Ohne dich - Münchner Freiheit Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von Hopsten
Wem' s gefällt
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wie so vieles im Leben ist auch Musik eine Geschmackssache. Es gibt Stilrichtungen, die ich wirklich absolut nicht mag, weil ich das Gefühl habe, sie beleidigen mein Ohr. *g* Aber ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Lieder, die mir nicht gefielen, plötzlich hörenswert wurden, nach dem ich sie mehrere Male gespielt und mich hineingehört hatte. Deutschsprachige Lieder und Interpreten mochte ich schon immer und stand damit lange Zeit auf verlorenem Posten, denn meine Freundinnen lehnten deutsche Songs einfach ab. Das änderte sich, als zu Beginn der achtziger Jahre deutsch auch in der Musikbranche immer aktueller wurde und die Band Münchner Freiheit war mit maßgebend für eine musikalische Geschmacksveränderung meiner Freundinnen. Auf ein Mal fanden sie auch deutsche Texte gut, was mich sehr freute.
Die Band Münchner Freiheit besteht aus den fünf Bandmitgliedern, die da heißen Stefan Zauner (Sänger), Aron Strobel (Sänger und Gitarrist), Michael Kunzi (Bass), Alex Grünwald (Keyboard) und Rennie Hatzke (Schlagzeug).
Ich schreibe nur den Refrain auf, da ich denke, dass fast jeder das ganze Lied daran erkennt. Also es heißt so:
Ohne Dich schlaf’ ich heut Nacht nicht ein,
ohne Dich fahr ich heut Nacht nicht heim,
ohne Dich komm ich heut nicht zur Ruh’
das, was ich will bist Du..
Es muss so Mitte der Achtziger gewesen sein, als ich diesen Song zum ersten Mal hörte und gleich hin und weg war. Und nicht nur mir ging es so, auch meine Freundinnen waren ganz Ohr. Der Sound war so ganz anders als das, was wir sonst hörten. Da war zuerst mal die Musik. Der manchmal etwas wimmernde Klang der E-Gitarre zusammen mit Keyboard oder auch allein, verursachte bei uns eine Gänsehaut. Und setzte dann noch das Schlagzeug an einigen Stellen mit Wucht ein, war es das Größte. Zu dieser Musik musste man tanzen, allein oder noch besser mit seinem Freund. Ertönte dann die leicht raue aber doch sexy Stimme von Stefan, war alles aus. Die Verliebten himmelten sich auf der Tanzfläche an, und ihre Blicke sagten das, was Stefan so frei in seinem Song äußerte. Wir waren damals noch ziemlich jung und unsere Erziehung leicht zugeknöpft. Und plötzlich sang da jemand frank und frei, dass er gern etwas ganz anderes tun würde außer zu reden oder Händchen zu halten. Wahnsinn! Für meine Clique war das eine kleine Sensation.
Man kann ja über diese Band denken was man möchte und man muss nicht unbedingt ein großer Fan sein. Doch eines kann man sicher nicht bestreiten. Die Musik war klasse und der Text große klasse, für damals. Die Instrumente passten super zusammen und wurden auch 1a beherrscht. Die Stimme des Sängers war gut und wenn die Gruppe gemeinsam sang, kam das ebenso gut an. Sicher, es war aus heutiger Sicht gesehen, für viele bestimmt nur ein Liedchen zum Mitträllern. Inhaltslos und einfach. Doch es war immerhin so gut gemacht, dass fast jeder es kannte und auch mitsingen konnte. Wie oft standen alle auf der Tanzfläche und grölten mehr oder weniger falsch oder richtig das Lied mit. Und dabei hatten alle einen Mordspaß.
Klar, dass jeder von uns die Single besaß und das sie gespielt wurde bis zum Abwinken. Ich besitze sie heute noch und noch einige LPs mehr von der Münchner Freiheit, denn sie haben noch weitere tolle Hits herausgebracht, die ebenfalls Ohrwürmer wurden. Auch wenn man kein Anhänger dieser Musik ist, sollte man doch die schöne Melodie, die klasse instrumentale Begleitung und die guten Stimmen anerkennen. So viel ich weiß existiert die Band heute immer noch und hat sogar noch einige Auftritte. Doch es ist natürlich sehr ruhig um Stefan Zauner und seine Männer geworden. Das kann an der Entwicklung der Musikrichtungen liegen, aber vielleicht hat es auch mit dem Alter zu tun, denn die jüngsten sind die Jungs ja wohl nicht mehr. Wenn ich mir allerdings den „Oldie“ Mick Jagger ansehe, der in seinem doch schon hohen Alter immer noch die Fans verschreckt, habe ich bei der Münchner Freiheit und einer eventuellen „Wiedergeburt“ noch sehr große Hoffnungen.
