Oleander Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Anonym126
Schönheit aus dem Süden !
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Als wir vor einigen Jahren unseren Garten anlegten, war uns klar, dass er möglichst viele unterschiedliche und vor allem heimische Gewächse enthalten sollte. Die bieten Kleintieren, Insekten und Vögeln Schlupflöcher, Nistplätze und auch Möglichkeiten zum Überwintern. An das Pflanzen eines Oleanderstrauches hatte ich bis dahin nie gedacht. Erst als wir durch die Außenanlage einer Gärtnerei spazierten und einen Oleanderbusch sahen, entschlossen wir uns auch solch ein Gewächs in unserem Garten anzupflanzen. Ich war allerdings nicht überzeugt davon, dass er wachsen würde, denn mit Oleander verband ich bis dahin nur ein sonniges Mittelmeerklima. In den wärmeren und südlicheren Regionen ist er eigentlich heimisch und gedeiht dort sogar an Straßenrändern, üppig und prachtvoll. In unserem eher rauen Klima, würde er spärlich verkümmern, dachte ich. Doch da uns die Pflanze einfach gefiel und der Gärtner uns auch noch einige Informationen zur Haltung und Pflege mit auf den Weg gab, versuchten wir unser Glück und das des Oleanderstrauches, und nahmen ihn mit. Nun steht er schon drei Jahre in unserem Garten und hat eine stattliche Höhe erreicht.
Aussehen und Duft:
_________________
Das Schöne an dem Oleander ist, dass er seine Blätter auch im Winter behält. Er ist ein immergrüner Strauch und erfreut uns auch in der tristeren Jahreszeit mit dem dunklen Grün seines Blattwerks. Die Blätter sind kräftig grün gefärbt und glänzend. Sie sind recht lang und spitzzulaufend und sehen wirklich dekorativ aus. Der Oleander wird sehr buschig und kann durchaus eine Höhe von ca. 3m erreichen. Die Blüten haben ungefähr einen Durchmesser von 5cm. Den Oleander gibt es in verschiedenen Farben. So findet man ihn in weiß, rosa, rot und gelb. Die Blütenkelche sind einmal dicht mit Blütenblättchen gefüllt oder sie sind ungefüllt. Immer neue Züchtungen haben die Auswahl der Farben und Arten gesteigert. Der ausladende Busch ist ein Blickfang in jedem Garten. Während der Blütephase gibt der Oleander wirklich alles und blüht unentwegt und fleißig, so lange man ihn dabei auch unterstützt.
Unser Oleander duftet kaum. Wer einen intensiven Blütenduft erwartet, wird sicher enttäuscht sein. Unsere Oleanderart ist ziemlich duftarm. Doch es soll Sorten geben, die einen zarten und feinen Duft abgeben. Wer das wünscht, sollte sich besser in einer Gärtnerei beraten lassen.
Pflege und Überwintern
Der Oleander ist im Grunde eine anspruchslose Pflanze und braucht keine besondere Pflege. Nicht mehr als andere Blumen auch. Das einzige was er einem wirklich nicht verzeiht ist langanhaltende Trockenheit. Vor allem dann, wenn er in Kübeln oder Töpfen gepflanzt wurde. Seine Wurzeln haben dann nicht die Möglichkeit das in der Erde befindliche Wasser zu erreichen und so muss man ihn sehr oft gießen. Bei ihm schadet auch ein Zuviel nicht. Während andere Pflanzen bei Staunässe verkümmern, verträgt er ein feuchtes Fußbad sehr gut. Den regelmäßigen feuchten Guss dankt er uns mit einer lang währenden Blütenbildung. Um seine Kraft zu unterstützen, sollte man ihn in der Blütezeit regelmäßig. Alle vierzehn Tage eine Flüssigdüngerzugabe ins Gießwasser hat bisher immer ausgereicht. Ich habe bei der Auswahl des Düngers kein spezielles Produkt gekauft. Auch ein preiswerter Hersteller reichte meinem Oleander völlig.
