Obstsalat Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Spaßfaktor:
- Spielanleitung:
- Wird langweilig:
Erfahrungsbericht von Anonym126
Da haben wir den Salat !
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Aus meiner aktiven Kindergartenzeit sind mir einige Spiele noch sehr gut im Gedächtnis geblieben. Sehr häufig wurde in der letzten dreiviertel Stunde des Kindergartenvormittags ein gemeinsamer Schlusskreis veranstaltet, in dem gesungen, erzählt und sehr viel gespielt wurde. Eines dieser Spiele war der „Obstsalat“. Die Kinder liebten es, weil es ein bewegungsreiches Spiel war, bei dem geschrieen, hin- und hergerannt und in Maßen gedrängelt werden konnte. Ich erkläre zum besseren Verständnis zuerst einmal die Spielregel.
Spielregel:
_________
Alle Kinder, bis auf eines, sitzen im Stuhlkreis. Dieses eine Kind steht in der Kreismitte. Den sitzenden Mitspielern werden Obstsorten zugeordnet. Bei 20 Kindern bieten sich 4 Sorten an. Also haben wir z.B. 5 Birnen, 5 Äpfel, 5 Apfelsinen und 5 Bananen. Die Auswahl der Obstsorten ist unwesentlich, nur muss man sich auf einige festlegen. Das stuhlfreie Kind in der Mitte ruft nun zwei Obstsorten laut auf, und die betreffenden Kinder springen hoch, spurten los und tauschen irgendwie ihre Sitzplätze. Jedes Kind muss sich einen anderen Sitzplatz suchen. Auf keinen Fall darf es auf dem eigenen Stuhl hocken bleiben.
Das ist ja nun nicht gerade schwierig, wäre da nicht noch das stuhllose Kind, das jetzt in dem Gedränge ebenfalls versucht, einen Stuhl zu besetzen. Zwangsläufig bleibt wieder ein Mitspieler über, der genauso verfährt wie sein Vorgänger. Bei diesem Spiel sollte möglichst niemand gestoßen, geschubst oder vom Stuhl gezerrt werden. Eine erschwerende Variante ist die Möglichkeit „Obstsalat“ zu rufen. Dann ist das Chaos perfekt, denn nun sind alle Kinder in Bewegung und müssen um einen Sitzplatz kämpfen.
Obstsalat-Erfahrung:
_________________
Bei Kindern im Kindergartenalter kann es leicht vorkommen, dass die zugeordnete Frucht vergessen wird und nach dem lauten Rufen des Mitspielers in der Kreismitte plötzlich einige Apfelsinen mehr aufstehen und im Kreis herumflitzen. Das ist natürlich ein kleines Problem, da sicher auch die Erzieherin etwas überfordert ist und sich Kinder und Obst nicht so schnell merken kann. Das Spiel stockt an dieser Stelle. Um dem abzuhelfen, haben wir uns mit den Kindern eine Lösung überlegt. So entschieden wir schon im Vorfeld, welche Obstsorten wir bei dem Spiel haben wollen und bastelten vorher aus Tonpapier verschiedene Obstsorten. Einige Kinder schnitten die Früchte aus Zeitungen aus und wieder andere malten sie auf weiße Blätter. Der Kreativität war da keine Grenze gesetzt. Jedes Schild bekam ein langes Band. So konnten sich die Kinder die Schilder verkehrt herum um den Hals hängen und jederzeit nachsehen, welche Obstsorte sie denn nun waren.
Das Basteln, schneiden und malen machte außerdem noch viel Spaß und nach einiger Zeit hatten wir eine richtig große Obstauswahl zur Verfügung und konnten nach Herzenslust wählen. Wobei es schon wichtig ist, die Obstsorten zahlenmäßig gleich zuhalten. Allerdings haben wir diese Schilder nur als Hilfsmittel eingesetzt zur anfänglichen Erleichterung. Als die Kinder nach mehrmaligem Spielen wussten, worauf es ankam, brauchten wir die Erkennungsmittel nicht mehr unbedingt. Doch zur Sicherheit hängten sich die kleineren Kinder die Schilder doch noch um, was keinen störte. Die Früchte dürfen nur nicht erkennbar sein, da das Kind in der Mitte dann schon im Voraus sehen könnte, wer welche Obstsorte ist und die „Stuhlbesetzung“ leichter würde.
