One Love - Blue Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Cover-Design:  gut
  • Klangqualität:  sehr gut

Erfahrungsbericht von MandarineausderDose

Geht's nicht ein bisschen besser auch?

Pro:

ganze 15 Tracks

Kontra:

teilweise trashige Songs

Empfehlung:

Ja

Ich habe ja schon mal erwähnt, dass ein Bericht über dieses Album folgen wird und hier ist er nun.
Da ich aber schon einmal über eine CD dieser Gruppe geschrieben habe, ist es meiner Meinung nach nicht nötig viel über die 4-köpfige Gruppe zu schreiben.
„One Love“ ist bereits das 2. Album der Band; das erste hieß „All rise“, welches ich ebenfalls besitze. Vielleicht werde ich auch darüber schreiben...

Das Cover des Albums ist sehr typisch „Blue“! Die Band posiert nämlich nur brav für ihre Covers, indem sie stehen oder sitzen. Niemals fällt mir irgendetwas besonderes am Cover auf.
Meistens sind die Hintergründe weiß oder schwarz- aber wieso nicht blau??? ^^
In diesem Falle ist hier der Hintergrund schwarz und die 2 Bandmitglieder in der Mitte schauen gerade aus, der Typ links schaut nach links und der Typ rechts außen ist nach rechts gewandt und schließt dabei die Augen.
Ein sehr harmonisches Bild, das allein durch die Schlichtheit ins Auge stechen könnte. Vielleicht wollen die Jungs damit nur zeigen, dass sie nur mit ihrer Musik punkten wollen.
Und der Titel ist in einer Wurscht ohne Leerzeichen ohne Abstand geschrieben worden, so steht groß oben „BlueOneLove“.

One Love
Den Anfang dieser Scheibe macht eine funky Nummer. Ich finde „One Love“ ist ein guter Song um ein Album einzuleiten. Es ist nicht zu langsam, aber auch nicht zu schnell, würde es aber trotzdem zu den Uptempos zählen.
Anfangs klingt dieses Lied vielleicht etwas spacig und man erwartet sich vielleicht etwas anderes, schließlich kommt im Titel „Love“ vor und man erhofft sich möglicherweise eine Ballade.
Die erste Strophe wird von 2 Jungs gesungen; nach der Überleitung kommt dann der Refrain und animiert zum Mitsingen. Überhaupt animiert der ganze Song zum Mitsingen und zählt zu den Gute- Laune Songs.
Als ich mir die Lyriken zu diesem Song durchlas, konnte ich nichts in diesen Text hineininterpretieren und ich frage mich, ob das überhaupt möglich ist.....
Na ja....

Riders
Schon wieder so eine Nummer! Sie fängt auch schon so groovy an und dieses rhythmische Klatschen hört sich irgendwie Street- mäßig an. Dieses immer gleichbleibende Klatschen ist den ganzen Song durch hörbar; ich weiß nicht, was ich davon halten soll, weil es so möchtegern- cool klingt.
Bei der ersten Strophe dachte ich mir das gleiche und im Gegensatz zum vorherigen Lied scheint mir dieses sogar mehr Tiefe im Text zu haben (was nicht viel bedeuten muss).
Für die einzelnen Strophen kann ich nicht gerade begeistern; dafür finde ich den Refrain okay.
Es gibt bessere Lieder...

Flexin’
Am Anfang sagt einer „Flexin’“, welches sich zu cool anhört und meiner Meinung nach nicht sein musste.
Die Begleitmusik klingt gut und den Refrain kann ich nur genießen, weil dieser sich sehr süß anhört. Zu meinem Bedauern ist er auch sehr kurz geraten; die Überleitung mag ich auch, vielleicht mag ich das ganze Lied. Es passt zu dieser Jahreszeit und verstreut gute Laune.
An diesem Lied habe ich nicht viel zu meckern.

