Olympiapark Testbericht

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Erfahrungsbericht von newsboard

OLYMPIA war auch in München: hin zum OLYMPIA-TURM im OLYMPIAPARK

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Und wieder ist Olympische Zeit, so wie zwei mal alle 4 Jahre, jeweils für die sommerlichen und die winterlichen Sportarten.

Jetzt ist Winter, und Salt Lake in Utah / USA ist weit.

Wer da Olympisch fühlt und kein Sportler ist, der mit nach Amerika durfte, der kann sich auf die Heimat besinnen sich, wie man so schön sagt, im Lande bleibend redlich nähren.

Für den Bayerischen Raum würde das heißen er sollte nach München pilgern.

Dort findet er die Sportstätten und Anlagen der denkwürdigen Ereignisse um die Sommer-Olympiade 1972, die hier stattfand. Die brachte es nicht nur zu einigen hypermodernen Anlagen, mit einem hübschen Briefmarkenblock gewürdigt, einem der schönsten, die die Deutschen bisher herausbrachten, sondern auch mit den auf diesem abgebildeten interessanten Anlagen, u.a., außer dam Dach als solches, welches ein einzigartiges Zelt und außer Konkurrenz ist, dem Olympiastadion als solches, zentral gelegen, zur einen der Werner-von-Linde-Halle mit der ganzen Tennisanlage und dem Gesundheitspark, zur anderen der Olympiahalle, der kleinen Halle, der Schwimmhalle und, neben dem inzwischen gut angenommenen OEZ, dem Olympia-Einkaufszentrum, dem Olympia-Turm.

Der Olympia Turm. Im wahrsten Sinne des Wortes ist er das heraus ragende Bauwerk dieses Geländes, wobei zu den Attraktionen dieses wie ein Zahnstocher hoch in den Himmel hereinragenden Turmes, mit seinen 290 m luftiger Größe eines der neuen Wahrzeichens Münchens, jedenfalls konkurrenzlos das höchste Gebäude weit und breit, der Aufzug zu 3 € der Erwachsene, Jugendlicher bis 16 2 €, (Geburtstagskinder mit Ausweis kostenlos!) und das im Turm befindliche, sich drehende Turmrestaurant sind. Schon bei der Fahrt aufwärts, wie ich hörte mit 7 m / s, kann man, nach unten schauend, den Blick auf das sich ausbreitende München genießen. Man soll bei gutem Wetter sogar bis zu den Alpen schauen können, was, wie ich es erlebt habe, wohl leider nicht immer wirklich möglich ist, sondern oft ein Wunschtraum bleiben wird. Doch auch so hat man eine einzigartig weite sich in und über das umliegende Bayerische Land.

Noch einfacher hat man es da natürlich, wenn man im Restaurant Platz genommen hat, und gemütlich die Stadt zu seinen Fußen liegend, sich drehen sehen kann, - einfach nur lange genug sitzen bleiben, und schon hat man in der Runde geschaut.

Als Besuchszeit kann sich der hohe Nachmittag oder der frühe Abend empfehlen, die zeit, wenn nach und nach ein Lichtermeer an geht, die Stadt beginnt zu leuchten und zu strahlen.

Auf 182 m Höhe gelegen, ist dann unser beliebtes Drehrestaurant ein beliebtes Ziel, jedenfalls für diejenigen unter Euch, die ausreichend, oder besser sollte ich sagen zu viel Kleingeld haben.

So zahlte ein Freund z.B. für Vorspeise Carpaccio vom Wildschweinschinken mit Cranberrie-Mousse und Salatbukett 12 €, ein Süppchen Geschmack Kaninessenz mit Lauchravioli, Gemüseperlen und gespicktem Kaninrücken 8 €, für das Rinderfilet mit Waldpilzkruste auf Forum d’Ambert Risotto und Rotweinbutter 24,50 €, und für den NachtischFeige in Cassis mit Schokoladen-Mohnmousse 9 €, mein Steinpilz-Ofenschlupfer mit gedünstetem Frühlingslauch und Ziegenkäsesauce zu 17 € und das Dessert Nougatschaum mit marmoriertem Schokoladen Eis und eingelegter Blutorange zu 9,50 € fielen da kaum noch ins Gewicht.

Mit Getränken kamen wir da locker zusammen auf rund 170 €, d.h. mal eben 350 DM alter Wertrechnung, ein wahrhaft wertvolles Vergnügen, stellt sich nur die berechtigte Frage, ist ein zweistündiger Besuch in so luftiger Höhe das auch wirklich wert, oder sollte man da nicht doch lieber, wie ein anderer Bekannter geraten hatte, 10 bis 20 € aufwenden, und sich an einer nahen, hauseigenen Imbissbude bedienen, das Vergnügen des schönen Aussicht allgemein hat man dann dennoch auch gehabt. Hier also der schlichte Rat: Jeder nach seinem Gusto (Geschmack) und seinem Geldbeutel, ich für meinen Teil muss gestehen, dass mir da 150 oder 200 € weniger in der Brieftasche doch leid tun könnten.

Da könnte dann auch ein weiteres, zünftiges Bierchen zu 5 oder 6 € meine Laune auch wohl kaum aufbessern.

16 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Maeuschen21

    25.02.2002, 11:10 Uhr von Maeuschen21
    Bewertung: sehr hilfreich

    schon am frühen morgen so fleissig ;o)