verarbeitung:
- Ausstattung:
Erfahrungsbericht von -NH3-
nicht perfekt aber trotzdem ein gutes handy!!
Pro:
kamera
Kontra:
macht schonmal zicken beim bedienen
Empfehlung:
Ja
\"Wow! Ist das schon ein UMTS-Handy?\" Das 7650 erregt Aufmerksamkeit - auch bei Menschen, die ihr Handy nicht als Statussymbol betrachten. Denn das große Farb-Display und die eingebaute Kamera sind Features, die keine Erklärung brauchen. Und auf Anhieb Spaß machen.
Viel Leistung braucht viel Strom. Laut Nokia hält das 7650 im Stand-by maximal 300 Stunden durch, die Sprechzeit geben die Finnen mit bis zu 4 Stunden an. In unserem Worst-Case -Test bei maximaler Sendeleistung hielt das 7650 beim Dauergespräch immerhin gut zweieinhalb Stunden durch.
Preisempfehlung des Herstellers: 599 Euro.
Digicam
Die integrierte Digitalkamera macht Fotos mit maximal 640 x 480 Bildpunkten bei mehr als 16 Millionen Farben (24 Bit Farbtiefe). Die Fotos haben auf jeden Fall gehobenes Schnappschuss-Niveau. Blitzlicht und Zoom bietet die Digicam nicht, das Fotografieren in schummrigen Kneipen ist also eher schwierig. In unserer Fotogalerie: Beispielfotos vom 7650 finden Sie Bilder, die wir mit dem 7650 unter unterschiedlichen Bedingungen aufgenommen haben.
Mehrstimmig: Nokia verwendet für polyphone Klingeltöne beim 7650 den Midi-Standard
Wenn der Speicher (ca. 3,6 Megabyte) leer ist, kann das 7650 etwa 50 Fotos mit VGA-Auflösung speichern. Sollte das nicht reichen, können Sie Bilder per Bluetooth oder Infrarot an Ihren Computer verschicken, per E-Mail auch übers Mobilfunknetz. Theoretisch geht es auch per Multimedia-Messaging, allerdings nur mit reduzierter Auflösung.
Klingeltöne
Die mehrstimmigen Rufmelodien des 7650 machen Spaß. Der eingebaute Soundchip tönt laut Nokia 24-stimmig, die Qualität ist deutlich besser als beim 3510. Beim Klang kommt er trotzdem nicht ganz gegen die fernöstliche Konkurrenz von Samsung und Co. an. Aber, und dies ist besonders lobenswert: Nokia setzt bei den polyphonen Klingeltönen auf wirklich offene Standards und verwendet das bekannte MIDI-Format. Im Test konnten wir problemlos Midi-Dateien per Infrarot vom Computer aufs Handy überspielen und als Klingelton verwenden.
Multimedia Messaging (MMS)
Der Multimedia-Nachrichtendienst funktioniert in Deutschland zur Zeit nur innerhalb der Netze von T-Mobile und Vodafone. Nachrichten zwischen den beiden Netzen können bis jetzt nicht ausgetauscht werden.
Der Standard sieht eigentlich vor, dass die Besitzer von MMS-Handys mehrseitige Nachrichten erstellen können: Jede Seite kann ein Foto, eine Animation, eine Melodie, eine Tondatei und Text enthalten. Diese Forderung unterstützt das 7650 nur teilweise: Es kann nur einseitige MM-Nachrichten erstellen und verschicken. Melodien und Animationen kann ein 7650-Besitzer nicht einfügen. Die Gesamtgröße einer MMS beim 7650 darf 100 Kilobyte nicht übersteigen. Dies stellt aber kein Problem dar, da die Netzbetreiber ohnehin keine größeren MMS zulassen.
Laut Nokia kann das neue Handy auch mehrseitige Messages darstellen. In unserem Test funktionierte das mit einer mehrseitigen MMS von einem Sony-Ericsson T 68i allerdings nicht. Probleme hatte das 7650 auch, wenn Melodien mitgeschickt wurden. Die Anzeige von Animationen klappt teilweise: Die Animation wird genau einmal durchlaufen, danach bleibt das letzte Bild stehen. Ob dafür das 7650 oder das Sony-Ericsson T68i verantwortlich ist, ließ sich noch nicht endgültig klären.