Ein weiter Punkt, den man beachten sollte, ist das rechtzeitige Entfernen der Blüten. Manchmal finde ich es schade, die Blüten schon abzuschneiden. Doch sobald ich eine neue Knospe entdecke, schneide ich die Alte ab. So bekommt die junge Blüte die ganze Kraft und kann sich voll entfalten.
Ins Freie gepflanzt hat der Oleander keine Probleme zu überwintern. Doch wächst er in Kübeln oder großen Töpfen bekommt er Schwierigkeiten wenn die Minustemperaturen beginnen. Dann sollte man ihn lieber an einen hellen kühlen Ort stellen. Das Giessen fällt während dieser Ruhepause sehr mäßig aus. Gute Plätze zum Überwintern sind natürlich Gartenhäuser, helle Kellerräume oder auch eine Garage, sofern es dort nicht stockdunkel ist. Im Frühjahr, wenn es keine Nachtfröste mehr gibt, kann er wieder auf die Terrasse oder den Balkon platziert werden. Jetzt ist auch die Zeit des Umtopfens gekommen, wenn es wirklich nötig ist. Allzu schnell braucht man ihn nicht umzutopfen. Wenn die Wurzeln nicht mehr genügend Platz in der Erde haben, um sich zu entfalten, ist es wohl Zeit, ans Umtopfen zu denken. Dazu kann man ganz normale Blumenerde nehmen. Und natürlich den Blumentopf eine Nummer größer wählen.
Bei vielen Pflanzen ist ein radikaler Rückschnitt im Herbst oder Frühjahr unbedingt nötig. Wir schneiden unseren Oleander aber nur mäßig zurück. Man muss bedenken, dass sich die neuen Knospen an den Trieben des Vorjahres bilden. Sind diese Triebe aber entfernt wird die Blütenbildung schlecht ausfallen. Bei der Hortensie ist es übrigens ebenso. Doch das nur nebenbei.
Standort:
Da der Oleander die Wärme liebt steht er auch am besten richtig sonnig. Er verträgt sie sehr gut, muss nur oft gegossen werden. Wir haben unseren Oleander damals so gesetzt, dass er ab 11Uhr vormittags von den ersten Sonnenstrahlen getroffen und dann den ganzen restlichen Tag von der Sonne verwöhnt wird. Es ist nicht immer möglich, ihm solch einen optimalen Standort zu geben. Der Oleander verträgt auch noch eine halbschattige Lage. Doch dann lässt seine Blütenbildung leider etwas nach, was bei dieser schönen Blüte wirklich schade ist. Bei sehr guten Bedingungen blüht unser Oleander von Juni bis September.
Vermehrung:
Leider kann ich zur Vermehrung aus eigener Erfahrung nichts berichten. Wir haben uns damals diesen einen Oleander für den Garten gekauft und später ist noch ein kleiner als Zierde für unsere Terrasse hinzugekommen. Doch ich denke, dass es hinsichtlich der Vermehrung des Oleanders in Fachbüchern sicher genügende Tipps gibt .
Schädlingsbefall:
Im ersten Jahr wurde unser Oleander von Blattläusen heimgesucht. Die Blätter rollten sich ein und wurden gelb. Der Oleander sah saft- und kraftlos aus. Mir fielen die Blattläuse durch die zahlreichen Ameisen auf, die an dem Stamm hochkletterten und in den Blüten saßen. Ich versuchte eine zeitlang, die Pflanze mit einer Seifenlauge zu bespritzen. Das hatte ich mal gehört. Doch es half leider nicht. Bevor der Oleander wirklich Schaden litt, musste ich ihm mit einem gekauften Blattlausmittel helfen. Das Mittel wirkte und nach mehrmaligem Besprühen waren die Blattläuse verschwunden und der Oleander erholte sich wieder. Das war das einzige Mal, das ich bei meinem Oleander Schädlinge antraf. Seit dem haben er und wir Ruhe.
