Offenstallhaltung Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von thaicattery
5 Jahre Offenstall, vom Spatenstich zur Nutzung
Pro:
Licht, Luft, Sozialkontakt
Kontra:
arbeitsintensiv
Empfehlung:
Ja
Auch ich bin ein überzeugter Offenstall-Pferdehalter.
Seit über 5 Jahren halten wir unsere Pferde Sommer wie Winter im Offenstall. Ja, wir sind Turniergänger und unsere Haltungsorm ist ein Zwischending zwischen Box und Offenstall.
1. Die Planung!
Ein Offenstall in einfacher Holzbauweise, ist ein von 3 Seiten geschlossenen Holzgebäude, dass wenn es über 50 Kubikmeter umbautem Raum groß ist, einer Genehmigung durch das Bauamt bedarf.
Das Genehmigungsverfahren ist in jedem Bundesland anders. Bei uns in Rheinland Pfalz nennt sich das, einfaches Genehmigungsverfahren.
Es gibt Tieschutzbestimmungen die eine gewisse Größe vorsehen.
Hier die Formeln:
Die Dachhöhe errechnet sich aus der doppelten Wiederrißthöhe. Also beim Pony 1,45 x 2 = 2,90 Meter. Höhe beim Großpferd 1,70 x 2 = 3,40 Meter Höhe.
Die Quadratmeter Grundfläche errechnet sich in Wiederrißt Höhe x 2 im Quadrat.
Weil wir gerade bei den Formeln sind möchte ich hier kurz die Versicherungstechnischen bestimmungen für Zäune mit einfügen.
Zaunabstand (Pfostenabstand) nicht größer als 3 Meter. Zaunhöhe mind. 1,20. Bei einer Elektroeinzäunung mind. 3 Litzen, bei einer Stangen-Einzäunung mind. 2 Stangen.
Bei uns war der Zaun bestandteil der Genehmigung.
Ebenfalls wichtig ist der Boden des Offenstalls, wir haben Verbundsteine und darauf Stroheinstreu. Hat man hierfür beim Bauantrag nichts vorgesehen, gilt immer gewachsener Boden.
Ein weiters Problem ist die Mistlagerung. Sonderbarerweise hat das Bauamt beim Offenstall nichts vorgesehen d.h. der anfallende Mist soll direkt entsorgt werden bzw. auf einem Wagen geladen und vor Auswaschungen durch Regen geschützt werden.
Müssen große Pferdehöfe eine Betonierte Mistlagerfläche mit Gülleloch vorweisen, wird dem Privathalter das verwehrt.
Aber wie schon erwähnt, jedes Bundesland hat eigene Bestimmungen und ich kann das jetzt nicht pauschalieren!
Es gilt jedoch immer das Prinzip des begüterten. Ein Gewerbetreibender Pferdehof oder ein Landwirt ist begütert. Der Privatmann nicht! Daher bekommt er oftmal Steine in den Weg gelegt.
Unser Offenstall hat die Maße 12 x 4 Meter. Die Aufteilung erfolgte in 4 Boxen mit 3 x 4 Meter Größe, die mit halbhohen Bohlenwänden abgeteilt sind.
Vorteil: Ich kann jedes Pferd separieren, einzeln füttern und bei Krankheit oder Stallruhe eingesperrt lassen. Jedoch ist ein beknabbern und Fellpflege über die Trennwände hindurch möglich.
Also Sozialkontakt rund um die Uhr!
Türen hat unser Offenstall keine, denn dann wäre es ja kein Offenstall. Eine Abtrennung erfolgt bei uns durch Ketten, die ich einhängen und entfernen kann.
Unsere Pferd können daher rein und raus wie sie wollen, sich unterstellen und Schatten suchen oder nachts auf der Koppel schlafen.
Tip: Die Ketten mit einem Wasserschlauch ummanteln bzw. die Ketten durch den Wasserschlauch ziehen.
In den Kettengliedern verfangen sich sonst die Mähnen und Schweifhaare.
Ein Foto findet Ihr bei www.ciao-tiere.de.vu
Der Paddock!
Wir haben alles probiert, damit der Paddock im Hebst und Winter nicht zur Matschkoppel wird.
