Ozeanarium (Oceanário de Lisboa) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Kuschelwuschel
größtes AQUARIUM Europas
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
1. Vorwort
2. Adresse
3. Anfahrt
4. Öffnungszeiten
5. Eintrittspreise
6. Reservierung
7. Kuschelwuschels Bericht
8. weitere Einrichtungen
9. Kuschelwuschels Fazit
10. Vergleich
1. Vorwort:
Da wir noch Flugmeilen übrig hatten und diese bald verfallen wären, haben wir uns zu einem Kurzurlaub entschlossen. Da das Ziel nicht zu weit weg sein sollte und wir bisher noch nicht in Portugal waren, haben wir uns für einen Besuch in Lissabon entschlossen. Die Flugmeilen haben dafür gerade gereicht, die Planung konnte und musste recht kurzfristig erfolgen und der Flug dauert nur 3 Stunden. Ausgesucht hatten wir uns die Zeit vom 02.05.02 bis zum 07.05.02.
In 5 Tagen haben wir uns ganz schön viel in Lissabon angesehen, hier nun ein Bericht über einen kleinen Teil davon.
Am vorletzten Tag unseres Aufenthaltes haben wir uns natürlich auch das Expo Gelände (Parque das Nacoes) angesehen und dort insbesondere das anläßlich zur dortigen Weltausstellung im Jahre 1998 angefertigte und viel gerühmte Oceánario de Lisboa!
Nach unserem Besuch im faszinierenden und beeindruckenden Sydney Aquarium (auch dazu habe ich hier einen Bericht veröffentlicht: „EIN 4 Meter HAI schaut Dir in die Augen“) wollten wir uns natürlich auch das größte Ozeanarium Europas nicht entgehen lassen. Weltweit soll nur das Osaka Aquarium in Japan größer sein, kommt dabei bestimmt auch wieder darauf an was dabei beachtet wird. Beide Aquarien wurden vom selben Architekten (Peter Chermayeff) entworfen.
2. Adresse:
Oceanario de Lisboa, SA.
Esplanada D. Carlos I – Doca dos Olivais
1900- Lisboa
Portugal
3. Anfahrt:
Mit der roten Metro Linie bis zur Endhaltestelle „Oriente“ und dann ein paar Minuten durch den Park der Nationen.
4. Öffnungszeiten:
Sommer 10 Uhr bis 20 Uhr (letzter Einlaß 19 Uhr)
Winter: 10 Uhr bis 19 Uhr (letzter Einlaß 18 Uhr)
Lediglich am 25. Dezember ist das Ozeanarium geschlossen.
5. Eintrittspreise:
Erwachsene (13 bis 65): 9 Euro
Kinder (4 bis 12): 4,50 Euro
Senioren (über 65): 5 Euro
Familien (2 Erwachsene + 1 Kind): 20 Euro
2. Kind: 3,50 Euro
6. Reservierung:
218917002 oder 218917006
7. Kuschelwuschels Bericht:
Nachdem wir im Park der Nationen angekommen sind, habe wir uns erst einmal einen Überblick verschafft und sind anschließend durch den Park gewandert. Wir waren auf dem Vasco da Gamma Tower (140 m hoch), sind mit dem Cable Car gefahren und ein wenig durch den Park gewandert. Da wir montags dort waren, hatten wir insofern Pech, dass montags ein paar Attraktionen geschlossen haben. Aber dazu mehr in einem anderen, noch folgenden Bericht.
****************************
Ein Tipp am Rande, falls ihr in dem Park der Nationen nicht nur das Ozeanarium besuchen wollt, sondern noch mehr Attraktionen genießen möchtet, dann kauft euch die Parque das Nacoes Card. Diese Karte kostet für Erwachsene (13 bis 64) 14 Euro und für Kinder und Senioren (4 bis 12 und über 64) 7 Euro.
In der Karte sind enthalten:
- 1 freier Eintritt im Ozeanarium,
- 1 freier Eintritt im Vasco da Gama Tower,
- 1 Cable Car Fahrt,
- Fahrt mit der Excursion Train,
- 50 % Rabatt für den Knowledge Pavillion,
- 20% Rabatt für das Tejo Bike
- 15% Rabatt für das Bowling Center
- 15% Rabatt in verschiedenen Restaurants und Geschäften
Da wir auf jeden Fall auf den Tower, in das Aquarium und eine Fahrt mit dem Cable Car machen wollten, haben wir uns diese Karte gekauft. Macht man lediglich diese drei Dinge, spart man allerdings auch nur 0,50 Euro!