Leider ist der Oleander sehr giftig. Diese Information ist sicher für alle Familien mit kleinen Kindern sehr wichtig. Es ist besser dann doch lieber auf einen Oleander zu verzichten.
Fazit:
Der Oleander ist eine sehr attraktive Pflanze, die keine hohen Ansprüche stellt. Mit ihren schönen und zahlreichen Blüten ist sie in jedem Garten ein Hingucker und lässt den Betrachter ganz sicher verträumt an den letzten Urlaub im Süden zurück denken.
Liebe Grüße
Catty
Aussehen und Duft:
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Das Schöne an dem Oleander ist, dass er seine Blätter auch im Winter behält. Er ist ein immergrüner Strauch und erfreut uns auch in der tristeren Jahreszeit mit dem dunklen Grün seines Blattwerks. Die Blätter sind kräftig grün gefärbt und glänzend. Sie sind recht lang und spitzzulaufend und sehen wirklich dekorativ aus. Der Oleander wird sehr buschig und kann durchaus eine Höhe von ca. 3m erreichen. Die Blüten haben ungefähr einen Durchmesser von 5cm. Den Oleander gibt es in verschiedenen Farben. So findet man ihn in weiß, rosa, rot und gelb. Die Blütenkelche sind einmal dicht mit Blütenblättchen gefüllt oder sie sind ungefüllt. Immer neue Züchtungen haben die Auswahl der Farben und Arten gesteigert. Der ausladende Busch ist ein Blickfang in jedem Garten. Während der Blütephase gibt der Oleander wirklich alles und blüht unentwegt und fleißig, so lange man ihn dabei auch unterstützt.
Unser Oleander duftet kaum. Wer einen intensiven Blütenduft erwartet, wird sicher enttäuscht sein. Unsere Oleanderart ist ziemlich duftarm. Doch es soll Sorten geben, die einen zarten und feinen Duft abgeben. Wer das wünscht, sollte sich besser in einer Gärtnerei beraten lassen.
Pflege und Überwintern
Der Oleander ist im Grunde eine anspruchslose Pflanze und braucht keine besondere Pflege. Nicht mehr als andere Blumen auch. Das einzige was er einem wirklich nicht verzeiht ist langanhaltende Trockenheit. Vor allem dann, wenn er in Kübeln oder Töpfen gepflanzt wurde. Seine Wurzeln haben dann nicht die Möglichkeit das in der Erde befindliche Wasser zu erreichen und so muss man ihn sehr oft gießen. Bei ihm schadet auch ein Zuviel nicht. Während andere Pflanzen bei Staunässe verkümmern, verträgt er ein feuchtes Fußbad sehr gut. Den regelmäßigen feuchten Guss dankt er uns mit einer lang währenden Blütenbildung. Um seine Kraft zu unterstützen, sollte man ihn in der Blütezeit regelmäßig. Alle vierzehn Tage eine Flüssigdüngerzugabe ins Gießwasser hat bisher immer ausgereicht. Ich habe bei der Auswahl des Düngers kein spezielles Produkt gekauft. Auch ein preiswerter Hersteller reichte meinem Oleander völlig.
Ein weiter Punkt, den man beachten sollte, ist das rechtzeitige Entfernen der Blüten. Manchmal finde ich es schade, die Blüten schon abzuschneiden. Doch sobald ich eine neue Knospe entdecke, schneide ich die Alte ab. So bekommt die junge Blüte die ganze Kraft und kann sich voll entfalten.
