Oleander Testbericht

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Erfahrungsbericht von prinzeugen

Giftig, aber schön: Der Oleander

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Ich glaube, jeder der schon Urlaub in den Mittelmeerländern gemacht hat, kennt ihn, den Oleander. Sie wachsen dort fast überall in Parks und Gärten. Als Zimmerpflanze ist er wirklich wunderschön, aber ein bisschen zu klein.

Man kauft diese Pflanze am Besten im Frühling, weil sie da viele Knospen. Schauen sie Triebe und Blätter genauer an, ob dort vielleicht Blatt- oder Schildläuse sitzen. ABER: Diese Pflanze ist giftig!!!.
Oleander kann sehr alt werden. Es ist eigentlich eine einfache Pflanze, wenn sie aber nur genug Wasser bekommt. Sie braucht im Sommer reichlich Wasser, nie darf der Erdballen austrocknen. Auch im Winter darf sie nicht trocken stehen, sonst fallen dann die Blätter ab.


Am besten nimmt man zum Gießen immer lauwarmes Wasser. Pflanzen, die zu kalt gegossen werden, bekommen blaßgrüne Blätter und ein mickeriges Aussehen. Und Pflanzen, die zuviel Wasser bekommen , wachsen wohl kräftig, blühen aber nicht.

Zwar verträgt Oleander die trockene Heizungsluft, für die Blütenbildung aber ist es besser, wenn er in einem kühlen, aber hellen Ruam steht. Im Sommer kann er draußen stehen gelassen werden an der frischen Luft. Wenn es allerdings ein sonnenarmer oder regnerischer Sommer ist, blüht er nur schlecht. Sie können den Topf auch im Garten eingraben. Der Oleander verträgt sogar Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, jedoch keinen Dauerfrost.

Leider aber wirklich leider ist der Oleander giftig. Wenn man kleine Kinder hat, sollte man trotz seiner Schönheit auf den Oleander verzichten. Alle Pflanzenteile bei ihm sind giftig.



Die Wachstumsperiode beginnt eigentlich im März. In dieser Zeit muss die Plflanze wärmer gestellt und allmählich mehr gegossen. Wenn sie sehr groß geworden ist, wird jetzt umgepflanzt. Die Triebe können ausgedünnt werden (an die Blüten denken) Ungefähr im Mai bis August muss täglich reichlich gegossen werden und wöchentlich gedüngt. Im September ist die Wachstumszeit zu ende und Oleander, die draußen standen, müssen natürlich wieder ins Haus. Hier brauchen sie nun einen kühleren Platz, um Blüten fürs nächste Jahr zu bilden. Gegossen kann jetzt weniger, Dünger braucht der Oleander im Winter überhaupt keinen.


Wenn die Blätter herunterhängen, ist die Pflanze zu trocken. Hochgeschossene Triebe und kleine, bleiche Blätter kommen durch Licht- oder Düngermangel. Gelbe oder braune Blattflecken sind auf verschiedene Pilzkrankheiten zurückzuführen. Da muss man sie mit Pilzmitteln behandeln. Verschiedene Läuse können Triebspitzen, Stiele und Blätter angreifen. Man muss mehrmals mit einem Insektizid die Pflanze spritzen, und mit lauwarmem Wasser abspülen.


Der Oleander kann ein kleiner Busch von 50-150 cm werden oder entwickelt sich auch mit der Zeit zum Baum mit drei bis vier Meter Höhe. Zum Überwintern ist ein heller, kühler Raum (bis 12 C) mit frischer Luftzufuhr nötig. Steht er z.B. das ganze Jahr im Zimmer, blüht er nicht besonders. Bei zu wenig Licht schießt die Pflanze in die Höhe. Wird sie deshalb im Frühjahr zurückgeschnitten, muss man beachten, dass sie an den vorjährigen Trieben blüht. Deshalb muss man nur die Hälfte der Triebe zurückschneiden.


Danke fürs Lesen!!

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