****************************
Jetzt geht es aber endlich mit dem eigentlichen Bericht über das Aquarium los. Es liegt direkt am Fluß mitten in einem künstlich angelegten Wasserbassin und wird über eine Brücke im 1. Stock betreten. Auch schon von aussen sieht es recht interessant aus. Beim Eintritt hatten wir Glück, da es nicht so voll an der Kasse war, mussten wir kaum anstehen.
In der Mitte des Ozeanariums befindet sich ein Wassertank, der mit annähernd 5 Millionen Liter Salzwasser gefüllt ist. Die Scheiben bestehen aus 30 cm dicken durchsichtigen spezial Acryl Glas, dass sowohl dem Wasserdruck, als auch dem Menschenandrang stand hält. Dieser Wassertank widmet sich dem Thema Ozean Global und ist meiner Meinung nach die Hauptattraktion, da sich in ihm die Hochseefische befinden. Mich interessieren in der Regel meist die etwas grösseren Lebewesen und hier befinden sich unter anderem Haie, Rochen, Barsche, Barracudas und Muränen. Aufgrund dessen viel es mir schwer mich von dem Tank los zureißen und mich den anderen Themengebieten zu widmen.
Aber zwischen den anderen vier kleineren Tanks kommt man immer wieder an dem grossen vorbei und man hat jedesmal eine anderen Sicht auf diese Unterwasserwelt mit den zahlreichen Bewohnern. Auch entdeckt man bei jeder anderen Sichtweise neue Tiere.
Weiter ging es zum dem Themengebiet des Nordatlantik, dies spiegelt das Klima, die geographische Charakteristik und Flora und Fauna des felsigen und rauhen Nordatlantik wieder. Die meisten dort lebenden Tiere kommen aus Island und der Portugiesischen See. Die durchschnittlich Lufttemperatur liegt bei 14° C. Hier sieht man verschiedene Vogelarten zu Lande, zu Wasser und in der Luft.
Danach ging es weiter in die Region der Antarktis, die die Umgebung von Falkland widerspiegelt. Die Lufttemperatur beträgt 12° C und hauptsächlich sieht man verschieden Pinguin Arten, die sich in der toll gestalteten Landschaft tummeln. Man kann sie sowohl unter Wasser als auch auf und über dem Wasser beobachten. Wie sie zum Felsrand watscheln, von dort aus 2 m in die Tiefe hüpfen, ins Wasser eintauchen, ein paar Bahnen schwimmen und wieder an Land hüpfen hat schon etwas putziges. So unbeholfen wie die Tiere an Land wirken, belehren sie einem nach dem ersten Wasserkontakt eines besseren.
Weiter ging es zum Pazifik, der einer Küste in Monteray Bay in Kalifornien nach empfunden ist. Hier beträgt die Lufttemperatur 17° C. Am interessantesten fand ich es hier einer Seeotter Familie zu zuschauen. Das Kleine lag auf dem Bauch der auf dem Rücken schwimmenden Mutter und wurde von ihr gepflegt. Während der Vater am Tauchen und Schwimmen war. Wirklich putzig zu sehen wie sich die Otter nach dem Tauchen gereinigt und gepflegt haben.
Nun ging es zum Gebiet des Indischen Ozeans, welches den Seychellen nach empfunden wurde. Dort liegt die Lufttemperatur bei ca. 25° C. Zu sehen gibt es hier viele verschiedene Lebewesen, verschiedene Fische, Korallen, Säugetiere und Wasser Reptilien. Und zwar sollen sich hier über 4.000 verschiedene Spezies aufhalten. Nachdem man die 5 Themengebiete umrundet hat, gelangt man in das Erdgeschoß. Wiederum um den Haupttank, jawohl jetzt sieht man die ganzen Tiere einen Stock tiefer, befinden sich etwa 30 kleine Aquarien. Hier findet man alle möglichen Lebewesen von Muscheln, Seepferdchen über Tintenfische bis zu allen anderen Lebewesen des Ozeans in allen möglichen Farben und Formen.
Einen kleinen, netten Einblick erhält man auch unter dem nachfolgendem Link, allerdings könnte die Seite noch mit mehr Informationen und Bildern gefüllt werden: http://www.oceanario.pt/
8. weitere Einrichtungen:
- Toiletten
- Restaurant / Cafe
- Shop
- Konferenzräume
- Multimedia Galerie
- Workshops / Angebote für Schulklassen
9. Kuschelwuschels Fazit:
Ein Besuch des Oceanario de Lisboa gehört für halbwegs interessiert zum Pflichtbesuch in Lissabon. Allerdings sollte man sich genügend Zeit für einen Besuch reservieren, abgesehen von der Anfahrt und eventuellen anstehen an der Kasse benötigt man etwa 2 bis 2,5 Stunden für einen gemütlichen Rundgang durchs Aquarium. Dabei hat man genügend Zeit um sich alles anzusehen. Am besten gönnt man sich einen ganz Tag für den Besuch in Verbindung mit dem Aufenthalt im Park der Nationen (Vasco da Gamma Tower, Cable Car usw.) dort kann man dann auch gleich Essen und in der Shopping Mall, die sich zwischen der Metro Station (Oriente) und dem Ozeanarium befindet, einkaufen gehen.
