Oliver Neuville Testbericht
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Erfahrungsbericht von petitsolei
Neuville - deutscher Held aus der Schweiz
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Neuville – deutscher Held aus der Schweiz
Als 1990 die Deutschte Fussballnationalmannschaft im Finale von Rom dank eines umstrittenen Elfmeters Argentinien 1 : 0 bezwang und sich damit den dritten Titel bei einer Fussballweltmeisterschaft sicherte, war er, Oliver Neuville, gerade mal 17 Jahre alt und spielte Fussball beim Tessiner Provinzklub FC Gamarogno (Schweiz) Nie im Traum hätte der kleine Stürmer mit der italienischen Mutter und dem deutschen Vater daran gedacht, dass er zwölf Jahre später für die Nationalmannschaft aus dem Land seines verstorbenen Vaters beim Final der WM 2002 einlaufen würde.
Doch von Anfang an:
Geboren wurde Neuville am 1. Mai 1973 ii Locarno (Kanton Tessin), einem Nobelort in der italienischen Schweiz Aufgewachsen ist er in Ascona. Sein vor zwölf Jahren verstorbener Vater Joseph war Deutscher. Seine Mutter Carmen lebt heute noch im Tessin und ist Italienierin. All das erklärt, warum Deutsch für Neuville eine Fremdsprache ist.
Im Januar 1991, ein halbes Jahr nach dem Tode seines Vaters, wechselte Oliver Neuville zum ebenfalls im Tessin beheimateten FC Locarno. 1992 erfolgte der Wechsel zu Servette Genf. Die Fans der Hertha werden sich an diesen Verein erinnern. Vergangene Saison gewannen die Genfer im Rahmen des UEFA-Cups völlig übersähaschend in Berlin 3 : 0 und warfen einen der Titelkandidaten aus dem Rennen. Doch zurück zu Neuville.
Mit den Gefnern gewann Neuville seinen bisher einzigen Titel. 1994 feierte er mit dieser Mannschaft den Schweizer Meister. Na ja, das ist wohl nur ein ganz kleiner Trost für all die verpassten Riesendinger der vergangen Saison. Während seiner Zeit in Genf wurde rasch einmal klar – Neuville ist ein Stürmer der Sonderklasse. Doch die Schweizermacher des Schweizerischen Fussballverbandes pennten. Der Verband fragte das Riesentalent nie an, ob es den Schweizer Pass beantragen wolle und für die Schweiz spielen wolle. Wohl zum Glück für Neuville, denn hätte er es getan, so häute er die WM als Zuschauer mitverfolgen müssen
Und es kann wie es kommen musste: Im November 1999 hatte Oliver sein erstes Aufgebot für die Deutsche Nationalmannschaft in der Tasche. Neuville nahm dankend an und spielt seither zum Leidwesen der Schweizer und Italiener für Deutschland. Nach dem Sieg über Malta wunderte sich Deutschland: Er war der erste Nationalspieler, der auf die Dienste eines Dolmetschers angewiesen war. Heute spricht der Tessiner allerdings fast fliessend Deutsch.
Mit Oliver Neuville schoss ein in der Schweiz geborener Stürmer Deutschland in die WM – Viertelfinals. Erst zwei Stunden vor Spielbeginn soll er von seiner Aufstellung erfahren haben, zwei Minuten vor Schluss war er der neue Held von ganz Deutschland. Im Halbfinale gegen Korea gab er den entscheidenden Pass, der zum einzigen Tor führte. Deutschland war im Endspiel.
Fast fast hätte er im diesem Finale ein Tor geschossen und wär weiss, was passiert wäre, wenn dieser Schuss reingegangen wäre. Stattdessen stemmte Brasilien am Ende des Spiels den Pott in die Höhe.
Was für eine Saison ist damit für den Leverkusener zu Ende gegangen. Viermal stand er in einem Finale; viermal musste er den Platz als Verlierer verlassen. Am 4. Mai das Meisterschaftsfinale mit Bayer Leverkusen. 16 Runden lang war Neuville mit Bayer Leverkusen an der er Tabellenspitze. An Ende jubelte Dortmund.
Eine Woche später: Pokalfinale in Berlin gegen Schalke 04. Neuville tauchte mit Bayer 2 : 4. Der nicht schmeichelhafte Übernahme „Vizekusen“ war geboren. Damit nicht genug.
15. Mai. Champions – Legague Finale in Glasgow: 1:2 Niederlage gegen Real Madrid. Mit diesen drei Tiefschlägen im Gepäck flogen die Leverkusener Neuville, Ballack, Ramelow & CO in den Fernen Osten. Der weitere Verlauf ist bekannt.... Schade schade für Neuville ..
Es gibt bekanntlich immer ein nächstes Spiel. Ich wünsche Oliver Neuville, dass die nächste Saison ihm mehr Glück bringen möge als die vergangene. 4 x Vizemeister ist zwar ganz schön; ich kann mir jedoch gut vorstellen, dass ein Titel - ohne Vize - mehr als nur erwünscht wäre. Wer weiss, vielleicht klappt es ja schon in dieser Saison?
Und wenn nicht: Dann wartet die WM 2006 in Deutschland und dann ist Oliver Neuville erst 33 Jahre alt und das ist doch kein Alter für einen Fussballer oder nicht?