Am besten schicken Sie vorerst Ihre Fotos einfach mit dem integrierten E-Mail-Programm. Was Sie dabei beachten müssen, erfahren Sie auf der nächsten Seite.
Organizer
Die PIM-Funktionen des 7650 können sich sehen lassen - nicht zuletzt wegen des großen Farb-Displays. Der Kalender ist recht übersichtlich und vollauf Praxistauglich. Das Adressbuch kann sehr viele verschiedene Angaben zu jedem Eintrag speichern. Die Anzahl der Einträge ist letztlich nur durch den Speicher begrenzt, 480 Kontakte belegten bei unserem Test knapp 400 Kilobyte.
Kalender und Adressbuch lassen sich per mitgelieferter Software mit Outlook & Co. auf dem Computer synchronisieren. Das Überspielen von knapp 400 Kontaktinfos von Outlook zum 7650 dauerte per Infrarot gute sechs Minuten, die Aktualisierung ist deutlich schneller. Probleme gab\'s nur, als der Speicher voll war: Die PC-Suite brach die Synchronisierung ohne Angabe von Gründen einfach ab, das Handy brachte eine kryptische Fehlermedung und wollte keine Anwendung mehr ausführen: Der Speicher sei zu voll. Als wir den Programm-Manager des 7650 zum Löschen einiger Dateien aufrufen wollten, vermedldete das Gerät, der Speicher sei zu voll und wir sollten doch zuerst ein paar Daten löschen. Nach einem Neustart funktionierte aber alles wieder problemlos.
E-Mail
Das E-Mail-Programm machte insgesamt einen guten Eindruck: Der Nutzer kann eine Vielzahl von Konten anlegen und für jeden Account festlegen, ob er über GPRS, HSCSD oder eine \"normale\" GSM-Datenverbindung abgerufen werden soll. Auch die Integration des Adressverzeichnisses ist gut. Trotzdem ein großes Manko: Beim Test zeigte sich, dass sich das 7650 - entgegen der Ankündigung von Nokia - nicht bei einem Postausgangs-Server (SMTP-Server) anmelden kann. Wer ein Mail-Konto bei einem Anbieter besitzt, der die Authentifizierung ausdrücklich verlangt und auch den Umweg über \"SMTP after POP\" nicht zulässt, muss sich fürs Mailen mit dem 7650 wohl eine neue Adresse zulegen.
Datenfunktionen
HSCSD und GPRS (Datenempfang mit max. 43,2 bzw. 40,2 kbit/s), Infrarot, Bluetooth (Version 1.1, leider ohne Headset-Profil) und WAP-Browser (WAP 1.2.1): Das 7650 kann viel. Probleme bekamen wir nur, als wir versuchten, das 7650 als Modem zusammen mit einem Notebook zu nutzen: Trotz korrekt installierter Modemtreiber meldete unser Computer bei jedem Versuch, das Modem des 7650 würde sich nicht melden. Trotz intensivem Kontakt mit Nokia konnten wir die Fehlerquelle bisher nicht lokalisieren, werden diese Seite aber aktualisieren, sobald wir mehr wissen.
Neue Dimension: In Farbe machen Java-Spiele einfach viel mehr Spaß!
Neue Software
Gar keine Probleme machte das Erweitern des 7650 mit neuer Software: Sogar ohne PC-Suite lassen sich Java- und Epoc-Programme einfach vom Computer aufs Handy übertragen, die Installation auf dem Handy läuft dann fast vollständig automatisch. Die Ausführungs-Geschwindigkeit für heruntergeladene Software ist gut. Dies gilt sowohl für EPOC-Programme, zum Beispiel für das vom 9210 bekannte Spiel Bounce, als auch für Java-Games. Die beiden neuen Farb-Java-Spiele von Jambaliefen auf dem 7650 auf jeden Fall erfreulich zügig.