Sorry seems to be the hardes word
Über dieses Lied habe ich ja schon geschrieben und ich frage mich, was ich dazu ergänzen könnte.
Ich mag diese gefühlvolle Ballade, auch wenn sie nicht so gut für langsame Tänze geeignet ist (denn dafür ist dieser Song zu schnell ^^).

She told me
Komischer Anfang... er hört sich eigenartig an, aber die erste Strophe klingt dafür auch nicht so schlecht.
Ich dachte immer, diese Boyband wäre eine, die überwiegend Balladen trällern würde- doch weit gefehlt! Auch diese ist funky und veranlasste mich mit meinem Discman in der Hand vor dem Spiegel zu tanzen. Sowas mache ich normalerweise nicht ^^, aber ich war gezwungen, mich dazu zu bewegen (Die Macht der Musik).
Zu diesem Lied kann man auch wirklich nicht anders, denn zu diesem Rhythmus kann man gut tanzen, wenn man nicht schon bei der ersten Strophe damit anfängt, dann spätestens beim Refrain, welcher übrigens 2 mal wiederholt wird.

Right here waiting
In meinen Augen ist dies einfach nur ein trashiger Song. Ich verstehe nicht, wieso dieser Song auf der LP oben ist. Ein Lied weniger wäre besser gewesen, als diesen Song einzusingen. An diesem Song wurde zuviel mit dem Computer herumgebastelt; spätestens beim Refrain sollte man dies raushören. Ich stehe mehr auf richtige Musik, wenn man mit dem Computer nachbearbeiten muss, hat man bei mir schon verloren, mehr gibt es wohl nicht zu sagen.

U make me wanna
Yeah, ein richtig cooler Stimmungsmacher!
Dieser Song sollte allen bekannt sein, für gute Laune sorgen und herrliches Wetter vermitteln!
Bei einer Party müssten eigentlich alle mitsingen.
Der Refrain ist unheimlich süß...und ich kann nicht mehr darüber schreiben, weil ich die Nase voll von diesem Lied habe, nichtsdestotrotz mag ich ihn ^^.

Ain’t got you
Blue => Bad Boys? Tja, langsam wird es auffällig… Auch dieser Song klingt sehr streetmäßig und ich muss leider schreiben, dass ich nicht sehr viel für diesen Stil bei Blue übrig habe, da ich von ihnen mehr Balladen hören will...
Man könnte schon fast behaupten, dieses Lied hört sich zu sehr nach den anderen an, nur langweiliger auch wenn er zu den Uptempos zählt.
Leider ein großer Flop!

Supersexual
Endlich ^^ mal wieder ein außergewöhnlicher Song. Der Titel hält, was er verspricht und der Anfang klingt ja schon mal sexy.
Die Überleitung ebenfalls und der Refrain erst. Ich weiß nicht, vielleicht liegt es auch nur an dem Wort, aber das Lied ist wirklich sehr, sehr sexy. Vielleicht macht das die Mischung mal-langsamer singen, auf jeden Fall sollte man unbedingt reinhören!

Don’t treat me like a fool
Oho! Man höre und staune, eine weitere Ballade! Die erste Strophe singt Simon mit seiner souligen Stimme, was meiner Meinung nach sehr schön klingt.
Sie ist sehr gefühlvoll und zum Slow- Dancing geeignet ;). Das Outro gefällt mir sehr gut, mit einem leisen „Mmmhmmm“ wird man zum nächsten Lied befördert.

Get Down
Wieder wird hier dämlich mit einer computerverzerrten Stimme irgendwas reingesprochen, was ausgesprochen schlecht klingt. Es sollte wahrscheinlich cool sein, doch bei mir ist dieses Lied schon ganz am Anfang unten durch.
Ich weiß nicht wieso, aber dieses Lied vermittelt mir irgendwie, als ob es hier um ein Geheimnis gingen würde, vielleicht habe ich ja auch Recht, aber das Lied ist nicht so gut, dass ich jetzt Nachforschungen anstelle oder jetzt darüber nachgrübeln würde.
Komischerweise gefällt mir die Überleitung mehr als der Refrain, was bei mir sonst immer der umgekehrte Fall sein müsste.