Am besten hat mir der grosse Hauptwassertank, insbesondere wegen den für mich interessanteren Tieren (Haie) gefallen, allerdings sind auch allen anderen Themengebiete und Aquarien sehr schön gestaltet. Interessant und lehrreich sind sie letztendlich alle. Jeder hat halt so seine Favoriten. Wobei ich auch ganz von den Pinguinen und den Seeottern angetan war.
Abgesehen von lärmenden Schulklassen (zum Glück nur zwei die sich gut verteilt hatten), ist es ein wirklich tolles Erlebnis welches ich uneingeschränkt weiter empfehlen kann. Der Preis für den Besuch ist angemessen.
10. Vergleich:
Ein Vergleich mit dem von mir besuchten Sydney Aquarium in Australien fällt schwer, da sich beide von der Aufmachung und dem Inhalt her stark unterscheiden. Äusserlich schöner gestaltet und gelegen finde ich das in Lissabon, während es in Sydney auch Aussenanlagen mit Seehunden gibt. In Lissabon ist die Anordnung der Themengebiete und der immer wiederkehrende Kontakt zum Hauptbecken wirklich toll gelöst. In Sydney hat man dafür den Vorteil durch Unterwasser Röhren zu laufen und Haie, Rochen usw. auch schwimmend über sich zu sehen. Auch sind die Tiere in Sydney größer. Das Hauptaugenmerk des Sydney Aquariums liegt auf der Australischen Tierwelt, während in Lissabon den verschiedenen Ozeanen das Hauptaugenmerk gilt. Ein großer Vorteil ist, dass das Ozeanarium in Lissabon viel näher und auch im Eintrittspreis günstiger ist.
Letztendlich finde ich muss man sich beide anschauen, sofern man die Gelegenheit dazu hat. Also, viel Spaß beim Staunen, wünscht euch Kuschelwuschel. ;)
2. Adresse
3. Anfahrt
4. Öffnungszeiten
5. Eintrittspreise
6. Reservierung
7. Kuschelwuschels Bericht
8. weitere Einrichtungen
9. Kuschelwuschels Fazit
10. Vergleich
1. Vorwort:
Da wir noch Flugmeilen übrig hatten und diese bald verfallen wären, haben wir uns zu einem Kurzurlaub entschlossen. Da das Ziel nicht zu weit weg sein sollte und wir bisher noch nicht in Portugal waren, haben wir uns für einen Besuch in Lissabon entschlossen. Die Flugmeilen haben dafür gerade gereicht, die Planung konnte und musste recht kurzfristig erfolgen und der Flug dauert nur 3 Stunden. Ausgesucht hatten wir uns die Zeit vom 02.05.02 bis zum 07.05.02.
In 5 Tagen haben wir uns ganz schön viel in Lissabon angesehen, hier nun ein Bericht über einen kleinen Teil davon.
Am vorletzten Tag unseres Aufenthaltes haben wir uns natürlich auch das Expo Gelände (Parque das Nacoes) angesehen und dort insbesondere das anläßlich zur dortigen Weltausstellung im Jahre 1998 angefertigte und viel gerühmte Oceánario de Lisboa!
Nach unserem Besuch im faszinierenden und beeindruckenden Sydney Aquarium (auch dazu habe ich hier einen Bericht veröffentlicht: „EIN 4 Meter HAI schaut Dir in die Augen“) wollten wir uns natürlich auch das größte Ozeanarium Europas nicht entgehen lassen. Weltweit soll nur das Osaka Aquarium in Japan größer sein, kommt dabei bestimmt auch wieder darauf an was dabei beachtet wird. Beide Aquarien wurden vom selben Architekten (Peter Chermayeff) entworfen.
2. Adresse:
Oceanario de Lisboa, SA.
Esplanada D. Carlos I – Doca dos Olivais
1900- Lisboa
Portugal
3. Anfahrt:
Mit der roten Metro Linie bis zur Endhaltestelle „Oriente“ und dann ein paar Minuten durch den Park der Nationen.
