Ohne dich - Münchner Freiheit Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Cover-Design:  durchschnittlich
  • Klangqualität:  gut

Erfahrungsbericht von H2O_MAN

NDW & Co…..

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

……machen mich auch heut noch froh *zwinker*


Ja das waren noch Zeiten, die 80er! Es gibt Tage an denen ich musikalisch, zurück in die 80er reise. Das ermöglicht mir mein Lokalradiosender, dieser spielt viel, aus der Zeit der NDW, oder mein alter Plattenspieler, auf dem hin und wieder noch eine Vinylscheibe, landet. Ihr wisst nicht was die NDW ist? Tja dann muss *H2O* Euch mal aufklären. NDW steht für die Neue Deutsche Welle und umfasst einen Zeitraum der 80er in der es viele deutsche Interpreten und deutsche Lieder in den Charts gab. Namen wie NENA, MARKUS, WESTERNHAAGEN, GRÖHNEMEYER und die MÜNCHENER FREIHEIT prägten unter anderem diesen Zeitraum.


Heute möchte ich Euch, einen Song der Münchener Freiheit vorstellen, den ich persönlich, wirklich gut fand. Das Lied trägt den Titel: „Ohne Dich“. Was das Lied für mich bedeutete werde ich Euch versuchen, zu erklären. Ich war einer der wenigen Jungs die Foxtrott tanzten. Da man zu diesem Lied, dies, besonders gut konnte, tanzte ich auch häufig, zu diesem Stück. Vorweg muss ich aber noch sagen, dass ich nur Foxtrott konnte, weil mein damaliger Schwarm es tanzte und weil ich zwei Schwestern hatte, die es mir irgendwann mal beibrachten. Und weil ich zur damaligen Zeit fast immer mit zwei Mädchen Fox getanzt habe, zum einen mit meiner Schwester und zum anderen mit meinem Schwarm, verbinde ich nur angenehme Erinnerungen mit diesem Lied, sodass ich es heute immer wieder gerne höre.


Die Gruppe besteht aus den Bandmitgliedern Stefan Zauner (Sänger), Aron Strobel (Gitarrist / Sänger), Michael Kunzi (Bass), Alex Grünwald (Keybord), Rennie Hatzke (Schlagzeug). Da ich jetzt kein direkter Fan der Münchener Freiheit war oder gar bin, kann ich jetzt keine Detahirten Angaben über die einzelnen Bandmitglieder machen. Aber zum Text kann ich ein paar Wörtchen, nieder schreiben. Wenn ich den Stil der Musik beschreiben würde, dann käme ich zu der Ansicht, dass ich es, aus heutiger Sicht, in die Richtung von Wolfgang Petry, interpretiere. Die Musik setzt romantisch ein und steigert sich in einen schnellen Rhythmus. Eine Stimme kommt hinzu und singt mit kräftiger, bestimmter Stimme:


Ich will mich nicht verändern,
um dir zu imponier\'n,
will nicht den ganzen Abend
Probleme diskutier\'n.
Aber eines geb ich zu:
das, was ich will, bist du.



Genau das traf irgendwie zu. Ich wollte mich nicht verändern und erst recht nicht, um irgendwem zu imponieren und diskutieren, dass wollte ich wohl am wenigsten. Aber das mit dem „DAS, WAS ICH WILL BIST DU“, wollte wohl irgendwie, jeder. Also auch ich. Gerade weil diese Stelle etwas „höher“ gesungen wird, als der vorige Text (Gänsehaut mäßig).


Ich will nichts garantieren,
was ich nicht halten kann,
will mit dir was erleben,
besser gleich als irgendwann,
und ich gebe offen zu:
das, was ich will bist, du



Auch hier galt wieder, keine Garantien die ich nicht einhalten kann (gilt für mich übrigens noch heute). Die nächste Aussage ist dann auch wieder treffend, wenn man verliebt ist z.B. Sicher möchte man dann sofort etwas erleben *sfg*. Ja und dann wieder die „Gänsehautpassage“, das, was ich will ….
Jetzt kommt der Refrain, wohl das Schönste im ganzen Stück.


Ohne dich schlaf\' ich heut Nacht nicht ein,
ohne dich fahr ich heut\' Nacht nicht Heim,
ohne dich komm\' ich heut\' nicht zur Ruh\',
das, was ich will, bist du.

Ohne dich schlaf\' ich heut Nacht nicht ein,
ohne dich fahr ich heut\' Nacht nicht Heim,
ohne dich komm\' ich heut\' nicht zur Ruh\',
das, was ich will, bist du.



Das war eine absolut geniale Stelle im Lied z.B. für DJ´s aber auch für uns als Gäste. Hier konnten sie mit dem Lied aussetzten und der ganze Saal sang mit. Oder beim tanzen, konnte ich doch, mein gegenüber, ansingen und sie mich. Prickelnde Erfahrung *lächel*. Na gut das mit dem „alleine einschlafen“ konnte ich noch nicht nachvollziehen, aber trotzdem bekam ich manchmal Gänsehaut, an dieser Stelle.


Ich will nicht alles sagen,
will nicht zu viel erklär\'n,
will nicht mit zu viel Worten
den Augenblick zerstör\'n,
Aber eines geb ich zu:
das, was ich will, bist du.



Hier dann wieder eine Passage mit der ich mich identifizieren konnte, also nicht viel „labern“ und den Augenblick genießen. Ja und natürlich wieder dieses: „ was ich will ….


Ich will auch nichts erzählen,
was dich eh\' nicht interessiert,
will mit Dir was erleben,
was uns beide fasziniert,
und ich gebe offen zu,
das, was ich will, bist du.


Das war für mich, als eher schüchternerer Teenager, dann immer die Stelle vom Text, die mich ans überlegen brachte. Was erzählt man, so, einem Mädel? Was für Sie dann auch noch interessant ist? Ja und dann wieder diese schöne Passage: „ das, was ich will, bist du“, mit anschließendem Refrain.


Also für mich ist das ein wirklich schönes Lied. Welches hervorragend in die 80er passte. Die Texte vor dem „und ich gebe offen zu, das was ich will bist Du“, sind irgendwie Macho mäßig gehalten, was aber in die 80er passte. Denn viele meiner Freunde und auch ich, wir haben so gedacht. Der Refrain und dieses: „das, was ich will, bist Du“ war sehr gefühlvoll und über diese Passage, wurden bei mir, angenehme Gefühle, geweckt. Es ist ein Hit der 80er und ich kann ihn mir aus dieser Zeit nicht mehr weg denken, er gehört, wie die Münchener Freiheit einfach zu den 80er. Wenn ich nur daran denke, wie toll ich darauf Foxtrott getanzt habe, macht es mir den Song noch sympathischer.



Ich werde jetzt keine B - Seite beschreiben, weil ich das Lied auf einer „best of 85“ habe. Selbst wenn ich das Lied, OHNE DICH, auf einer Single besitzen würde, glaube ich kaum, dass diese so einfach zu erwerben wäre. Außerdem wen interessiert schon die B – Seite, mich eigentlich nie. Bis auf ein, einziges Mal. Ich weiß nicht mehr welche Gruppe und welcher Song es war, aber einmal ist doch tatsächlich ein B – Lied in die Charts gekommen und das A – Lied nicht. Wie gesagt leider weiß ich nicht mehr wer das war. So also mein Urteil lautet natürlich – hörenswert - .

Und natürlich sollte man es sich täglich sagen: „DAS, WAS ICH WILL, BIST DU“! In diesem Sinne.

©*H2O* am 19.02.03


Wörter: 1029

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