Die Bedienung des Smartphones mit EPOC-Betriebssystem unterscheidet sich deutlich von der Menüführung bei Nokia-Handys. Der Joystick macht einen soliden Eindruck und lässt sich gut handhaben. Als gewöhnungsbedürftig erweist sich die Tastatur: Die Tasten sind deutlich unterhalb des Joysticks und der Softkeys angeordnet. Aber das stört nicht lange. Die Benutzerführung ist eigenwillig: So merkt sich das Handy beispielsweise bei fast jedem Menüpunkt genau die Stelle vom letzten Zugriff. Ob das Sinn macht, muss jeder für sich entscheiden. Die Digicam lässt sich auf Anhieb problemlos bedienen: Handy aufklappen, Kamera aktivieren, das Farb-Display als Sucher nutzen und abdrücken: Einfacher geht\'s kaum.
Vorbildlich ist, dass der Nutzer das Menü komplett umkonfigurieren kann: Die beiden Softkeys lassen sich mit häufig verwendeten Befehle belegen. Auch die Reihenfolge der Menüpunkte können Sie ganz Ihren Wünschen anpassen: So können Sie zum Beispiel oft benötigte Funktionen an den Anfang setzen, andere lassen Sie einfach in selbst erstellten Unterordnern verschwinden. So wird effektive Bedienung einfach gemacht!
Ziemlich ärgerlich sind dagegen unverständliche Bezeichnungen beim Erstellen von E-Mail- und Daten-Konten: Gespeichert werden die Eingaben nur, wenn Sie mit \"Zurück\" beenden. Wer \"Optionen - Schließen\" wählt, kommt zwar auch zurück, nur leider verwirft das 7650 die Eingaben dann komplett.
Insgesamt dürften aber so ziemlich alle Anwender gut mit dem 7650 klarkommen. Und bei spezielleren Problemen gibt das gut gemachte Handbuch meist ausreichende Hilfestellung.
Klar, es wäre noch schöner, wenn das 7650 beim Einsatz als Modem keine Zicken machen würde. Oder wenn Nokia dem Smartphone beim Thema Bluetooth nicht auf die Headset-Unterstützung verzichtet hätte. Und warum das Mail-Programm sich nicht beim Versenden beim Server anmelden kann, haben wir auch nicht verstanden.
Doch trotz dieser Kritikpunkte ist das Kamera-Handy ein tolles Gerät. Der Debütant lässt sich leicht bedienen und macht einfach Spaß. Zudem ist das 7650 mit MMS- und E-Mail-Client, Organizer und SyncML, HSCSD und GPRS, Bluetooth und Infrarot-Unterstützung wirklich üppig ausgestattet. Nicht zu vergessen: Java-Programme und mehrstimmige Klingeltöne im Midi-Format versteht das Smartphone auch.
Viel Leistung braucht viel Strom. Laut Nokia hält das 7650 im Stand-by maximal 300 Stunden durch, die Sprechzeit geben die Finnen mit bis zu 4 Stunden an. In unserem Worst-Case -Test bei maximaler Sendeleistung hielt das 7650 beim Dauergespräch immerhin gut zweieinhalb Stunden durch.
Preisempfehlung des Herstellers: 599 Euro.
Digicam
Die integrierte Digitalkamera macht Fotos mit maximal 640 x 480 Bildpunkten bei mehr als 16 Millionen Farben (24 Bit Farbtiefe). Die Fotos haben auf jeden Fall gehobenes Schnappschuss-Niveau. Blitzlicht und Zoom bietet die Digicam nicht, das Fotografieren in schummrigen Kneipen ist also eher schwierig. In unserer Fotogalerie: Beispielfotos vom 7650 finden Sie Bilder, die wir mit dem 7650 unter unterschiedlichen Bedingungen aufgenommen haben.
Mehrstimmig: Nokia verwendet für polyphone Klingeltöne beim 7650 den Midi-Standard
Wenn der Speicher (ca. 3,6 Megabyte) leer ist, kann das 7650 etwa 50 Fotos mit VGA-Auflösung speichern. Sollte das nicht reichen, können Sie Bilder per Bluetooth oder Infrarot an Ihren Computer verschicken, per E-Mail auch übers Mobilfunknetz. Theoretisch geht es auch per Multimedia-Messaging, allerdings nur mit reduzierter Auflösung.