Hopsten
Die Band Münchner Freiheit besteht aus den fünf Bandmitgliedern, die da heißen Stefan Zauner (Sänger), Aron Strobel (Sänger und Gitarrist), Michael Kunzi (Bass), Alex Grünwald (Keyboard) und Rennie Hatzke (Schlagzeug).
Ich schreibe nur den Refrain auf, da ich denke, dass fast jeder das ganze Lied daran erkennt. Also es heißt so:
Ohne Dich schlaf’ ich heut Nacht nicht ein,
ohne Dich fahr ich heut Nacht nicht heim,
ohne Dich komm ich heut nicht zur Ruh’
das, was ich will bist Du..
Es muss so Mitte der Achtziger gewesen sein, als ich diesen Song zum ersten Mal hörte und gleich hin und weg war. Und nicht nur mir ging es so, auch meine Freundinnen waren ganz Ohr. Der Sound war so ganz anders als das, was wir sonst hörten. Da war zuerst mal die Musik. Der manchmal etwas wimmernde Klang der E-Gitarre zusammen mit Keyboard oder auch allein, verursachte bei uns eine Gänsehaut. Und setzte dann noch das Schlagzeug an einigen Stellen mit Wucht ein, war es das Größte. Zu dieser Musik musste man tanzen, allein oder noch besser mit seinem Freund. Ertönte dann die leicht raue aber doch sexy Stimme von Stefan, war alles aus. Die Verliebten himmelten sich auf der Tanzfläche an, und ihre Blicke sagten das, was Stefan so frei in seinem Song äußerte. Wir waren damals noch ziemlich jung und unsere Erziehung leicht zugeknöpft. Und plötzlich sang da jemand frank und frei, dass er gern etwas ganz anderes tun würde außer zu reden oder Händchen zu halten. Wahnsinn! Für meine Clique war das eine kleine Sensation.
Man kann ja über diese Band denken was man möchte und man muss nicht unbedingt ein großer Fan sein. Doch eines kann man sicher nicht bestreiten. Die Musik war klasse und der Text große klasse, für damals. Die Instrumente passten super zusammen und wurden auch 1a beherrscht. Die Stimme des Sängers war gut und wenn die Gruppe gemeinsam sang, kam das ebenso gut an. Sicher, es war aus heutiger Sicht gesehen, für viele bestimmt nur ein Liedchen zum Mitträllern. Inhaltslos und einfach. Doch es war immerhin so gut gemacht, dass fast jeder es kannte und auch mitsingen konnte. Wie oft standen alle auf der Tanzfläche und grölten mehr oder weniger falsch oder richtig das Lied mit. Und dabei hatten alle einen Mordspaß.
Klar, dass jeder von uns die Single besaß und das sie gespielt wurde bis zum Abwinken. Ich besitze sie heute noch und noch einige LPs mehr von der Münchner Freiheit, denn sie haben noch weitere tolle Hits herausgebracht, die ebenfalls Ohrwürmer wurden. Auch wenn man kein Anhänger dieser Musik ist, sollte man doch die schöne Melodie, die klasse instrumentale Begleitung und die guten Stimmen anerkennen. So viel ich weiß existiert die Band heute immer noch und hat sogar noch einige Auftritte. Doch es ist natürlich sehr ruhig um Stefan Zauner und seine Männer geworden. Das kann an der Entwicklung der Musikrichtungen liegen, aber vielleicht hat es auch mit dem Alter zu tun, denn die jüngsten sind die Jungs ja wohl nicht mehr. Wenn ich mir allerdings den „Oldie“ Mick Jagger ansehe, der in seinem doch schon hohen Alter immer noch die Fans verschreckt, habe ich bei der Münchner Freiheit und einer eventuellen „Wiedergeburt“ noch sehr große Hoffnungen.
Hopsten
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