Ins Freie gepflanzt hat der Oleander keine Probleme zu überwintern. Doch wächst er in Kübeln oder großen Töpfen bekommt er Schwierigkeiten wenn die Minustemperaturen beginnen. Dann sollte man ihn lieber an einen hellen kühlen Ort stellen. Das Giessen fällt während dieser Ruhepause sehr mäßig aus. Gute Plätze zum Überwintern sind natürlich Gartenhäuser, helle Kellerräume oder auch eine Garage, sofern es dort nicht stockdunkel ist. Im Frühjahr, wenn es keine Nachtfröste mehr gibt, kann er wieder auf die Terrasse oder den Balkon platziert werden. Jetzt ist auch die Zeit des Umtopfens gekommen, wenn es wirklich nötig ist. Allzu schnell braucht man ihn nicht umzutopfen. Wenn die Wurzeln nicht mehr genügend Platz in der Erde haben, um sich zu entfalten, ist es wohl Zeit, ans Umtopfen zu denken. Dazu kann man ganz normale Blumenerde nehmen. Und natürlich den Blumentopf eine Nummer größer wählen.
Bei vielen Pflanzen ist ein radikaler Rückschnitt im Herbst oder Frühjahr unbedingt nötig. Wir schneiden unseren Oleander aber nur mäßig zurück. Man muss bedenken, dass sich die neuen Knospen an den Trieben des Vorjahres bilden. Sind diese Triebe aber entfernt wird die Blütenbildung schlecht ausfallen. Bei der Hortensie ist es übrigens ebenso. Doch das nur nebenbei.
Standort:
Da der Oleander die Wärme liebt steht er auch am besten richtig sonnig. Er verträgt sie sehr gut, muss nur oft gegossen werden. Wir haben unseren Oleander damals so gesetzt, dass er ab 11Uhr vormittags von den ersten Sonnenstrahlen getroffen und dann den ganzen restlichen Tag von der Sonne verwöhnt wird. Es ist nicht immer möglich, ihm solch einen optimalen Standort zu geben. Der Oleander verträgt auch noch eine halbschattige Lage. Doch dann lässt seine Blütenbildung leider etwas nach, was bei dieser schönen Blüte wirklich schade ist. Bei sehr guten Bedingungen blüht unser Oleander von Juni bis September.
Vermehrung:
Leider kann ich zur Vermehrung aus eigener Erfahrung nichts berichten. Wir haben uns damals diesen einen Oleander für den Garten gekauft und später ist noch ein kleiner als Zierde für unsere Terrasse hinzugekommen. Doch ich denke, dass es hinsichtlich der Vermehrung des Oleanders in Fachbüchern sicher genügende Tipps gibt .
Schädlingsbefall:
Im ersten Jahr wurde unser Oleander von Blattläusen heimgesucht. Die Blätter rollten sich ein und wurden gelb. Der Oleander sah saft- und kraftlos aus. Mir fielen die Blattläuse durch die zahlreichen Ameisen auf, die an dem Stamm hochkletterten und in den Blüten saßen. Ich versuchte eine zeitlang, die Pflanze mit einer Seifenlauge zu bespritzen. Das hatte ich mal gehört. Doch es half leider nicht. Bevor der Oleander wirklich Schaden litt, musste ich ihm mit einem gekauften Blattlausmittel helfen. Das Mittel wirkte und nach mehrmaligem Besprühen waren die Blattläuse verschwunden und der Oleander erholte sich wieder. Das war das einzige Mal, das ich bei meinem Oleander Schädlinge antraf. Seit dem haben er und wir Ruhe.
Leider ist der Oleander sehr giftig. Diese Information ist sicher für alle Familien mit kleinen Kindern sehr wichtig. Es ist besser dann doch lieber auf einen Oleander zu verzichten.
Fazit:
Der Oleander ist eine sehr attraktive Pflanze, die keine hohen Ansprüche stellt. Mit ihren schönen und zahlreichen Blüten ist sie in jedem Garten ein Hingucker und lässt den Betrachter ganz sicher verträumt an den letzten Urlaub im Süden zurück denken.
Liebe Grüße
Catty
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