Oleander Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von maertens
Ein Gruß aus dem Süden
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Nachdem ja wieder verstärkt im Netz gegärtnert wird (warum bloß, grybel???), möchte ich auch einmal meine Erfahrungen zum besten geben. Ich habe mir den Oleander ausgewählt, er erinnert mich an die letzten schönen Tage in Ligurien. Außerdem habe ich mit der Pflanze schon gute Erfahrungen gemacht. Ganz winterhart ist die Pflanze nicht, aber dazu später.
Oleander eignet sich hervorragend als Kübelpflanze für den Garten oder den Balkon. Er kommt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet und ist dementsprechend immergrün.
Beschreibung:
Eigentlich blüht der Oleander immer. Das ist das Gute an diesem strauchartigen Gewächs, welches immerhin 3 Meter hoch werden kann. Oleander hat lanzettförmige, dunkelgrüne und ledrige Blätter.
Im Urlaub in südlichen Regionen rund ums Mittelmeer sieht man Oleander oft als Straßen- oder Rabattenbepflanzung. In den Ursprungsformen blüht er weiß bis rosa. Mittlerweile gibt es Zuchtformen, die gefüllt sind und rot und sogar gelb blühen. Letztere habe ich allerdings noch nie selbst gesehen.
Die Blüten haben einen angenehmen Duft. Am stärksten duften die rosa bis roten Formen, der Weiße Oleander riecht so gut wie gar nicht. Hier sollte jeder seine Prämissen setzen.
Pflege:
Der Oleander braucht einen sehr hellen Standort. Am besten, man stellt in die pralle Sonne, da fühlt er sich am wohlsten. Das ist insofern von Vorteil, weil die meisten anderen Balkonpflanzen das nicht so sehr mögen. Dabei kann er auch richtiger Hitze ausgesetzt werden. Gelb werden die Blätter nur, wenn man zu wenig gießt. Das heiß: Aufpassen! Lieber zuviel gießen als zuwenig. Auch wenn die Nässe mal staut, Oleander kann das ab, zumindest in der Wachstumsphase. Im Sommer sollte man auch wöchentlich düngen. Ich nehme immer den billigen TIP-Flüssigdünger und das Ergebnis ist vorzüglich.
Man sollte nicht unnötig an der Pflanze herumschnippeln. Das nimmt Oleander übel und bestraft mit Blühverweigerung. Dann lieber zu groß gewordene Pflanzen Oma schenken und versuchen, von Stecklingen neue Pflanzen zu ziehen. Dazu einige leicht verholzte Triebe ohne Blüten abschneiden und in Erde stecken. Immer schön feucht halten, und nach einigen Monaten hat man ein oder zwei kleine neue Oleanderchens... Das ist allemal billiger als Kauf, denn für eine schöne Pflanze, ob Strauch oder Hochstock muss man schon wenigstens 7,50 Euro bezahlen.
Überwinterung:
Sobald Fröste drohen, sollte man ans Überwintern denken. Zwar wurde meine Pflanze auch schon leichten Frösten ausgesetzt, ohne dass größere Schädigungen auftraten, aber gut tut es der Pflanze auf keinen Fall. Allgemein kann davon ausgegangen werden, dass die Pflanze Temperaturen bis –5 °C über mehrere Tage verträgt.
Oleander mag es aber eigentlich frostfrei. Dazu sollte ein einigermaßen heller Ort gesucht werden. Bei mir ist es das Treppenhaus. Grundsätzlich gilt: je höher die Temperatur, desto heller muss der Standort sein. Im Wintergarten wäre der ideale Ort, aber wer hat den schon. Leider hat die Überwinterung auch zur Folge, dass der Strauch erst ab Juli richtig anfängt zu blühen.
Im Frühjahr bietet sich auch ein Umtopfen an, damit das Wachstum angeregt wird. Ich nehme dazu normale Gartenerde mit Kompost vermengt. Handelsübliche Blumenerde tuts aber auch.
Was noch:
Wie so oft: Oleander ist giftig, und das in allen Pflanzenteilen. Über die Stärke des Giftes gibt es sehr unterschiedliche Angaben. Einige Literaturquellen sprechen von schwacher Giftigkeit, bei anderen gibt es die Aussage, dass schon wenige Blätter für den Menschen tödlich sind. Gerade kleine Kinder stecken sich ja alles Mögliche und Unmögliche zwischen die Kummtleisten. Man sollte als aufpassen, ob nun schwach- oder hochgiftig.
Folgende Symptome können auftreten: Schwindel, Fieber, Erbrechen, blutiger Durchfall, Herzrhythmusstörungen, Lähmungserscheinungen und Tod durch Herzversagen. Kein Wunder, dass Oleander bei Pfeilgiftherstellern und Selbstmördern sehr beliebt ist...
Leider ist Oleander recht anfällig, von Schädlingen befallen zu werden. Zu nennen wären da die allseits beliebten Schildläuse, Blattläuse, Spinnmilben, Mehltau und andere Pilzerkrankungen. Der Bekämpfung hat sich eine Internetseite gewidmet, die Ihr hier findet: http://home.t-online.de/home/w.rekrut/schaedigung.htm.