Privacy
Der Anfang klingt zur Abwechslung mal witzig, auch wenn Simon, der mit souligen Stimme singt, klingt der Anfang einfach nur schwach. Auch wenn die Überleitung ein anderer übernimmt, klingen die Jungs müde und ausgepowert.
Der Chorus klingt Gott sei Dank nur halb so schlimm, kann aber auch nicht überzeugen.
Schwachatmig geht das Lied so weiter- bis zum Ende.
Trotzdem ist es nicht so schlecht- es mangelt nur an der Umsetzung des Liedes; man hätte sich einfach mehr Mühe geben sollen, dann wäre daraus ein richtiger Partykracher gewesen.

Without you
Blue singen, dass sie nicht ohne ihre Handys, nicht ohne ihre Kreditkarten und auch nicht ohne uns (den Girls) leben könnten. Wie romantisch- habe ich mir gedacht. Wenn das eine Liebeserklärung an wen sein soll, bin ich froh, dass ich nicht diese Person bin.
Es ist nicht sehr schön mit Handys oder Kreditkarten fast gleichgestellt zu werden. Auch dieses Lied ist sehr trashig und alles andere als eine gefühlvolle Ballade.
Außer dass ich bei diesem Lied sofort die Skip- Taste betätige, weiß ich nicht, was ich sonst damit machen soll.

Invitation
Wieder mal was funkiges....
Die erste Strophe kann mich nicht sehr begeistern, weil diese sehr schwach klingt, genauso wie der Refrain. Blue lässt von Song zu Song nach...
Bei diesem Lied habe ich aber eine Stelle gefunden, die ich mag und zwar beim Refrain, wo sie folgende Zeile singen: „You gotta shuffle a little, and groove with me“- und das auch nur wegen dem „shuffle a little“, sonst habe ich nichts positives gefunden.
Auch wenn dieser Track weniger zu den Balladen zählt, könnte man hier glatt einschlafen, weil er einfach nur fad ist. Ich glaube, dem habe ich auch nichts mehr hinzuzufügen.

Like a friend
Mit einem eher langsamen Lied, verabschieden sich Blue von uns.
Hier kann man erkennen, dass langsamere Songs eindeutig zu den Stärken der Band gehören.
Nahc solch einem Lied habe ich auf dem Album die ganze Zeit gewartet und dann wurde es an letzter Stelle platziert, was für mich unverständlich ist.
Der Rhythmus passt- nicht zu langsam, aber auch nicht zu schnell. De erste Strophe stimmt Anthony an und klingt verdammt gut.
Der Chorus ist sehr cool, weil er nicht in einer Wurscht gesungen wird und gelegentlich Pausen sind.
Beim Höhepunkt des Liedes wird das Tempo etwas gesteigert.
Das Lied gehört zu den Besten der LP.

Von Blue habe ich mir nach einer Perle wie „U make me wanna“ und „Sorry seems to be the hardest word“ doch ein kleines bisschen mehr erwartet.
Gerade mal 7 finde ich überdurchschnittlich und bei 15 Tracks ist das vielleicht doch ein bisschen wenig. Vielleicht könnte man das auch damit rechtfertigen, dass auf diesem Album zu viele Tracks oben sind, aber ich denke, dass man auch die anderen Lieder miteinbeziehen sollte und die sind bei mir aber nun mal durchgefallen.
2 Sterne erscheinen mir zu wenig für dieses Album, 3 hingegen zu viel und nach langem Hin und Her gebe ich doch die bessere Bewertung her, da ich ja doch fast die Hälfte aller Songs nicht so schlecht finde.
©by MandarineausderDose

25 Bewertungen