4. Öffnungszeiten:
Sommer 10 Uhr bis 20 Uhr (letzter Einlaß 19 Uhr)
Winter: 10 Uhr bis 19 Uhr (letzter Einlaß 18 Uhr)
Lediglich am 25. Dezember ist das Ozeanarium geschlossen.
5. Eintrittspreise:
Erwachsene (13 bis 65): 9 Euro
Kinder (4 bis 12): 4,50 Euro
Senioren (über 65): 5 Euro
Familien (2 Erwachsene + 1 Kind): 20 Euro
2. Kind: 3,50 Euro
6. Reservierung:
218917002 oder 218917006
7. Kuschelwuschels Bericht:
Nachdem wir im Park der Nationen angekommen sind, habe wir uns erst einmal einen Überblick verschafft und sind anschließend durch den Park gewandert. Wir waren auf dem Vasco da Gamma Tower (140 m hoch), sind mit dem Cable Car gefahren und ein wenig durch den Park gewandert. Da wir montags dort waren, hatten wir insofern Pech, dass montags ein paar Attraktionen geschlossen haben. Aber dazu mehr in einem anderen, noch folgenden Bericht.
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Ein Tipp am Rande, falls ihr in dem Park der Nationen nicht nur das Ozeanarium besuchen wollt, sondern noch mehr Attraktionen genießen möchtet, dann kauft euch die Parque das Nacoes Card. Diese Karte kostet für Erwachsene (13 bis 64) 14 Euro und für Kinder und Senioren (4 bis 12 und über 64) 7 Euro.
In der Karte sind enthalten:
- 1 freier Eintritt im Ozeanarium,
- 1 freier Eintritt im Vasco da Gama Tower,
- 1 Cable Car Fahrt,
- Fahrt mit der Excursion Train,
- 50 % Rabatt für den Knowledge Pavillion,
- 20% Rabatt für das Tejo Bike
- 15% Rabatt für das Bowling Center
- 15% Rabatt in verschiedenen Restaurants und Geschäften
Da wir auf jeden Fall auf den Tower, in das Aquarium und eine Fahrt mit dem Cable Car machen wollten, haben wir uns diese Karte gekauft. Macht man lediglich diese drei Dinge, spart man allerdings auch nur 0,50 Euro!
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Jetzt geht es aber endlich mit dem eigentlichen Bericht über das Aquarium los. Es liegt direkt am Fluß mitten in einem künstlich angelegten Wasserbassin und wird über eine Brücke im 1. Stock betreten. Auch schon von aussen sieht es recht interessant aus. Beim Eintritt hatten wir Glück, da es nicht so voll an der Kasse war, mussten wir kaum anstehen.
In der Mitte des Ozeanariums befindet sich ein Wassertank, der mit annähernd 5 Millionen Liter Salzwasser gefüllt ist. Die Scheiben bestehen aus 30 cm dicken durchsichtigen spezial Acryl Glas, dass sowohl dem Wasserdruck, als auch dem Menschenandrang stand hält. Dieser Wassertank widmet sich dem Thema Ozean Global und ist meiner Meinung nach die Hauptattraktion, da sich in ihm die Hochseefische befinden. Mich interessieren in der Regel meist die etwas grösseren Lebewesen und hier befinden sich unter anderem Haie, Rochen, Barsche, Barracudas und Muränen. Aufgrund dessen viel es mir schwer mich von dem Tank los zureißen und mich den anderen Themengebieten zu widmen.
Aber zwischen den anderen vier kleineren Tanks kommt man immer wieder an dem grossen vorbei und man hat jedesmal eine anderen Sicht auf diese Unterwasserwelt mit den zahlreichen Bewohnern. Auch entdeckt man bei jeder anderen Sichtweise neue Tiere.
Weiter ging es zum dem Themengebiet des Nordatlantik, dies spiegelt das Klima, die geographische Charakteristik und Flora und Fauna des felsigen und rauhen Nordatlantik wieder. Die meisten dort lebenden Tiere kommen aus Island und der Portugiesischen See. Die durchschnittlich Lufttemperatur liegt bei 14° C. Hier sieht man verschiedene Vogelarten zu Lande, zu Wasser und in der Luft.
Danach ging es weiter in die Region der Antarktis, die die Umgebung von Falkland widerspiegelt. Die Lufttemperatur beträgt 12° C und hauptsächlich sieht man verschieden Pinguin Arten, die sich in der toll gestalteten Landschaft tummeln. Man kann sie sowohl unter Wasser als auch auf und über dem Wasser beobachten. Wie sie zum Felsrand watscheln, von dort aus 2 m in die Tiefe hüpfen, ins Wasser eintauchen, ein paar Bahnen schwimmen und wieder an Land hüpfen hat schon etwas putziges. So unbeholfen wie die Tiere an Land wirken, belehren sie einem nach dem ersten Wasserkontakt eines besseren.