Danke fürs Lesen.
Als 1990 die Deutschte Fussballnationalmannschaft im Finale von Rom dank eines umstrittenen Elfmeters Argentinien 1 : 0 bezwang und sich damit den dritten Titel bei einer Fussballweltmeisterschaft sicherte, war er, Oliver Neuville, gerade mal 17 Jahre alt und spielte Fussball beim Tessiner Provinzklub FC Gamarogno (Schweiz) Nie im Traum hätte der kleine Stürmer mit der italienischen Mutter und dem deutschen Vater daran gedacht, dass er zwölf Jahre später für die Nationalmannschaft aus dem Land seines verstorbenen Vaters beim Final der WM 2002 einlaufen würde.
Doch von Anfang an:
Geboren wurde Neuville am 1. Mai 1973 ii Locarno (Kanton Tessin), einem Nobelort in der italienischen Schweiz Aufgewachsen ist er in Ascona. Sein vor zwölf Jahren verstorbener Vater Joseph war Deutscher. Seine Mutter Carmen lebt heute noch im Tessin und ist Italienierin. All das erklärt, warum Deutsch für Neuville eine Fremdsprache ist.
Im Januar 1991, ein halbes Jahr nach dem Tode seines Vaters, wechselte Oliver Neuville zum ebenfalls im Tessin beheimateten FC Locarno. 1992 erfolgte der Wechsel zu Servette Genf. Die Fans der Hertha werden sich an diesen Verein erinnern. Vergangene Saison gewannen die Genfer im Rahmen des UEFA-Cups völlig übersähaschend in Berlin 3 : 0 und warfen einen der Titelkandidaten aus dem Rennen. Doch zurück zu Neuville.
Mit den Gefnern gewann Neuville seinen bisher einzigen Titel. 1994 feierte er mit dieser Mannschaft den Schweizer Meister. Na ja, das ist wohl nur ein ganz kleiner Trost für all die verpassten Riesendinger der vergangen Saison. Während seiner Zeit in Genf wurde rasch einmal klar – Neuville ist ein Stürmer der Sonderklasse. Doch die Schweizermacher des Schweizerischen Fussballverbandes pennten. Der Verband fragte das Riesentalent nie an, ob es den Schweizer Pass beantragen wolle und für die Schweiz spielen wolle. Wohl zum Glück für Neuville, denn hätte er es getan, so häute er die WM als Zuschauer mitverfolgen müssen
Und es kann wie es kommen musste: Im November 1999 hatte Oliver sein erstes Aufgebot für die Deutsche Nationalmannschaft in der Tasche. Neuville nahm dankend an und spielt seither zum Leidwesen der Schweizer und Italiener für Deutschland. Nach dem Sieg über Malta wunderte sich Deutschland: Er war der erste Nationalspieler, der auf die Dienste eines Dolmetschers angewiesen war. Heute spricht der Tessiner allerdings fast fliessend Deutsch.
Mit Oliver Neuville schoss ein in der Schweiz geborener Stürmer Deutschland in die WM – Viertelfinals. Erst zwei Stunden vor Spielbeginn soll er von seiner Aufstellung erfahren haben, zwei Minuten vor Schluss war er der neue Held von ganz Deutschland. Im Halbfinale gegen Korea gab er den entscheidenden Pass, der zum einzigen Tor führte. Deutschland war im Endspiel.
Fast fast hätte er im diesem Finale ein Tor geschossen und wär weiss, was passiert wäre, wenn dieser Schuss reingegangen wäre. Stattdessen stemmte Brasilien am Ende des Spiels den Pott in die Höhe.
Was für eine Saison ist damit für den Leverkusener zu Ende gegangen. Viermal stand er in einem Finale; viermal musste er den Platz als Verlierer verlassen. Am 4. Mai das Meisterschaftsfinale mit Bayer Leverkusen. 16 Runden lang war Neuville mit Bayer Leverkusen an der er Tabellenspitze. An Ende jubelte Dortmund.
Eine Woche später: Pokalfinale in Berlin gegen Schalke 04. Neuville tauchte mit Bayer 2 : 4. Der nicht schmeichelhafte Übernahme „Vizekusen“ war geboren. Damit nicht genug.
15. Mai. Champions – Legague Finale in Glasgow: 1:2 Niederlage gegen Real Madrid. Mit diesen drei Tiefschlägen im Gepäck flogen die Leverkusener Neuville, Ballack, Ramelow & CO in den Fernen Osten. Der weitere Verlauf ist bekannt.... Schade schade für Neuville ..
Es gibt bekanntlich immer ein nächstes Spiel. Ich wünsche Oliver Neuville, dass die nächste Saison ihm mehr Glück bringen möge als die vergangene. 4 x Vizemeister ist zwar ganz schön; ich kann mir jedoch gut vorstellen, dass ein Titel - ohne Vize - mehr als nur erwünscht wäre. Wer weiss, vielleicht klappt es ja schon in dieser Saison?
Und wenn nicht: Dann wartet die WM 2006 in Deutschland und dann ist Oliver Neuville erst 33 Jahre alt und das ist doch kein Alter für einen Fussballer oder nicht?
Danke fürs Lesen.
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