Open Water (DVD) Testbericht

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Open-water-dvd-thriller
ab 5,56
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Erfahrungsbericht von Audiomanic

Überall nur Wasser

Pro:

Fesselnder Film

Kontra:

Low Budget, man kennt die Schauspieler nicht (Ich zumindest )

Empfehlung:

Ja

Hallo Liebe Leserinnen und Leser,

Das Wochenende ist da und ich hab es mal endlich wieder geschafft in dir Videothek zu kommen. Diesmal hatte ich sogar so viel Glück, dass 5 aktuelle erschienene Filme bekam.

Heute geht es jedoch erst mal um:

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Open Water
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Ein Film der nicht mit berühmten Schauspielern und Regisseuren glänzt, aber dennoch einen gewissen Reiz hat, da es einer der Filme ist, der zum größten Teil mit 2 Schauspielern und einem Schauplatz auskommt.
Bisher war ja die Begeisterung der Autoren hier bei Yopi nicht so überragend. Mal schauen, ob ich am Gesamtbild etwas ändern kann...

DVD Vorabinfos:
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Die DVD ist noch nicht als Kaufvideo erhältlich und kommt am 14. März 2005 auf den deutschen Markt. In einzelnen Videotheken ist sie aber schon erhältlich.
Produziert wurde der Film allerdings schon im Jahr 2003

FSK: 12
Ton: Dolby Digital 5.1, Surround Sound, PAL
Sprachen: Deutsch und Englisch
Bildformat: 16:9 und 1.85:1
Laufzeit: ca. 77 Minuten
Genre: Thriller

Die Hauptdarsteller:

- Blanchard Ryan
- Daniel Travis

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich als Film und Kinofan, beide Hauptdarsteller nicht kenne. Ich habe Euch mal unten ein paar Bilder der beiden aus dem Film angehängt, vielleicht hilft es Euch.
Es gibt zwar auch weitere Schauspieler, die ich gern namentlich nenne möchte, die aber keine Rolle spielen und mehr oder weniger statistisch mitspielen.

- Saul Stein,
- Estelle Lau,
- Jon-Damon Charles,
- Michael E. Williamson,
- Cristina Zenarro

Regie und Drehbuch stammt von Chris Kentis. Leider kann ich Euch auch zu Chris Kentis nichts sagen. Er scheint außer diesen Film noch nichts weiter gemacht zu haben. Zumindest verrät mir das Internet kaum etwas über ihn.


Die Story:
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Das junge Paar Susan und Daniel (Blanchard Ryan & Daniel Travis), beruflich sehr erfolgreich und mit beiden Beinen fest im Leben stehend, wollen sich vom Alltagsstress befreien und Urlaub machen. Es zeiht sie in einen Taucherurlaub nach Jamaica, der mehr oder weniger eine Notlösung sein sollte, da der geplante Urlaub aus beruflichen Gründen verschoben werden musste.

Susan und Daniel wollen hier ihre Beziehung wieder aufleben lassen und festigen. Als der erste Tauchgang ansteht, sind Susan und Daniel wieder Feuer und Flamme und nur mit sich beschäftigt.
Zum Tauchplatz bringt sie ein Boot mit weiteren 19 Tauchern. Als alle am Tauchplatz ankommen, stellt einer der Taucher fest, dass er seine Tauchermaske vergessen hat. Da die Sicherheitsbestimmungen vorschreiben, ohne Maske nicht zu Tauchen, muss der Mann, der sich so auf seinen Tauchgang gefreut hatte, auf dem Boot zurück bleiben. Dadurch zählt man nur 20 und nicht 21 Taucher die in´s Wasser gehen.
Zum Glück des Tauchers ohne Maske, schafft eine Taucherin den Duckausgleich nicht und kommt mit ihrem Partner auf das Boot zurück. Er bittet darum sich die Maske leihen zu dürfen womit sein Tauchgang aber immer noch nicht durchzuführen ist, denn die Sicherheitsbestimmungen verbieten auch das Tauchen ohne Buddy (Partner). So bittet er den Partner der jungen Taucherin, ihn als Buddy zu begleiten.

Während dessen turteln Susan und Daniel, unter Wasser herum und verlieren schon bald das Interesse an der Unterwasserwelt. Verliebte vergessen dabei auch schon mal die Zeit und verpassen den Sammelzeitpunkt um 5 Minuten. Verheerend, denn das Boot ist verschwunden, Daniel und Susan bleiben auf offener See allein zurück.

Wie konnte das geschehen? Wieso hat bei Abfahrt des Bootes keiner bemerkt, dass 2 Taucher fehlen? Es wurde doch abgezählt! Aber wer gut kombinieren kann und meine Story aufmerkdam gelesen hat, sollte jetzt schon drauf kommen....

Hier beginnt eine doch recht spannende Odyssee zweier verschollener Menschen auf offener See, die nur ihre Taucherausrüstung dabei haben.