Nachdem wir also den Matsch mit einem Radlader abgetragen haben wurden Drainagen eingebaut, danach haben wir Filtermaterial aufgebracht in der Korngröße 4/8. Darüber eine Fließtrennung gelegt. Das muss unbedingt sein, da sich sonst Filter und Tretschicht vermischen und sich die Filtersteine nach oben drücken.
Auf die Fließtrennung haben wir gewaschenen Sand aufgebracht. Vorteil des gewaschenene Sandes: Die Schmierteilchen sind ausgewaschen, der Sand nimmt kein Wasser auf, leitet es sofort an die unteren Schichten weiter.
Ein Paddock in dieser Bauweise hat Reitplatzqualität und ist ca. 11 Monate im Jahr zu bereiten.
Da wir schon einige Winter überstanden haben, kann ich diesen Tip mit gutem gewissen weiter geben.
Sicher sind die Kosen und die Arbeit extrem hoch, will man das in Eigenleistung erstellen.
Jede Halbherzigkeit schlägt sich aber in doppelten und dreifachen Kosten nieder.
Die Wasserversorgung:
Im Sommer kann man über ein Wasserfass die Wasserversorgung gewährleisten bzw. über einen Brunnen. Im Winter ist das weitaus schwieriger da das Wasser im Fass friert. Wir bringen unser warmes Wasser in Kanistern von Zuhause mit und kontrollieren 3 x täglich die Wasserversorgung.
Verletzungsgefahr, Krankheitsanfälligkeit!
Eine Offenstallhaltung ist eigentlich nur empfehlenswert für eine dauerhafte Pferdegemeinschaft. Jeder Neuzugang bringt Unruhe in den Stall, die Rangordnung muss neu ausgefochten werden und das birgt natürlich ein hohes Verletzungsrisiko.
Da die Pferde die Übergangszeit von Herbst zu Winter ja direkt erleben, also nicht in einem schützendem Stallgebäude stehen, bildet sich ein dichter Winterpelz. Wir mussten in den 5 Jahren nur im letzten Winter, nachts, für ca. 4 Wochen eindecken. Tagsüber konnten wir auf die Decke verzichten da sich unsere Hottis ja bewegen konnten.
Ein erhöhtes Infektionsrisiko konnte ich also nicht ausmachen. Auch Lahmheiten, dicke Beine oder andere Verletzungen hatten wir nicht mehr als vorher.
Im Gegenteil, Gelenkschmiere bildet sich ja nur durch Bewegung und Bewegung haben unsere Hottis zu genüge.
Sicherlich ist es etwas mühlsam, für uns Menschen, die Pferde nach getaner Arbeit wieder trocken zu reiten. Das ist aber alles Planung. Man kann durchaus nach der Dressurarbeit einen kleinen Ausritt im Schritt unternehmen und so das Fell trocken bekommen. Ist auch für die Psyche der Pferde besser!
Arbeitsaufwand, Zeitaufwand!
Als Pferdehalter im Offenstall bin ich allein verantwortlich und kann mich nur auf mich selber verlasen.
Da wir nicht genug Weidefläche haben, dient unsere Koppel der Bewegung und nicht der Futterversorgung. Ich muss also morgens und abends Heu und Kraftfutter füttern, misten, den Paddock abäppeln, die Pferdeäpfel entfernen, für Wasser sorgen.
Das alles ist Zeitaufwändig und muss Sommer wie Winter, bei Regen, Hagel und Schnee oder auch bei 30 Grad im Schatten gemacht werden.
Morgens benötige ich ca. 1 Stunde bei intensiver arbeit, abends ca. 1/2 Stunde.
Das klingt viel!
Habe ich mein Pferd im Reitstall unter stehen muss ich auch einen Anfahrtsweg in Kauf nehmen, suche auch dort die Koppeln nach Müll ab, kontrolliere die Zäune, kehre die Stallgasse oder miste meine Box noch einmal nach.
Grob überschlagen ist der Zeitaufwand daher nur geringfügig aufwändiger.
Kosten!
Wir hier auf dem Land haben eh eine preiswertere Stallmiete als im Ballungszentrum.