Klingeltöne
Die mehrstimmigen Rufmelodien des 7650 machen Spaß. Der eingebaute Soundchip tönt laut Nokia 24-stimmig, die Qualität ist deutlich besser als beim 3510. Beim Klang kommt er trotzdem nicht ganz gegen die fernöstliche Konkurrenz von Samsung und Co. an. Aber, und dies ist besonders lobenswert: Nokia setzt bei den polyphonen Klingeltönen auf wirklich offene Standards und verwendet das bekannte MIDI-Format. Im Test konnten wir problemlos Midi-Dateien per Infrarot vom Computer aufs Handy überspielen und als Klingelton verwenden.
Multimedia Messaging (MMS)
Der Multimedia-Nachrichtendienst funktioniert in Deutschland zur Zeit nur innerhalb der Netze von T-Mobile und Vodafone. Nachrichten zwischen den beiden Netzen können bis jetzt nicht ausgetauscht werden.
Der Standard sieht eigentlich vor, dass die Besitzer von MMS-Handys mehrseitige Nachrichten erstellen können: Jede Seite kann ein Foto, eine Animation, eine Melodie, eine Tondatei und Text enthalten. Diese Forderung unterstützt das 7650 nur teilweise: Es kann nur einseitige MM-Nachrichten erstellen und verschicken. Melodien und Animationen kann ein 7650-Besitzer nicht einfügen. Die Gesamtgröße einer MMS beim 7650 darf 100 Kilobyte nicht übersteigen. Dies stellt aber kein Problem dar, da die Netzbetreiber ohnehin keine größeren MMS zulassen.
Laut Nokia kann das neue Handy auch mehrseitige Messages darstellen. In unserem Test funktionierte das mit einer mehrseitigen MMS von einem Sony-Ericsson T 68i allerdings nicht. Probleme hatte das 7650 auch, wenn Melodien mitgeschickt wurden. Die Anzeige von Animationen klappt teilweise: Die Animation wird genau einmal durchlaufen, danach bleibt das letzte Bild stehen. Ob dafür das 7650 oder das Sony-Ericsson T68i verantwortlich ist, ließ sich noch nicht endgültig klären.
Am besten schicken Sie vorerst Ihre Fotos einfach mit dem integrierten E-Mail-Programm. Was Sie dabei beachten müssen, erfahren Sie auf der nächsten Seite.
Organizer
Die PIM-Funktionen des 7650 können sich sehen lassen - nicht zuletzt wegen des großen Farb-Displays. Der Kalender ist recht übersichtlich und vollauf Praxistauglich. Das Adressbuch kann sehr viele verschiedene Angaben zu jedem Eintrag speichern. Die Anzahl der Einträge ist letztlich nur durch den Speicher begrenzt, 480 Kontakte belegten bei unserem Test knapp 400 Kilobyte.
Kalender und Adressbuch lassen sich per mitgelieferter Software mit Outlook & Co. auf dem Computer synchronisieren. Das Überspielen von knapp 400 Kontaktinfos von Outlook zum 7650 dauerte per Infrarot gute sechs Minuten, die Aktualisierung ist deutlich schneller. Probleme gab\'s nur, als der Speicher voll war: Die PC-Suite brach die Synchronisierung ohne Angabe von Gründen einfach ab, das Handy brachte eine kryptische Fehlermedung und wollte keine Anwendung mehr ausführen: Der Speicher sei zu voll. Als wir den Programm-Manager des 7650 zum Löschen einiger Dateien aufrufen wollten, vermedldete das Gerät, der Speicher sei zu voll und wir sollten doch zuerst ein paar Daten löschen. Nach einem Neustart funktionierte aber alles wieder problemlos.
Das E-Mail-Programm machte insgesamt einen guten Eindruck: Der Nutzer kann eine Vielzahl von Konten anlegen und für jeden Account festlegen, ob er über GPRS, HSCSD oder eine \"normale\" GSM-Datenverbindung abgerufen werden soll. Auch die Integration des Adressverzeichnisses ist gut. Trotzdem ein großes Manko: Beim Test zeigte sich, dass sich das 7650 - entgegen der Ankündigung von Nokia - nicht bei einem Postausgangs-Server (SMTP-Server) anmelden kann. Wer ein Mail-Konto bei einem Anbieter besitzt, der die Authentifizierung ausdrücklich verlangt und auch den Umweg über \"SMTP after POP\" nicht zulässt, muss sich fürs Mailen mit dem 7650 wohl eine neue Adresse zulegen.
