Ozzy Osbourne Testbericht

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Erfahrungsbericht von Stehberger

Down To Earth - Gott ist wieder (besser immer noch) auf Erden

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Down To Earth

Line Up:
Ozzy Osbourne – Gesang
Zakk Wylde – Gitarre
Robert Trujillo – Bass
Mike Bordin - Schlagzeug


1. Gets me Through (5:05) – Dieses Lied widmet Ozzy auf der CD seinen Fans. Sehr kraftvoll gespielte Gitarre, typisch für Zakk Wylde (der auch eine eigene Band hat: Black Label Society). Typisch für Ozzy hier die arienhaft gesungenen Refrains. In der Mitte ein Gitarrensolo, das aber im Vergleich zur restlichen Gitarrenarbeit sehr helltönig gespielt wird. Für Ozzy Osbourne ungewöhnlich harter Sound. Note 1
2. Facing Hell (4:26) – ebenfalls tief gestimmte Gitarre, schneller Schlagzeugbestimmter Takt. Erinnert durch die teilweise Synthiesizer-Unterstützung ein bisschen an Rammstein, aber nur in diesen wenigen Teilen wo man den Synthesizer auch klar raushört.. Solo ähnlich wie im ersten Stück. Am Schluss stark verzerrte Gitarre, typisch Zakk Wylde. Note 1
3. Dreamer (4:45) – Klaviermusik leitet dieses Stück ein. Danach beginnt Ozzy sehr melodisch zu singen. Eine Ballade, das sind immer nicht so meine Sachen. Im Stück setzt auch noch Geigenmusik ein. Langsam im Takt (wie auch anders, wenn es eine Ballade ist). Das Gitarrensolo im Mittelteil ist allerdings sehr schön und auch kraftvoll, danach geht es mit Streichermusik wieder baladenmäßig weiter. Note 5
4. No Easy Way Out (5:06) – ebenfalls langsamer Beginn, aber dann setzt die Gitarre ein, und die Sache wird heavy. Kurze Verse unterstützen den Rhythmus. Im Refrain typisch langezogen und zäh gesungen. Danach wieder diese heavy Gitarre. Zwei Stilrichtungen in einem Lied. Im Refrain melodisch Hardrock (und erinnert so auch an viele andere Stücke von Ozzy Osbourne), außerhalb des Refrains Heavy Metal. Ein Gitarrensolo klingt wieder ähnlich wie das im ersten und zweiten Lied und wirkt deswegen schon etwas langweilig. Note 3
5. That I Never Had (4:23) – Abgesehen von der Gitarrenarbeit typisches Ozzy Osbourne Stück. Ebenfalls im Refrain sehr melodisch. Die Gitarre bringt zeitweise etwas Härte, aber auch Mystik in das Stück. Im Refrain ist ein Echoeffekt eingebaut. Wobei ich mir da nicht ganz sicher bin, denn bei einem Lifemitschnitt auf MTV sah ich, dass das „Echo“ von Zak Wylde gesungen wurde. Note 2
6. You Know … (Part 1) (1:06) – Gähn, schon wieder eine Balade, Ozzy singt über sich selbst, aber das ganze ist ja schnell vorbei. Note 5
7. Junkie (4:28) – Stark verzerrte Gitarre leitet das Stück ein. Heavy. Die Stimme von Ozzy wirkt bei diesem Stück heller als bei des anderen Liedern. Schleppend und zäh gesungen, so wie damals bei Black Sabbath. Die Solos der Instrumente werden teilweise mehrstimmig gespielt, toller, so noch nicht gehörter Effekt. Note 2
8. Running Out Of Time (5:06) – Klavier stimmt dieses Lied ein. Danach setzt die Stimme von Ozzy ein. Die Gitarre hält sich sehr zurück. Der Backgroundchor begleitet das ganze mit einem „oohh“. Obwohl balladenartig, doch ein sehr schönes Stück. Irgendwie spricht mich das Lied mehr an, als die anderen Balladen. Wahrscheinlich, weil das ganze etwas theatralischer vorgetragen wird, die Gitarre für eine Ballade ziemlich kraftvoll, straight und verzerrt spielt. Das Stück ist sehr abwechslungsreich und man freut sich jedes Mal wenn der Refrain einsetzt, da Ozzy hier seine Stimme sehr schön als Instrument einsetzt. Note 2
9. Black Illusion (4:21) – Kraftvoller Beginn mit geilem Gitarrensound. Der Gesang wird wieder lang gezogen. Auch hier sticht die Gitarrenarbeit von Zakk Wylde heraus, besonders in den Teilen des Liedes, in denen nicht gesungen wird. Vom Gesang her ist es unverwechselbat ein Ozzy Osbourne Stück, aber der musikalische Part ist streckenweise für ein Ozzy-Stück ziemlich hart. Das Solo fügt sich bei diesem Stück harmonischer ein. Note 3
10. Alive (4:54) – Alle Instrumente setzen gleichzeitig, in einen für Ozzy Osbourne schnellen Takt ein, danach sticht die Gitarre mit einem Art Solo hervor. Nun beruhigt sich das Stück und Ozzys Stimme setzt ein. Im Refrain setzt wieder die kraftvolle Gitarre von Zakk Wylde ein. Es wird viel mit Echos gearbeitet. Die Abwechslung von ruhigen und kraftvollen, schnellen Parts zieht sich durchs ganze Stück und weiß zu begeistern. Ozzy singt im Refrain mit zweierlei Stimme (oder ist es wieder jemand anderes? Nein, diesmal bin ich mir sicher Ozzy genau zu erkennen!). Note 1
11. Can You Hear Them (4:59) – Schlagzeuglastiger Beginn mit später folgenden Gitarreneinsatz (erinnert etwas an Running Wild, aber nur am Anfang). Danach folgt Ozzys Stimme und man weiß, wo man zuhause ist. Im Refrain sehr mystisch und beeindruckend. In etwa der Hälfte des Liedes beruhigt sich das ganze, um dann wieder mit einem Gitarrensolo härter zu werden. Kurz bevor dieses zu nerven beginnt, wird das ganze zäh und hart, so wie früher bei Black Sabbath. Danach folgt die Wiederholung des bereits bekannten Refrains. Das sind Sachen, die man bei keiner anderen Band in dieser Art und Weise findet! Huch, schon aus! Abrupptes Ende! Note 2

Fazit: Note 2,45. Bedingt durch die Balladen die mir nicht so gefallen. Ansonsten eine super Scheibe, die mich gerade im Hinblick auf ihre, für Ozzy Osbourne ungewohnte, Härte sehr begeistert! Also, wenn Ihr Ozzy Osbourne gut findet, er Euch aber manchmal zu soft ist, dann holt Euch diese CD! Leider sind im Booklet keine Texte abgedruckt. Man versteht zwar in etwa um was es geht, viele Lebenreflexionen, aber es wäre doch schöner es auch schwarz auf weiß nachlesen zu können.

Lets go crazy! Euer Hanse

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