Bild Ton und Menü:
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Das Bild ist nicht die Welt, und gehört nicht zum Standart heutiger DVD Produktionen.
Teils überbelichtet und auch leicht pixelig.

Der Ton ist aber überraschend gut. So kommt das „Planschen“ der Haie an der Wasseroberfläche, die Susan und Daniel hin und wieder besuchen, in DD 5.1 sehr gut rüber. Ansonsten sollte man aber keine Soundwunder erwarten, da der Film sich doch sehr auf ruhiger See abspielt.

Das Menü ist übersichtlich und birgt weder Geheimnisse noch irgendwelche Probleme.


DVD Extras:
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Sparsam aber ausreichend. So bekommt man hier:

- Interviews der beiden Hauptdarsteller,
- ein Making of,
- eine Reportage zum Film,
- den Audiokommentar des Regisseurs,
- nicht verwendete Szenen,
- einen Blick Hinter die Kulissen,
- aktuelle Internationale Trailer
- und eine Bildergalerie zu sehen.

Ich denke das ist alles doch recht selbsterklärend und bedarf so keiner weiteren Erläuterung von mir.


Fazit und Meinung:
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Wir haben hier einen Independentfilm zu sehen bekommen, der nicht durch technische und optische Raffinessen glänzt.
Dennoch bin ich der Meinung, dass es dem Regisseur Chris Kentis gelungen ist, mit wenigen finanziellen Mitteln einen Film zu schaffen, der begeistern kann, Spannung aufbaut, aber doch mit wenigen Überraschungen auskommt.
Am Bild erkennt man sehr schnell, das dem Regisseur kaum Geld zur Verfügung stand, er aber trotzdem das Beste daraus gemacht hat.

Ich habe den Film gestern das erste mal in der Videothek gesehen und das Cover hat mich sogleich begeistert und ohne einen Blick auf das Backcover, nahm ich den Film mit.
2 Menschen, die bei düsterer Witterung im offenen Ozean treiben! Das hat mich optisch sofort angesprochen und ich wurde nicht enttäuscht.

Ich fragte mich, was man mir nach der Einleitung des Filmes, also nachdem Susan und Daniel aus Versehen auf offener See zurück gelassen wurden, zeigen möchte und mich dabei auch noch bei Laune halten will.
Teilweise wurde es doch ein bisschen Langweilig und ich hoffte das ich bald erfahre, wie es mit den beiden ausgehen mag.
Doch gerade als sich dieses Gefühl etwas verfestigen wollte, holte mich Chris Kentis wieder zurück.
Er schafft dies, indem er tief in die Psyche des Menschen eindringt.
Eine Situation die reiner Stress ist, versucht Euch mal in folgendes hinein zu versetzen.

Als Susan durch die Schaukelei auf offener See leicht Seekrank wird, schläft sie ein. Als sie wieder aufwacht, ist Daniel nicht mehr da und Susan plötzlich völlig allen...

Da der Film sonst keine weiteren Spannungsmomente hat und auch keine Aktion bietet, zwingt der Regisseur Chris Kentis den Zuschauer, sich auf Susan und Daniel zu konzentrieren. Man fühlt automatisch mit und versetzt sich in die Lage der beiden treibenden. Blanchard Ryan und Daniel Travis helfen dem Zuschauer sehr gut mit überzeugendem Schauspiel. Sie sind beide nicht hervorragend, aber dennoch sehr authentisch und überzeugend.


Ich für meinen Teil habe schon Probleme damit, dass ich im Meer nicht weis, was unter mir passiert. Darum schwimme ich auch nicht so gern zu weit nach draußen.

Hin und wieder war ich etwas geneigt, Anleihen bei dem Film „Blair Wich Projekt“ zu finden. Und ganz so weit bin ich da auch nicht von entfernt. Immerhin basiert dieser Film ebenfalls rein auf „Psychoterror“, mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass Open Water nach eine wahren Begebenheit verfilmt wurde.
Das hatte man bei „BWP“ zwar anfänglich auch behauptet, zerschlug sich aber wieder recht schnell. Und ich denke, dass die Wahre Begebenheit bei Open Water von kaum einen angezweifelt wird.

Summa Summarum ein Film den ich sehr empfehlen kann und 4 Sterne vergebe.
Meine Frau meint zwar, dass sie mittelmäßig bis schlecht unterhalten wurde, aber man muss bedenken dass sie auch nur die Anwesenheit Außerirdischer schocken kann....

Schaut ihn Euch wirklich mal an, erwartet aber kein großes Kino.
Wer Blair Wich Project möchte, aber vom Geplärre und Geschreie genervt war, kommt hier besonders aus eine Kosten, da es in Open Water doch deutlich ruhiger zugeht...

Vielen Dank für alle Lesungen, Bewertungen und Kommentare.

Jens

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