Dieses Gruppenspiel wurde mit wahrer Begeisterung gespielt. Es ging immer sehr schnell und zügig zu. Sobald das in der Mitte befindliche Kind die beiden Obstsorten aufgerufen hatte, ging ein chaotisches Durcheinander los. Stühle verrutschten, Kinder setzten sich vor Übereifer neben die Sitzfläche, zwei saßen auf einem Stuhl und auch hier war es so wie bei vielen anderen Spielen auch, der Stärkere, der besser Schubsen konnte, bekam auch einen Sitzplatz ab. Solche Ungerechtigkeiten versuchte die Gruppenleiterin so gut es ging zu verhindern. Es sollte schon fair zugehen.
Die kleineren, dreijährigen Kinder suchten wirklich ganz ernsthaft nach einem Sitzplatz und waren richtig stolz, wenn sie es geschafft hatten. Blieb eines von ihnen übrig und musste in der Mitte allein stehen, wurde das als Niederlage betrachtet und manchmal flossen sogar Tränen. Doch da der Sinn des Spieles nun nicht gerade sehr anspruchsvoll ist, war er auch für unsere Kleinen irgendwann besser verständlich und Spaß und Freude gewannen die Oberhand.
Die fünf und sechsjährigen Kids dagegen legten es nach längerem Spielverlauf darauf an, in der Mitte zu stehen und gaben sich nicht die leisestes Mühe mehr, einen Stuhl zu erwischen. Damit geriet das ganze Spiel natürlich aus dem Konzept und das war für mich immer das Signal, mit dem Spiel langsam zum Ende zu kommen.
Der gesamte Obstsalat vermischt sich bereits nach der ersten Runde. Deshalb ist es auch völlig egal wer am Anfang neben wem sitzt. Durch dieses Vermischen entsteht ein tüchtiges Durcheinander bei dem „Kampf“ um einen Sitzplatz. Das Obstsalatspiel wurde immer wieder von den Kindern gewünscht und die Begeisterung verebbte nie. Dazu kommt, dass für dieses Spiel keine großen Vorbereitungen nötig sind, außer dass genügend Stühle im Kreis stehen müssen. Die Maßnahme mit den angefertigten Schildern entfällt, wenn die Gesamtgruppe bereits älter ist. Ich denke dann können sich die Mitspieler die zugeteilte Obstsorte problemlos merken.
Fazit:
_____
Der „Obstsalat“ ist ein schönes, bewegungsreiches Gruppenspiel, das im Kindergarten und auch auf Kindergeburtstagen sicher immer wieder gern gespielt wird.
Liebe Grüße
Catty
Spielregel:
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Alle Kinder, bis auf eines, sitzen im Stuhlkreis. Dieses eine Kind steht in der Kreismitte. Den sitzenden Mitspielern werden Obstsorten zugeordnet. Bei 20 Kindern bieten sich 4 Sorten an. Also haben wir z.B. 5 Birnen, 5 Äpfel, 5 Apfelsinen und 5 Bananen. Die Auswahl der Obstsorten ist unwesentlich, nur muss man sich auf einige festlegen. Das stuhlfreie Kind in der Mitte ruft nun zwei Obstsorten laut auf, und die betreffenden Kinder springen hoch, spurten los und tauschen irgendwie ihre Sitzplätze. Jedes Kind muss sich einen anderen Sitzplatz suchen. Auf keinen Fall darf es auf dem eigenen Stuhl hocken bleiben.
Das ist ja nun nicht gerade schwierig, wäre da nicht noch das stuhllose Kind, das jetzt in dem Gedränge ebenfalls versucht, einen Stuhl zu besetzen. Zwangsläufig bleibt wieder ein Mitspieler über, der genauso verfährt wie sein Vorgänger. Bei diesem Spiel sollte möglichst niemand gestoßen, geschubst oder vom Stuhl gezerrt werden. Eine erschwerende Variante ist die Möglichkeit „Obstsalat“ zu rufen. Dann ist das Chaos perfekt, denn nun sind alle Kinder in Bewegung und müssen um einen Sitzplatz kämpfen.
