Oliver Bierhoff Testbericht

No-product-image
ab 7,08
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 08/2003

5 Sterne
(1)
4 Sterne
(0)
3 Sterne
(1)
2 Sterne
(0)
1 Stern
(1)
0 Sterne
(0)

Erfahrungsbericht von jedicassio

Ich war früher einmal gut, mögt mich!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Hallo liebe Community,

Heute möchte ich euch einen der alten Garde in unserer geloben Nationalmannschaft vorstellen. Dennoch möchte ich vorausschicken, dass ich über die Nominierung alles andere als glücklich war, aber das solltest ihr selber nachlesen. Hier ist mein halbwegs sachlicher Kommentar zu Bierhoff ;-)


••••• die Person O.Bierhoff •••••

Oliver Bierhoff wurde am 1.5.1968 in badischen Land von Karlsruhe geboren. Dort verbrachte er seine Jugend und machte dort auch sein Abitur. Schon seit seiner Jugend gab es eigentlich zwei Themenbereich, die den jungen Bierhoff interessierten. Das sind zum einen die Wirtschaft (an der Börse begann er mit 14 Jahren zu zocken) und natürlich den Fußßball, der mit ansteigender Form die Oberhand gewann. 1973 war es dann soweit und die Fußballkarriere des jungen Oliver B. begann. Aber auch für die Zukunft hat er mittlerweile vorgesorgt und hat vor zwei Jahren sein Fernstudium zum Betriebswirt abgelegt. Oliver Bierhoff ist heute 33 Jahre alt und verheiratet.


••••• Bierhoffs Clubkarriere •••••

Anders wie bei vielen namenhaften Profis war Bierhoffs Weg ein ganz Steiniger, der als 16Jähriger beim Essener SG begann. 1978, also 4 Jahre später, wurde dann der große Nachbarclub aus der Gegend, der RW Essen auf Bierhoff aufmerksam und holte sich den jungen Stürmer. Von nun an war der Durchbruch geschafft und Bierhoff tingelte in 80ern nur so durch die Bundesliga. Er war in dieser Zeit bei Bayer Uerdingen, Borussia Mönchengladbach und dem HSV. Doch der wahre Durchbruch gelang erst in Italien in der Mitte der 90er Jahre bei Udinese Calcio. Doch bios dahin folgte ein 1jähriges Gastspiel in Österreich bei Austria Salzburg und in der zweiten italienischen Liga bei Ascoli Calcio, wo er jedoch bereits Torschützenkönig der zweiten Liga wurde. Aber dann startet Bierhoff richtig durch und schoß sich in die Herzen der Italiener und auch Berti Vogts ließ nicht mehr lange auf sich warten.
In den Jahren von 1995 – 1998 bei Udinese wuchs Bierhoff zu einem wahren Torkiller heran und wurde in der Saison 97/98 sogar Torschützenkönig. Udinese wusste genau, was sie an Bierhoff hatten, ohne ihn wären sie nie in der Lage gewesen mit Größen wie den Mailländer Vereinen oder Juve mitzuhalten. Um so größer war die Trauer, als Bierhoff 1998 den Verein verließ und zum AC Mailand ging. Eine schwere Entscheidung, denn Bierhoff hatte dort mit Shevcenko und Co. eine große Konkurrenz. Er wurde zwar mit dem AC 1998 Meister, war aber eigentlich nur als Joker daran beteiligt. Dann begann für Bierhoff der Absturz. Man war auf einmal nur noch zweite Wahl und am Ende wurde er vom AC Mailand zum Tabellenletzten AS Monaco in Frankreich abgeschoben. Selbst dort wird er momentan nur sporadisch eingesetzt.


••••• Bierhoff international •••••

Bierhoff war praktisch pünktlich zur EM’96 in England im Zenit seiner Karriere angelangt. So war es kein Wunder, dass Völler ihn in sein Team berufen hat. Und er hat es ihm mit einer tollen EM gedankt, an deren Ende Bierhoff Deutschland im Finale die EM bescherte. Das erste Golden Goal bei einem internationalen Wettbewerb, und dann gleich ein solch wichtiges, nämlich das 2:1 gegen Tschechien machte Bierhoff unsterblich. Auch bei der Qualifikation zur WM und bei der WM machte sich Bierhoff zunehmend wichtiger für die Nationalelf. Jedoch reichten seine 4 Tore bei der WM’98 nicht aus und im Viertelfinale war nach einem 2:3 gegen Kroatien Schluß. Auch über die letzte EM brauchen wir nicht reden, sie war blamabel und niemand der DFB-Jungs konnte überzeugen.
Jetzt sind wir im Jahr 2002 und Bierhoff war in Japan und Korea wieder mit von der Partie. Gott sei dank, entschied Völler diesmal aber auf andere Alternativen zurückzugreifen.


••••• Meine Einstellung zu Bierhoff •••••

Ich habe Respekt vor der Leistung Bierhoffs, schließlich hat er uns zur EM 1996 geführt. Aber vor dem WM habe ich seine Nominerung nicht mehr verstanden. Heute ist jede Statue im Stadtpark bewegungsfreudiger und die einstige Zweikampfstärke des nun schon 33jährigen lässt mehr als zu wünschen übrig. Meines Erachtens ist Bierhoff nur noch als Maskottchen für die anderen auf dem Platz, frei nach dem Motto:“ Könnt ihr euch noch an England 1996 erinnern?“. Mehr ist da wirklich nicht mehr, selbst in Monaco, die nach wie vor am Tabellenende herumkrabbeln ist Bierhoff nicht mehr gefragt, warum zum Teufel dann bei uns. Er schießt kaum noch Tore und steht eigentlich nur Klose, Bode und Neuville im Weg herum. Nun gut, er hat Tore gegen den Kuwait in der Vorbereitung und eines gegen ein schönes bei der WM gegen die Saudis geschossen. Aber wer gesehen hat, was das für Kullerbälle waren, der weiß das der Keeper von Kuwait hier Gastgeschenke verteilt hat... von Saudi-Arabien brauchen wir ja nicht zu sprechen... und außerdem durfte gegen beide jeder einmal. Zur Erinnerung, das war ein 7:0 bzw. 8:0.
Meiner Meinung nach sollte sich Bierhoff lieber als Betriebswirt und Börsenspekulant verdient machen, denn als Fußballspieler hat er den Zeitpunkt für seinen Abgang leider verpasst. Wie sagt man so schön, man soll dann gehen, wenn man noch vermisst wird. Hätte Bierhoff das getan, wäre er vermutlich in Deutschland zu einer Legende in einer Reihe mit Namen wie Müller, Rahn, Klinsmann oder Völler gestanden. Nun ist er nur der zweikampfschwache Rentner mit dem Eierschuss, der nicht mehr in Tritt kommt. Abschließen möchte ich mit den Worten: MAX HÄTTE ZUR WM GEHÖRT!


Mit freundlichen Grüssen
JediCassio (Ulm, den 1.8.2002 19:55; 882 Worte)

25 Bewertungen