Weiter ging es zum Pazifik, der einer Küste in Monteray Bay in Kalifornien nach empfunden ist. Hier beträgt die Lufttemperatur 17° C. Am interessantesten fand ich es hier einer Seeotter Familie zu zuschauen. Das Kleine lag auf dem Bauch der auf dem Rücken schwimmenden Mutter und wurde von ihr gepflegt. Während der Vater am Tauchen und Schwimmen war. Wirklich putzig zu sehen wie sich die Otter nach dem Tauchen gereinigt und gepflegt haben.
Nun ging es zum Gebiet des Indischen Ozeans, welches den Seychellen nach empfunden wurde. Dort liegt die Lufttemperatur bei ca. 25° C. Zu sehen gibt es hier viele verschiedene Lebewesen, verschiedene Fische, Korallen, Säugetiere und Wasser Reptilien. Und zwar sollen sich hier über 4.000 verschiedene Spezies aufhalten. Nachdem man die 5 Themengebiete umrundet hat, gelangt man in das Erdgeschoß. Wiederum um den Haupttank, jawohl jetzt sieht man die ganzen Tiere einen Stock tiefer, befinden sich etwa 30 kleine Aquarien. Hier findet man alle möglichen Lebewesen von Muscheln, Seepferdchen über Tintenfische bis zu allen anderen Lebewesen des Ozeans in allen möglichen Farben und Formen.
Einen kleinen, netten Einblick erhält man auch unter dem nachfolgendem Link, allerdings könnte die Seite noch mit mehr Informationen und Bildern gefüllt werden: http://www.oceanario.pt/
8. weitere Einrichtungen:
- Toiletten
- Restaurant / Cafe
- Shop
- Konferenzräume
- Multimedia Galerie
- Workshops / Angebote für Schulklassen
9. Kuschelwuschels Fazit:
Ein Besuch des Oceanario de Lisboa gehört für halbwegs interessiert zum Pflichtbesuch in Lissabon. Allerdings sollte man sich genügend Zeit für einen Besuch reservieren, abgesehen von der Anfahrt und eventuellen anstehen an der Kasse benötigt man etwa 2 bis 2,5 Stunden für einen gemütlichen Rundgang durchs Aquarium. Dabei hat man genügend Zeit um sich alles anzusehen. Am besten gönnt man sich einen ganz Tag für den Besuch in Verbindung mit dem Aufenthalt im Park der Nationen (Vasco da Gamma Tower, Cable Car usw.) dort kann man dann auch gleich Essen und in der Shopping Mall, die sich zwischen der Metro Station (Oriente) und dem Ozeanarium befindet, einkaufen gehen.
Am besten hat mir der grosse Hauptwassertank, insbesondere wegen den für mich interessanteren Tieren (Haie) gefallen, allerdings sind auch allen anderen Themengebiete und Aquarien sehr schön gestaltet. Interessant und lehrreich sind sie letztendlich alle. Jeder hat halt so seine Favoriten. Wobei ich auch ganz von den Pinguinen und den Seeottern angetan war.
Abgesehen von lärmenden Schulklassen (zum Glück nur zwei die sich gut verteilt hatten), ist es ein wirklich tolles Erlebnis welches ich uneingeschränkt weiter empfehlen kann. Der Preis für den Besuch ist angemessen.
10. Vergleich:
Ein Vergleich mit dem von mir besuchten Sydney Aquarium in Australien fällt schwer, da sich beide von der Aufmachung und dem Inhalt her stark unterscheiden. Äusserlich schöner gestaltet und gelegen finde ich das in Lissabon, während es in Sydney auch Aussenanlagen mit Seehunden gibt. In Lissabon ist die Anordnung der Themengebiete und der immer wiederkehrende Kontakt zum Hauptbecken wirklich toll gelöst. In Sydney hat man dafür den Vorteil durch Unterwasser Röhren zu laufen und Haie, Rochen usw. auch schwimmend über sich zu sehen. Auch sind die Tiere in Sydney größer. Das Hauptaugenmerk des Sydney Aquariums liegt auf der Australischen Tierwelt, während in Lissabon den verschiedenen Ozeanen das Hauptaugenmerk gilt. Ein großer Vorteil ist, dass das Ozeanarium in Lissabon viel näher und auch im Eintrittspreis günstiger ist.
Letztendlich finde ich muss man sich beide anschauen, sofern man die Gelegenheit dazu hat. Also, viel Spaß beim Staunen, wünscht euch Kuschelwuschel. ;)
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