Alles in allem ist der Oleander eine Pflanze, welche sich hervorragend für den Balkon eignet. Er ist robust, schön anzuschauen und pflegeleicht. Lediglich seine Giftigkeit sollte beachtet werden, hat man kleine Kinder im Haushalt.
Oleander eignet sich hervorragend als Kübelpflanze für den Garten oder den Balkon. Er kommt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet und ist dementsprechend immergrün.
Beschreibung:
Eigentlich blüht der Oleander immer. Das ist das Gute an diesem strauchartigen Gewächs, welches immerhin 3 Meter hoch werden kann. Oleander hat lanzettförmige, dunkelgrüne und ledrige Blätter.
Im Urlaub in südlichen Regionen rund ums Mittelmeer sieht man Oleander oft als Straßen- oder Rabattenbepflanzung. In den Ursprungsformen blüht er weiß bis rosa. Mittlerweile gibt es Zuchtformen, die gefüllt sind und rot und sogar gelb blühen. Letztere habe ich allerdings noch nie selbst gesehen.
Die Blüten haben einen angenehmen Duft. Am stärksten duften die rosa bis roten Formen, der Weiße Oleander riecht so gut wie gar nicht. Hier sollte jeder seine Prämissen setzen.
Pflege:
Der Oleander braucht einen sehr hellen Standort. Am besten, man stellt in die pralle Sonne, da fühlt er sich am wohlsten. Das ist insofern von Vorteil, weil die meisten anderen Balkonpflanzen das nicht so sehr mögen. Dabei kann er auch richtiger Hitze ausgesetzt werden. Gelb werden die Blätter nur, wenn man zu wenig gießt. Das heiß: Aufpassen! Lieber zuviel gießen als zuwenig. Auch wenn die Nässe mal staut, Oleander kann das ab, zumindest in der Wachstumsphase. Im Sommer sollte man auch wöchentlich düngen. Ich nehme immer den billigen TIP-Flüssigdünger und das Ergebnis ist vorzüglich.
Man sollte nicht unnötig an der Pflanze herumschnippeln. Das nimmt Oleander übel und bestraft mit Blühverweigerung. Dann lieber zu groß gewordene Pflanzen Oma schenken und versuchen, von Stecklingen neue Pflanzen zu ziehen. Dazu einige leicht verholzte Triebe ohne Blüten abschneiden und in Erde stecken. Immer schön feucht halten, und nach einigen Monaten hat man ein oder zwei kleine neue Oleanderchens... Das ist allemal billiger als Kauf, denn für eine schöne Pflanze, ob Strauch oder Hochstock muss man schon wenigstens 7,50 Euro bezahlen.
Überwinterung:
Sobald Fröste drohen, sollte man ans Überwintern denken. Zwar wurde meine Pflanze auch schon leichten Frösten ausgesetzt, ohne dass größere Schädigungen auftraten, aber gut tut es der Pflanze auf keinen Fall. Allgemein kann davon ausgegangen werden, dass die Pflanze Temperaturen bis –5 °C über mehrere Tage verträgt.
Oleander mag es aber eigentlich frostfrei. Dazu sollte ein einigermaßen heller Ort gesucht werden. Bei mir ist es das Treppenhaus. Grundsätzlich gilt: je höher die Temperatur, desto heller muss der Standort sein. Im Wintergarten wäre der ideale Ort, aber wer hat den schon. Leider hat die Überwinterung auch zur Folge, dass der Strauch erst ab Juli richtig anfängt zu blühen.
Im Frühjahr bietet sich auch ein Umtopfen an, damit das Wachstum angeregt wird. Ich nehme dazu normale Gartenerde mit Kompost vermengt. Handelsübliche Blumenerde tuts aber auch.
Was noch:
Wie so oft: Oleander ist giftig, und das in allen Pflanzenteilen. Über die Stärke des Giftes gibt es sehr unterschiedliche Angaben. Einige Literaturquellen sprechen von schwacher Giftigkeit, bei anderen gibt es die Aussage, dass schon wenige Blätter für den Menschen tödlich sind. Gerade kleine Kinder stecken sich ja alles Mögliche und Unmögliche zwischen die Kummtleisten. Man sollte als aufpassen, ob nun schwach- oder hochgiftig.
Folgende Symptome können auftreten: Schwindel, Fieber, Erbrechen, blutiger Durchfall, Herzrhythmusstörungen, Lähmungserscheinungen und Tod durch Herzversagen. Kein Wunder, dass Oleander bei Pfeilgiftherstellern und Selbstmördern sehr beliebt ist...
Leider ist Oleander recht anfällig, von Schädlingen befallen zu werden. Zu nennen wären da die allseits beliebten Schildläuse, Blattläuse, Spinnmilben, Mehltau und andere Pilzerkrankungen. Der Bekämpfung hat sich eine Internetseite gewidmet, die Ihr hier findet: http://home.t-online.de/home/w.rekrut/schaedigung.htm.
Alles in allem ist der Oleander eine Pflanze, welche sich hervorragend für den Balkon eignet. Er ist robust, schön anzuschauen und pflegeleicht. Lediglich seine Giftigkeit sollte beachtet werden, hat man kleine Kinder im Haushalt.
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