Datenfunktionen
HSCSD und GPRS (Datenempfang mit max. 43,2 bzw. 40,2 kbit/s), Infrarot, Bluetooth (Version 1.1, leider ohne Headset-Profil) und WAP-Browser (WAP 1.2.1): Das 7650 kann viel. Probleme bekamen wir nur, als wir versuchten, das 7650 als Modem zusammen mit einem Notebook zu nutzen: Trotz korrekt installierter Modemtreiber meldete unser Computer bei jedem Versuch, das Modem des 7650 würde sich nicht melden. Trotz intensivem Kontakt mit Nokia konnten wir die Fehlerquelle bisher nicht lokalisieren, werden diese Seite aber aktualisieren, sobald wir mehr wissen.
Neue Dimension: In Farbe machen Java-Spiele einfach viel mehr Spaß!
Neue Software
Gar keine Probleme machte das Erweitern des 7650 mit neuer Software: Sogar ohne PC-Suite lassen sich Java- und Epoc-Programme einfach vom Computer aufs Handy übertragen, die Installation auf dem Handy läuft dann fast vollständig automatisch. Die Ausführungs-Geschwindigkeit für heruntergeladene Software ist gut. Dies gilt sowohl für EPOC-Programme, zum Beispiel für das vom 9210 bekannte Spiel Bounce, als auch für Java-Games. Die beiden neuen Farb-Java-Spiele von Jambaliefen auf dem 7650 auf jeden Fall erfreulich zügig.
Die Bedienung des Smartphones mit EPOC-Betriebssystem unterscheidet sich deutlich von der Menüführung bei Nokia-Handys. Der Joystick macht einen soliden Eindruck und lässt sich gut handhaben. Als gewöhnungsbedürftig erweist sich die Tastatur: Die Tasten sind deutlich unterhalb des Joysticks und der Softkeys angeordnet. Aber das stört nicht lange. Die Benutzerführung ist eigenwillig: So merkt sich das Handy beispielsweise bei fast jedem Menüpunkt genau die Stelle vom letzten Zugriff. Ob das Sinn macht, muss jeder für sich entscheiden. Die Digicam lässt sich auf Anhieb problemlos bedienen: Handy aufklappen, Kamera aktivieren, das Farb-Display als Sucher nutzen und abdrücken: Einfacher geht\'s kaum.
Vorbildlich ist, dass der Nutzer das Menü komplett umkonfigurieren kann: Die beiden Softkeys lassen sich mit häufig verwendeten Befehle belegen. Auch die Reihenfolge der Menüpunkte können Sie ganz Ihren Wünschen anpassen: So können Sie zum Beispiel oft benötigte Funktionen an den Anfang setzen, andere lassen Sie einfach in selbst erstellten Unterordnern verschwinden. So wird effektive Bedienung einfach gemacht!
Ziemlich ärgerlich sind dagegen unverständliche Bezeichnungen beim Erstellen von E-Mail- und Daten-Konten: Gespeichert werden die Eingaben nur, wenn Sie mit \"Zurück\" beenden. Wer \"Optionen - Schließen\" wählt, kommt zwar auch zurück, nur leider verwirft das 7650 die Eingaben dann komplett.
Insgesamt dürften aber so ziemlich alle Anwender gut mit dem 7650 klarkommen. Und bei spezielleren Problemen gibt das gut gemachte Handbuch meist ausreichende Hilfestellung.
Klar, es wäre noch schöner, wenn das 7650 beim Einsatz als Modem keine Zicken machen würde. Oder wenn Nokia dem Smartphone beim Thema Bluetooth nicht auf die Headset-Unterstützung verzichtet hätte. Und warum das Mail-Programm sich nicht beim Versenden beim Server anmelden kann, haben wir auch nicht verstanden.
Doch trotz dieser Kritikpunkte ist das Kamera-Handy ein tolles Gerät. Der Debütant lässt sich leicht bedienen und macht einfach Spaß. Zudem ist das 7650 mit MMS- und E-Mail-Client, Organizer und SyncML, HSCSD und GPRS, Bluetooth und Infrarot-Unterstützung wirklich üppig ausgestattet. Nicht zu vergessen: Java-Programme und mehrstimmige Klingeltöne im Midi-Format versteht das Smartphone auch.
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