Gehen wir mal von 250.-€ Stallmiete aus, darin enthalten ist die Reithallenbenutzung.
Ich muss alles zukaufen, also Heu, Stroh, Kraftfutter, Müsli, Mineralfutter.
In den ersten Jahren habe ich Buch geführt und kann daher auf relativ verlässliche Zahlen zurück greifen.
Die Bilanz: Pro Pferd benötige ich 100,-€/Monat an reinen Futterkosten. Schmied, Impfungen, Entwurmungen, Krankheitskosten usw. gehen ja auch im Reitstall extra.
Dazu kommt jedoch die Hallenbenutzung, wenn ich die Reithalle unseres Vereins nutzen möchte und natürlich die Fahrtkosten zur Reithalle und den Pferdehänger zum Transport.
Fazit nach 5 Jahren!
Der Offenstall ist für mich persönlich die optimale Haltungsform. Zum Glück habe ich mein Ding selber durchgezogen und mich nicht auf eine Partnerschaft mit anderen Pferdehaltern eingelassen. Bei diesen Parnerschaften kommt es leider all zu oft zum Krach, einer schafft die Arbeit und einer kommt nur zum Vergnügen.
Meine Pferde strotzen nur vor Gesundheit, unsere alte Stute ist mittlerweile 26 Jahre alt und TOP in Schuss.
Der Offenstall kommt dem natürlichen Lebensumstand der Pferde am nächsten. Das Bedürfniss an Licht, Luft, Sozialkontakt und Bewegung ist täglich 24 Stunden gegeben.
Nachteil, wie oben schon erwähnt der Arbeitsaufwand!
Wer nicht tagtäglich diese Arbeit verichten will sollte weiterhin im Reitstall stehn bleiben, denn auch in den Reitställen gibt es Unterschiede.
Der eine liegt im Industriegebiet von Frankfurt und hat außen rum nur Parkplätze, der andere hat Koppeln und Paddocks, die gegen einen gewissen Aufpreis genutzt werden können.
Es obliegt jedem Pferdehalter selber seine Haltungsform zu wählen. Ich möchte keinen bekehren, nur Aufklärungsarbeit aus eigener Erfahrung betreiben.
Seit über 5 Jahren halten wir unsere Pferde Sommer wie Winter im Offenstall. Ja, wir sind Turniergänger und unsere Haltungsorm ist ein Zwischending zwischen Box und Offenstall.
1. Die Planung!
Ein Offenstall in einfacher Holzbauweise, ist ein von 3 Seiten geschlossenen Holzgebäude, dass wenn es über 50 Kubikmeter umbautem Raum groß ist, einer Genehmigung durch das Bauamt bedarf.
Das Genehmigungsverfahren ist in jedem Bundesland anders. Bei uns in Rheinland Pfalz nennt sich das, einfaches Genehmigungsverfahren.
Es gibt Tieschutzbestimmungen die eine gewisse Größe vorsehen.
Hier die Formeln:
Die Dachhöhe errechnet sich aus der doppelten Wiederrißthöhe. Also beim Pony 1,45 x 2 = 2,90 Meter. Höhe beim Großpferd 1,70 x 2 = 3,40 Meter Höhe.
Die Quadratmeter Grundfläche errechnet sich in Wiederrißt Höhe x 2 im Quadrat.
Weil wir gerade bei den Formeln sind möchte ich hier kurz die Versicherungstechnischen bestimmungen für Zäune mit einfügen.
Zaunabstand (Pfostenabstand) nicht größer als 3 Meter. Zaunhöhe mind. 1,20. Bei einer Elektroeinzäunung mind. 3 Litzen, bei einer Stangen-Einzäunung mind. 2 Stangen.
Bei uns war der Zaun bestandteil der Genehmigung.
Ebenfalls wichtig ist der Boden des Offenstalls, wir haben Verbundsteine und darauf Stroheinstreu. Hat man hierfür beim Bauantrag nichts vorgesehen, gilt immer gewachsener Boden.