Obstsalat-Erfahrung:
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Bei Kindern im Kindergartenalter kann es leicht vorkommen, dass die zugeordnete Frucht vergessen wird und nach dem lauten Rufen des Mitspielers in der Kreismitte plötzlich einige Apfelsinen mehr aufstehen und im Kreis herumflitzen. Das ist natürlich ein kleines Problem, da sicher auch die Erzieherin etwas überfordert ist und sich Kinder und Obst nicht so schnell merken kann. Das Spiel stockt an dieser Stelle. Um dem abzuhelfen, haben wir uns mit den Kindern eine Lösung überlegt. So entschieden wir schon im Vorfeld, welche Obstsorten wir bei dem Spiel haben wollen und bastelten vorher aus Tonpapier verschiedene Obstsorten. Einige Kinder schnitten die Früchte aus Zeitungen aus und wieder andere malten sie auf weiße Blätter. Der Kreativität war da keine Grenze gesetzt. Jedes Schild bekam ein langes Band. So konnten sich die Kinder die Schilder verkehrt herum um den Hals hängen und jederzeit nachsehen, welche Obstsorte sie denn nun waren.
Das Basteln, schneiden und malen machte außerdem noch viel Spaß und nach einiger Zeit hatten wir eine richtig große Obstauswahl zur Verfügung und konnten nach Herzenslust wählen. Wobei es schon wichtig ist, die Obstsorten zahlenmäßig gleich zuhalten. Allerdings haben wir diese Schilder nur als Hilfsmittel eingesetzt zur anfänglichen Erleichterung. Als die Kinder nach mehrmaligem Spielen wussten, worauf es ankam, brauchten wir die Erkennungsmittel nicht mehr unbedingt. Doch zur Sicherheit hängten sich die kleineren Kinder die Schilder doch noch um, was keinen störte. Die Früchte dürfen nur nicht erkennbar sein, da das Kind in der Mitte dann schon im Voraus sehen könnte, wer welche Obstsorte ist und die „Stuhlbesetzung“ leichter würde.
Dieses Gruppenspiel wurde mit wahrer Begeisterung gespielt. Es ging immer sehr schnell und zügig zu. Sobald das in der Mitte befindliche Kind die beiden Obstsorten aufgerufen hatte, ging ein chaotisches Durcheinander los. Stühle verrutschten, Kinder setzten sich vor Übereifer neben die Sitzfläche, zwei saßen auf einem Stuhl und auch hier war es so wie bei vielen anderen Spielen auch, der Stärkere, der besser Schubsen konnte, bekam auch einen Sitzplatz ab. Solche Ungerechtigkeiten versuchte die Gruppenleiterin so gut es ging zu verhindern. Es sollte schon fair zugehen.
Die kleineren, dreijährigen Kinder suchten wirklich ganz ernsthaft nach einem Sitzplatz und waren richtig stolz, wenn sie es geschafft hatten. Blieb eines von ihnen übrig und musste in der Mitte allein stehen, wurde das als Niederlage betrachtet und manchmal flossen sogar Tränen. Doch da der Sinn des Spieles nun nicht gerade sehr anspruchsvoll ist, war er auch für unsere Kleinen irgendwann besser verständlich und Spaß und Freude gewannen die Oberhand.
Die fünf und sechsjährigen Kids dagegen legten es nach längerem Spielverlauf darauf an, in der Mitte zu stehen und gaben sich nicht die leisestes Mühe mehr, einen Stuhl zu erwischen. Damit geriet das ganze Spiel natürlich aus dem Konzept und das war für mich immer das Signal, mit dem Spiel langsam zum Ende zu kommen.
Der gesamte Obstsalat vermischt sich bereits nach der ersten Runde. Deshalb ist es auch völlig egal wer am Anfang neben wem sitzt. Durch dieses Vermischen entsteht ein tüchtiges Durcheinander bei dem „Kampf“ um einen Sitzplatz. Das Obstsalatspiel wurde immer wieder von den Kindern gewünscht und die Begeisterung verebbte nie. Dazu kommt, dass für dieses Spiel keine großen Vorbereitungen nötig sind, außer dass genügend Stühle im Kreis stehen müssen. Die Maßnahme mit den angefertigten Schildern entfällt, wenn die Gesamtgruppe bereits älter ist. Ich denke dann können sich die Mitspieler die zugeteilte Obstsorte problemlos merken.
Fazit:
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Der „Obstsalat“ ist ein schönes, bewegungsreiches Gruppenspiel, das im Kindergarten und auch auf Kindergeburtstagen sicher immer wieder gern gespielt wird.
Liebe Grüße
Catty
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