Ein weiters Problem ist die Mistlagerung. Sonderbarerweise hat das Bauamt beim Offenstall nichts vorgesehen d.h. der anfallende Mist soll direkt entsorgt werden bzw. auf einem Wagen geladen und vor Auswaschungen durch Regen geschützt werden.
Müssen große Pferdehöfe eine Betonierte Mistlagerfläche mit Gülleloch vorweisen, wird dem Privathalter das verwehrt.
Aber wie schon erwähnt, jedes Bundesland hat eigene Bestimmungen und ich kann das jetzt nicht pauschalieren!
Es gilt jedoch immer das Prinzip des begüterten. Ein Gewerbetreibender Pferdehof oder ein Landwirt ist begütert. Der Privatmann nicht! Daher bekommt er oftmal Steine in den Weg gelegt.
Unser Offenstall hat die Maße 12 x 4 Meter. Die Aufteilung erfolgte in 4 Boxen mit 3 x 4 Meter Größe, die mit halbhohen Bohlenwänden abgeteilt sind.
Vorteil: Ich kann jedes Pferd separieren, einzeln füttern und bei Krankheit oder Stallruhe eingesperrt lassen. Jedoch ist ein beknabbern und Fellpflege über die Trennwände hindurch möglich.
Also Sozialkontakt rund um die Uhr!
Türen hat unser Offenstall keine, denn dann wäre es ja kein Offenstall. Eine Abtrennung erfolgt bei uns durch Ketten, die ich einhängen und entfernen kann.
Unsere Pferd können daher rein und raus wie sie wollen, sich unterstellen und Schatten suchen oder nachts auf der Koppel schlafen.
Tip: Die Ketten mit einem Wasserschlauch ummanteln bzw. die Ketten durch den Wasserschlauch ziehen.
In den Kettengliedern verfangen sich sonst die Mähnen und Schweifhaare.
Ein Foto findet Ihr bei www.ciao-tiere.de.vu
Der Paddock!
Wir haben alles probiert, damit der Paddock im Hebst und Winter nicht zur Matschkoppel wird.
Nachdem wir also den Matsch mit einem Radlader abgetragen haben wurden Drainagen eingebaut, danach haben wir Filtermaterial aufgebracht in der Korngröße 4/8. Darüber eine Fließtrennung gelegt. Das muss unbedingt sein, da sich sonst Filter und Tretschicht vermischen und sich die Filtersteine nach oben drücken.
Auf die Fließtrennung haben wir gewaschenen Sand aufgebracht. Vorteil des gewaschenene Sandes: Die Schmierteilchen sind ausgewaschen, der Sand nimmt kein Wasser auf, leitet es sofort an die unteren Schichten weiter.
Ein Paddock in dieser Bauweise hat Reitplatzqualität und ist ca. 11 Monate im Jahr zu bereiten.
Da wir schon einige Winter überstanden haben, kann ich diesen Tip mit gutem gewissen weiter geben.
Sicher sind die Kosen und die Arbeit extrem hoch, will man das in Eigenleistung erstellen.
Jede Halbherzigkeit schlägt sich aber in doppelten und dreifachen Kosten nieder.
Die Wasserversorgung:
Im Sommer kann man über ein Wasserfass die Wasserversorgung gewährleisten bzw. über einen Brunnen. Im Winter ist das weitaus schwieriger da das Wasser im Fass friert. Wir bringen unser warmes Wasser in Kanistern von Zuhause mit und kontrollieren 3 x täglich die Wasserversorgung.
Verletzungsgefahr, Krankheitsanfälligkeit!
Eine Offenstallhaltung ist eigentlich nur empfehlenswert für eine dauerhafte Pferdegemeinschaft. Jeder Neuzugang bringt Unruhe in den Stall, die Rangordnung muss neu ausgefochten werden und das birgt natürlich ein hohes Verletzungsrisiko.
Da die Pferde die Übergangszeit von Herbst zu Winter ja direkt erleben, also nicht in einem schützendem Stallgebäude stehen, bildet sich ein dichter Winterpelz. Wir mussten in den 5 Jahren nur im letzten Winter, nachts, für ca. 4 Wochen eindecken. Tagsüber konnten wir auf die Decke verzichten da sich unsere Hottis ja bewegen konnten.
Ein erhöhtes Infektionsrisiko konnte ich also nicht ausmachen. Auch Lahmheiten, dicke Beine oder andere Verletzungen hatten wir nicht mehr als vorher.
Im Gegenteil, Gelenkschmiere bildet sich ja nur durch Bewegung und Bewegung haben unsere Hottis zu genüge.
Sicherlich ist es etwas mühlsam, für uns Menschen, die Pferde nach getaner Arbeit wieder trocken zu reiten. Das ist aber alles Planung. Man kann durchaus nach der Dressurarbeit einen kleinen Ausritt im Schritt unternehmen und so das Fell trocken bekommen. Ist auch für die Psyche der Pferde besser!
Arbeitsaufwand, Zeitaufwand!
Als Pferdehalter im Offenstall bin ich allein verantwortlich und kann mich nur auf mich selber verlasen.
Da wir nicht genug Weidefläche haben, dient unsere Koppel der Bewegung und nicht der Futterversorgung. Ich muss also morgens und abends Heu und Kraftfutter füttern, misten, den Paddock abäppeln, die Pferdeäpfel entfernen, für Wasser sorgen.
Das alles ist Zeitaufwändig und muss Sommer wie Winter, bei Regen, Hagel und Schnee oder auch bei 30 Grad im Schatten gemacht werden.
Morgens benötige ich ca. 1 Stunde bei intensiver arbeit, abends ca. 1/2 Stunde.
Das klingt viel!
Habe ich mein Pferd im Reitstall unter stehen muss ich auch einen Anfahrtsweg in Kauf nehmen, suche auch dort die Koppeln nach Müll ab, kontrolliere die Zäune, kehre die Stallgasse oder miste meine Box noch einmal nach.
Grob überschlagen ist der Zeitaufwand daher nur geringfügig aufwändiger.
Kosten!
Wir hier auf dem Land haben eh eine preiswertere Stallmiete als im Ballungszentrum.
Gehen wir mal von 250.-€ Stallmiete aus, darin enthalten ist die Reithallenbenutzung.
Ich muss alles zukaufen, also Heu, Stroh, Kraftfutter, Müsli, Mineralfutter.
In den ersten Jahren habe ich Buch geführt und kann daher auf relativ verlässliche Zahlen zurück greifen.
Die Bilanz: Pro Pferd benötige ich 100,-€/Monat an reinen Futterkosten. Schmied, Impfungen, Entwurmungen, Krankheitskosten usw. gehen ja auch im Reitstall extra.
Dazu kommt jedoch die Hallenbenutzung, wenn ich die Reithalle unseres Vereins nutzen möchte und natürlich die Fahrtkosten zur Reithalle und den Pferdehänger zum Transport.
Fazit nach 5 Jahren!
Der Offenstall ist für mich persönlich die optimale Haltungsform. Zum Glück habe ich mein Ding selber durchgezogen und mich nicht auf eine Partnerschaft mit anderen Pferdehaltern eingelassen. Bei diesen Parnerschaften kommt es leider all zu oft zum Krach, einer schafft die Arbeit und einer kommt nur zum Vergnügen.
Meine Pferde strotzen nur vor Gesundheit, unsere alte Stute ist mittlerweile 26 Jahre alt und TOP in Schuss.
Der Offenstall kommt dem natürlichen Lebensumstand der Pferde am nächsten. Das Bedürfniss an Licht, Luft, Sozialkontakt und Bewegung ist täglich 24 Stunden gegeben.
Nachteil, wie oben schon erwähnt der Arbeitsaufwand!
Wer nicht tagtäglich diese Arbeit verichten will sollte weiterhin im Reitstall stehn bleiben, denn auch in den Reitställen gibt es Unterschiede.
Der eine liegt im Industriegebiet von Frankfurt und hat außen rum nur Parkplätze, der andere hat Koppeln und Paddocks, die gegen einen gewissen Aufpreis genutzt werden können.
Es obliegt jedem Pferdehalter selber seine Haltungsform zu wählen. Ich möchte keinen bekehren, nur Aufklärungsarbeit aus eigener Erfahrung betreiben.
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